DE6609934U - Schwingungsdaempfer mit viskosem reibungsmittel. - Google Patents
Schwingungsdaempfer mit viskosem reibungsmittel.Info
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Description
HELMUTSCHROETER KLAUS LEHMANN D1PL-°HYS. DIPL-ING.
8 MÖNCHEN 25 · Ll POWSKYSTR. 10
t/no-ho-9
HOLSET ENGINEERING COMPANY LIMITED 5«9·1972
Turnbridge, Huddersfield, Yorkshire/England
Schwingungsdämpfer· mil: viskosem Reibungsmittel
Die Erfindung betrifft Schwingungsdämpfer, insbesondere neue Bauarten von abgestimmten Schwingungsdämpferη mit viskosem
Reibung smitt el.
Bei den bekannten abgestimmten Schwingungsdäiapfern haben
sich gewisse Schwierigkeiten gezeigt, die durch die vorliegende Erfindung überwunden werden. Zum Beispiel sind
zwischen der Schwungmasse und dem Teil, dessen Schwingungen gedämpft werden sollen, Gummifedern angeordnet worden, jedoch
hat Gummi nur eine kurze Lebensdauer wegen der in dem Gummi erzeugten hohen Temperaturen, vor allem, wenn derartige
Dämpfer unter erschwerten Betriebsbedingungen, etwa für die Dämpfung von Fahrzeugdieselmotoren benutzt werden« Der
Gummi ändert außerdem seine Abstimmfrequenz in Abhängigkeit
von der Temperatur, weswegen die Abstimmung nur einen möglichst guten Kompromiß darstellen kann.
Bei einer anderen Ausführung bekannter Schwingungsdämpfer ist eine nachgiebige Hohlwelle benutzt worden, um die Schwungmasse
mit dem Teil zu verbinden, dessen Schwingungen gedampft
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werden sollen; dafür ist jedoch Raum erforderlich, der oft nicht zur Verfügung steht.
Bei einer anderen Bauart abgestimmter Schwingungsdämpfer wurde
ein viskoses Reibungsmittel benutzt, und die Abstimmung erfolgte durch die Gehäuseausführung, indem etwa einstellbare
Abstände vorgesehen wurden. Bei diesem Dämpfer traten aber ähnliche Probleme wie bei dem Gummidämpfer auf, weil mit
wechselnder Temperatur auch eine Änderung der Viskosität der Dämpfungsflüssigkeit eintritt.
Nach wie vor besteht daher Bedarf für einen abgestimmten Schwingungsdämpfer, dessen Kennwerte quantitativ feststehen
und der eine technisch einwandfrei und wirtschaftlich zu verwirklichende Konstruktion darstellt. Eine Anwendungsmöglichkeit
für einen derartigen Dämpfer besteht darin, Torsionsschwingungen einer Maschine zu dämpfen, wobei die Abstimmung
die kritische Amplitudenspitze (z.B. sechster oder dritter Ordnung) in zwei getrennte Spitzen aufspaltet, von denen
die eine niedrigere und die andere höhere Frequenz hat. Wenn die niedrigere Frequenz durch "undertuning" die niedrigere
Spitze erhält, kann die höhere Frequenz mit der höheren Spitze im allgemeinen in einen Bereich oberhalb
der Höchstdrehzahl der Maschine gebracht werden. Zu solchen Zwecken kann der Gegenstand der Erfindung dienen.
Erfindungsgemäß ist ein abgestimmter Schwingungsdämpfer mit
viskosem Reibungsmittel vorgesehen, mit einem eine Arbeitskammer definierenden Gehäuse, einer relativ zu dieser Kammer
beweglichen Schwungmasse, einem viskosen Dämpfungsmittel in der Arbeitskammer, wobei die Schwungmasse und das Gehäuse
einander gegenüberstehende Arbeitsflächen aufweisen, die dutfch Viskositätskräfte des Dämpfungsmittels gekoppelt sind, und
mit federnden Abstimmstegen, die die Schwungsmasse mit dem Gehäuse verbinden.
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Der Werkstoff der Schwungmasse selbst kann als energieabsorbierendes
Abstimm-Medium dienen.
Der erfindungsgemäße abgestimmte Schwingungsdämpfer mit
viskosem Reibungsmittel nutzt sowohl die Dämpfung durch mechanische Federn wie die Dämpfung durch Scherung eines
viskosen Films in ein und demselben Bauelement aus; als Vorteile sind zu nennen:
(1) die Abstimmungsfrequenz ist temperaturunabhängig,
(2) die Lebensdauer ist außerordentlich hoch,
(3) die Herstellungskosten sind niedrig.
Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes ist das
Fehlen von Verschleiß im Inneren, weil keine aufeinander reibenden Teile vorkommen, womit die Vorteile verbunden sind,
- daß keine Verschlechterung der Silikon-Dämpfungsflüssigkeit
eintritt, daß größere Zwischenräume zugelassen werden können, was die Herstellungskosten verringert, daß Teile mit weniger
sorgfältiger Oberflächenbearbeitung als bisher benutzt werden können, weil Lagerungsverschleiß nicht auftritt, und daß
jegliche Plattierungs- oder Oberflächenbeschichtungsarbeiten entfallen und auch keine unterschiedlichen Werkstoffe zum
Vermeiden von Korrosion in Anwesenheit von Silikonflüssigkeiten benutzt werden müssen.
Nachstehend werden einige Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand von Zeichnungen beschrieben, die folgendes darstellen:
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, von einem
Dämpfer mit Merkmalen der Erfindung;
Fig* 2 eine Ansicht einer der federnden Schwungscheiben aus
dem Scheibenstapel des Dämpfers nach Fig. 1 von vorn;
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Fig. 3 eine Teilansicht einer abgeänderten Ausführung einer federnden Schwungscheibe von vorn;
Fig. 4 einen Teil eines Radial schnittes durch eine abgewande?.-te
Ausführungsform eines die Prinzipien der Erfindung
verwendenden Dämpfers;
Fig. 5 eine Vorderansicht eines weiteren, abgeänderten, mit
Stegen versehenen Schwungmassenteils nach der Erfindung;
Fig. 6 einen Teilschnitt durch einen Dämpfer mit der Schwungmasse
nach Fig. 5, geschnitten längs der Linie VI-VI in Fig. 5;
Fig. 7 einen Teil einer Seitenansicht einer abgewandelten Schwungmasse mit Stegen;
Fig. 8 einen Teil einer Seitenansicht einer weiteren abgewandelten
Schwungmasse mit Stegen;
Fig. 9 eine weitere abgeänderte Form, geschnitten längs der Linie IX-IX in Fig. Io;
Fig.Io einen Teil eines Radialschnitts längs der Linie
X-X in Fig. 9;
Fig.11 eine der Fig. 9 entsprechende Assicht mit veränderter
Anordnung der Stege;
Fig.12, 13, 14 und 15 radiale Schnitte durch weitere Ausführungsformen;
Fig.16 ein Schnittdetail aus c?em Schnitt längs der Linie
XVI-XVI in Fig. 15;
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fit
/13
Fig. 17 einen Teil eines Radialschnitts durch einen weiteren,
nach den Prinzipien der Erfindung gebauten Dämpfer;
Fig. 18 eine Teilansicht einer federnden Dämpferplatte, wie
sie in dem Dämpfer nach Fig. 17 benutzt wird;
Fig. 19 eine Schemazeichnung für die Anwendungsweise eines
erfindungsgemäßen Dämpfers.
Die Fig. 1 und 2 stellen einen Dämpfer dar, der alle charakteristischen
Eigenschaften der erfindungsgemäßen Dämpfer aufweist; der abgestimmte Drehschwingungsdämpfer Io mit viskosem
Reibungsmittel nach den Fig. 1 und 2 kann konzentrisch
am Ende einer Welle 11 angebracht werden, die Drehschwingungen erleidet, d.h. etwa der Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors,
etwa eines Dieselmotors. Der Dämpfer weist ein Gehäuseteil auf, das als bearbeitetes Gußteil ausgeführt sein kann und
einen ringförmigen, axial geöffneten Teil mit einer radialen Wand 13 aufweist sowie in radialem Abstand voreinander stehende,
in axialer Richtung gleichweit sich erstreckende Wände 14 und IS und einen radial nach innen vorspringenden Befestigungsflansch 16 mit Einrichtungen zum Anbringen des Dämpfers an
der Welle 11. Innerhalb der Gehäusewände ist eine Arbeitskammer 17 ausgebildet, die am offenen Gehäuseende mittels einer Deckplatte
18 verschlossen ist, die an ihrem Platz in bekannter
Weise an Schultern 19 mit umgebogenen Halteflanschen neben den axial vorspringenden Enden der Wände 14· und 15 gehalten wird
und die Arbeitskammer 17 luftdicht verschließt, indem sie ein Dichtungsmaterial 21 in die Dichtung einklemmt.
