DE64995C - Innere Drehschiebersteuerung mit Hülfseinströmung und Füllungsänderung durch einen Deckschieber - Google Patents

Innere Drehschiebersteuerung mit Hülfseinströmung und Füllungsänderung durch einen Deckschieber

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DE64995C
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R. BAYER in München
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L33/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements, specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution
    • F01L33/02Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements, specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution rotary

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  • Control Of Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Deckschieber.
Die Drehsteuerung der nachstehend beschriebenen Erfindung ist gekennzeichnet durch die Verbindung eines Drehschiebers mit einer sich drehenden Welle in solcher Weise, dafs der Schieberkörper gegen seinen Antrieb radial nach jeder Stellung und Richtung bewegt werden kann, ohne seine Drehung zu verändern.
Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs die Abnutzung des Schiebers und des Schiebersitzes einflufslos für die Steuerung gemacht wird und Stöfse, die bei schwingenden Steuerungen oder Hahnsteuerungen auftreten, vermieden werden. Als Schieber wird ein irgendwie gestalteter Drehkörper, der zur Vertheilung der Kraft oder Saugflüssigkeit Schlitze oder Muscheln enthält, verwendet. Dieser Schieber liegt auf einer Fläche auf, die nur einen Theil seines Umfanges umfafst, und welche die zum Cylinder führenden Kanäle enthält.
Durch den Ueberdruck des Treibmittels oder durch geeignete federnde Führung wird der Schieber auf den Schieberflächen gehalten. Bei der Drehung des Schiebers schleifen sich Schieber und Schieberfläche gegenseitig ab und die geometrische Achse. des erstereh verändert ihre Lage gegen das Mittel der sich drehenden Antriebswelle. Damit nun der Schieber trotz dieser Verlegung der" Schieberachse dicht auf der Schieberfläche aufsitzt, ist derselbe mit seiner Welle durch eine Kreuzkupplung, eine Nufskupplung oder eine ähnliche Einrichtung verbunden, welche die Verlegung der beiden Achsen unter Beibehaltung der gleichmä'fsigen Drehung derselben gewährleistet.
Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen einige Ausführungsarten der vorliegenden Steuerung.
Bei der Ausführungsweise Fig. 1 bis 5 sitzt der Cylinderschieber s auf dem Schieberspiegel A, welch letzterer die Kanäle α und b enthält, von denen α den Eintritt und b de.n Austritt des Dampfes bewirkt.
Der Schieber ist auf seinem Umfang mit zwei Gruppen von je zwei Schlitzen α versehen, die nach einander die Verbindung nach α und b für zwei Cylinder A1 und Ä2 herstellen. Der Antrieb des Schiebers erfolgt von einem Zahnrad r aus, welches die Welle w unter Vermittelung der Kreuznuthenkupplung k dreht (s. Fig. 1).
Die Verbindung zwischen dem Schieberund der Antriebwelle desselben kann statt durch Kreuznuthenkupplung (s. Fig. 1 und 6) auch durch die Nufskupplung (Fig. 10 und 11) erfolgen, bei welcher zwischen den beiden am Schieber und der Antriebswelle zugehörigen Scheiben kl k2 beiderseitig zugespitzte Dorne ks gesetzt sind, welche in gröfseren Ausbohrungen Platz finden und sich in denselben centriren, oder aber es wird eine Einrichtung nach Fig. 12 getroffen, bei welcher der Schieber s im Innern mit grofsen Zähnen sl versehen ist, in welchen ein Trieb b1 auf der entsprechend rascher sich drehenden Antriebswelle w sitzt.
Auch könnte eine biegsame Antriebswelle innerhalb des Dampfraumes angewendet werden, oder die Verbindung zwischen Schieber und Antriebswelle unter Vermittelung zweier Universalgelenke erfolgen.
