DE660952C - Vibrator - Google Patents

Vibrator

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DE660952C
DE660952C DEF75376D DEF0075376D DE660952C DE 660952 C DE660952 C DE 660952C DE F75376 D DEF75376 D DE F75376D DE F0075376 D DEF0075376 D DE F0075376D DE 660952 C DE660952 C DE 660952C
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light metal
vibrator
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iron
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DEF75376D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B1/00Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B1/10Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy
    • B06B1/12Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy operating with systems involving reciprocating masses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/42Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Vibrator Die Wirtschaftlichkeit von Vibratoren und Rüttelmaschinen hängt wesentlich von der Größe der Siebfläche ab, und zwar erhöht sich die Wirtschaftlichkeit mit zunehmender Größe der Siebfläche. Da aber die Festigkeit des Siebrahmens die Spannungen des Siebes aufnehmen muß und außerdem die Rahmen mit ihrer tiefsten Eigenschwingungszahl weit genug oberhalb der Betriebstourenzahl liegen müssen, weist selbst bei Verwendung von schwingungssteifen Profilen, wie Hohlprofilen aus Stahl und Blech, der gesamte Aufbau des Siebrahmens erhebliche Gewichte auf.
  • Durch das Gewicht des Siebrahmens sind die Lagerbeanspruchungen und damit die Abmessengen dieser Teile der Maschine bedingt, da die Beanspruchung proportional zum Gewicht des Siebrahmens wächst. Außerdem sind für die Aufstellung große Fundamente notwendig, und die Kosten für den Transport der Teile zum Aufstellungsirt sind erheblich.
  • Man hat bisher die Nachteile einer schweren Eisen oder Stahlkonstruktion in Kauf genommen, um den geschilderten Beanspruchungen wirksam zu begegnen, weil man für die hohe Beanspruchung von Teilen von Vibratoren und Rüttelmaschinen die Festigkeit leichter Metalle als zu gering erachtete.
  • Überraschenderweise hat es sich nun herausgestellt, daß bei gegebenen Betriebsbedingungen, insbesondere bei gegebener Schwingungsweite und frequenz, eine Maschine aus Leichtmetall mit annähernd genau den gleichen Abmessungen der Einzelteile gebaut werden kann, wie diese bei Maschinen aus Eisen oder Stahl üblich sind. Erfindungsgemäß werden demnach Vibratoren, Rüttelmaschnen u.dgl. gegebener Größe, Schwingungsamplitude und Betriebsfrequenz hergestellt, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie in Leichtmetall in angenähert gleichen Querschnittsb@messungen wie in Eisen oder Stahl ausgeführt sind.
  • Man hat bereits Trommelsiebe aus Leichtmetall hergestellt. Bei derartigen Maschinen machen indes andere Gründe, im wesentlichen chemiche Rücksichten, die Anwendung dieses Materials wünschenswert. Für Vibratoren und Rüttelmaschinen glaubte man bisher auf Leichtmetall als Werkstoff nicht übergehen zu können, da die Befürchtung bestand, daß die Maschinen nach allzu kurzer Lebensdauer zu Bruch gehen würden. ES war auch bekannt, Leichtmetall in Maschinen mit schnell bin und her gehenden Teilen zu verwende, doch bezog @sich der Gedanke einer derartigen Verwendung stets nur auf Erleichterung von Maschinenteilen an Stellen geringerer Beanspruchung und auf Wärmeleitungseigenschaften.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis der besonderen Prinzipien, die für den Vibratorbäu beim Übergang von Stahl und Eisen auf Leichtmetall leitend sein müssen. Diese Prinzipien :sind grundsätzlich :andere als d ej,eazigen, die man bei der Verwendung von Leichtmetall für schnell hin tuid her gehende Teile in den Vordergrund zu stellen hat. In der Regel ist der Konstrukteur gewohnt, zunächst von den Festigkeitseigenschaften und de@ daraus folgenden konstruktiven Eigenschalten auszugehen. Die geringe Festigkeit des Aluminiums führt anscheinend folge@ichtig zu verstärkten Abmessungen der stark beanspruchten Teile. Wenn man aber diesen dem Konstrukteur naheliegenden Weg beschreitet, entfernt man sich von der richtigen Lösung der Aufgabe. Man muß die Festigkeitsbetrachtungen zunächst einmal außer acht lassen und sich mit den Resonanzfragen befassen. Es gibt bekanntlich eine ganze Reihe