In der Arbeitskammer 17 ist eine Schwungmasse untergebracht, von der mindestens der größere Teil sich in der Kammer befindet.
Im vorliegenden Fall besteht die Schwungmasse aus einer geschichteten Schwungnadkonstruktion aus einem Stapel
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konzentrisch angeordneter geschichteter Federscheiben 22 aus passendem stärkeren Material, das noch bequem mit geringem
Aufwand gestanzt werden kann. Hierfür kann ein Stahlmaterial passender Qualität oder ein geeignetes nichtmetallisches
Material j etwa Nylon oder» Glasfaser schicht stoff, benutzt
werden. In jeder der federnden Schwungscheiben befindet sich eine zentrale Nabenöffnung 2 3 mit einer ringförmig darum
verteilten Gruppe von Befestigungsöffnungen 2 4 an Punkten
geringster Beanspruchung; durch die Öffnungen können Schrauben 25 oder andere geeignete Befestigungsmittel gesteckt werden,
um die aufgeschichteten Scheiben konzentrisch zu der axialen
Innenwand 14 an einer inneren Ringschulter 2 7 festzulegen, die eine verstärkende Verdickung dort bildet, wo die Gehäusewände
13 und 14 mit dem Befestigungsflansch 16 zusammentreffen.
Der größere Teil des geschichteten Bauteils erstreckt sich radial auswärts über die Schulter 27 hinaus in die Kammer 17,
und jede Scheibe 22 weist einen vollständigen äußeren Ringrand 2 8 auf, durch den in ringförmiger Anordnung längs des
Uuifangs gleichmäßig verteilt eine Gruppe von Öffnungen 29
gebohrt ist, die mit den jeweils zugeordneten Öffnungen der anderen Schichten fluchten und dier.jeweils Nieten 3o aufnehmen,
welche ein Masseteil 31 an dem Schichtkörper festlegen. Dieses Masseteil ist vorzugsweise als ringförmiges Guß- oder
Schmiedestück gearbeitet und besitzt im axialen Schnitt im wesentlichen L-Form; in einer Ringnut 31a werden die das
Teil haltenden Einzelschichten des Schichtkörpers aufgenommen.
Auf diese Weise wird ein wesentlicher Teil des Schwungrings
31 als Masserand an den Scheiben und zwar innerhalb des Raums zwischen der radialen Wand 13 und der am weitesten
innen liegenden Scheibe 22 um die Schulter 27 angeordnet, wodurch eine gute Trägheitswirkung erzielt wird. Ein Vorteil
dieser Anordnung liegt darin, daß die Schwungmasse physikalisch gegenüber dem Gehäuse ausbalanciert werden kann und in diesem
Gleichgewicht gehalten werden kann, im Gegensatz zu Dämpfern,
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bei denen die Schwungmasse frei rotierend innerhalb des Gehäuses angebracht ist, wobei dann die Ausgleichsgenauigkeit
von dem Lagerungsspiel abhängt.
Ein wesentlicher Teil des Gewichts der Schwungmasse wird in
ein energieabsorbierendes Federgebilde umgewandelt mit Hilfe von federnden Stegen 32, die den geringeren Teil der Masse,
nämlich die Nabenteile 23, mit dem trägen Massenteil, nämlich den Rändern 2 8 und dem Teil 31 verbinden, wodurch eine vorbestimmbare,
abgestimmte Federdämpfung erzielt wird. Diese Stege werden dadurch hergestellt, daß man einander ergänzende,
beiderseits ι Mossene Schlitze 33 in die jeweiligen Scheiben
22 schneider oder stanzt. In dem vorliegenden Beispiel sind 4 Stege 32 von gekrümmter Gestalt vorgesehen, wodurch
freitragende Arme gleichbleibender Stärke gebildet sind, die in radialer Richtung der Scheibe parabolisch von jedem Ende
zum Zentrum hin variieren und die an beiden Enden miteinander verankert sind. An ihren radialen Rändern sind die Stege 32
in zwei parabolischen Variationen geformt, wodurch die Stege geringste Tiefe in der Mitte ihrer Länge und größte Tiefe
an jedem Ende haben. Damit wird im Betrieb im viesent liehen
konstante Biegefestigkeit über die gesamte Steglänge erzielt. Je nach der Größe und sonstigen Gesichtspunkten können weniger
Stege oder auch eine größere Zahl von Stegen vorgesehen sein» bei dem gezeichneten Beispiel haben die Stege eine Länge von
°, wobei jeder Steg die unmittelbar benachbarten Stege auf
etwa 5o° Länge überlappt. Die verschiedensten Abstimmungsbedingungen
lassen sich durch geeignete Variationen der Länge» Tiefe und Breite3 des Werkstoffs u.dgl. erreichen, vsa bekannten
oder zu erwartenden Dämpfungserfordernissen genügen zu können. Bei der Anordnung läßt sich jede gegenseitige Orientierung der
Stege der verschiedenen Scheiben 22 zueinander verwirklichen;
bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß sie in gleicher Richtung verlaufen und die Schlitze 33
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übereinanderliegen. Wegen der Anordnung der mit gegenseitigem
Abstand angebrachten federnden Stege im inneren Teil der Dämpferscheibe, kann der Masseteil der Schwungradmasse relativ
zu dem Gehäuse 12 infolge begrenzter Durchbiegung der Stege «. nach Maßgabe von Drehschwingungen oszillieren, und Dämpfungs-
energiejwird durch Hysteresedämpfung innerhalb des Materials der
I Schwungmasse selbst absorbiert und verteilt, ohne daß die
Si Ermüdungsgrenze des Materials überschritten wird.
1 Neben der mechanischen Dämpfung mit Hilfe der Stege 32 wird
t eine Viskositätsdämpfung innerhalb des Arbeitsraums 17 her-
i beigeführt, weil die Oberseiten der Gehäusewände 13 und 15
* wie auch der Deckplatte 18 den jeweiligen Oberseiten des
J Schwungteils 31 und der außenliegenden Scheibe 22 parallel
I im Abstand eines Scherfilms gegenüberliegen, unter Berück-
] sichtigung der Viskosität des Dämpfungsmittels, das praktisch
·: den gesamten verfügbaren Raum in der Arbeitskammer ausfüllt.
} Dieses viskose Medium ist vorzugsweise eine Silikonflüssig-
1 keit der erforderlichen, mit dem gewünschten Dämpfungsfaktor
] zu vereinbarenden Viskosität *, -Je größer die Viskosität des
* Dämpfungsmediums ist, umso größer kann natürlich der Scher-
i f ilmzwischenräum sein und damit aüeh die Bearbeitungstoleranz
1 an den Teilen, die die parallelen, miteinender zusammenwirkenden
Flächen der» relativ zueinander schwingenden Abschnitte
j des Gehäuses und der Schwungmasse bilden. Eine gleichmässige
) Verteilung des Dämpfungsmediums in der Arbeitskammer 17 wird
' durch Verwendung der Räume zwischen den Speichen 32 als
* Vorratsräume herbeigeführt. Zu diesem Zweck ist die Fläche
j des in radialer Richtung verlaufenden Teils der Schwungmasse
\ 31, die dem Stegteil der Scheibenanordnung gegenüberliegt s
} vorzugsweise eingezogen, wie bei 34· angedeutet, um einen
I Ströiaungsspalt zu bilden, und der Innenrand des Hasseteils
i liegt mit Abstand der Schulter 27 gegenüber, wie in Fig. 1 zn
I erkennen ist. Die dadurch erzielbare gleichmässigere
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-teilung des Dämpfungsmediums führt zu einer wirkungsvollen
Scherfilmkopplung zwischen den zusammenwirkenden Flächen
der Bauteile.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform eines Schwungmassenaufbaus aus federnden Stegscheiben (Fig. 3)
ist eine Scheibe 3 5 vorgesehen, die einen inneren Nabenteil 3 7 mit einem Befestigungsteil mit öffnungen 38 aufweist,
sowie einen außenliegenden Masserand 39 mit öffnungen d4o
zum Aufnehmen von Befestigungsvorrichtungen; ferner ist ein
größerer Zwischenteil vorgesehen, der durch insgesamt radial verlaufende federnde Stege Hl unterteilt ist, zwischen denen
sich radial verlaufende Schlitze 42 befinden, deren entgegengesetzte Enden nahe dem Nabenteil 37 bzw. nahe dem Schwungmasseteil
39 liegen. Da die Schlitze 42 radial verlaufen, sind die Stege 41 nach innen zu am schmälsten und werden
breiter gegen ihre Außenenden. Die Flexibilität der Stege wird dadurch erhöht, daß die breitesten Teile der Stege
jeweils durch Schlitze 43 in schmälere, kürzere Stegabschnitte 44 unterteilt werden. Dadurch wird eine zweistufige energieabsorbierende
Biegung der Stege hervorgerufen. Die Scheiben 3 können anstelle der Scheiben 22 oder schichtweise mit ihnen
zusammen benutzt werden.
