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Wärmeschutzring für hitzeempfindliche Wärmehauben Die Kaffeewärmer
unterliegen an sich nur einer geringen Abnutzung. Es ist aber bei vielen Hausfrauen
üblich, Kaffee- und Teegefäße auf die Kochmaschine oder andere Heizplatten zu stellen,
um die Getränke noch besser heiß halten oder neu aufwärmen zu können, wobei sie
außerdem den Kaffeewärmer über die Kanne stülpen. Es wäre müßig, darüber zu streiten,
ob eine solche Handhabung überhaupt praktisch ist und ob man es nicht besser machen
könnte. Zweifellos ist es für die Hausfrau sehr bequem und zweckentsprechend, und
es wird daher so gehandhabt.
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Leider ist diese Maßnahme nicht ohne unangenehme Folgen für den Kaffeewärmer.
Abgesehen davon, daß er am unteren Rande durch die Herdplatte stets beschmutzt wird,
ist letztere in vielen Fällen zu heiß, so daß die aus Wolle, Watte, Papier usw.
bestehenden Wärmhauben versengt und allmählich verkohlt werden. Dadurch wird der
Wärmer aber entweder ganz zerstört oder für den Gebrauch auf dem Eßtisch wertlos.
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Unzählige von Kaffeewärmern werden jährlich auf diese Weise vernichtet,
und dadurch wird eine unberechenbare Arbeitszeit der Hausfrauen vergeudet, welche
bekanntlich großenteils die Wärmer selbst herstellen. Aber auch manches wertvolle
Geschenk wird so frühzeitig zerstört. Die Erfindung vermeidet diesen Übelstand dadurch,
daß man- am unteren Rande der Wärmehaube durch Annähen, Anhaken oder auf irgendeine
andere Art einen Ring aus hitzebeständigem, schlecht wärmeleitendem Werkstoff anbringt,
z. B. aus dünnem Metallband, Asbest oder sonst einem geeigneten Stoff. Dieser Ring
wird bei Kaffeewärmern zweckmäßig elastisch hergestellt, so daß er _sich mit der
Wärmehaube der jeweiligen Geslalt der Kanne anpaßt, ferner ineinander verschiebbar,
um ihn für Hauben verschiedener Größe verwenden zu können. Er kann in der Ausführung
künstlerisch gehalten und mit Prägung versehen sein, so daß er außer seiner praktischen
Wirkung noch einen Schmuck für den Kaffeewärmer darstellt. Besteht er aus Metall,
so wird er genügend breit und dünn gehalten, um die Wärmeleitung zu verhindern.
Auch kann er aus zwei Ringen hergestellt werden, welche durch ein Wärmeschutzmittel,
wie Asbest, gegeneinander isoliert sind, wobei der an dein Kaffeewärmer befestigte
Ring nicht bis auf die Herdplatte reichen darf. Die beiden Ringe brauchen auch gar
nicht nebeneinanderzuliegen, sondern können übereinanderstehend angeordnet und durch
einen wärmeisolierenden Werkstoff voneinander getrennt sein. Schließlich ist es
auch möglich, zwei übereinanderliegende Ringe aus verschiedenem
Werkstoff,
wie Asbest und Metall, miteinander zu verbinden, wobei der eine die Festigkeit,
der andere den Wärmeschutz der-Haube übernehmen kann. Beide müssen, natürlich feuerbeständig
sein. -Es ist selbstverständlich, daß dieser inerster Linie für den Haushalt bestimmte`
Gegenstand auch für viele andere -Zwecke verwendet werden kann. Eine gleichartige
Verwertung ist z. B. in großen Küchen von Gaststätten für Speisen und Getränke möglich.
Ferner aber können auch Laboratorien aller Art finit Hilfe eines solchen Wärmeschutzringes
diese billigen sonst hitzeempfindlichen Hauben verwenden und auf diese Weise teure
Wärmeschränke ersetzen.
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Der oben beschriebene Schutzring kann für ein geringes Geld als Massenartikel
hergestellt werden.
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In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen
dargestellt. Es zeigen Abb. i einen Kaffeewärmer o. dgl. mit Schutzring, Abb. 2
den Schutzring allein, und zwar in räumlicher Darstellung, Abb. 3 einen Schnitt
nach Linie A-B der Abb. 2 und die Abb. q., 5 und 6 Querschnitte weiterer Ausführungsformen
des Schutzringes gemäß der Erfindung.
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Zweckmäßig wird der Schutzring i aus einem Metallstreifen gebildet,
dessen Ränder 2 zur Verstärkung nach innen umgelegt sein können. Um ihn mit der
Wärmeschutzhaube 3 vernähen zu können, erhält er an seinem oberen Rande eine Lochung
q.. Die Enden des Schutzringes sind ineinander verschiebbar, etwa derart, daß das
eine Ende 5 etwas konisch verläuft und in das andere Ende 6 zwischen dessen Wandung
7 und umgebogenen Rändern 2', die an dieser Stelle nicht angepreßt sind, eingeschoben
wird.
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Wie bereits erwähnt, sind verschiedene Ausführungen des Schutzringes
möglich; gexixäß Abb. q. besteht derselbe aus zwei über-'einandergreifenden Ringen
8 und g, wobei der auf die heiße Platte zu liegen kommende Ring mit dem oberen höher
liegenden Ring durch eine wärmeschützende Zwischenlage io verbunden ist. Nach Abb.
5 können auch zwei Ringe 1i, 12 übereinander angeordnet und ebenfalls durch eine
Wärmeschutzschicht i3 getrennt sein. Endlich gibt die Abb.6 eine Ausführung zu erkennen,
nach der nur ein Ring 1q. verwendet wird, dessen unterer Ringteil 15 aus Wärmeschützendem
Werkstoff besteht.