DE649161C - Kondensatorelektrode fuer Kurzwellen- und Ultrakurzwellentherapie mit als Abstandshalter dienendem Dielektrikum - Google Patents

Kondensatorelektrode fuer Kurzwellen- und Ultrakurzwellentherapie mit als Abstandshalter dienendem Dielektrikum

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DE649161C
DE649161C DEH139401D DEH0139401D DE649161C DE 649161 C DE649161 C DE 649161C DE H139401 D DEH139401 D DE H139401D DE H0139401 D DEH0139401 D DE H0139401D DE 649161 C DE649161 C DE 649161C
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dielectric
shortwave
capacitor electrode
electrodes
plastic
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/02Details
    • A61N1/04Electrodes
    • A61N1/06Electrodes for high-frequency therapy

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Electrotherapy Devices (AREA)

Description

  • Kondensatorelektrode für Kurzwellen- und Ultrakurzwellentherapie mit als Anstandshalter dienendem Dielektrikum Zur Ausübung der Kurzwellen- und Ultrakurzwellentherapie, bei der man bekanntlich Hertzsche Wellen im Bereich von etwa 30 bis 3 Meter Wellenlänge benutzt, sind Kondensatorelektroden erforderlich. Derartige Elektroden sind in mannigfachen Ausführungsformen bekannt. Eine gebräuchliche Ausführung besteht aus einer dosenförmigen Haube aus Glas oder Hartgummi, in der längs verschiebbar eine Elektrodenplatte vorgesehen ist. Diese Ausführungsform hat den Nachteil, teuer zu sein und ein großes Gewicht aufzuweisen, was die Behandlung sehr erschwert. Ein weiterer Nachteil der genannten Ausführungsform besteht darin, daß der Arzt Elektroden mit mannigfach geformten Hauben vorrätig halten muß, deren jeweilige Form dem Körperteil angepaßt zu sein hat, an den die Elektrode aufgelegt werden soll. Aber selbst ein großer Vorrat von Elektroden vermag die Bedürfnisse des Arztes infolge der Unterschiedlichkeit der Körperoberfläche bei verschiedenen Individuen nicht zu befriedigen. Eine Elektrode, deren Haube am Körper eines Patienten glatt aufliegt, wird an der gleichen Körperstelle eines anderen Patienten, etwa infolge einer bei ihm dort vorhandenen Hautfalte, nicht glatt aufliegen. Ein weiterer Nachteil der genannten Ausführungsform besteht ferner darin, daß sie nur schwer steril zu halten ist. Beim Auskochen der Glashauben zerspringen dieselben sehr häufig. Zur Behandlung von Furunkeln, Karbunkeln o. dgl. sind die genannten Elektroden überhaupt unbrauchbar. Hierfür muß sich der Arzt wiederum besondere Elektroden anschaffen, die glockenföhnige Hauben aufweisen, um über das Furunkel; Karbunkel o. dgl. gestülpt werden zu können. Aber selbst diese Spezialelektroden erfüllen ihren- Zweck nur unvollkommen. Beispielsweise ist ein Nasenfurunkel mittels einer Glockenelektrode nur schwer zu behandeln, weil deren kreisförmiger Auflagerand auf der Nase keine passende Auflagefläche findet. Man hat ferner Elektroden für Kurzwellen und Ultrakurzwellentherapie durch Auflagen aus vulkanisiertem Weichgummi gebildet, die sich infolge ihrer Elastizität besser an die zu behandelnde Körperstelle anschmiegen. Auch diese Elektroden haben jedoch mannigfache Nachteile. Sie ermöglichen es dem Arzt nicht, die Kapazität zu verändern, wie dies bei den Haubenelektroden mit in bezug auf die Haube und den zu behandelnden Körperteil verschiebbarer Elektrodenplatte möglich ist, und die Notwendigkeit, sie auf die zu behandelnde Körperstelle unmittelbar aufzulegen, schließt ihre Anwendbarkeit für Furunkel- und Karbunkelbehandlungen sowie für mannigfache andere Geschwürbehandlungen aus.
  • Die Erfindung löst das Problem, eine Kondensatorelektrode zu schaffen, welche einerseits universell anwendbar ist, so daß es sich für den Arzt erübrigt, die mannigfachsten Kondensatorelektrodenarwn vorrätig zu haltei1, und die andererseits alle Übelstände beseitigt, «-elche den bisher bekannten Kondensatorelektroden als solche anhaften. Bei der Elektrode gemäß der Erfindung ist das Die!ektrikt1.11 durch einen Körper aus ciner leicht formbaren, plastischen und derart unelastischen Masse gebildet, daß sie nach stattgefundener Formung durch den Arzt die ihr verliehene Form beibehält. Das Dielektrikum Wird zweckmäßig durcll eine 1Iasse gebildet. die bei liölierei, "Temperaturen plastisch ist und bei niedrigen Tetaperaturen ihre Plastizität verliert. Von derartigen Dielektrika hat sich besonders Paraffin bewährt, das sich auch durch seinen geringen Preis auszeichnet.
  • Die Zeichnung gibt einige Ausführungsbeispiele der Erfindung wieder.