Fig. 4 zeigt einen Drehschwingungsdämpfer mit viskosem Reibungsmittel, der im wesentlichen nach den gleichen Prinzipien
gebaut ist wie der Dämpfer Io, d.h., es wird eine Verbindung mit abstimmenden Federn zwischen der Dämpfungsmasse und
dem Gehäuse hergestellt. Im Dämpfer 45 sind Schwungrad, Feder und Nabe 47 einstückig vorgesehen und vorzugsweise als
Metallgehäuse (Gußeisen passender Güte), oder Kupfer-Mangan-Legierung
oder als Werkstück aus anderem passenden Material (z.B. Nylon oder Glasfaserkunststoff) ausgeführt, das nach
Preis und Verwendungsmöglichkeit den jeweiligen Erfordernissen angepaßt ist. Ein Nabenflansch 48 mit Schraubenlöchern 49 dient
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dazu, das Teil an einem Drehschwingungen ausführenden Maschinenteil
anzubringen. Im vorliegenden Fall ist ein Gehäuse 5o an dem Schwungmassenkörper 47 angebracht; es besteht aus einem
ringförmigen Bauteil mit L-Querschnitt und einer radialen Wand
51, einer äußeren axial verlaufenden Wand 52, einer als Deckplatte
wirkenden Wand 53, die parallel zu der Wand 51 liegt und
mit dieser und der Wand 52 eine Arbeitskammer 54 bildet. Die Wand 51 und die Deckplatte 53 sind an ihren Innenrändern in
geeigneter Weise fest, etwa durch Schrauben oder Nieten 55,
mit axial entgegengesetzten Enden des Nabenteils des Bauteils 1+7 verbunden, wobei eine feststehende Dichtung 57 für luftdichten
Abschluß sorgt. Eine luftdicht abschließende Dichtung zwischen dem Außenrand der Scheibe 53 und der Wand 52 wird
durch einen umgebogenen Rand 58 an der Wand 52 herbeigeführt, wodurch der fragliche Rand der Scheibe 53 gegen eine Schulter
59 und eine eingeschlossene Dichtung 6o gedrückt wird. Der größere Teil des ringförmigen Schwungmassenkörpers U7 ist
an seinen axial entgegengesetzten Seiten gegenüber dem kleineren Nabenteil eingezogen, wie bei 61 dargestellt, um einen
Scherfilmspalt zwischen den dadurch gebildeten Arbeitsflächen
und den gegenüberstehenden parallelen Arbeitsflächen der Kammerwände
herzustellen, wobei die Viskosität des die Arbeitskammer 54 praktisch ausfüllenden Dämpfungsmediums berücksichtigt
wird.
Auch an seinem Außenrand wird zwischen dem Schwungkörper und der parallel dazu verlaufenden Gehäusewand 52 ein Scherfilm
aufgebaut. Durch Schlitze 63 voneinander getrennte federnde Stege 62 sind entsprechend der Anordnung bei der Scheibe 22
oder bei der Scheibe 3 5 angeordnet und verbinden den kleineren Nabenteil mit dem äußeren Schwungmassenteil 64 des
Schwungkörpers. Der Dämpfer 45 arbeitet im wesentlichen ebenso wie der Dämpfer Io.
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Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Dämpf ex= 65, der1 in seiaes a.11=
gemeinen Aufbau dem Dämpfer 45 entspricht, aber eine abgewandelte
federnde Kragarm-Steg-Konstruktion zeigt. Der Dämpfer
besitzt danach ein ringförmiges, aus einem Stück bestehendes und Schwungmasse und schwingungsabsorbierende Feder kombinierendes
Teil 67 mit einem kleineren Nabenabschnitt 68 und einem größeren Abschnitt, der in eine Arbeitskammer 69 greift,
die von einem Gebäude 7o gebildet wird, das von der Schwungmasse gehalten wird und einen Bauteil mit einer radialen
Wand 71 und einer in axialer Richtung verlaufenden Wand 72 umfaßt, deren umgebogene Kante 73 den äußeren radialen Rand einer
Deckplatte 75 gegen eine Schulter 74 drückt, wobei eine Dichtung 77 den Dichtrand luftdicht abschließt. In diesem Fall liegen der
Innendurchmesser des Nabenteils 63, der Gehäusewand 71 und der Deckplatte 75 konzentrisch zueinander und so übereinander, daß
sie von Schrauben oder Nieten 78 fest zusammengehalten werden,
wobei feststehende Abdichtungen, etwa O-Ringe 79, in die Dichtungsstellen
gedrückt werden und die Kammer 69 luftdicht verschließen. Durch miteinander fluchtende Schraubenlöcher 8o,
die in gleichmäßigen Abständen am Nabenteil angeordnet sind,
kann der Dämpfer an einem umlaufenden Maschinenteil, etwa an einer Kurbelwelle, befestigt werden, in der die auftretenden
Schwingungen gedämpft werden sollen. An den axial entgegengesetzten Flächen entlang ist das Schwungmassenteil 67 außerhalb
des Nabenteils 68 eingezogen und zwar vorzugsweise in solchem Umfang, daß der Abstand zwischen der Umrandung des
Schwungkörpers und der Wand 72 erreicht wird; dadurch wird eine Scherfilmverbindung zwischen den einander gegenüberstehenden
Arbeitsflächen des Gehäuses und des Schwungskörpers hergestellt, wobei die Viskosität einer geeigneten Silikon=
flüssigkeit oder eines anderen Dämpfungsmediums berücksichtigt wird, das praktisch den gesamten Raum in der Kammer 69
ausfüllt.
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lmi eine abgestimmte·. Dämpfung durch Federn in deta größeren
Teil der Schwungmasse 67 zu erreichen, ist ein mit der Schwungmasse zusammenhängender äußerer Schwungring 81 durch federnde
Stege 82 unter Einhaltung eines Abstandes mit dem kleineren Nabenteil 68 verbunden. Sowohl der Schwungring 81 als auch
dieFedern 82, die den größeren Flächenteil des Schwungkörpers 67 einnehmen, besitzen zweckmäßigerweise Eigenelastizität,
um im Rahmen der Lehre der Erfindung eine beträchtliche Federkonstante und bestimmbare Abstimmfrequenz und Dämpfungsfaktor
zu haben, womit der Dämpfer auf unterschiedliche Weise abgestimmt werden kann. Dazu erhält jeder Steg 82 eine Länge von
ungefähr 9o°, von denen etwa 3o° zwischen Stegen verlaufen. Ein Ende jedes Stegs 82 ist über einen Verbindungsabschnitt 83,
der Bestandteil des Nabenteils 68 ist und in gerundetem Obergang radial nach außen verläuft, mit diesem Nabenteil 68 verbunden.
Am entgegengesetzten Ende ist jeder Steg über einen Verbindungsabschnitt 81, der Bestandteil des Schwungrings 81
ist und in gerundetem Obergang radial nach innen verläuft, mit diesem Schwungring verbunden. Die Stege 82 weisen, beginnend
an ihren relativ breiten Verbindungsabschnitten 83 und 8*4, zunehmend geringere Tiefen auf (d.i. die Dimension in Richtung
des Radius), während sie die gleiche gleichförmige Breite behalten
wie der Randteil 81. Die geringste Tiefe des Stegs liegt vorzugsweise näher an der Verbindungsstelle 8 3 als an der
Verbindungsstelle 84, Ferner geht jeder Steg 82 auf seine
zugehörigen Verbindungsabschnitte 83 und 8t in einem Radius
über, der so groß ist, wie technisch ausführbar, wobei
der größte Radius natürlich jeweils längs der Schulter des Verbindungsabschnitts liegt. Ferner ist die Anordnung so j
getroffen, daß jeder Steg so gekrümmt ist. daß die Mittelachse \
der Krümmung von der Verbindung 83 zur Verbindung 8 4 hin ein- j
wärts gebogen ist. Ein Zwischenraum 85 zwischen dem Innenrand jedes Steges 82 und dem Nabenteil 68 geht in einen aufgewei-
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• » ■ I t t
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teten Bereich 87 zwischen den nebeneinanderliegenden Verbindungen 33 und 81 der Stege über und läuft weiter in Zwischenräume
8 8 zwischen den Außenrändern der Stege und dem Schwungmassenrand 81. Man sieht, daß auf diese Weise umfangsmäßig
symmetrische Abschnitte längs des Schwungmassenrandes 81 entstehen, deren Tiefe von der Größenordnung der Tiefe der
federnden Stege 82 ist, wodurch eine Nachgiebigkeit im Schwunginassenrand
entsprechend der Nachgiebigkeit der Stege auftritt, so daß sich auf Grund von Drehschwingungen nicht nur die Stege
sondern auch der Rand 81 verbiegt. Auf diese Weise wird die Masse in dem Schwungkörper maximal für Federungszwecke ausgenützt,
während das Material geringstmögliche Biegebeanspruchungen erleidet. Die zu absorbierende Dämpfungsenergie wird damit wirksam
durch Hysterese im Material des Dämpfers selbst aufgezehrt, ohne daß die Ermüdungsgrenzen des Materials überschritten
würden.
