DE656617C - Reissverschlussstrang fuer galvanisch zu behandelnde Verschlussglieder - Google Patents

Reissverschlussstrang fuer galvanisch zu behandelnde Verschlussglieder

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DE656617C
DE656617C DEM136010D DEM0136010D DE656617C DE 656617 C DE656617 C DE 656617C DE M136010 D DEM136010 D DE M136010D DE M0136010 D DEM0136010 D DE M0136010D DE 656617 C DE656617 C DE 656617C
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DE
Germany
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zipper
thread
metal
strand
exposed
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Expired
Application number
DEM136010D
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English (en)
Inventor
Louis Huntington Morin
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Individual
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Individual
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00Electroplating characterised by the article coated
    • C25D7/02Slide fasteners
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/02Slide fasteners with a series of separate interlocking members secured to each stringer tape
    • A44B19/04Stringers arranged edge-to-edge when fastened, e.g. abutting stringers
    • A44B19/06Stringers arranged edge-to-edge when fastened, e.g. abutting stringers with substantially rectangular members having interlocking projections and pieces

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. FEBRUAR 1938
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVs 656617 KLASSE 48 a GRUPPE
Louis Huntington Morin in New York, V. St. A.,
ist als Erfinder benannt worden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1936 ab
Die Erfindung bezieht sich auf einen Reißverschlußstrang, der eine galvanische Behandlung der auf der Unterlage befestigten Verschlußglieder gestattet.
Gemäß der Erfindung ist in der aus nicht leitendem Stoff bestehenden Unterlage ein elektrischer Leiter vorgesehen, der in der Oberfläche der Unterlage an einer Anzahl eng aufeinanderfolgender Stellen bloßliegt,
»ο wobei die Reißverschlußglieder mit bloßliegenden Stellen des Leiters in Berührimg stehen.
In der zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist in dem die Unterlage bildenden und aus Faserstoff bestehendem Tragband· ein Metallfaden eingewebt, der an einer Anzahl eng aufeinanderfolgender Stellen bloßliegt. Bei angegossenen Verschlußgliedern stehen die unter den Gliedern im Gewebe bloßliegenden Stellen des Metallfadens mit dem in die Poren des Gewebes eindringenden Gießmetall in sicherer Verbindung. Bei einem Reißverschlußstrang mit einer verdickten Kante des Tragbandes zum Halten der Ver-Schlußglieder ist der Metallfaden vorzugsweise in der Oberfläche der verdickten Kante eingewoben. Es können mehrere Metallfäden .gleichzeitig angeordnet sein. Der Metallfaden kann auch um einen aus Faserstoff bestehenden Faden gewickelt sein. .
Die Erfindung erweist sich bei auf einem Tragband aus Faserstoff angegossenen Verschlußgliedern von besonderern Vorteil, da eine galvanische Behandlung solcher Glieder vor ihrer Befestigung, wie sie bei vorher fertiggestellten und dann nur aufgeklemmten Gliedern möglich ist, nicht in Frage kommt.
In den Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι eine Ansicht eines Reißverschlußabschnittes,
Fig. 2 eine Ansicht eines Strangteiles des Verschlusses mit mehreren zum Teil geschnittenen Verschlußgliedern,
Fig. 3 einten Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig._2,
Fig. 4 und S je eine von der Darstellung in Fig. 3 abweichende Ausführungsform und
Fig. 6 eine Einzelansicht eines in besonderer Weise ausgeführten elektrisch leitenden Fadens.
Der in Fig. ι gezeigte Teil eines Reißverschlusses besteht aus zwei Strängen io, ioa, von denen jeder aus einer Anzahl auf der Unterlage oder dem Tragband in. Längsrichtung verteilten Verschlußgliedern ii, ii" besteht, die auf dem verdickten Rande 12, 12« des Tragbandes befestigt sind. Zum Trennen und Verbinden der Verschlußglieder 11, na dient, wie üblich, ein Schieber 13, der mittels eines Fingerstückes 14 verschoben werden kann.
Die beiden Stränge 10, ΐόβ sind gleichartig ausgeführt, und es wird deshalb nur ein Strang beschrieben. In den Fig. 2 und 3 ist der Strang 10 im vergrößerten Maßstab dargestellt, und man sieht, daß jedes Verschlußglied 11 aus einem Endteil .15 besteht, mit dem es an der Unterlage befestigt ist, und einem eingreifenden Endteil 16, der über den verdickten Rand 12 der Unterlage hinausragt. An diesem überstehenden Teil befindet sich an einer Seite eine knopfartige Erhöhung 17 und an der gegenüberliegenden Seite eine Vertiefung 18 für den Eingriff einer knopfartigen Erhöhung am zugehörigen Reißverschlußsrrang.
Die Verschlußglieder 11 bestehen aus Metall und können irgendeine gewünschte Form erhalten und in irgendeiner Weise an der
Unterlage befestigt sein. ·
Bei dem dargestellten Reißverschluß ist
in dem verdickten Rand 12 eine als Füllung dienende Schnur 19 eingeschlossen, die jedoch auch fortgelassen werden kann. Es wird jedoch in Verbindung mit der Unterlage oder dem verdickten Rand ein Metallstreifen oder Faden 20 angewandt, der sich in Längsrichtung über die ganze Länge der Unterlage 10 oder des verdickten Randteiles 12 erstreckt, derart, daß eine Berührung mit jedem darauf angeordneten Verschlußglied 11 zustande kommt. Der Streifen oder Faden 20 kann ein !einfacher oder metasträhniger Drant oder von der in Fig. 6 gezeigten Art sein.
Der Faden 20 ist in den Stoff der Unterlage eingewebt oder anderweitig befestigt, Und zwar derart, daß er fast in- seiner ganzen Länge in der Unterlage des Stranges ι ο frei liegt, um eine elektrisch leitende Verbindung der voneinander getrennten Verschlußglieder des Reißverschlußstranges herzustellen.
In Fig. 4 der Zeichnung ist eine etwas abweichende Ausführung gezeigt, in der anstatt eines einzigen Metallfadens zwei Metallfaden 20«, 2OÄ Verwendung finden, die anstatt an dem äußersten Rande, wie in Fig. 1 bis 3 gezeigt ist, an der Ober- und Unterseite der Unterlage 10 angeordnet sind.
In Fig. 5 der Zeichnung ist eine weitere Ausführungsfonn gezeigt, in der der Metallfaden 20 wie auch die Metallfaden 20«, 20* verwendet sind. Die Verwendung von mehr als einem Metallfaden hat in erster Linie den Zweck, eine sichere elektrisch leitende Verbindung der !einzelnen Glieder des Stranges herzustellen, und zweitens den Plattierungsvorgang zu beschleunigen, der auf Grund der vorliegenden Ausbildung möglich gemacht ist.
Die Anordnung !eines elektrischen Leiters, beispielsweise 20, 20s, 2o&, auf der Unterlage hat den Zweck, das Aufbringen, eines galvanischen Überzuges 21 auf die einzelnen Verschlußglieder eines Stranges zu erleichtern, der dazu dient, dem in der Herstellung der Glieder verwendeten Metall eine besondere Farbtönung zu geben. Die VerschlußgiLeder können auf diese Weise schwarz gefärbt werden oder eine Silberfarbe, Goldfarbe oder andere gewünschte Farbtönung erhalten, die im galvanischen Plattierverfahren erzielt werden kann.
Bei der Herstellung der Stränge eines Reißverschlusses werden die Verschlußglieder auf der Unterlage mit dem leitenden Faden 20 oder den Fäden 20«, 20'' angebracht, so daß sie in Berührung damit kommen. Es wird ein fortlaufender Streifen unbestimmter Länge mit den in gebräuchlicher Weise entweder in ununterbrochener Reihe oder in Gruppen angeordneten Verschlußgliedern durch ein Galvanisierbad geführt, um die Verschlußglieder während des Durchganges mit dem gewünschten galvanischen Belag zu versehen, indem einfach über den elektrischen 9·> Leiter 20, 20", 20* oder über den gerade im Bad befindliehen Teil desselben ein Stronv kreis hergestellt wird. Die Reißverschluß-Stränge können jedoch auch auf gewünschte Länge geschnitten und die Stücke beispielsweise durch Eintauchen in ein Galvanisierbad plattiert werden, indem über die Glieder jeder Stranglänge der Stromkreis hergestellt wird. ,
Die Fäden 20, 20«, 206 können aus einem einfachen oder mehrsträhnigen Draht bestehen, vorzugsweise jedoch wird ein Faden 2OC von der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform benutzt, in der ein dünner Draht 20ff lose um eine Schnur 20** aus Faserstoff gewunden ist. Ein solcher Faden ist biegsamer und wird weniger leicht brechen, wenn die Unterlage oder das Tragband gebogen wird.
Es ist auch möglich, die galvanische Plattierung durchzuführen, indem erst die beiden Stränge des Reißverschlusses verbunden, werden und dann der gesamte Reißverschluß dem Plattierverfahren unterworfen wird.
Die Erfindung ist auf Reißverschlüsse mit metallischen Schließgliedern der verschiedensten Art und Form anwendbar und eignet sich besonders für Glieder, die unmittelbar auf
dem Band angegossen werden. Dies findet seinen Grund darin, daß das Gießmetall in die Poren des Gewebes eindringt und eine sichere Verbindung mit dem Leiter herstellt.
_,

