DE6605000U - Nichtmetallischer lockenwickel. - Google Patents
Nichtmetallischer lockenwickel.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Lockenwickel.
In der Haarpflegezubehörindustrie besteht eine ausserordentlich
scharfe Konkurrenz, so dass auf die Kosten sehr geachtet wird. Haarpflegezubehörartikel sind verhältnismässig billig,
so dass eine Kosteneinsparung von 1 oder 2 Pfennigen eine grosse Rolle spielen können.
Bisher wurden Lockenwickel aus einem Träger, einer auf diesen aufgeschobenen Schaumstoffrolle und einem am Träger gelenkig
befestigten Bügel hergestellt, der mit der Schaumstoffrolle verbunden war, um das um diese herumgewickelte Haar
zu halten, wie im USA-Patent 2 937 649 beschrieben. Dieses
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SKÄ von der Werbung der
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Patent zeigt ferner, dass der Bügel eine Peststellung haben
muss, damit er am Träger lösbar festgestellt werden kann,
nachdem das Haar um diesen herumgewickelt worden ist, so
dass der Bügel die Haarlocke auf der Schäumstoffrolle hält.
Ferner musste ein Lockenwickel aus mindestens zwei Teilen (einschliesslich der Schaumstoffrolle selbst) bestehen, die
von Hand miteinander vereinigt werden mussten. Bei den bisherigen Schaumstoffwickeln wurden der Bügel und der Träger gesondert
hergestellt und mussten von Hand vereinigt werden. Hierauf wurde die Schäumstoffrolle auf den Träger aufgeschoben. Im
wesentlichen wurde es für notwendig erachtet, dass der Bügel und der Träger bzw. das Haaraufnahmeelement gesondert sind
und so aneinander angelenkt werden können, dass sie mit Bezug aufeinander verschwenkt werden können. Diese Bewegung wurde
durch den Umstand notwendig, dass der Bügel vom Trägerelement weggenommen werden musste, so dass das Haar um das letztere
herumgewickelt werden konnte, worauf der Bügel auf den Träger aufgebracht werden musste, damit das Haar auf diesem gehalten
wird.
Eine logische Verbesserung auf diesem Gebiet würde darin bestehen,
den Träger und den Bügel aus einem Stück herzustellen, so dass ein Zusammenbauvorgang bei der Herstellung dieser Arten
von Wickeln wegfällt. Jeder Versuch, diese beiden Teile aus einem Stück herzustellen, führt jedoch zu der Forderung, dass
ein Gelenk von ausreichender Festigkeit vorhanden ist, das dem ständigen Drehen des Bügels in die Offen- und in die
Schliesstellung standhalten kann. Es wurde festgestellt, dass ein Bügel mit einem abgesetzten Teil an seinem einen Querende,
an welchem der Rahmen oder der Träger befestigt ist, insofern unbefriedigend ist, als unvermeidlich ein Bruch auftritt.
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Ein Ziel der Erfindung ist daher die Schaffung eines verbesserten Lockenwickels,mit dem ein Gelenk von ausreichender
Festigkeit und Einfachheit verbunden ist, um die vorangehend erwähnten Probleme zu vermeiden.
Ferner besteht ein Ziel in der Schaffung eines Lockenwic-kelä
mit einem Bügel zum Halten einer Haaxlocke und mit einem Gelenk, das mindestens aus zwei gesondert angeordneten Strängen
besteht, die an ihren freien Enden mit dem Bügel verbunden sind, wobei die beiden Stränge mit dem Haarträger an einer
j oder an mehreren Stellen verbunden sind. Statt dass ein einzi-
' ger Strang verdreht wird, werden zwei Stränge mit Bezug aufeinander
verdreht, ohne dass die einzelnen Stränge durch das Verdrehen überbeansprucht werden.
Das Gelenk kann natürlich den Bügel in eine Offenstellung
mit Bezug auf den Haarträger oder in eine Schlie3stellung belasten. Wenn der Bügel in eine Offenstellung belastet ist,
kann er leicht in einer Stellung gehalten werden, in der er nicht stört, wenn das Haar um den Haarträger herumgewic-IcBlt
wird. Andererseits ist es zur leichten Lagerung und Verpackung wünschenswert, dass der Bügel in eine Schliesstellung belastet
ist.