Um übermäßige Beanspruchungen des Schwungkörpers unter vorübergehenden
oder ungewöhnlichen Drehmomenten zu vermeiden, können zwischen den Stegen passende Anschläge angeordnet werden.
Am günstigsten sind jeweils die Bewegung begrenzende Anschläge 89, die als starre Kunststoffzylinder mit ebener Endfläche mit
einem Durchmesser ausgeführt sein können, der freilaufend in
den jeweiligen Zwischenräumen 87 untergebracht werden kann, wobei die Durchmesser der Anschlagteile so berechnet sind, daß
sicheres winkelmäßiges Verwinden gewährleistet ist, daß sie aber* von den einander gegenüberstehenden Schultern der Verbindungsteile
83 und 84 und zwischen ihnen bei der vorgegebenen Verwindungsgrenze erreicht wenden. Indem den zylindrischen Anschlägen
89 eine Länge gegeben wird, die etwa gleich der Breite desgrößeren Teils des Schwungkörpers ist, werden Störungen mit
Viskositätsdämpfung vermieden, was sogar dazu führen kann,
daß eine Viskositätskopplung zwischen den Eraden der Anschläge
und den. gegenüberliegenden Arbeitsflächen innerhalb des
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-14- <*• ^y I
Dämpfergehäuses auftreten kann.
In Fig. 7 wird eine andere Art ringförmigen Schwungkörpers dargestellt, der eine schwingungsabsorbierende Federkonstruktion
9o aufweist, die für einen abgestimmten Drehschwingungsdämpfer mit viskosem Reibungsmittel auf der Grundlage des
Dämpfers 65 geeignet ist und so entworfen wurde, daß er als Eisen- oder Stahlgußstück ausgeführt werden kann. Es ist
ein Nabenring 91 mit Schraubenlöchern 92 und Nietenlöchern 93 vorgesehen. Die Nabe 91 besitzt an ihrem Außenrand eine
Reihe längsgerichteter, gleichabständiger und übereinstimmender Schlitze 94, in die die am Umfang verbreiterten spitzen
Endstücke 95 von Radialstegen 97, die einstückig mit einem Schwungring 9 8 ausgeführt sind, eingreifen. Um Belastungen so
niedrig wie möglich zu halten, werden an den Verbindungsenden zwischen Stegen 9 7 und Schwungring 9 8 weite Obergangskrümmungen
99 gewählt, und weite Übergangskrümmungen loo sind auch am Obergang der Stegkörper 9 7 in die Randstücke 9 5 gewählt,
die in die Nabe eingreifen. Bei dieser Bauweise erhöhen die federnden Stege 9 7 die Schwungmasse.
Fig. 8 zeigt eine Schwungringkonstruktion lol, die auch als
Stahl- oder Eisengußstück ausgeführt werden kann, jedoch ist hier einstückig mit einem Nabenringteil Io2, der Löcher Io3
bzw. Io4 für Schrauben bzw. Nieten aufweist, eine Reihe radial
verlaufender, gleichabständig angeordneter Stege Io5 vorgesehen, an deren in radialer Richtung äußeren Enden in Umfangsrichtung
verbreiterte Ränder Io7 sitzen, die in zugeordnete Querschlitze Io8 im Innenrand eines Schwungrings Io9 angebracht
sind. Man sieht, daß die Stege Io5 vorzugsweise abgeschrägt sind, von einer maximalen Breite in Umfangrichtung bei den
Leisten Ho an der Verbindungsstelle zur Nabe Io2 zu einer
geringsten Breite an den Leisten 111, wo die Stege in die
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verbreiterten Befestigungsränder Io7 übergehen.
In den Fig. 9 und Io ist ein abgestimmter Schwingungsdämpfer
112 mit viskosem Reibungsmittel gezeigt, der eine Nabe 113 mit radial sich erstreckendem Flansch 114 aufweist» die
mit einem Ende fluchtend von einem in gleicher Richtung verlaufenden Gehäuseflansch 115 berührt wird; ferner sind fluchtende
Schraubenlöcher 117 vorgesehen, und die Flanschen sind mit Nieten 118 od.dgl. zusammengeführt, wobei eine feststehende
Ringdichtung 119 eine Abdichtung zwischen den überlappenden Flächen des Nabenflanschs und des Gehäuseflanschs herstellt.
Das Gehäuse wird vervollständigt durch einen in axialer Richtung ziehenden Ringflansch 12o am äußeren Rande des Gehäuseflanschteils
115; der Ringflansch 12o befindet sich in vorgegebenem Abstand vom Außendurchmesser der Nabe 113. Der
Gehäuseflansch 12o läuft um die Nabe 113 und weist eine Ringnut 121 auf, in die ein Außenrand eines Abschlußrings 122 eingreift,
dessen Innenrand von einer zugeordneten Nut 123 am benachbarten Ende der Nabe 113 aufgenommen wird* Abdichtung
und Halterung des Abschlußrings 122 geschieht mittels umgebördelter Haitefiansche 12h und 125 am «abenflanseh bzw. am
Gehäuseflansch 12o, woöei ein Dichtmittel 12 7 in der Verbindungsstelle
zwischen den umgebördelten Flanschen und den Rändern des Abschlußrings vorgesehen ist, wodurch eine
ringförmige Arbeitskammer 128 innerhalb der Nabe-Gehäuse-Anordnung
luftdicht abgeschlossen ist; in der Kammer befindet
sich viskose Dämpfungsflüssigkeit.
Für eine abgestimmte Dämpfung besitzt ein Schwungring 129 Arbeitsflächen zur Ausbildung eines Scherfilms gegenüber zugeordneten
Arbeitsflächen in der Kammer 128 des Gehäuseflanscüs 115 s am Gehäuseflansch 12o und an der Abschlußplatte
122.
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Zum Abstimmen ist der;Schwungring 129 mit der Nabe 113 durch
federnde Stege 13o aus flachen Blattfedern aus hochwertigem Stahl versehen, die in allgemein radialer Richtung liegen.
Die Federelemente sind zwar als in Draufsicht rechteckig gezeichnet, sie können aber Parabel- oder Dreiecks- oder
eine andere geeignete Gestalt haben. Die die Federstege 13s bildenden Einheiten sind vorzugsweise aus mehreren Elementen
zusammengesetzt; hier sind je zwei Elemente für eine Stegeinheit
vorgesehen. Am nabenseitigen Ende, sind die Stege in zugeordneten Schlitzen 131 festgelegt, die sich in radialer
Richtung durch den Außenrand der Nabe 113 öffnen und vorzugsweise gleichabständig angebracht sind. An ihren Außenenden
sind die Stege 13o in Schlitzen 132 im Schwungring 129 untergebracht, die sich in radialer Richtung nach innen öffnen,
wobei die Breite dieser Schlitze am Grunde in bestimmter Weise geringer ist als der Abstand zwischen den voneinander entfernten
Wänden jedes zusammengehörigen. Paares von Nabenschlitzen 131 und der Grund der Schlitze 132 jeweils mit dem
festen Nabenteil fluchtet, der ein Schlitzpaar 131 voneinander j trennt. Dadurch erhält jeder der in eines Schiits 132 des
Schwungrings befindliche Steg 13o eines Stegpaares eine Vor-
J spannung gegenüber seinem Partnersteg infolge der Aufnahme
j der äußeren Stegenden in dem Schlitz 13 2. Diese Vorbelastung
der Stege 13o bewirkt die Abstimmung, und da die Federn gegensinnig
vorbelastet sind, ergibt sich ein toter Gang Null zwischen dem Schwungring und der Nabe. Um ausgeglichene
« Verhältnisse zwischen dem Schwungring 129 und dem Gehäuse auf—
t rechtzuerhalten, sind in radialer Richtung verlaufende Richt-
stücke 133 in passenden Abständen vorgesehen, etwa in drei gleichabständigen Intervallen; die Richtstücke 133 erstrecken
sich von der Nabe 113 bis zum Schwungring. Diese Richtstücke stellen starre Teile von einer Breite dar3 die einen möglichst
weitgehenden Kontakt zwischen den entsprechenden Flächen an
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• ■ ·
• β · ·
-17-
Nabe und Schwungring an Linien entlang gewähr1! eist et, die
von den zweckmäßig weise halbzylindrischen Endflächen der
Richtstücke geboten werden. Die Stärke der Richtstücke ist so gewählt, daß sie sich frei zwischen den zugeordneten Paaren
federnder Stege 13o unterbringen lassen, und zwar dort, wo die angrenzenden Stege von dem Riehtstück weg gekrümmt sind.