Bei geeigneter Kupplungsweise, z. B. unter Verwendung einer Kreuzkupplung, kann der Schieber auch aufser der Drehbewegung eine in der Längsrichtung hin- und hergehende Bewegung, welche eine regelmäfsige oder unregelmäfsige ist, erhalten. Bei solcher Einrichtung würde Rillenbewegung in dem Schieber oder der Sitzfläche verhindert werden. Die Dampfeinströmung wird abgeschnitten durch den Deckschieber d, welcher im Innern des Schiebers sitzt, gleich einem C ο rlifs-Schieber construirt ist und so in radialer Richtung verstellbar ist, dafs er der Lageveränderung infolge eigener Abnutzung und infolge der Abnutzung des Grundschiebers folgen kann.
Dieser Schieber steht für eine bestimmte Füllung fest und schneidet den Dampfzutritt bei zwei Kanten α und β ab (s. Fig. 4), um ähnlich der Trick'sehen Schieberconstruction den raschen Abschlufs der Einströmung hervorzurufen.
Der Grundschieber s dreht sich in Richtung des Pfeiles (s. Fig. 1 und 4) und eröffnet in der Stellung Fig. 2 und 3 den Austritt.
Um diesen Austritt zu ermöglichen, liegen neben den Kanälen b, Fig. 2, 3 und 5, zwei nach dem Auspuff führende Abzüge c c. Sämmtliche drei Kanäle b und c c sind zusammen so lang, dafs sie durch die Muschel des Deckschiebers d nach aufsen abgedeckt werden. Sie bleiben unter einander aber in Verbindung, so lange die Oeffnung 0 über b und c streicht. Der Dampf strömt in Richtung des in Fig. 5 durch Pfeile angegebenen Weges. Die Muschel mufs natürlich genügenden Querschnitt für den Austritt bieten und es werden je nach diesem Querschnitt und demjenigen der Muschel mehrere Kanäle b und entsprechend viele Abzüge c angeordnet.
Fig. 7 zeigt den Querschnitt eines entlasteten Deckschiebers d, der als Konus in dem Grundschieber eingeschliffen werden kann und für den Dampfdurchlafs mit Oeffnungen versehen ist.· Derselbe wird behufs Einstellung und zum Zweck seiner Verdrehung an seinem einen Ende ebenfalls von einer Kupplung, welche wie die des Grundschiebers eingerichtet ist, gefafst und von dort aus gedreht.
Derartige Schieber können auch gegenläufig gegen den Grundschieber angetrieben werden und dann durch Vor- oder Nacheilen zur Normaldrehung die Füllung verändern.
In Fig. 8 und 9 sind die beiden Hälften eines getheilten Schiebers gezeichnet, welche für den Fall des getrennten Vertheilers für Eintritt und Austritt vorgesehen sind. In Fig. 8 ist ein Einlafsschieber mit Deckschieber d angegeben, welcher die Stellung bei Beginn des Füllungsschlusses zeigt. Hier dienen die Muscheln von d nur für den eintretenden Dampf.
Der Austrittschieber (Fig. 9) zeigt eine sehr einfache Gestalt; jeder dieser Schieber liegt auf einem möglichst schmalen Sitz und wird in der eingangs beschriebenen Weise angetrieben.
Diese Ausführungsform findet Verwendung für Umsteuerungen, da für sie die Drehrichtung des Schiebers in seiner Wirkung einflufslos ist und nur durch eine entsprechende Umstellung des Deckschiebers verlangt wird.
Vorliegende Steuerung unterscheidet sich von der C ο rlifs-Steuerung namentlich dadurch, dafs ein rotirender Schieber verwendet. wird, der unter' Dampfdruck gegen seine rotirende Welle verstellbar ist, während der Corlifs-Schieber und auch seine Antriebswelle keine drehenden sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Innere Drehschiebersteuerung mit Hülfseinströmung und Füllungsänderung durch einen Drehschieber in einem für fortdrehende Bewegung eingerichteten Grundschieber mit mehreren Oeffnungen versehen, gekennzeichnet dadurch, dafs eine Muschel des Deckschiebers in Verbindung mit der in der Drehrichtung vorangehenden Oeffnung des Grundschiebers Hülfseinströmung wie beim Trick'schen Schieber zur Folge hat und wobei diese Muschel aufserdem den Auslafs dadurch vermittelt, dafs unterhalb derselben im Schiebergesicht
. der Auslafskanal des Cylinders neben dem Kanal zum Auslafsrohr mündet.
2. Eine innere Drehschiebersteuerung der unter 1. bezeichneten Art, bei welcher der Deckschieber im Grundschieber behufs Aenderung der Füllung gedreht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64995D Innere Drehschiebersteuerung mit Hülfseinströmung und Füllungsänderung durch einen Deckschieber Expired - Lifetime DE64995C (de)

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