DE650938C - Verfahren zur Herstellung von Unterlegscheiben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Unterlegscheiben

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DE650938C
DE650938C DES121499D DES0121499D DE650938C DE 650938 C DE650938 C DE 650938C DE S121499 D DES121499 D DE S121499D DE S0121499 D DES0121499 D DE S0121499D DE 650938 C DE650938 C DE 650938C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/16Making other particular articles rings, e.g. barrel hoops

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Unterlegscheiben. Man hat schon aus den beim Stanzen einer Unterlegscheibe entstehenden Abfallbutzen weitere Unterlegscheiben, gestanzt. Die aus den Abfallbutzen herausgestanzten Unterlegscheiben haben naturgemäß eine ihrem Durchmesser nicht entsprechende zu große Höhe. Infolgedessen sind derartige aus Butzen hergestellte Unterlegscheiben so· gut wie nicht zu verwenden, so daß man praktisch die Butzen verschrottete.
Erfindungsgemäß-sollen diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß man zweckmäßig aus einem Blechstreifen Butzen ausstanzt. Der Durchmesser dieser Butzen ist hierbei der Verengung im nachfolgenden Drückvorgang entsprechend größer zu wählen. Das um das Butzenloch befindliche Blechmaterial wird mit einem Drückstempel flacih gedrückt, dessen Durchmesser der in der nächsten Stufe auszustanzenden Scheiben !entspricht. Die in dieser Stufe hergestellten Scheiben haben demnach die ihrem Durchmesser zukommende Höbe. In einem weiteren Arbeitsvorgang werden schließlich die eigentlichen Unterlegscheiben, die sog. Mutter scheiben, ausgestanzt, deren Lochdurchmesser den eben erwähnten, vorher ausgestanzten Scheiben mit geringerer Höhe entsprechen. Die Mutterscheiben weisen die Höhe der Blechdicke auf. Zur Erzielung von Butzenscheiben mit einem ganz genauen inneren und äußeren Durchmesser werden erfindungsgemäß Butzen mit einem Stempel ausgestanzt, dessen Durchmesser so zu wählen ist, daß das durch ihn gestanzte Loä hei dem nachfolgenden Drückvorgang kleiner wird als der Innendurchmesser der der Drückung entsprechenden kleinen Scheibe. Nach dem Drückvorgang wird die erwähnte kleine Scheibe ausgestanzt, und zwar unter genauer Innehaltung des Lochdurchmessers. Es wird hierbei ein ringartiger TeE infolge des größeren Durchmessers des Lochstanzwerkzeuges abfallen. Hiernach wird die Mutterscheibe in solcher Größe gestanzt, daß der Innendurchmesser der Mutterscheibe größer ist als der Außendurchmesser der kleinen Scheibe. Bei dem Stanzvorgang der Mutterscheibe wird durch die Lochstanze ein ringartiger Kranz ausgestanzt, der ebenfalls nach unten abgeht.
Vorrichtungen zur Ausführung des Verfahrens sind in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
Das Material 26 wird gemäß Abb. 1 in Richtung des Pfeiles 25 in das Werkzeug eingeführt. Der Stempel 27 stanzt den Butzen 28 aus. Das Material 26 wird darauf vom Druckstempel 29 an der Arbeitsstelle 30 auf die gewünschte Stärke der Butzenscheibe gedrückt. Das weggedrückte Material wandert zur Mitte hin, so* daß der innere Lochdurchmesser kleiner wird. Diese Durchmesserverringerung ist beim vorherigen Ausstanzen des Butzens 28 durch entsprechende Durchmesserwahl für den Stempel 27 zu berücksichtigen. Der Stempel 31 stanzt die Scheibe 32 aus, die jetzt schon die ihrem Durchmesser entsprechende Dicke aufweist. Der Stempel 33 stanzt die
eigentliche Mutterscheibe 34 aus; der innere Lochdurchinesser 'dieser Scheibe entspricht dem Außendurchmesser der Scheibe 32.
