DE651401C - Panzerplatte fuer Geldschraenke, Tresorkammern u. dgl. - Google Patents
Panzerplatte fuer Geldschraenke, Tresorkammern u. dgl.Info
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- DE651401C DE651401C DEV31855D DEV0031855D DE651401C DE 651401 C DE651401 C DE 651401C DE V31855 D DEV31855 D DE V31855D DE V0031855 D DEV0031855 D DE V0031855D DE 651401 C DE651401 C DE 651401C
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Description
- Panzerplatte für Geldschränke, Tresorkammern u. dgl. Panzerplatten für Geldschränke, Tregorkammern u.dgl. aus unbearbeitbarem und auch mehr oder weniger schmelzsicherem Hartstähl und Hartguß der verschiedensten Legierungen #sind bekannt. Der Nachteil der Hartstahl- und Hartgußplatten besteht jedoch darin, daß mit steigender Härte, d.h. Unbearbeitbarkeit und Schmelzsicherheit dieser Werkstoffe, auch ihre Sprödigkeit zunimmt, s o daß, wenn nicht außergewöhnlich dicke Platten Verwendun g finden, eine Zerstörupg derselben durch Schläge lund Stöße möglich ist. Man hat auch schon allgemein vorgeschlagen, austenitischen Manganstahl (o,9 bis 1, 3 0/0 C, . 10 bis - 14 0/0 Mn) im Geldschrankbau zu verwenden.
- Es ist auch schon bekannt, Panzerplatten aus einem gut wärmeleitenden Werkstoff und aus einem Werkstoff mit hoher Widerstandsfähigkeit gegen Angriffe mit Schneidwerkzeugen aufzubauen, z. B. indem lose, zu einem Gitter zusammengesetzte Stäbe aus Spiegeleisen so in eine aus Kupfer bestehende Grundmasse eingebettet wurden, daß sie nirgends undunter keinem Winkel geradlinigen Durchgang gestatten. Man hat bisher jedoch nicht daran gedacht, diese Stäbe aus einem harten und zugleich zähen Werkstoff zu machen, insbesondere aus dem obenerwähnten Manganstahl. Dies lag auch, keineswegs nahe, ,veil man der Meinung war, daß die Zähigkeit der Kupfergrundmasse ausreichend wäre, um dem Ganzen eine genügende Zähigkeit ' und damit Sprengsicherheit zu geben. Die bisher als Einlegen verwendeten Hartstoffe sind spröde, so daß sie durch Schlag oder Stoß zerstört werden können. Weiter wurden bisher Hartstahleinlagen nur in Form einzelner, nicht zusammenhängender Stücke verwendet, wodurch die Herauslösung einzelner Stücke aus der Grundmasse möglich war. Endlich gestatteten die bekannten Panzierplatten keine Formveränderung nach der Herstellung,etwa durch Schmieden oder Pressen, da die bisher benutzten Hartstähle beider notwendigen Warmbehandlung ihre Festigkeit verlieren.
- Die Bauart von Panzerplatten nach der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß als Baustoffe ein#esteils in an sich bekannter Weise Kupfer odereine Kupferlegierung und anderenteils ein zäher und harter Manganstahl, vorzugsweise von der Ztisammensttzung 11,5 bis i50,1o Mangan und o,9 bis I,5cV0 Kohlenstoff, Verwendung finden. Dieser Manganstahl ist vollkommen unbearbeitbar und gleichzeitig äußerst zäh, so daß er sich weder durch schneidende Werkzeuge noch auch durch Stoß oder Schlag zerstör-en läßt; je- doch läßt er sich sowohl vergießen als auch schmieden, walzen und schweißen. Diese beiden Bauelemente werden in der Weise miteinander vereinigt, daß der Manganstahl mit dem Kupfer oder der Kupferlegierung unigossen wird und dadurch mit diesem eine kom-
Widerstandsfähigkeit an den Berühruragspunkten miteinander verschweißt sind, sodaß die Manganstahlarmierung --in fest zusammenhängendes Ganzes bildet, von dem keine einzelnen Teile *abgelöst wierden können. Zweckmäßig werden die Stäbe d.,es Gitters gegeneinander versetzt, =d zwar in an sich bekannter Weise so angeordnet, daß. das Stahlarmierungsgerippe nirgends und unter keinem Winkel geradlinigen Durchgang ge- stattet.pakte Masse bildet, die dann noch durch Pressen oder Schmieden eine Formverände- rung erfahren kann. -A Nach der Erfindung bestehen die im KUK fer oder in der Kupferleglerung leingebette Mauganstahleinlagen aus einem Gitter- Netzwerk von Stäben, die zur Erhöhung c - Gitterstäbe an' de'n Berührungsstellen miteinander zu verschweißen, ist an sich bekannt und auch schon vorgeschlagen worden für Sch,utzgitter, die im Innern eines Geldschrankes, getrennt von den eigentlichen Panzerwänden, angeordnet sind. Aber !es lag nicht nahe, die in eine Kupfermasse eingebetteten Stäbe eines Gitters an den Berührungsstellen. miteinander zu verschweißrn.