verschiedenartiger Schwingungen, die in einem Vibrator auftreten, und demgemäß eine ganze Anzahl gefährlicher Eigenfrequenzen. Die allgemeine Forderung, daß die Betriebsfrequenz eines Vibrators in der Nähe keiner der Eigenfrequenzen liegen darf, ist an sich bekannt. Der Erfinder, der sich die Aufgabe gestellt hatte, einen Vibrator aus Leichtmetall zu bauen, kam zu dem erstaunlichen Ergebnis, daß die diese Eigenfrequenz bestimmende Größe beim Aluminium in einer besonders einfachen Beziehung zu der entsprechenden Gröl bei Stahl und Eisen liegt. Dies wird nachstehend am Beispiel der gefährlichsten Eigenfrequenz näher erläutert, nämlich der für die Torsionisschwingung des Kastens. Man könnte zunächst versucht sein, zu glauben, daß wegen des auf etwa ein Drittel des Wertes bei Stahl verringerten Schubmoduls von Leichtmetall die Torsionsfrequenz so stark heruntergehen könnte, daß sie der Erregerfrequenz zu nahe käme. Es kommt aber, wie der Erfinder erkennt hat, nicht auf die Schubelastizität an sich an, sondern auf das Verhältnis des Schubmoduls zu denn spezifischen Gewicht.
  • Die Erfindung macht sich die Tatsache zunutze, daß der Quotient Schubmodul durch spezifisches Gewicht fast der gleiche für Leichtmetall wie für Stahl oder Eisen ist. Die Erfindung lehrt dementsprechend, daß man einen Aluminiumvibrator derart bauen soll, daß man annähernd die gleichen Abmessungen. anwendet wie sie für den Stahlvibrator erprobt worden sind. Man erhält dann mit einem auf ein Drittel erleichterten Vibrationskörper trotz des geringeren Schubmoduls des Aluminiums eine ebenso hohe Torsionseigenschaften des Aluminiumvibrätors wie die Torsiönseigenfrequenz des Stahlvibrators, und man kann dementsprechend den Aluminiumvibrator ebenfalls hochtourig laufen lassen, ohne in gefährliche Nähe der Torsionseigenschwingungen zu kommen. Auf Grund dieser Erkenntnis erscheint das Vorurteil gegen die Verwendung von Leichtmetall im Vibratorbau wegen der geringeren Festigkeit des Werkstoffes nicht mehr berechtigt.
  • Der Vorteil der Verwendung von Leichtmetallen ist ein ganz bedeutender. Das Gewicht der Maschine beträgt 1/2 bis 1/3 des Gewichtes einer gleichen Konstruktion aus Eisen. Die Lagerbeanspruchung sinkt um den gleichen Wert, und es können kleinere Wälzlager mit kleinerer Tragfähigkeit verwendet werden, die außer der Materialersparnis noch die Vorteile mit sich bringen, die an sich für kleine Wälzlerger gegebe n sind, wie geringere Erwärmung, geringeren Verschleiß usw. Infolge des geringeren Gewichtes des Rahmens kann auch die den Rahmen zu Schwingungen erregende Kraft geringer sein, was ebenfalls geringeren Verschleiß mit sich bringt. Das geringe Gesamtgewicht führt ferner eine Verringerung der Transport- und Fundamentierungskosten herbei.
  • Das geringe Gesamtgewdcht bringt es außerdem mit sich, daß alle Einzelteile der Maschine in weit geringerem Maße beansprucht wenden, als dies bei Eisen- und Stahlrahmen der Fall ist, so daß bei Verwendung eines Leichtmetallrahmens auch andere, sowohl beanspruchte als auch nicht . beanspruchte Teile der Maschine, wie Antriebswelle, Querträger, Lagerteile, Deckel u. dgl. ganz oder teilweise aus Leichtmetall hergestellt werden können.
  • Die Herabsetzung des Gewichtes, insbesondere der großen Maschinenteile, ermöglicht es, einzelne Teile der Maschine nicht nur aus Leichtmetall herzustellen, sondern sie in planmäßiger Weise auch als Leichtmetallhohlprofile auszuführen. Dies gilt insbesondere für die Antriebswelle, die als Hohlwelle und für die Querträger, die als Hohlquerträger in Leichtmetall ausgeführt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vibratoren, Rüttelmaschinen u. dgl. gegebener Größe, Schwingungsamplitude und Betriebisfrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Leichtmetall in angenähert gleichen Querschnittsbemessungen wie in Eisen oder Stahl: ausgeführt sind.
DEF75376D 1933-04-01 1933-04-01 Vibrator Expired DE660952C (de)

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DEF75376D DE660952C (de) 1933-04-01 1933-04-01 Vibrator

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DE660952C true DE660952C (de) 1938-06-08

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DEF75376D Expired DE660952C (de) 1933-04-01 1933-04-01 Vibrator

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