DE655810C - Geraetesteckdose - Google Patents
GeraetesteckdoseInfo
- Publication number
- DE655810C DE655810C DES93968D DES0093968D DE655810C DE 655810 C DE655810 C DE 655810C DE S93968 D DES93968 D DE S93968D DE S0093968 D DES0093968 D DE S0093968D DE 655810 C DE655810 C DE 655810C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- insulating
- insulating body
- intermediate piece
- device socket
- sleeves
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/46—Bases; Cases
- H01R13/533—Bases, cases made for use in extreme conditions, e.g. high temperature, radiation, vibration, corrosive environment, pressure
Landscapes
- Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
24. JANUAR 1938
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. September 1929 ab
Gerätesteckdosen, die längere Zeit mit elektrisch beheizten Geräten verbunden sind, werden
häufig so warm, daß sie nicht mehr angefaßt und vom Gerät entfernt werden können.
Dies beeinträchtigt die Bedienbarkeit der elektrisch beheizten Geräte. Die starke Erwärmung
der Gerätesteckdose wirkt auch ungünstig auf die Isolierung der Anschlußleitungen
ein. Die Isolierung wird schnell hart und brüchig und verbrennt in vielen Fällen,
so daß Kurzschlüsse eintreten können. Man hat daher vorgeschlagen, die Gerätesteckdose
aus zwei hintereinanderliegenden Teilen zusammenzusetzen und die Verbindung dieser
beiden Teile durch einen biegsamen, mittels Perlen o. dgl. isolierten Stromleiter vorzunehmen.
Man hat auch einen einzigen verhältnismäßig langen Körper verwendet und die Stromzuleitungen als Wendel ausgebildet, so
daß durch diese Stromzuleitung nur verhältnismäßig wenig Wärme zu der Anschlußstelle
der Stromzuführung übertragen wurde. Ferner hat man auch das Gehäuse der Gerätesteckdose
mit Ventilationslöchern versehen, um auf diese Weise die Steckerhülse abzukühlen.
Alle die genannten Lösungen führten jedoch nicht zu vollem Erfolg, da entweder die Kühlwirkung nicht ausreichte oder aber
bei den Anordnungen, wo die beiden Teile der Gerätesteckdose durch einen biegsamen Teil
verbunden waren, während des Betriebes Schwierigkeiten auftraten.
Schließlich ist auch noch eine Gerätesteckdose bekanntgeworden, die aus zwei hintereinanderliegenden
Isolierkörpern zusammengesetzt ist, von denen der die Kontakthülsen aufnehmende, auf geringste Maße beschränkte
Isolierkörper mit dem anderen, die Stromzuführungen enthaltenden und als Bedienungsgriff ausgebildeten Isolierkörper durch ein als
Wärmewiderstand wirkendes, als biegsamer Metallschlauch ausgebildetes rohrartiges
Zwischenstück von kleinerem Querschnitt verbunden ist. Die Erfindung besteht nun
darin, daß das Zwischenstück als starres, dünnwandiges Rohr aus einem Stoff geringer
spezifischer Wärmeleitfähigkeit hergestellt ist und daß der Innenraum des Rohres durch unmittelbar
aufeinanderliegende Scheiben aus Isolierstoff vollständig ausgefüllt ist, die enge
Durchtrittsöffnungen für die Stromleiter enthalten.
Erfindungsgemäß wird durch die geringe Wärmeleitfähigkeit des Rohres einmal verhindert,
daß die an den Steckerhülsen sich entwickelnde Wärme in der Wandung des Rohres nach oben geleitet wird, während
andererseits die dünne Wand des Rohres ermöglicht, daß die in den Scheiben gedrosselte
Wärme durch die verhältnismäßig dünne
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Otto Klapp in Berlin-Halensee.
Rohrwand nach außen treten kann, da die Scheiben das Innere des Rohres ganz ausfüllen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsj;
form der Erfindung dargestellt, und z\yä!f
zeigen die Abb. ι und 2 zwei senkrecht zueinander
stehende Längsschnitte, Abb. 3 einen ■
Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. i. Die Stromzuführung, beispielsweise eine
ίο Gummischlauchleitung i, ist in einen Isolierteil
2 eingeführt und kann in bekannter Weise durch einen Entlastungsknoten 3 gegen Zug
gesichert sein. Die Enden der Leitungen sind an Löthülsen 4 angeschlossen. Von diesen
Löthülsen gehen blanke Leiter 5 zu den Steckerhülsen 6, mit denen sie hart verlötet
sind. Die Steekerhülsen 6 liegen in einem Isolierkörper 7, der von einer Metallhülse 8
umgeben ist. Der Isolierkörper 7 ist mit dem Isolierkörper 2 durch ein Zwischenstück verbunden.
Dieses Zwischenstück besteht aus einem sog. Kaltmetallrohr 9, in dem eine Anzahl
Isolierscheiben 10 unmittelbar aufeinanderliegend und das Rohr ganz ausfüllend
untergebracht sind. Unter Kaltmetallrohr ist dabei ein Rohr aus schlecht wärmeleitendem
Metall zu verstehen. Durch Öffnungen in den Isolierscheiben sind die blanken Leiter 5 hindurchgeführt.