•Der Stempel 1 stanzt gemäß Abb.2 .vjxfc unten den Butzen 2 in den gemeinsamen 0bgi:-: teil 3. Dieser Butzen 3 wird nachträglich wl^:| dear ausgestoßen. Der Drückstempel 4 drückt' über der festen Unterlage 5 das Material auf den Durchmesser, der der Stärke der kleinen Scheibe 7 entspricht. Der Stempeldurchmessier des Stempels 1 ist so zu wählen, daß das durch ihn ausgestanzte Loch nach dem Driikken kleiner wird, als der Lochdurchmesser der kleinen Scheibe 7 betragen soll. Der Stempel 6 und das Oberteil 3 stanzen jetzt die kleine Schöbe 7 auf dem Unterteil 8 aus, 'und zwar schneidet der Stempel 6 das innere Loch nach und nimmt den überflüssigen Stoff 9 fort, der nach unten wegfällt. Der Lochdurchao messer der großen Scheibe 10 (Mutterscheibe) ist größer gewählt als der Außendurchmesser der Scheibe 7, so daß der Stempel 11 den Lochdurchmesser der Scheibe 10 neu 'und genau ausstanzt. Der überflüssige Stoffkranz 12 geht hierbei nach unten. Die in dem Oberteil 3 festhaftenden Scheiben 7 und 10 werden, ähnlich wie der Butzen 2, durch eine geeignete Vorrichtung ausgeworfen. Durch dieses gleichzeitige Stanzen des· inneren und äußeren Durchmessers ist es mögEch, genau zentrische Scheiben zu erzielen.
Die erwähnten Werkzeuge können beliebig mehrteilig sowohl hintereinander als auch nebeneinander Anwendung finden. Das Verfahren nach der Erfindung ist an Hand von einer aus einer Mutterscheibe (Scheibe 10 oder Scheibe 34) hergestellten Butzenscheibe (Scheibe 710der Schabe 32) beschrieben. Man kann selbstverständlich nach, der Erfindung mehrere Scheiben verschiedenen Durchmessers und verschiedener Höhe hintereinander herstellen. Die Vielzahl der Scheiben richtet sich naturgemäß nach der Größe der größten und naturgemäß auch nach der Größe der kleinsten ,Scheiben. 1
Aus den vorstehenden Ausführungen geht •der Grundgedanke der Erfindung hervor, der darin gipfelt, die zur Herstellung von Unterlegscheiben verwendeten Butzen auf die erforderliche, der kleineren Unterlegscheibe ent-■isprechenden Dicke zu drücken.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Unterlegscheiben, bei dem aus den beim Stanzen einer Unterlegscheibe entstehenden Abfallbutzen weitere Unterlegscheiben gestanzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zweckmäßig aus Blechstreifen (26) Butzen (28) ausgestanzt werden, deren Durchmesser der Verengung des Lochdurchmessers im nachfolgenden Drückvorgang entsprechend größer gewählt ist, und ■daß das um den Butzenlöchern befindliehe Blechmaterial mit Drückstempeln (29) flach gedrückt wird (bei 30), deren Durchmesser 'den in der nächsten Stufe gestanzten Scheiben (32) entspricht, worauf weitere Scheiben (Mutterscheiben 34) ausgestanzt werden,. deren Lochdurchmesser den vorher ausgestanzten Scheiben (32) entsprechen und deren Höhe der Blechdicke entspricht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung genauer ScheibenT3utzien (2) mit einem Stempel (ι) ausgestanzt werden, dessen Durchmesser so· zu wählen ist, daß das durch ihn gestanzte Loch bei dem nächstfolgenden Preßv'organg kleiner wird als der Innendurchmesser der der nachfolgenden Drükkung entsprechenden kleinen Scheibe (7), worauf die Scheibe (7) unter genauer Innehaltung des Lochdurchmessers ausgestanzt wird und anschließend die Mutterscheibe ■ von solcher Größe gestanzt wird, daß der Innendurchmesser der Mutter scheibe (10.) größer ist. als der Außendurchmesser der kleinen Scheibe (7). g0
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES121499D 1936-02-12 1936-02-12 Verfahren zur Herstellung von Unterlegscheiben Expired DE650938C (de)

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