DE66291C - Apparat zur Vorfiltration von Wasser mit selbstthätiger Abführung der Verunreinigungen deiselben - Google Patents
Apparat zur Vorfiltration von Wasser mit selbstthätiger Abführung der Verunreinigungen deiselbenInfo
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- DE66291C DE66291C DENDAT66291D DE66291DC DE66291C DE 66291 C DE66291 C DE 66291C DE NDAT66291 D DENDAT66291 D DE NDAT66291D DE 66291D C DE66291D C DE 66291DC DE 66291 C DE66291 C DE 66291C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D33/00—Filters with filtering elements which move during the filtering operation
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in WIEN.
desselben.
Der in beiliegender Zeichnung dargestellte Apparat besteht, wie aus dem Verticalschnitt
Fig. i, Querschnitt Fig. 2 und Horizontalschnitt Fig. 3 ersichtlich, aus einem Holzkasten
a, in welchem ein Cylinder b ohne Achse auf den an den Stirnwänden des Kastens
angebrachten vier Laufrollen c gelagert ist.
Der Filtrircylinder selbst wird gebildet von den beiden Stirnplatten b\ deren Hälse b2b3
durch die Stirnwände des Kastens hindurchgehen. Der Hals bs ist von gröfserer lichter
Weite wie Hals #2 und ringsum mit einer Wassernase d versehen; ferner sitzt auf dem
Halse b3 die Riemenscheibe e, durch welche der Cylinder in Rotation versetzt wird.
Ueber die beiden Hälse b* und bs sind die
Büchsenstücke f und f1 geschoben, welche
mit ihrem Flantsch die Abdichtung des Cylinderhalses an der Aufsenwand des Kastens
bewerkstelligen.
Der Innenraum des Kastens ist gegen den Cylinderhals durch einen an der Stirnwand des
Kastens festgehaltenen Ledergurt g abgedichtet, welcher den Cylinderhals zu drei Viertheilen des
Umfanges umfafst und durch die Schrauben h und W gespannt werden kann.
Die beiden Stirnflächen b1 sind durch Traversen
/ mit einander verbunden und der Cylinder dadurch versteift.
Der äufsere Mantel b des Filtrircylinders ist von perforirtem Blech gebildet, auf welchem
ein feines Metalltuch b" gespannt ist.. Dieses wird an beiden Enden durch Gummibänder k
rings um den Cylinder abgedichtet.
Im Innern des Cylinders befindet sich eine schief gegen die Achse des Cylinders geneigte
Schale m zur continuirlichen Abführung des Schmutzes und der groben Verunreinigungen
durch den Hals b3.
Diese Schale wird in ihrer Lage erhalten von den beiden Stützen η und η ', von welcher
die eine beim Einlauf am Cylinderkasten, die andere auf der Schmutzabführungsrinne ο
befestigt ist.
Die Schale m ist, um sie leicht aus dem Innern des Cylinders entfernen zu können, der
Länge nach aus zwei Theilen gemacht, welche durch ein Scharnier beweglich mit einander
verbunden sind.
Die innere Breite der Schale m ist so bemessen, dafs dieselbe beim Zusammenlegen
durch den Hals b3 aus dem Innern des Cylinders herausgezogen werden kann.
Die Wirkungsweise des Cylinders ist folgende:
Durch das Rohr R wird dem Innern des Cylinders das zu reinigende Wasser zugeführt,
und gelangt dasselbe, nachdem es das den Cylindermantel umgebende Sieb passirt hat,
gereinigt in den Holzkasten, von welchem es durch das am Boden befindliche Rohr R1 abgeführt
wird, um entweder bereits zur Verwendung zu gelangen oder einem Feinfiltrir-·
apparate zugeführt zu werden.
Die Schmutztheile und sonstigen mechanischen Verunreinigungen des Wassers verbleiben
im Innern des Cylinders, werden von den an der inneren Peripherie des Cylinders angebrachten
Leisten r oder mit einem Sieb überspannten Rahmen rx, Fig. 4, bei der langsamen
Rotation des Cylinders gehoben und am höchsten Punkte auf die Schale fallen gelassen,
welche vermöge der mitgerissenen Wassertropfen die mechanischen Verunreinigungen
continuirlich abführt.
Verunreinigungen von schleimiger Beschaffenheit, wie Algen, welche durch Herabfallen
von den Leisten nicht aus dem Innern entfernt werden sollten, können durch zeitweiliges
Anstauen des Wassers bis an den unteren Rand des Cylinderhalses b 3 gehoben und über
die Wassernase d auf die Rinne 0 zur Abfuhr gebracht werden..
Der Ablauf des gereinigten Wassers wird so regulirt, dafs der Cylinder beständig im
Wasser läuft, was ein Verlegen des Siebes nahezu ausschliefst. Ueberdies kann das Sieb,
wenn es nöthig werden sollte, zeitweilig auch durch das Spritzrohr ρ gereinigt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Apparat zur Vorfiltration von Wasser mit selbsttätiger Abführung der Verunreinigungen desselben, gekennzeichnet durch einen in einem Kasten rotirenden, von einer Siebmantelfläche (b b) gebildeten Cylinder, in dessen Innern eine Schale (m) zur Abführung der Verunreinigungen angeordnet ist, welche im Cylinder zurückbleiben und von den an der Mantelfläche befindlichen Leisten (r) in die Ableitungsschale befördert werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66291C true DE66291C (de) |
Family
ID=340014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66291D Expired - Lifetime DE66291C (de) | Apparat zur Vorfiltration von Wasser mit selbstthätiger Abführung der Verunreinigungen deiselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66291C (de) |
-
0
- DE DENDAT66291D patent/DE66291C/de not_active Expired - Lifetime
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