Der Isolierkörper 2 ist längs geteilt; beide Teile werden durch Schraubbolzen 11 zusammengehalten. Anstatt der
Löthülsen 4 können zum Verbinden der Leitungen auch Klemmen verwendet werden. Der
Isolierteil 2 ist verhältnismäßig kräftig ausgeführt und kann als Handhabe für die Gerätesteckdose
benutzt werden.
Wie man sieht, liegen die Isolierungen der Zuführungsleitungen sehr weit von den Stekkerhülsen
und damit von dem elektrischen Gerät entfernt, so daß die Wärmeübertragung in weitgehendem Maße gehemmt ist. Dazu
kommt, daß der Wärmeübergang weiter durch das Zwischenstück zwischen oberem und unterem Isolierkörper gehemmt wird, so daß
•4der obere Isolierkörper auch nach längerem
{Betrieb noch so kühl ist, daß er für die Be-.diehung
der Steckdose angefaßt werden kann, t/m die Wärmeübertragung weiter zu ver-"
mindern, kann die Steckdose an verschiedenen Stellen mit Entlüftungsrillen oder Entlüftungsöffnungen
versehen sein.
Die Gerätesteckdose läßt sich auch ohne Schwierigkeit mit einer Schutzschaltung für
Erdung und Nullung ausführen, indem ein Schutzleiter 12 an eine Löthülse 13 angeschlossen
wird. Von der Löthülse 13 führt ein blanker Draht weiter zu einem seitlichen
Kontakt 14 an der Metallhülse 8, durch \velche
die leitende Verbindung mit dem elektrisch beheizten Gerät hergestellt wird.
Claims (1)
- .Patentanspruch:Gerätesteckdose, die aus zwei hintereinanderliegenden Isolierkörpern zusammengesetzt ist, von denen der die Steekerhülsen aufnehmende, auf geringste Maße beschränkte Isolierkörper mit dem anderen, die Stromzuführungen enthaltenden und als Bedienungsgriff ausgebildeten Isolierkörper durch ein rohrartiges, als Wärmewiderstand wirkendes Zwischenstück von kleinerem Querschnitt verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück als starres,. dünnwandiges Rohr aus einem Stoff geringer spezifischer Leitfähigkeit hergestellt und daß der Innenraum dieses Rohres durch unmittelbar aufeinanderlegende Scheiben aus Isolierstoffvollständig ausgefüllt ist, die enge Durchtrittsöffnungen für die Stromleiter aufweisen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES93968D DE655810C (de) | 1929-09-18 | 1929-09-18 | Geraetesteckdose |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES93968D DE655810C (de) | 1929-09-18 | 1929-09-18 | Geraetesteckdose |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655810C true DE655810C (de) | 1938-01-24 |
Family
ID=7518376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES93968D Expired DE655810C (de) | 1929-09-18 | 1929-09-18 | Geraetesteckdose |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655810C (de) |
-
1929
- 1929-09-18 DE DES93968D patent/DE655810C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2124428B2 (de) | Verbindungselement für koaxiale Paare von Nachrichtenkabeln | |
| DE2406236C2 (de) | Verbindungselement für koaxiale Paare von Nachrichtenkabeln | |
| DE655810C (de) | Geraetesteckdose | |
| DE533266C (de) | Umschaltbarer Stecker | |
| DE3813001C2 (de) | Verfahren zum Reparieren schadhafter Teilstücke von Starkstromkabeln | |
| DE3513474C2 (de) | Zuggehänge | |
| DE478037C (de) | Elektrische Steckvorrichtung | |
| DE683272C (de) | Zugentlastete Gummisteckvorrichtung fuer elektrische Leitungen | |
| DE854063C (de) | Stabfoermiger elektrischer Rohrheizkoerper mit metallischem Rohrmantel | |
| DE682598C (de) | Elektrische Steckerkupplung | |
| DE511042C (de) | Elektrischer Loetkolben | |
| AT254967B (de) | Stromleitende Steckverbindung | |
| DE631237C (de) | Geraetesteckdose fuer elektrische Heizgeraete, insbesondere fuer Buegeleisen | |
| DE2424647C3 (de) | Verbindung für elektrische Rohrleiter mit großem Durchmesser | |
| DE1465330A1 (de) | Verbindungskabel zum Anschluss eines Frequenzgenerators an ein Verbrauchergeraet | |
| DE827512C (de) | Elektrischer Stecker | |
| DE637196C (de) | Kreuzgelenkartiges Verbindungsstueck fuer Geraetesteckdosen | |
| DE640328C (de) | Quer geteilte Geraetesteckdose | |
| DE911879C (de) | Anordnung an elektrischen Rohrheizkoerpern | |
| DE319519C (de) | Elektrischer Heizkoerper | |
| DE886347C (de) | Elektrischer Rohrheizkoerper mit metallischem Mantel | |
| AT102685B (de) | Elektrische Heizvorrichtung für Bügeleisen u. dgl. | |
| DE404260C (de) | Einstellbare Wanddurchfuehrung mit angebauten elektrischen Installationsapparaten fuer feuchte oder saeurehaltige Raeume | |
| DE645130C (de) | Aussenheizklammer aus keramischem Werkstoff | |
| DE447413C (de) | Elektrische Steckervorrichtung |