Wegen ihrer gewölbten Enden halten die Richtstücke die linienförmige Berührung mit den jeweiligen Flächen von Nabe
und Schwungring durch eine Abrollbewegung bei der Torsionsund Federrückführungsbewegung zwischen Nabe und Schwungring
beim Betrieb des Dämpfers aufrecht. Um eine Verschiebung der Riehtstücke in Umfangrichtung zu vermeiden und den Schwungring
129 im Gehäuse zentriert und gegen Axialverschiebung gesichert zu halten, werden Stifte 13 4 oder ähnliche Mittel in
nach außen erweiterte Zapfenlager 13 5 gesetzt, die eine
Weite haben, die die Stifte schwergleitend aufnehmen; die
Zapfenlager befinden sich an den entgegengesetzten Enden der Riehtstücke. Aus den Zapfenlagern der Riehtstücke greifen
die Stifte 13 4 in entsprechende, zugeordnete, in Umfangsrichtung erweiterte Zapfenlager 137 von Stiftweite ein, die
mit den Enden der Richtstücke fluchten und sich aus den entsprechenden Umfangsteilen der Nabe und des Schwungrings öffnen,
die von dem Rieht stück berührt werden.
Um die Blattfederstege 13o gegen seitliche Versetzung aus den Schlitzen 131 und 132 zu schützen, sind entsprechende
Halteplatten oder Halteringe 13 8 von solchem Durchmesser vorgesehen,
daß die Enden der Nuten 131 abgedeckt sind; die Halteplatten werden in entsprechenden Fugen an den entgegengesetzten
Enden der Nabe 113 eingesetzt.
Ein weiterer Dämpfer 14o (Fig. 11), der sich der vorteilhaften, billigen, flachen Blattfederstege bedient, die eine relativ
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starke Vorspannung erlauben, besitzt wie der» Dämpfer 112 eine
Nabe im mit einem zentralen Halteflansch 142; an der Nabe ist
ein Gehäuse 143 angebracht, das eine Arbeitskammer 144 definiert
, in der ein Schwungring 145 Arbeitsflächen bildet, die in Scherfilmabstand zugeordneten Arbeitsflächen innerhalb des
Gehäuses gegenüberstehen, wobei die Viskosität eines luftdicht in die Kammer eingeschlossenen Dämpfungsmittels zu berücksichtigen
ist; zwischen der Nabe 141 und dem Schwungring 145
wird eine abstimmbare, elastische Stegverbindung durch Blattfederstege
147 hergestellt, die je aus einer Mehrzahl von Blattfedern bestehen. Im vorliegenden Fall sind die radial
gesehenen äußeren Enden der Federstege 147 in zugeordneten, radial nach innen sich öffnenden Schlitzen 148 in dem Innenrand
des Schwungrings 145 verankert; der Schwungring weist einander zugeordnete Paare derartiger Schlitze auf, die voneinander
um einen vorgegebenen Betrag entfernt sind, der größer ist als die Breite der radial nach außen sich öffnenden
und mittig dazu angeordneten Schlitze 149 in dem gegenüberliegenden Randteil der Nabe 141, und in denen die radial
nach innen weisenden Teile der Stege 147 in paarweise gegeneinander vorgespanntem Zustand gehalten werden, wodurch die
Stege in einander entgegengesetztem Sinne relativ zur Dämpferachse gebogen sind, um eine gut ausgeglichene, wirksame, spielfreie
und abgestimmte Konstruktion zu bilden. Zwischen bestimmten Stegpaaren 147 sind geeignete, gleichabständig-angeordnete
starre Richtstücke ISo vorgesehen, die von gleicher Art sind
und ebenso wirken wie die Riehtstücke 133. Abdeckringe 151 sind
paarweise in gegenüberliegenden Nuten an den Enden der Nabe 141 angeordnet und verschließen die Enden der Nabenschlitze
149, womit die Stege 147 gegen Axialverschiebung innenhalb des Dämpfers gesichert sind.
Fig. 12 zeigt einen Dämpfer 153 der von den günstigen Eigen-
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schäften allgemein radial verlaufender Abstimmstege aus Blattfedermaterial
Gebrauch macht und zusätzliche Schwungmassendämpfung sowie verstärkte Viskositätsdämpfung bietet. Der
Dämpfer 153 ist dafür mit einem Paar einander zugeordneter Gehäuseflanschteile 155 und 154 versehen, die an ihren Außenrändern
durch eine Schweißnaht verbunden sind und in ihrem Mittel teil Flanschen 158 ursd 159 zum Befestigen an der Nabe besitzen;
zwischen diesen Teilen 155 und 151 ist eine radial verlaufende Flanschplatte 16o einer geschichteten ringförmigen Nabe
eingeklemmt, deren Schichtteile mit Nieten 162 zusammengehalten werden und die in den radialen Innenteil einer ringförmigen
Arbeitskammer 163 passen, welche in dem Gehäuse einen
insgesamt rechteckigen Querschnitt ausfüllt. Zur Vergrößerung der Arbeitsflächen innerhalb der Kammer 163 ist die Mittelsdicht
der Nabe 161 radial nach außen geführt und bildet eine Arbeitsplatte 164 mit Arbeitsflächen in axial entgegengesetzten
Richtungen. Zwischen der feststehenden Arbeitsflächenplatte 164 und den gegenüberstehenden, in axialer
Richtung voneinander entfernten Gehäuseflächen innerhalb der Arbeitskammer 163 sind jeweils (im Beispiel: identisch^
Schwungringe 165 vorgesehen, die vorzugsweise Schichtaufbau zeigen, wobei der Außenrand mit dem radial nach innen gerichteten
Wandteil des Gehäuses einen Scherfilmbereich bildet,
während die jeweils axial gegenüberstehenden Flächen der Schwungringe einen Scherfilmbereich mit den parallel zueinander stehenden
Arbeitsflächen des Gehäuses und der zentralen Trennoder Teilerplatte 164 bildet, wobei die Viskosität der luftdicht
in der Arbeitskammer 163 eingeschlossenen Dämpfungsflüssigkeit in Betracht gezogen wird. Eine vergrößerte Dämpfungsflächenanordnung
zwischen den Axialflächen der Schwungmasse läßt sich erreichen, indem deren Seitenschichten radial nach
innen geführt werden, um wesentlich vergrößerte Arbeitsflächenflanschen 167 zu erreichen, wobei die Schichten zwischen den
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-2ο-
Flanschen 167 einen wesentlich größeren Innendurchmesser besitzen, so daß Platz in radialer Richtung zwischen dem Innenrand
des Innenteils des jeweiligen Schwungrings und dem Außenrand der Nabe 161 verbleibt, um Blattfederstege 168 aufzunehmen,
dfe nach Größe und Arbeitsweise den Stegen 13o in dem Dämpfer
und den Stegen 147 in dem Dämpfer 14o entsprechen. Durch
Schweißen oder mit Nieten 169 werden die Schichten der Schwungringe 165 zusammengehalten. An ihren in radialer Richtung
inneren bzw. äußeren Enden werden die Stege in axial verlaufende und radial sich öffnende Schlitze 17o bzw. 171
eingesetzt. Die Axialverschiebung der Stege 168 des Dämpfers wird durch Verschließen der Enden der Schlitze 171 mittels
der äußeren Flanschschicht 167 der Schwungringe verhindert. Mindestens eine Füllöffnung 172 führt in die Arbeitskammer
163, die durch Schweiß&n oder auf andere Weise luftdicht
verschlossen werden kann. Die Befestigung der Flanschen 158, 159 und 16o kann durch Schweißen, durch Nieten 173 oder
auf ähnliche Weise erfolgen, wobei Ringdichtungen 171 einen
luftdichten Abschluß herbeiführen.