Im besonderen ist ein Ziel der Erfindung die Schaffung eines \ Gelenks, bei welchem die Stränge zueinander parallel und an
ihren freien Enden mit dem Bügel fest verbunden sind, während ihre Mittelpunkte mit dem Haarträger verbunden sind. Im allgemeinen
haben die Stränge eine Gesamtquerschnittsfläche, die kleiner als die Querschnittsfläche eines den Bügel bildenden
Elements ist, beispielsweise das Ende des Bügels, mit welchem das Gelenk verbunden ist.
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Ferner ist ersichtlich, dass dieses Gelenk nicht nur mit einem Wickel mit einem elastischen saugfähigen Element verwendet
werden kann, das auf einem Träger angeordnet ist, sondern auch mit einem zylindrischen Rahmen, auf dem gegebenenfalls
ein elastisches Organ angeordnet werden kann.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist die Ausbildung des Rahmens mit mindestens einer Reihe von Zähnen, die mit diesem
verbunden sind und sich vorzugsweise radial nach aussen von den Begrenzungen des Rahmens erstrecken, welche zusätzlich
die Haare in ihrer Lage halten, wenn sie um den Haarträger herumgewickelt sind.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist die Anordnung eines Sitzes auf dem Träger, auf dem das elastische saugfähige
Element angeordnet ist, um die Längsbewegung des letzteren in der Richtung zum Gelenk zu begrenzen. Ferner erstreckt
sich eine Halterippe, die auch das Sicherungsorgan sein kann,
vorzugsweise vom zweiten Ende des Bügels nach innen, um die Längsbewegung des elastischen saugfähigen Elements in der
Richtung weg vom Gelenk zu begrenzen, um es mit Bezug auf den Bügel in der Längsrichtung zu zentrieren.
Diese und weitere Ziele der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden
Zeichnungen, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen in der
Schxiesstellung gezeigten Lockenwickels mit einer Gelenkanordnung,
die den Bügel in eine Offenstellung belaste ü;
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Fig. 2 eine auseinandergezogene schaubildliche Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Lockenwickels in einer Offenstellung;
Pig. 3 eine Ansicht im wesentlichen nach der Linie 3-3 in Pig. 1;
Pig. 4 eine schaubildliche Ansicht eines Lockenwickels in einer Schliesstellung ähnlich der des in Fig. 1 dargestellten
Lockenwickels, jedoch mit einer !ablenkanordnung, die den Bügel in eine Schliesstellung be-tlastet;
Fig. 5 eine Seitenansicht eines anderen Lockenwickels in einer Schliesstellung mit der erfindungsgemässen Ge~
lenkanordnung;
Fig. 6 eine umgekehrte 'auseinandergezogene schaubildliche
Darstellung des in Fig. 5 gezeigten Lockenwickels;
Fig. 7 in vergrössertem Masstab eine schaubildliche Teilansicht
eines Endteils des in Fig. 5 gezeigten Lockenwickels, wobei Teile weggebrochen sind, um die Haltewülste
zu zeigen und
Fig. 8 eine andere Art von Lockenwickel in einer Schliesstellung mit der neuen Gelenkanordnung, wobei Teile weggebrochen
sind, um das Innere des zylindrischen Rahmens zu zeigen.