- Die Eigenschaften und Vorteile von Panzerplatten nach der Erfindung sind folgende: i. Vollkommene Sicherheit gegen Angriffe mittels SchweiS- und Schneidbrenner, da die gut wärmeableitende Kupfermasse das Manganstahlgerippe überall durchdringt und somit dieses keine Isolierschicht bildet, welche die Wärmeableitung hindern könnte.
- 2. Unbedingte Sicherheit- gegen Angriffe mittels Bohrer J Fräser, Meißel u.dgl., da die Manganstahleinlagen vollkommen #unbearbeitbar sind.
eine zweckentsprechende Umformung erfahren, da die, Manganstahlarmierung durch eine zweckentsprechende Wärmebehandlung weder an Härte noch an Zähigkeit verliert.3. Hohe Zähigkeit infolge der Verbindung des weichen Kupfers mit deni harten Mangan- t,ahl, so daß eine Zerstörung durch Schlag r Stoß unmöglich ist. Die nach dein beschriebenen Verfahren gegossenen Panzerplatten kön- -nen ohne Nachteil durch Warmverarbeitung - Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- In den Abb. 1, 2 und 3, die drei verschieden#e Schnitte durch die neue Panzerplatte darstellen, bedeuten- A die Grundmasse aus Kupfer oder einer gut wärmeleitenden Kupferlegierung =d B die Manganstahlstäbe, die an den Berührun,-spunkten miteinander verschweißt sind. Die Pfeile C, D, E, F und G zeigen, daß ein geradliniger Durchgang durch das Gitter unmöglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Panzerplatte für Geldschränke, Tresorkammern u. dgl., die aus Kupfer oder einer Kupferlegierunglals Grundmasseaufgebaut ist, in die Stahleinlagen so eingebettet sind, daß sie-->nirgends und unter keinem Winkel geradlinigen Durchgang gestatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahleinlagen aus einem harten, stoß- und schlagfesten Manganstahl hoher Zähigkeit, vorzugsweise von der Zusammensetzung Mn 11,5 bis 150/(), C o,9 bis 1, 5 %, bestehen und in an sich bekannter Weise an den Berührungsstellen miteinander verschweißt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV31855D DE651401C (de) | 1935-03-13 | 1935-03-13 | Panzerplatte fuer Geldschraenke, Tresorkammern u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV31855D DE651401C (de) | 1935-03-13 | 1935-03-13 | Panzerplatte fuer Geldschraenke, Tresorkammern u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE651401C true DE651401C (de) | 1937-10-13 |
Family
ID=7586761
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV31855D Expired DE651401C (de) | 1935-03-13 | 1935-03-13 | Panzerplatte fuer Geldschraenke, Tresorkammern u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE651401C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2459350A1 (fr) * | 1979-06-14 | 1981-01-09 | Fichet Bauche | Paroi forte pour chambre forte, coffre-fort ou analogue |
| DE3342734A1 (de) * | 1983-11-25 | 1985-06-13 | Leicher GmbH & Co, 8011 Kirchheim | Bewehrung fuer betonwaende |
-
1935
- 1935-03-13 DE DEV31855D patent/DE651401C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2459350A1 (fr) * | 1979-06-14 | 1981-01-09 | Fichet Bauche | Paroi forte pour chambre forte, coffre-fort ou analogue |
| DE3342734A1 (de) * | 1983-11-25 | 1985-06-13 | Leicher GmbH & Co, 8011 Kirchheim | Bewehrung fuer betonwaende |
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