Ein weiterer Dämpfer 175 (Fig. 13) zeigt ebenfalls Schichtaufbau und besitzt gleichgerichtete, einander gegenüberliegende
Seitenplatten 177 und eine Nabe bildende Platten 178, die den Innenrand einer ringförmigen Arbeitskammer 179 innerhalb
des Gehäuses abgrenzen, während der radial äußere Rand der Kammer durch abwechselnd angeordnete Abstandsringe 18o
und die Arbeitsfläche vergrößernde, rippenartig vorspringende Ringscheiben 181, die neben den Abstandsringen radial nach
innen vorstehen, gebildet wird. Ein geschichteter Schwungring besteht aus abwechsehd übereinander gelegten Ringscheiben
182 und Abstandringen 183, die zwischen die rippenartigen Ringscheiben 181 des Gehäuses greifen und eine große,
auf Scherfilmstärke berechnete Arbeitsfläche und Arbeits-
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bereiche am Schwungring und am Gehäuse darstellen, welche starke Viskositätsdämpfung hervorrufen. Der gesamte Schichtaufbau
von Gehäuse und Schwungringen kann auf beliebige Weise zusammengehalten werden, etwa durch Schweißen, Nieten, Verkleben
mit Epoxydharz u. dgl. Eine abstimmbare Stegverbindung zwischen der Nabe 178 und dem Schwungring wird mittels flacher
Federstege 184 hergestellt, die zwisiien den in radialer Richtung voneinander entfernten Teilen verlaufen und ganz ähnlich
arbeiten wie die Stege 13o bzw. 147 in den Dämpfern 112 bzw. IUo. An ihren radial nach innen zeigenden Enden werden die
Stege 184 in axial verlaufenden und radial nach außen sich öffnenden Schlitzen 185 in der Nabe, mit ihren radial nach
außen gerichteten Enden in radial nach innen zeigenden, axial verlaufenden Schlitzen 187 oin dem Schwungring gehalten.
Eine andere Form eines abstimmbaren Dämpfers 188 mit viskoser Reibungsflüssigkeit (Fig. 14-) sieht flache Blatt fed er Stege
189 in der Art der Stege 13o und 147 vor; dabei sind die in radialer Richtung inneren Stegenden in zugeordneten axial
verlaufenden und radial nach außen sich öffnenden Schlitzen ISo in einer Ringnabe 131 angebracht, die zwischen ihren
beiden Enden liegend einen radial nach innen vorspringenden Flansch 192 aufweist, der zwischen Nabenflanschen 193 von
einander zugeordneten Gehäuseteilen 194 und 195 eingeklemmt ist, die zusammen mit: der Nabe 191 eine ringförmige Arbeitskammer
197 bilden, die an dem radialen Außenrande des Dämpfers durch teleskopartig ineinandergreifende Randteile 198 des
Gehäuses abgeschlossen ist. Sine luftdicht abschließende
Verbindung zwischen Nabe und Gehäuseteilen kann in geeigneter Weise durch Schweißen, Nieten oder Epoxydharzverklebung od.
dgl. Coder durch gleichzeitige Ausführung sehrerer der genann-■ten
Maßnahmen) herbeigeführt werden. Innerhalb des radial
äußeren Abschnitts der Arbeitskammer 197 befindet sich ein
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Schwungring 199, dessen Arbeitsflächen mit den gegenüberstehenden Gehäuseflächen einen Scherfilmraum bilden, der» auf
die Viskosität des Dämpfungsmediums in der Kammer abgestimmt
ist. An dem Innenrand des Schwungrings befinden sich radial nach innen sich öffnende Schlitze 2Qo, in die radial außen liegende
Teile der Federstege 189 zum Ausüben einer abstimmbaren mechanischen Dämpfung angeordnet sind. Die Axialverschiebung
der Stege 189 gegenüber der Nabe 191 wird durch Verschließen der Enden der Schlitze 19o mittels der Gehäuseteile 191 und
verhindert. Die zentrierte Halterung des Schwungrings 199, die eine Axialverschiebung des Rings verhindert, wird durch
einen dehnbaren Federring 2ol herbeigeführt, der in zentralen,
radial nach außen geöffneten Schlitzen 2o2 in den Stegen 189 gehaltert ist; die Schlitze 2o2 halten den Ring 2ol so, daß
während des Zusammenbaus der Ring nicht den Innenrand des Schwungrings 199 erreicht, bis die Schlitze 2o2 mit einer radial
nach innen sich öffnenden passenden Nut 2o3 in dem Schwungring, die die Schlitze 2oo schneidet, fluchten; der Ring 2ol dehnt
sich nun bis in die Nut 2o3 aus und verriegelt damit den Schwungring und die Stege gegen eine axiale Relatiwerschiebung
in dem Dämpfer.
Mit dem Dämpfer 2o4 nach den Fig. 15 und 16 wird eine andersartige
abstimmbare Anordnung mit Federstegen gezeigt. Darin ist eine Ringnabe 2o5 vorgeÄen, an deren einem Ende sich
ein radial nach innen laufender Befestigungsflansch 2o7
befindet, der einen zugeordneten Flansch 2o8 eines Gehäuse- -teils 2o9 überlappt, der mit der Nabe eine ringförmige Arbeitskammer
2I0 definiert, die an einer Axialseite dttrch eine
ringförmige Deckplairte 211 luftdicht abgeschlossen wird; damit ist die Arbeitskammer luftdicht abgeschlossen; sie enthält
ein viskoses Dämpfungsmedium. Im Abstand von der Eabe 2o5 innerhalb
der Arbeitskammer 21o ist eine ringförmige Schwungmasse
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-23-
212 angeordnet, deren Seiten einen Abstand in Scherfilmdicke
von den ihr gegenüberliegenden radial nach innen und axial
nach innen zeigenden Flächen des Gehäuses einhalten, so daß
eine Dämpfung durch Viskositätswirkung eintritt.
nach innen zeigenden Flächen des Gehäuses einhalten, so daß
eine Dämpfung durch Viskositätswirkung eintritt.
Die eine abstimmbare mechanische Dämpfung bewirkenden federnden
Stege verbinden die Nabe 2o5 mit dem Schwungring 212 und bestehen in diesem Beispiel aus den Windungen einer Schraubenfeder
213, deren Durchmesser vorzugsweise geringfügig
kleiner ist als der Abstand zwischen den einander gegenüberstehenden Rändern der Nabe 2o5 und des Schwungrings. Die
Verbindung zwischen den stegbildenden Windungen der Feder
kleiner ist als der Abstand zwischen den einander gegenüberstehenden Rändern der Nabe 2o5 und des Schwungrings. Die
Verbindung zwischen den stegbildenden Windungen der Feder
213 und den Dämpferteilen wird durch ein Innengewinde bildenden Schlitze 214 quer durch die Kammer der Nabe 2o5 hergestellt,
die die Federwindungen festhaltend umgeben und gegen Verschiebung in axialer Richtung verankern. In den Innenrand des Schwungrings
212 sind querlaufende Nuten 215 geschnitten, in denen
die Stegwindungen der Feder ruhen, wodurch die Windungen
Torsions- und Biegebeanspruchungen unterworfen sind, wenn
der Schwungring Drehschwingungen gegenüber der Nabe beim Be-
die Stegwindungen der Feder ruhen, wodurch die Windungen
Torsions- und Biegebeanspruchungen unterworfen sind, wenn
der Schwungring Drehschwingungen gegenüber der Nabe beim Be-
|i trieb des Dämpfers ausführt. Um den Verschleiß der Federwin
dungen durch Reibung in den Schlitzen möglichst niedrig zu
halten, kann der Draht, aus der die Feder besteht, mit einem geeigneten, gegen Reibung und Verschleiß resistenten Material überzogen oder beschichtet werden, das mit dem viskosen
Dämpfungsmedium verträglich ist, das sich in der Arbeitskammer befindet. Der Schwungring 212 wird gegen axiale Verschiebung durch Sprengringe 218 gesichert und gleichzeitig zentriert;
die Sprengringe liegen in Ringnuten 219 im Innenrand des
halten, kann der Draht, aus der die Feder besteht, mit einem geeigneten, gegen Reibung und Verschleiß resistenten Material überzogen oder beschichtet werden, das mit dem viskosen
Dämpfungsmedium verträglich ist, das sich in der Arbeitskammer befindet. Der Schwungring 212 wird gegen axiale Verschiebung durch Sprengringe 218 gesichert und gleichzeitig zentriert;
die Sprengringe liegen in Ringnuten 219 im Innenrand des
[| Schwungrings und lehnen sich gegen die stegbildende Schrauben
feder 213.
Die Ausführungsform der Erfindung nach den Fig. 17 und 18 zeigt
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einen Dämpfer 22o mit einer Schwungmasse 22 5 darin, die ein ringförmiges Teil aufweist, das nachgiebig mit einem verbiegbaren
Teil, etwa der Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors, gekoppelt ist. Die abstimmbare mechanische Koppelung der Schwungmasse
mit der Kurbelwelle wird durch mindestens eine, im gezeichneten Beispiel durch drei gleich ausgerichtete Federplatten 22 8 mit blattfederartigen Stegen in Fingerform herbeigeführt;
die Federplatten besitzen radial nach außen sich öffnende Schlitze 229, die den radial nach außen verlaufenden
Randteil der Platte in schwingungsabsorbierende nachgiebige fingerförmige Federstege 23o unterteilen. Die Schwungmasse
22 5 und die Dämpferplatten 22 8 werden von einem Gehäuse umschlossen,
das aus unterschiedlich dimensionierten ringförmigen, im Querschnitt allgemein L-förmigen Gehäuseteilen
und 232 und einer ringförmigen Abschlußplatte 233 besteht, die eine Arbeitskammer 23 4 definieren. Zum Befestigen der·
Dämpfungseinrichtung an der Welle 227 ist eine Nabe aus konzentrischen, radial verlaufenden, miteinander fluchtenden
inneren Flanschteilen 23 5 und 237 an den Gehäuseteilen 231
j und 232 ausgebildet; die Flanschteile sind durch Nieten 238 mit-
einander verbunden. In Schraubenlöcher 239 werden Halteschrauben
f 24o gesetzt, die des Dampfes? mit der Welle 22? verbinden
J; Die konzentrische Lage gegenüber der Welle 22 7 wird verbessert
durch die Aufnahme in eine zentrale Nabenbohrung 241 in einer Angußstufe 242 am Ende der Welle.