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In Fig» 1-4 ist ein erfindungsgemässer nichtmetallischer
Lockenwickel 10 dargestellt, der aus einem geeigneten, leichten und wxderstandsfähigen Kunststoff, beispielsweise aus
Polyäthylen, hergestellt ist. Der Lockenwickel 10 besitzt einen Haarträger 12, der bei der dargestellten Ausführungsform ein
elastisches saugfähiges Element 13, beispielsweise aus Schaunstoff
oder Schaumgummi, ist; das saugfähige Element ist zylindrische so dass das Haar um den Umfang des zylinderförmigen
Elements 12 herumgewickelt und zu einer Locke geformt werden
kann. Das saugfähige Element 12 weist eine Öffnung oder Bohrung 14 auf, dis sich in seiner Längsrichtung und gleichachsig
erstreckt, und zur Aufnahme eines Trägers 16 dient. Der Träger besitzt einen mittigen Schaftteil 18 mit einem ringförmigen
Sitz 22 an seinem ersten Ende 20, der eine Querschnittsfläche hat, die grosser als die Querschnittsfläche der sich durch das
elastische Element 12 erstreckenden Öffnung 14 ist. Der mittige Schaftteil 18 hat eine Querschnittsfläche, die kleiner
als die öffnung 14 ist, so dass das elastische Element 12 aufgeschoben werden kann, und ist geringfügig länger t.ls das
elastische Element 12. Der mittige Schaftteil wird zum Teil durch mehrere Rippen 19 gebildet, die dem Schaftteil Festigkeit
verleihen und im wesentlichen verhindern, dass sich das elastische Element unabhängig vom Träger in unerwünschter
Weise dreht.
Mit dem Haarträger, welcher bei der dargestellten Ausführungsform
durch das elastische Element gebildet wird, ist ein Bügel 24 verbunden, um die auf diesem befindliche Haarlocke zu
halten. Der Bügel ist im wesentlichen rechteckig und hat mindestens ein erstes Ende 28 und ein zweites Ende 30. Der
Bügel weist zwei im wesentlichen parallele Seitenelemente 26
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auf, die durch, ein Gelenk 32 am ersten Ende 28 des Bügels
und durch ein quer verlaufendes Endelement 33 am zweiten Ende 30 des Bügels miteinander verbunden sind. Die Seitenelemente
26 sind im Vergleich zum Träger 16 relativ biegsam und erstrecken sich in der Längsrichtung des Haarträgers 12.
Das Gelenk 32 verbindet das erste Ende 28 des Bügels mit dem Haarträger 12. Bei der dargestellten Ausführungsfrrm ist das
elastische saugfähige IDlenient 12 mit dem Gelenk durch den Träger
16 verbunden, welcher einen Ansatz 34 aufweist, der ™it
der Aussenfläche 36 des Ringsitzes 22 an seinem einen Ende und mit dem Gelenk 32 an seinem anderen Ende verbunden ist.
Im wesentlichen weist das Gelenk mindestens zwei Stränge 28 auf, die im Abstand voneinander angeordnet und an ihren freien
Enden 40 mit dem Bügel verbunden sind und an mindestens einer Stelle mit dem Haarträger durch den Ansatz 34 und den
Träger 16 verbunden sind. Die erfindungsgemässe Anordnung ermöglicht
das Verschwenken des Bügels und des Haarträgers mit Bezug aufeinander. Bei der bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung haben die Stränge eine Gesamtquerschnittsfläche, die kleiner als die Querschnittsfläche des Bügels, gemessen
durch eines den Bügel bildenden Elemente, beispielsweise das erste Ende 23 des Bügels, ist. Ferner sind bei der bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung die Stränge zueinander parallel
und miteinander und mit dem Träger an ihren Mittelpunkten durch den Ansatz 34 verbunden. Wii dargestellt, sind die
Stränge in der Längsrichtung im Abstand '■· one inander angeordnet.
Bei der in P. 1-3 dargestellten Ausführungsform ist das Gelenk
so ausgebildet, dass der Bügel in eine Offensteilung in
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beträchtlichem Abstand vom Haarträger belastet ist. Aus Pig. ergibt sich jedoch ohne weiteres, dass der Wickel so ausgebildet
werden kann, dass der Träger sich in einer unverdrehten Stellung in der entgegengesetzten Richtung erstreckt, so dass
der Bügel in eine Schliesstellung belastet ist, in welcher der Haarträger sich natürlich innerhalb des Bügels zwischen
dessen Seitenelementen 26 erstreckt* In Pig. 4 müssen die Stränge einander immer mindestens einmal kreuzen, wenn der
Bügel geöffnet ist, während in Pig. 1 - 3 in der Schliessstellung des Bügels die Stränge einander mindestens einmal
kreuzen.