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Reißverschlußstrang, der eine galvanische Behandlung der auf der Unterlage befestigten Verschlußglieder gestattet, dadurch, gekennzeichnet, daß in der aus nicht leitendem Stoff bestehenden Unterlage ein elektrischer Leiter vorgesehen ist, der in der Oberfläche der Unterlage an einer Anzahl eng aufeinander folgender Stellen bloßliegt, wobei die Reißverschlußglieder mit bloßliegenden Stellen des Leiters in Berührung stehen.
2. Reißverschlußstrang nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Unterlage bildenden und aus Faserstoff bestehendem Tragband ein. Metallfaden eingewebt ist, der an einer Anzahl eng aufeinanderfolgender Stellen bloßliegt.
3. Reißverschlußstrang nach Anspruch 2 mit angegossenen Verschlußgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß die unter den Gliedern im Gewebe bloßliegenden Stellen, des Metallfadens mit dem in die Poren des Gewebes eindringenden Gießmetall in sicherer Verbindung stehen.
4. Reißvexschlußstrang nach Anspruch 2 mit einer verdickten Kante des Tragbandes zum Halten der Verschlußglieder, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallfaden in der Oberfläche der verdickten Kante eingewoben ist.
5. Reißverschlußstrang nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anordnung mehrerer Metallfäden.
6. Reißverschlußstrang nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallfaden um einen aus Faserstoff bestehenden Faden gewickelt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM136010D 1936-10-17 1936-10-17 Reissverschlussstrang fuer galvanisch zu behandelnde Verschlussglieder Expired DE656617C (de)

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FR811970A (fr) 1937-04-27

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