DE655002C - Kipp- oder Druckknopfschalter - Google Patents

Kipp- oder Druckknopfschalter

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Publication number
DE655002C
DE655002C DEE48003D DEE0048003D DE655002C DE 655002 C DE655002 C DE 655002C DE E48003 D DEE48003 D DE E48003D DE E0048003 D DEE0048003 D DE E0048003D DE 655002 C DE655002 C DE 655002C
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DE
Germany
Prior art keywords
switching element
switching
insulating
axis
switch
Prior art date
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Expired
Application number
DEE48003D
Other languages
English (en)
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Ellinger & Geissler
Original Assignee
Ellinger & Geissler
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Publication date
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Publication of DE655002C publication Critical patent/DE655002C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/32Insulating body insertable between contacts

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kipp- oder Druckknopfschalter mit einem von einem Schleuderwerk beeinflußten hin und her gehenden, insbesondere um eine Achse schwingenden Schaltgliede, bei dem zur Lichtbogenabquetschung Isolierstoffwände zu beiden Seiten der Kontaktbrücke des Schaltgliedes angeordnet sind. Bei einem bekannten Schalter dieser Art sind die Isolierstoffwände mit dem Schaltgliede starr verbunden. Sie begrenzen gleichsam nach den Stirnseiten hin offene, enge Löcher, in die die Kontaktfederzungen eindringen, um dort auf den Stirnseiten der Kontaktbrücke zur Auflage zu kommen. Wenn nun jede Kontaktzunge wie ein Messerkontakt in ein solches enges Loch eintritt, so werden die Lochwände beiderseits eng anliegen und Reibung gegenüber diesem erzeugen. Ein solches Schaltglied wird sich infolgedessen beim Wirksamwerden des .Schnellwerkes ganz naturgemäß nur schwer von den eingedrungenen Kontakten lösen, und umgekehrt auch wird die Gewähr dafür gering sein, daß es dem Antrieb des Schaltgliedes, insbesondere der Antriebsfeder des Schnellwerkes, gelingt, das Schaltglied in die äußerste Einschaltlage zu bringen, also weit genug zu fördern. Diese Ausbildung behindert also leicht die Bewegung des Schaltgliedes in beiden Richtungen. Außerdem müssen die Messerkontakte und ihre metallischen Träger zweifellos aus steifem Material gemacht sein, während man im Schalterbau gerade danach strebt, möglichst elastische Kontaktfedern zu verwenden, um eine gute Kontaktgebung zu erzielen.
Demgegenüber ist beim Erfindungsgegenstand die Lösung erfindungsgemäß so getroffen, daß die seitlichen Isolierstoffwände z.m Schaltwerk bzw. am Schaltgliede beweg-Hch angeordnet sind und vom Antrieb des Schaltgliedes unmittelbar oder mittelbar gleichsinnig oder ungleichsinnig zum Schaltgliede aus einer Bereitschaftslage in die den Lichtbogen unterdrückende Wirklage zwisehen die festen Sockelkontakte und die forteilende Kontaktbrücke des Schaltgliedes bewegt werden.
Dabei bilden die Isolierstoffwände mit dem Schaltwerk bzw. dem Schaltglied eine Einheit, so daß sie mit diesem zusammen in den Sockel eingesetzt werden können.
Die Isolierstoffwände können unmittelbare, starr verbundene Fortsätze des Schaltgriffes sein und in Höhe der Schwingachse des Schaltgliedes eine Aussparung aufweisen, damit sie beim Schalten nicht gegen die Schwingachse schlagen. Die Schwingachse tritt also in diese Aussparungen ein. Die Isolierstoffwände vollführen beim Schalten eine gegenläufige Bewegung zum Schaltglied.
Die Isolierstoffwände können aber auch als Scheiben beweglich am Schaltwerk bzw. Schaltglied um eine Achse schwenkbar gelagert sein, z, B. unter Ausnutzung der Schwingachse des Schaltergriffes (Kipphebels) oder aber einer besonderen Achse, die etwa in halber Höhe der Schaltgliedseiten-
wand oder auch nahe deren unterem Boden angeordnet wird. Im ersteren Falle werden an beiden Seiten des Kipphebels Schultern angeordnet, die mit einem gewissen Spi^ gegen entsprechende Schultern, der Scheiben einwirken und sie auf diese Weise gegenläufig zur Schaltgliedbewegung mitnehmen';· im letzteren Falle werden an den Scheiben Aussparungen angeordnet, die mit entspre-IQ chenden feststehenden Vorsprüngen des Schalters, vorzugsweise der Brücke, zusammenarbeiten.
In der Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. ι und 2 zeigen das erste Ausführungsbeispiel im Längsschnitt und Querschnitt, Fig. 3 und 4 entsprechend das zweite, Fig. 5 und 6 entsprechend das dritte, Fig. 7 und 8 entsprechend das vierte Ausführungsbeispiel.
Am Sockel; 1 ist die Brücke 2 befestigt. Um die Achse 3 schwenkt der Kipphebel 4, während um die Achse 5 das die Kontakte 6 tragende Schaltglied 7 schwenkt. Gemäß Fig. 1 und 2 trägt der Kipphebel 4 zwei starr verbundene Fortsätze 8 aus Isolierstoff, die zwischen sich solchen Abstand halten, daß zwischen ihnen gerade das Schaltglied 7 hindurchgehen kann. In Höhe der Achse 5 tragen diese Fortsätze 8 Aussparungen 8', in die beim Verstellen des Kipphebels 4 in die entgegengesetzte Lage die Achse 5 eintritt. Bei dieser Bewegung macht das Schaltglied 7 eine gegenläufige Bewegung zu den Fortsätzen 8, wodurch der Lichtbogen, der zwischen den Kontaktfedern und dem forteilenden Schaltglied gelegentlich entsteht, ausgelöscht wird.
Gemäß Fig. 3 und 4 sind die Isolierstoffscheiben. 8« an der Achse 3 des Kipphebels 4 schwenkbar gelagert. Der Kipphebel 4 wie die Scheiben 8a haben Schultern 4', 8(I', die mit Spiel gegeneinander zur Wirkung kommen. Die Folge davon ist, daß beim Umlegen des Kipphebels 4 um die Achse 3 die Isolierstoffscheiben 8α gegenläufig zum Schaltglied 7, also an diesem vorbeibewegt werden und den Lichtbogen zerstören.
Gemäß Fig. 5 und 6 sind die Isolier st offscheiben 8b etwa in der Mitte der Seitenwände des Schaltgliedes 7 um Achsen 9 schwenkbar gelagert. Sie haben eine Aussparung S6', in die ein Vorsprung 2a der Brücke 2 hineinragt. Beim Bewegen des Schaltgliedes 7 durch Umlegen des Kipphebels 4 werden die Scheiben Sh um ihre Achse 9 verschwenkt und dadurch der Lichtbogen zerstört, der zwischen dem forteilenden Schaltgliede und den Kontaktfedern entsteht. Diese Isolierstoff scheiben können aus ihrer Ebene heraus um das Schaltglied herumgebogene Fortsätze tragen, die wie Messer den Lichtbogen durchschneiden. Vorsprung , und Aussparung können sinngemäß vertauscht
'i^d ^
"Gemäß Fig. 7 und 8 sind die Isolierstoff--. js-elieiben 8C um eine Achse 9 am unteren Ende des Schaltgliedes 7 gelagert. Sie können wiederum aus ihrer Ebene herausgebogene, die Stirnseiten des Schaltgliedes umgreifende Fortsätze aufweisen. An ihrem unteren Rande besitzen sie einen Vorsprung 8/, der gegen Vorspränge 10 des Sockelbodens stößt und dadurch eine Schwenkbewegung der Scheiben 8C hervorruft,