\ An den Gehäuseteilen 231 und 232 sind Flanschen 243 und 244
von verschiedenem Durchmesser vorgesehen, die Teile des Gehäuses sind und konzentrisch ringförmig in axialer Richtung
daraus vorspringen; die Flanschen definieren die radial äußeren bzw. radial inneren Wände der Arbeitkammer 234. Der
luftdichte Abschluß zwischen dem Rand der Abschlussplatte 233 und den Rändern der Gehäusef !ansehen 243 und 244 kann mit
Hilfe umgebogener Halterändei1 245 am Gehäuseflansch und
Dichtungen 247 an den Verbindungsstellen hergestellt werden.
Die axial einander gegenüberliegenden Wände der Kammer 23 4 werden daher durch das Gehäuseteil 231 und die Abschlußplatte
233 gebildet.
Zwar kann nötigenfalls eine einzelne dickere Platte 228 benutzt werden, jedoch ist es wegen der Wirksamkeit der Abstimmung
und ihrer Veränderbarkeit und auch wegen der Herstellungskosten vorzuziehen, eine Mehrzahl von abstimmbaren Federp^tten 228 zu
verwendenj vor allem für größere Dämpferformate. Bei einem
Dämpfer von etwa 8,5" (ca. 22 cm) Außendurchmesser, wie er bei einem 6- oder 8-Zylinder-Dieselmotor benutzt werden kann,
läßt sich jede Federstegplatte 22 8 durch Stanzen aus einem Stahl
geeigneter Qualität von etwa o,o32" (ca. o,8 mm) Stärke und entsprechenden Federkennwerten (etwa aus SAE Io95-Werkstoff)
herstellen. Es können so viele Platten 22 8 benutzt werden, wie rechnerisch als notwendig ermittelt worden sind; sie werden
konzentrisch und miteinander fluchtend übereinander geschichtet (im gezeichneten Beispiel: drei Stück). Zweckmäßigerweise
werden die Patten 228 miteinander zu einem geschichteten
Gebilde durch geeignete Mittel, etwa einen Epoxydharzkleber 248, verklebt. An ihren inneren Randteilen bilden die Platten
22 8 allgemein feste Naben, die in gleicher Richtung verlaufen wie die von den Gehäuseteilflanschen 23 5 und 23 7
gebildete Nabe; die genannten Plattenteile werden durch einen Epoxydharzkleber 249 od. dgl. verbunden. Passende Nietlöcher
2 5o in den Nabenteilen der Platten 22 8 lassen Nieten 248 hindurchtreten, und Schraubenlöcher 251 in den Platten
nehmen die Schrauben 2 4o auf. Um den Zusammenbau zu vereinfachen, können zunächst die Fingerplattenschichten an dem
Nabenflansch 2 35 mittels mindestens einer Halteschraube oder eines Stifts 2 52 befestigt werden. Dadurch werden die Nabenteile
der federnden Stegplatten 228 als Baueinheit fest mit dem Gehäuse verankert.
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Spielraum für die Stegfinger 23o wird durch eine Einziehung
2 53 an der inneren Wandseite des Gehäuseteils 231 geschaffen, und die Schwungmasse 225 weist einen axial verlaufenden, relativ
schmalen, ringförmigen Außenrandflansch 2 54 auf, der
in die Einziehung vorspringt und eine radial nach innen sich öffnende Nut 255 besitzt, in die die Spitzen der Stegfinger
gelegt werden. Um das Einsetzen der Spitzen der Stegfinger
in die Nut 255 zu erleichtern, können die Platten 22 8 aus einzelnen Segmenten zusammengesetzt werden. In der Nut 255
werden die Stegspitzen festgelegt, etwa durch Schweißen oder mittels eines sich verfestigenden Werkstoffes, wie Epoxydharz
257 oder ein anderes Harz, das die Stegspitzexi und die die Nut bildenden Wände fest miteinander verbindet. Un>
diese Verklebung zu erleichtern, werden die Außenenden der Stege 23o vorzugsweise
abgerundet, wie es bei 258 dargestellt ist. Durch diesen Aufbau ist die Schwungmasse 223 mechanisch elastisch mit dem
Gehäuse verbunden. Die Stege 23o stellen auslegerförmige Federn mit hohem Federungswiderstand dar. Biegebeanspruchungen
und Druckbelastungen auf die Abstimmfedern 23o werden vermieden, weil der Schwungring 225 auf einer ringförmigen Lagerung
259 sitzt, die zweckmäßigerweise an der inneren Randflache
des Schwungrings angebraiit ist.
Eine viskose Dämpfungsflüssigkeit, etwa ein Silikonöl, füllt
die Arbeitsräume in der Arbeitskammer 234, wosu ein Vorratsraum 2 6o zwischen dem Innenrand des Schwungrings und dem Gehäuseflansch
244 und ein Raum zwischen dem Schwungring und der Einziehung 253 gehört, wobei die Schlitze 229 zwischen
den Stegen 23o ausreichende Durchlässe für Ausgleichströmungen bieten. Viskositätsdämpfung entsteht an dem Außenrand der
Schwungmasse 22 5 und der gegenüberliegenden Ringfläche des Gehäuseflansches 243, ebenso an der in axialer Richtung weisenden
Fläche des Schwüngrings und der Abschlußplatte 233, und
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, die in axialer Richtung weisende Ringfläche des Flansches
2 54 am Rand des Schwungrings und die gegenüberliegende, das
Gehäuse bildende Fläche des Teils 231 liegen einander in Scherfilmabstand gegenüber, bezogen auf die Viskosität der
Kopplungsflüssigkeit. Zusätzlich zu der luftdichten Abdichtung 2 47 können zweckmäßigerweise Dichtungsringe 2 61 zwischen den
Nabenflanschen 23 5 und 23 7 und den Nabenteilen der Federplatten 228 vorgesehen werden, wodurch die Arbeitskammer 234
völlig luftdicht abgeschlossen wird.
Die Abstimmung oder Einstellung des Dämpfers 22ο läßt sich
befriedigend errechnen und verwirklichen durch eine vorgegebene Anzahl von federnden Stegplatten 22 8. Es läßt sich eine wesentlicher
Verringerung der Größe und des Gewichts von Dämpfern erreichen, verglichen mit den größeren und schwereren Dämpfern,
die bisher für den Ausgleich ähnlicher Schwingungsvorgänge erforderlich waren. Um zum Beispiel den Dämpfer 22o so abzustimmen,
daß die in dritter Ordnung angeregten Drehschwingungen eines 6-Zylinder-Motors oder die Anregung vierter Ordnung eines
8-Zylinder-Motors zu steuern sind, vermag ein Dämpfer mit etwa
8,5" (ca. 22 cm) Außendurchmesser die gleiche Wirkung auszuüben wie ein nur mit Viskositätskräften arbeitender Dämpfer
von Io bis 12 Zoll (ca. 25 bis 3ο cm) Außendurchmesser.
Damit werden sowohl Schwungmasse und Gewicht als auch Platz gespart, und der Platzbedarf für das nötige. Dämpf er gehäuse
wird verringert.
Fig. 19 zeigt eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Dämpfers in Verbindung mit einem Motor. Die Trägheit von Motor plus Dämpfergehäuse ist durch den Kasten 262 symbolisiert.
Die Motorsteifigkeit wird durch das Symbol 2 63 wiedergegeben.
Die Viskositätskopplung wird durch das Symbol 2 64 charakterisiert. Die mechanische abstimmbare Kopplung durch
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nachgiebige Stege wird von dem Zeichen 2 65 angezeigt. Die
Schwungmasse in dem System wird von dem Zeichen IM wiedergegeben.
Bei allen Ausbildungsformen der Erfindung werden die miteinander
verbundenen Vorteile der mechanischen Abstimmung und der Viskositätsdämpfung durch einen Dämpfer erreicht,
der eine Nutzlebensdauer hat wie ein nicht abstimmbarer Viskositätsdämpfer. Die Schwungmasse ist an den Stegen und
in bezug auf die Stege im Gleichgewicht zum Gehäuse angeordnet.