Um den Bügel in einer Schliesstellung zu halten, in welcher
der Haarträger zwischen den Seitenelementen 26 des Bügels liegt, muse ein Sicherungsorgan 42 zum Halten des Bügels in
einer Schliesstellung vorgesehen sein. Bei der dargestellten Ausführungsform wird das Sieherungsorgan durch eine Rippe
gebildet, die sich von der Innenfläche 46 des Querendes 33 des Bügels 24 aus erstreckt. Die Rippe 44 wirkt mit einem Querschlitz
oder mit einer Quernut 48 zusammen, die im zweiten Ende 50 des Trägers 16 vorgesehen ist. Das Querende 33 ist mit
einem Handgriff 52 versehen, der sich von diesem nach aussen erstreckt, so dass, wenn dem Handgriff 52 eine Drehbewegung
mitgeteilt wird, die Rippe 44 so gedreht wird, dass sie leicht in die Nut 48 hineinverdreht werden kann. Natürlich können
auch andere Sicherungsmittel, beispielsweise eine Anordnung nach Art eines Kugelgelenks innerhalb des Rahmens der Erfindung
zum Halten des Bügels und des Haarträgers in einer Schliesstellung verwendet werden.
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Wie ersichtlich, begrenzt der Sitz 22 mit einer Querschnittsfläche, die grosser als die Öffnung 16 in dem elastischen
saugfähigen Element ist, die Längsbewegung des elastischen Elements zum Gelenk. Ferner kann erfindungsgemäss ein Halteelement
54 vorgesehen werden, das mit dem Bügel, vorzugsweise an dessen Querende 33, verbunden ist und sich von diesem zum
Eingriff mit dem elastischen saugfähigen Element und zur Begrenzung seiner Längsbewegung zum Querende 33 erstreckt. Beispielsweise
kann das Halteelement das Sicherungselement des Bügels sein und insbesondere kann es aus der Rippe 44 bestehen,
die, wie dargestellt, sich über den Träger hinaus erstreckt. Die Rippe 44 und der Sitz 22 wirken daher zusammen, um das
elastische saugfähige Element in der Längsrichtung innerhalb des Bügels zu zentrieren.
Fig. 5-7 zeigen einen weiteren erfindungsgemässen Lockenwickel
60. Bei dieser Ausführungsform besitzt der Haarträger
61 einen Rahmen 62 mit einem in diesen eingesetzten elastischen saugfähigen Element 64. Ein Bügel 65 ist mit dem Haarträger
61 durch ein Gelenk 67 verbunden, um das Haar in seiner Lage zu halten, nachdem es um den Haarträger herumgewickelt
worden ist. Wie dargestellt, besitzt der Rahmen 62 ein erstes ringförmiges Ende 66 und ein zweites ringförmiges Ende 68, die
durch mindestens drei sich in der Längsrichtung erstreckende Verstrebungen 70 zur Bildung eines zylindrischen Rahmens verbunden
sind. Der zylindrische Rahmen gibt dem elastischen saugfähigen Element eine zusätzliche Festigkeit, damit es seine
zylindrische Form beibehalten kann, wenn der. Benutzer schlafen
geht und z.B. seinen Kopf gegen ein Kissen aufruht.
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Der Bügel 65 und das Gelenk 67 sind dem in der vorangehenden
Ausführungsform beschriebenen Bügel 24 und Gelenk 32 ähnlich.
Bei der in Fig.v5 - 7 dargestellten Ausführungsform besitzt
das Gelenk 67 mindestens zwei Stränge 69, die an ihren freien
Enden 71 mit dem Bügel 65 verbunden sind und an einer oder mehreren Stellen durch einen Ansatz 73 mit dem Haarträger verbunden
sind. Wie gezeigt, ist der Ansatz 73 mit einer Querverstrebung 72 verbunden, die an ihren entgegengesetzten Enden
74 mit dem ersten ringförmigen Endteil 66 aus einem Stück besteht und sich diametral durch diesen erstreckt. Das Gelenk
wird in einer nachstehend näher beschriebenen Weise betätigt. In seinem unverdrehten Zustand belastet das Gelenk den Bügel
natürlich in eine Offenstellung, obwohl, wenn der Bügel um 360° in eine Offenstellung bewegt wird, das Gelenk wiederum
verdreht wird. In seiner Schliesstellung ist das Gelenk verdreht. Wie nachstehend beschrieben, kann das Gelenk und der
Bügel so ausgebildet sein, dass der Bügel natürlich in eine Schliesstellung belastet wird.