  • Die Elektroden äemiiß den Fig. i bis 4 bestehen aus der metallischen, kreisscheibenförmigen, biegungssteifen Elektrodenplatte a, die an einer Seite den Zuleitungsstiel b und an der anderen Seite den zvliiidrischen Paraffinklotz c: tr<:gt. Der Klotz c hat eine solche Märke, <fall seine der Tragplatte er abgekehrte Fläche iin plastischen Zustand jeder zti behandelnden Stelle der Körperoberfläche angepaßt werden kann. Kondensatorelektroden, wie sie in den Fig. i und 2 dargestellt sind. «-erden zweckmäßig in einem Heizschrank bzw. eineng anderen beheizten Behälter-aufhewahrt, in dein eine so hohe Temperatur herrscht, daß das Dielektrikuin seinen plastischen Zustand beibehält. Wcitil der Arzt eine Elektrode benötigt, so entnimmt er deil im Heisschrank untergebrachten formgleichen Elektroden eine, deren Durchmesser dein jeWeiii@,en Bedürfnis entspricht. Handelt es sich beispiels@.veise tiin eine lZui:jl>fbehandlnng, bei dir keine b°sonders komplizierte Forin des Dielehtriktinis erforderlich, iedoch nur eine kleine ;t:irl,e des Dielektriktniis erwüns:ht ist, so w<ililt der :\rzt eine Elektrode grol.ieti Durchinesers und schneidet von dein Körper t- eine Scheibe ab, so daß der verbleibende Körper die gewünschte Starke litt. Sodann appliziert der' Arzt diesen auf die zti ]),-handelnde Körperstelle. Solange der Körper plastisch ist, tlütttltt er rri121ti die Form der betreffenden Körperstelle an. Nach seinem Erstarren behält er diese Form bei. Die Elektrode kann, da sie sehr leicht ist, an dein Körper des Patienten einfach durch Klebstreifen i.eiestigt werden und bedarf nicht der sehr oft unerwünschten koiiiplizierten Halterungen. Dis für einen Patienten zubereitete Elektrode wird der Behandlung dieses Patienten vorbehalten, so Saß die bisherigencltti-ieri`l.:eiten bezüglich der Sterilisierung entfallen. Nach Beendigung der Behandlung, die sich Tiber zahlreiche Sitzungen erstrecken kann, wird der Paraffinklotz c von der Tragplatte a entfernt und eingeschmolzen. Handelt es , sich beispiels-'weise um die Behandlung eines Furunkels an einer verhältnismäßig ebenen Körperoberfläche, so drückt der Arzt in den noch ,veichen Paraffinklotz eine Vertiefung ein, welche der Form des Furunkels angepaßt ist, so daß der Paraffinklotz die Gestalt einer Glocke annimmt. Ein derartig gestalteter Paraffinklotz ist in Fig.3 im Schnitt dargestellt. Handelt es sich beispielsweise um die Behandlung eines Furunkels an der Oberfläche der Nase, so Wird der noch plastische Paraffinklotz zunächst von dein Arzt entsprechend der Form der Nase gestaltet und sodann mit einer Aushöhlung versehen, die bestimmt ist, den Furunkel aufzunehmen. Ein solcher Paraffinklotz ist in Fig.4 im Schnitt dargestellt.
  • Elektroden gemäß der Erfindung sind offenbar universell anzuwenden, bieten aber ganz besonders große Vorteile bei der Behandlung der Nebenhöhlen des Kopfes, wobei ebenso wie bei anderen Bestrahlungen besonders günstige Indikationen festgestellt werden können.
  • Zum Anschmelzen des Paräffinklotzes c kann man Erwärmungsbleche, die einen Handgriff aufweisen und der Form der Elektrodenplatte angepaßt sind, verwenden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kondensatorelcktrode für Kurzwellen- und Ultrakurzwellentherapie mit als Abstandshafter dienendem Dielektrikum, dadurch gekennzeichnet, (lad das Dielektrikuin durch einen Körper aus einer leicht formbaren, plastischen und derart unelastischen iMasse gebildet ist, daß sie nach stattgefundener Formung durch den Arzt die ihr verliehene Form beibehält.
  2. 2. Kondensatorelektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß das Dielektrikuni durch einen Körper aus einer Masse gebildet ist, die bei höheren Temperaturen plastisch ist und bei niedrigen Trinperaturen ilite Plastizität verliert.
  3. 3. Kondensatorelektrode nach Anspruch i und ?, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper aus Paraffin besteht.
  4. 4. Kondensatorelektrode nach AnspruCh z oder 3, dadurch gekennzeichnet, claß ein zylindrischer, aus dem Dielektrikum bestellender Klotz an einer biegungssteifen, metallischen Tragplatte befestigt ist und eine solche Stärke besitzt, daß seine der Tragplatte abgekehrte Fläche im plastischen Zustand jeder zu behandelnden Stelle- der Körperoberfläche angepaßt werden kann.
  5. 5. Verfahren zur Aufbewahrung von Kondensatorelektroden nach Anspruch a, 3 oder d., dadurch gekennzeichnet, daß man die Elektroden in einem beheizten Behälter unterbringt, in dem eine so hohe Temperatur herrscht, daß das Dielektrihum seinen plastischen Zustand beibehält.
DEH139401D 1934-03-13 1934-03-14 Kondensatorelektrode fuer Kurzwellen- und Ultrakurzwellentherapie mit als Abstandshalter dienendem Dielektrikum Expired DE649161C (de)

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DEH140298D DE654987C (de) 1934-03-14 1934-06-07 Kondensatorelektrode fuer Kurzwellen- und Ultrakurzwellentherapie

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DEH139401D Expired DE649161C (de) 1934-03-13 1934-03-14 Kondensatorelektrode fuer Kurzwellen- und Ultrakurzwellentherapie mit als Abstandshalter dienendem Dielektrikum

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DE (1) DE649161C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE858862C (de) * 1934-03-20 1952-12-11 Siemens Reiniger Werke Ag Kondensatorelektrode fuer die medizinische Behandlung mit kurzwelligen elektrischen Schwingungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE858862C (de) * 1934-03-20 1952-12-11 Siemens Reiniger Werke Ag Kondensatorelektrode fuer die medizinische Behandlung mit kurzwelligen elektrischen Schwingungen

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