DE655460C - Lampenschirm - Google Patents

Lampenschirm

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DE655460C
DE655460C DEB172886D DEB0172886D DE655460C DE 655460 C DE655460 C DE 655460C DE B172886 D DEB172886 D DE B172886D DE B0172886 D DEB0172886 D DE B0172886D DE 655460 C DE655460 C DE 655460C
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lampshade
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DEB172886D
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HANS BLEICHER
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V1/00Shades for light sources, i.e. lampshades for table, floor, wall or ceiling lamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Lampenschirm Man hat bisher Lampenschirme in der Weise hergestellt, daß man ein Gestell oder eine Form mit Stoff bespannt hat und die Bespannung mit einem Überzug aus harzartigen oder ähnlichen Stoffen zum Schutz gegen äußere Einflüsse versah. Es ist auch bekannt, über ein solches Drahtgestell ein Gewebe zu spannen, das sich infolge seiner Webart gut ziehen läßt. Der Dehnungsmöglichkeit eines derartigen Gewebes sind aber Grenzen gesetzt, weil infolge der maschenartigen Anordnung der Fäden die Spannung, die in einer Richtung gewonnen wird, in der Richtung senkrecht dazu eine Verkürzung bedingt.
  • Diesen Nachteil begrenzter Dehnungsmöglichkeit haben auch ebenfalls schon verwendete tierische Hautpergamente, d. h. Häute, die pergamentiert sind, also eine Behandlung erfahren haben, die die Haut in irgendeiner Weise verfestigen. Die der rohen tierischen Haut eigene große Dehnbarkeit in jeder Richtung geht durch eine solche Behandlung verloren, und man kann deshalb damit nur Lampenformen herstellen, die keine große Dehnbarkeit erfordern und die in ihrer geometrischen Gestaltung verhältnismäßigeinfach sind.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Nachteil der geringen Dehnbarkeit und die dadurch begrenzte Verwendungsmöglichkeit dadurch, daß als Bespannungsstoff unpergamentierte Haut, also eine Haut, die noch in keiner Weise durch irgendeine Behandlung verfestigt worden ist, verwendet wird. Eine solche rohe Haut kann über noch so komplizierte Formen, die große Dehnbarkeit erfordern, gespannt werden. Auch wird eine beträchtliche Materialersparnis durch die große Dehnbarkeit erzielt. . Die natürliche Aderung der Haut ergibt außerdem schöne Zeichnungen, so daß es in vielen Fällen unnötig ist, besondere Muster aufzubringen.
  • Nach der Erfindung wird ungegerbte tierische Haut, z. B. .eine Schweinsblase, in nassem Zustande über eine Form, einen Rahmen oder ein Gestell gezogen. Während des Trocknens schrumpft die Haut ein, paßt sich faltenlos der Unterlage an und kann z. B. zwischen den Kanten eines Drahtgestells Flächen bilden, die nach mehreren Richtungen hin geschweift sind.
  • Während oder nach dem Trocknen kann dann die Haut, wenn sie nicht sofort mit einem Lack überzogen wird, mit einem Gerbmittel behandelt werden. Dadurch wird die an sich schon feste Hautform noch fester und gegen äußere Einflüsse noch beständiger. Als Gerbmittel lassen sich anorganische, natürliche und synthetische Gerbstoffe benutzen. Nach der Formbildung und dem Gerben kann dann die Haut noch mit einem besonderen Lack überzogen werden. Die so behandelte Haut ist formbeständig, und es kann daher die Form entfernt werden, so daß die Schattenbildung des Gestells wegfällt. In diesen Fällen sind natürlich zerlege, bare Formen oder Gestelle zu benutzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Lampenschirm, der dadurch hergestellt wird, daß ein ungeteilter, dehnbarer, geeigneter Stoff, z. B. tierische Hautpergamente, in nassem Zustande über eine Form gespannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Stoff eine urigegerbte tierische Haut verwendet wird. z. Verfahren zur Herstellung des Lämpenschirmes nach Anspruch i, dadurch ,ekennzeichnet, daß der Lampenschirm Fgech der Formbildung und während oder ,flach dem Trocknen zwecks Gerbung mit nem Gerbmittel überzogen wird. 3. Verfahren zur Herstellung des Lampenschirmes nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampenschirm nach der Formbildung -und dem Gerben mit einem Lack überzogen wird.
DEB172886D 1936-02-09 1936-02-09 Lampenschirm Expired DE655460C (de)

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