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Kipp- oder Druckknopfschalter mit einem von einem Schleuderwerk beeinflußten hin und her gehenden, insbesondere um eine Achse schwingenden Schaltgliede, bei dem zur Lichtbogenabquetschung Isolierstoffwände zu beiden Seiten der Kontaktbrücke des Schaltgliedes angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffwände am Schaltwerk bzw. Schaltgliede beweglich angeordnet sind und vom Antrieb des Schaltgliedes unmittelbar oder mittelbar gleichsinnig oder ungleichsinnig zum Schaltgliede aus einer Bereitschaftslage in die den Lichtbogen unterdrückende Wirklage zwischen die festen Sockelkontakte und die forteilende Kontaktbrücke des Schaltgliedes bewegt werden.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß die Isolierstoffwände unmittelbare, starr verbundene Fortsätze (8) des Schaltgriffes (4) sind, die in Höhe
- der Schwingachse (5) des Schaltkörpers (7) eine Aussparung (8') aufweisen, in die die Schwingachse (5) beim Schalten eintritt (Fig. 1 und 2).
3. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoff wände (8(; bis 8C) am Schaltwerk bzw. Schaltgliede um eine Achse schwenkbar angeordnet sind.
4. Schalter nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die um die Achse (3) des Antriebsknebels (4) schwenkbar gelagerten Isolierstoffscheiben (8α) zu beiden Seiten Schultern (8/) tragen, die von entsprechenden Schultern (4') des Antriebsknebels (4) mit Spiel gegenläufig zur Schaltgliedbewegung mitgenommen werden (Fig. 3).
5. Schalter nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolier-Stoffscheiben b) etwa in der Mitte der Seitenwand des Schaltgliedes (7) an einer
Achse (9) gelagert und oberhalb des Lagerpunktes mit einer Ausnehmung (8,/) versehen sind, in die ein Vorsprung (2a) des feststehenden Schalterteiles, z. B. der Brücke (2), eingreift, der beim Schwenken des Schaltgliedes (7) die Mitbewegung der Isolierstoffscheiben in eine Schwenkbewegung derselben umsetzt (Fig. S)-
6. Schalter nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffscheiben (8C) am unteren Ende des Schaltgliedes (7) an der Seitenwand (bei 91 angelenkt sind und auf ihrer Unterseite einen Vorsprung (8C') tragen, der mit Spiel in einen stirnseitig durch "Widerlager (10, 10) begrenzten Raum des Schaltersockels (1) hineinragt (Fig. 7).
7., Schalter nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolier-Stoffscheiben (86j 8C) aus ihrer Ebene nach einwärts ragende Fortsätze tragen, die die Stirnseiten des Schaltgliedes (7) umgreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE48003D 1936-02-18 1936-02-18 Kipp- oder Druckknopfschalter Expired DE655002C (de)

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