Das Ende des Bügels, das demjenigen Ende des Bügels entgegengesetzt
ist, an welchem das Gelenk ausgebildet ist, weist ein Sieherungsorgan aus einer Halterippe 77 auf, die sich von diesem
nach innen erstreckt. Die Halterippe 77 wird lösbar zwischen zwei Wulsten 76 gehalten, die an entgegengesetzten Seiten
des Innenteils 78 des zweiten ringförmigen Endteils 68 des Rahmens 62 angeformt sind, wodurch der Bügel 65 mit Bezug
auf den Haarträger 61 zentriert werden kann. Die Halterippe und die Wulste wirken daher zusammen, um den Bügel in einer
Schliesstellung zu sichern, so dass der Bügel mit Bezug auf den Haarträger im wesentlichen gleichachsig bleibt und an
einer relativen Drehung mit Bezug auf den Haarträger gehindert
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wird. Vom Bügel benachbart der Halterippe 77 erstreckt sich
ein Handgriff 79 nach aussen, der dazu beiträgt, die Rippe 77 zwischen den Wulsten 76 zu verdrehen.
Obwohl in Fig. 5-7 ein Rahmen dargestellt ist, in dem ein
plastisches Element angeordnet ist, kann das letztere weggelasser.
werden und der zylindrische Rahmen kann das I'ormgebungselement sein, um welches das Haar herumgewickelt wird, wie in
Pig. 8 dargestellt. Pig. 8 zeigt ferner mindestens eine Reihe von Zähnen 80, die an den Verstrebungen 70 zum Halten
des Haars in seiner lage befestigt ist. Die Zähne 80 können innerhalb des Rahmens der Erfindung auch in der in Pig. 5-7
gezeigten Anordnung vorgesehen werden.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der
ganze Deckel mit Ausnahme des elastischen Elements in einem einzigen Pressvorgang aus einem Stück hergestellt, was zu verringerten
Herstellungskosten führt, im Vergleich zu Gelenkanordnungen, wie im US-Patent 2 937 649 beschrieben, bei welchen
der Bügel am Rahmen durch einengesonderten Vorgang befestigt
werden musste.
Um sicherzustellen, dass der Wickel nicht vom Kopf herungerrollt,
nachdem einmal eine Haarlocke herumgewickelt worden ist ist es vorzuziehen, Mittel vorzusehen, durch welche der Bügel
in eine Stellung verdreht werden kann, in welcher seine Seitenelemente gegen die Seite des Kopfes verkeilt sind. Bei der in
Pig* 1-4 dargestellten bevorzugten Ausführungsform kann der
Bügel mit Bezug auf den Haarträger verdreht werden (obwohl die Rippen 19 das Bestreben haben, eine solche Verdrehung zu verhindern),
so dass der Benutzer den Bügel in die gewünschte Stel-
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lung legen kann, nachdem das Haar um den Haarträger herumgewickelt
worden ist. Damit der Bügel in geeigneter Weise angeordnet werden kann, wenn er nach der in Fig. 5-8 gezeigten
Ausführungsform verwendet wird, kann es zweckmässig sein, keine
feste Verbindung zwischen dem Rahmen und dem Bügel zu "bilden, so dass der Bügel mit Bezug auf den Rahmen verdreht werden
kann. Bei einer solchen Verbindung unter Verwendung des vorangehend beschriebenen Gelenks muss in der Querverstrebimg 72
eine Bohrung zur Aufnahme des Ansatzes 34 vorgesehen werden, der so ausgebildet ist, dass er in die Bohrung eingeschnappt
und in dieser gehalten wird.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern kann innerhalb ihres
Rahmens beliebige Abänderungen erfahren.