Der abstimmbare Dämpfer gemäß der Erfindung besitzt eine erheblich höhere Dämpfungsfähigkeit - bezogen auf seine Größe
und sein Gewicht - als ein nicht abstimmbarer Viskositätsdämpfer und kann wegen seiner geringeren Größe in manchen Fällen
an Motoren angebracht werden, die andernfalls keinen Dämpfer
bekommen könnten. Alle äußeren dynamischen Abdichtungen sind vermieden, und der Dämpfer ist als luftdicht verschlossene
Einheit konstruiert. Im Rahmen der Erfindung sind weitere Abänderungen möglxch.
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Claims (1)
- - 1 - tho-ho-9Schutzansnrüche1. Abgestimmter Schwingungsdämpfer mit viskosem Reibungsmittel, mit einem eine Arbeitskammer bildenden Gehäuse, einer in dieser Kammer relativ zu dem Gehäuse beweglichen Schwungmasse und einem viskosen Dämpfungsmedium in derArbei tskammer,dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmasse und das Gehäuse einander gegenüberstehende Arbeitsflächen aufweisen, die durch die Viskositätskräfte des Dämpfungsmediums gekoppelt sind, und daß federnde Abstimmstege (tuning spokes) die Schwungmasse und das Gehäuse miteinander verbinden.2. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume zwischen den Stegen als Vorratsräume für das Dämpfungsmedium dienen.J5. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Nabe, die koaxial verbunden ist mit einem Bauteil, dessen Drehschwingungen gedämpft werden sollen, wobei die Schwungmasse ringartig ausgebildet ist und in einem Abstand konzentrisch zu der Nabe liegt und die Stege mit ihrem einen Ende an der Nabe und mit dem anderen Ende an der Schwungmasse angebracht sind.4. Schwingungsdämpfer nach Anspruch J>, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmasse und das Gehäuse in der Arbeitskammer mit am Umfang in Achsenrichtung verlaufenden, einander gegenüberstehenden Arbeitsflachen versehen sind, deren gegenseitiger Abstand einer Scherfilmstärke unter660993430.11.72- 2 - ·' tho-ho~9Berücksichtigung der Viskosität des Dämpfungsmediurrs entspricht.5· SchwingungsdJ'rriOfer nach Anspruch J> oder ü, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege sich an ringförmigen Scheiben in einem geschichteten Bauteil befinden, deren gerichtete Innenränder an dem Nabenteil befestigt sind und deren Stege von den Innenrändern wegführen und mit der Schwungmasse verbunden sind.6. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß eine der geschichteten Scheiben eine Arbeitsfläche besitzt, die einem Arbeitsflächenbereich des Gehäuses innerhalb der Arbeitskammer gegenübersteht.7. Schviingungsdämpfer nach Ansrruch 3 oder h, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil des Nabenteils, die Stege und die Schwungmasse aus einem einzigen Bauteil bestehen.8. Schwingungsdämpfer nach einem der Ansorüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege allgemein auf einer Kurve liegende Mittelacrisen aufweisen.9. Schwingungsdämpfer nach einem der Ansorüche 3 bis &, dadurch gekennzeichnet, daß drei Stege (F2) vorgesehen sind, die einen Bogen von ungefähr 9°° urfasser, und an ihren benachbarten Enden uir etwo 3oc voneinander entfernt sind, und daß jeder Steg (δι?) e'.nen gekrümmten Verb-ndungs-Ubergan^ (<C3) au dem Nabenteil (c£) an seiner einen Ende besitzt sowie ar reinen entgegengesetzten Ende einer. gekrümmten Veri;nduni:K:Jl'er :ang (c4) zu dem Schwungring (67),und daß die Stege (fc2) ir. ütri^en Abstand sowohl-3 - " " * tho-ho-9 £gegenüoer der Nabe (68) als gegenüber dem Schwungring (67) halten.Io. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Verbindungsteilen benachbarter Stege (82) einander gegenüberstehende Schultern ausgebildet sind, zwischen denen jeweils Anschläge £89) normalerweise frei stehen und den Aufwindeweg des Schwungrings (67), soweit er durch die Elastizität der Stege (82) zugelassen ist, begrenzen, um bei vorübergehenden oder ungewöhnlichen Drehrnomentbelastungen das Entstehen von schädigenden Beanspruchungen zu unterbinden.11. Schwingungsdämpfer nach einem der Ansprüche 5 dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse einen Behälter aufweist, der nut dem Nabenteil zusammenwirkt.12. Schwingungsdämpfer nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege allgemein radial von der Achse des Nabenteils aus verlaufen.15. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Sehwungring, die Stege und der Nabenteil aus einem Stück bestehen.14. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (97) mit dem Sehwungring (98) aus einem Stück bestehen, und daß der Nabenteil (9I) ein Bauelement aufweist, dessen Umrandung Abstand von dem Sehwungring hat und Ringschlitze (94) besitzt, in die radial nach Innen gerichtete Teile (95) der Stege (97) eingreifen.15- Schwingungsdämpfer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daS die Stege (Io5) mit öl em Nabenteil (Io2) aus einems - 41 -Stück bestehen, und daß am Innenrand des Schwungringes (Io9) Schlitze (I08) vorgesehen sind, in die radial nach außen zeigende Enden (lc-7) der Stege (Io5) eingreifen.16. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege als Blattfedern (IjJo, 1^7) ausgebildet sind, und daß in dem Schwungring und in dem Nabenteil entsprechende Schlitze vorgesehen sind, in die die jeweiligen Endabschnitte der Blattfederstege eingreifen.17. Schwingungsdämpfer nach Anspruch l6, dadurdi gekennzeichnet, daß die Stege vorgespannt sind.18. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege längs des Umfangs abwechselnd entgegengesetzt vorgespannt sind, wodurch Torsions-Spiel bei den Oszillationen des Schwungrings vermieden wird.19. Schwingungsdämpfer nach Anspruch l6 oder 17, gekennzeichnet durch Einrichtungen, die die Stege gegen verschiebung in Längsrichtung der in dem Nabenteil befindlichen Schlitze sichern.20. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch Einrichtungen, die die Stege und den Schwungring so miteinander verbinden, daß die Stege den Schwungring gegen axiale Verschiebung innerhalb des Gehäuses sichern.21. Schwingungsdämpfer nach Anspruch l6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege aus Windungen einer Schraubenfeder (213) bestehen.22. Abgestimmter Schwingungsdämpfer mit viskosem Reibungsmittel, mit Einrichtungen zum nachgiebigen Koppeln einer660993430.11.725' -'.." ' ■ * tlTö-ho-9Masse an ein Bauteil, das Schwingungen unterworfen ist, die zu dämpfen sind,gekennzeichnet durch eine Platte, deren Rand an der Masse befestigt ist und deren anderer Rand starr mit dem Bauteil verbindbar ist, und durch einen relativ großen Bereich der Platte zwischen diesen Rändern frei und geschlitzt und dadurch in eine Mehrzahl von schwingungsabsorbierenden federnden Fingern unterteilt, die sich in Richtung von Achsen erstrecken, die diese Ränder schneiden.23. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch ein luftdicht geschlossenes Gehäuse, das die Schwungmasse und die Platte umschließt, durch eine viskose Dämpfungsflüssigkeit in dem Gehäuse, wobei die Schwungmasse und das Gehäuse parallel einander gegenüberliegende Arbeitsflächen i,n Abstand einer S eher filmdicke aufweisen, damit die dämpfende Kopplungsflüssigkeit eine Viskositäts-D^mpfunKS-KopOlung zwischen dem Gehäuse und der Schwungmasse herstellen kann, und wobei ferner der andere Randteil der Platte fest mit dem Gehäuse verbunden ist und die Schwungmasse relative Trägheit sbeviegungen in dem Gehäuse frei ausführen kann, beschränkt nur durch die elastische Kopplung durch die als Stege wirkenden Pinger.24. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse eine ringförmige Arbeitskammer bildet, wobei die Schwungmasse ein ringförmiges Teil aufweist und Lagerungen den Schwungring relativ zu dem Gehäuse verdrehbar in dem Gehäuse aufnehmen, wobei die Platte kreisförmig ausgebildet ist und ihre federnden Stegfinger radial nach außen zeigen und an ihren Spitzen an dem Sehwungring befestigt sind, wobei ferner der entgegengesetzte Randteil der Platte über den Innenrand des Schwung-- 43 -660993430.11.72rings hinaus radial nach innen weist und ein Nabenteil bildet, und wobei schließlich das Gehäuse einen Nabenteil besitzt, der mit dem Nabenteil der Platte zusammenwirkt, und Einrichtungen, die die beiden Nabenteile fest miteinander verbindet.660993430-11.72
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