12 -
Claims (10)
1. Nichtmetallischer Lockenwickel mit einem elastischen,
vorzugsweise zylindrischen Element, um den das Haar gewickelt werden kann, mit einem Haarträger, der das elastische
Element aufnimmt, und der gelenkig mit einem Bügel verbunden ist, um eine Bewegung des Haarträgers zwischen
einer Offenstellung im Abstand vom Bügel und einer Schliessstellung innerhalb des Bügels zu gestalten, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gelenk (32) mindestens zwei Stränge (28,34) aufweist, die im Abstand voneinander angeordnet
sind, so dass, wenn der Bügel zwischen einer Offen- und einer Sehliesstellung bewegt wird, die Stränge mit Bezug
aufeinander verdreht werden können.
2. Lockenwickel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Stränge zueinander parallel und mit dem Haarträger an ihren Mittelpunkten verbunden sind.
3. Lockenwickel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stränge eine Gesamtquerschnittsfläche haben, die kleiner
als die Querschnittsfläche des ersten Bügelendes ist.
4. Lockenwickel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Haarträger durch einen Dorn und ein auf diesem angeordnetes
elastisches saugfähiges Element gebildet wird, welcher Dorn an seinem einen Ende mit den Strängen etwa an ihren
Mittelpunkten verbunden ist und an seinem anderen Ende Mittel aufweist, die mit dem Sicherungsorgan des zweiten Bügelendes
zusammenwirken.
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5. Lockenwickel nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel mit dem Dorn durch die Stränge fest verbunden ist.
6. Lockenwickel nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen
Sitz auf dem Dorn benachbart dem Gelenk, welcher Sitz sich vom Dorn radial nach aussen erstreckt, um die Längsbewegung
des saugfähigen Elements in der Richtung des Gelenks zu begrenzen, und eine Rippe, die sich vom zweiter Ende des
Bügels nach innen erstreckt, um die Längsbewegung des saugfähigen Elements in der Richtung vom Gelenk weg zu begrenzen.
7. Lockenwickel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Haarträger einen ersten ringförmigen Endteil benachbart
dem Gelenk und einen zweiten ringförmigen Endteil benachbart dem Sicherungsorgan und mindestens drei parallele Verstrebungen
aufweist, die sich zwischen den ersten und zweiten ringförmigen Endteilen zur Bildung eines zylindrischen Rahmens
erstrecken.
8. Lockenwickel nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch ein elastisches
saugfähiges Element, das innerhalb des zylindrischen Rahmens getragen wird.
9. Lockenwickel nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Querverstrebung, die am ersten ringförmigen Endteil befestigt
ist und sich diametral quer zu diesen erstreckt, um
die Längsbewegung des saugfähigen Elen.ents in der Richtung
des Gelenks zu begrenzen und um das (relenk mit dem zylindrischen Rahmen zu verbinden.
-U-
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10. Lockenwickel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Längsverstrebungen mindestens eine in der Längsrichtung vorgesehene Reihe von Zähnen zum Halten des
Haars in seiner Lage aufweisen.
Haars in seiner Lage aufweisen.
Ils Lockenwickel nach Anspruch 7; dadurch gekennzeichnet 9 ■
dass der zweite ringförmige Endteil mehrere Wulste auf- ;
weist, die mit dem Sicherungsorgan zusammenwirken, um f
den Bügel in seiner Schliesstellung zu sichern, so dass |
der Bügel mit Bezug auf den Haarträger im wesentlichen I
gleichachsig bleibt und an einer relativen Drehung mit |
Bezug auf den Haarträger gehindert wird. !
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19656605000 DE6605000U (de) | 1964-12-21 | 1965-12-21 | Nichtmetallischer lockenwickel. |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US419680A US3340880A (en) | 1964-12-21 | 1964-12-21 | Hair curler with novel bail member |
| DE19656605000 DE6605000U (de) | 1964-12-21 | 1965-12-21 | Nichtmetallischer lockenwickel. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6605000U true DE6605000U (de) | 1970-03-19 |
Family
ID=33477463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19656605000 Expired DE6605000U (de) | 1964-12-21 | 1965-12-21 | Nichtmetallischer lockenwickel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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1965
- 1965-12-21 DE DE19656605000 patent/DE6605000U/de not_active Expired
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