DE64710C - Offne, durch eingelegte Ringe versteifte Hülsen für Federhalter - Google Patents

Offne, durch eingelegte Ringe versteifte Hülsen für Federhalter

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DE64710C
DE64710C DENDAT64710D DE64710DA DE64710C DE 64710 C DE64710 C DE 64710C DE NDAT64710 D DENDAT64710 D DE NDAT64710D DE 64710D A DE64710D A DE 64710DA DE 64710 C DE64710 C DE 64710C
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Germany
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open
stiffened
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DENDAT64710D
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heintze & blanckertz in Berlin N.O., Georgenkirchstr. 44
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/76Making other particular articles writing or drawing instruments, e.g. writing pens, erasing pens

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

fet
Zur Herstellung von Federhaltern verwendet man zwei Arten von Hülsen, welche zur Aufnahme der Schreibfeder dienen: erstens sogen, geschlossene Hülsen, zweitens sogen, offene Hülsen. Die ersteren werden aus einem Stück Metall gezogen ohne Naht; die letzteren dagegen werden hergestellt dadurch, dafs man ein Metallplättchen über einem Stift zusammenrollt und so die Form eines Rohres erhält. Die offenen Hülsen sind erheblich billiger und aus den verschiedensten Metallen herzustellen, während das Ziehen der Rohre kostspielig und fast ausschliefslich an Messingblech . als Rohmaterial gebunden ist. Dagegen ist das geschlossene Rohr haltbarer als jenes dadurch, dafs es nicht aufgebogen werden kann. Man verbesserte nun das offene Rohr, indem man es aus gehärtetem Stahl fertigte. Derartige Hülsen sind sehr haltbar und den offenen Hülsen entschieden überlegen; jedoch können sie nur aus härtbarem Stahl gehärtet dargestellt werden.
Man ist also hier ebenso wie bei den anderen Röhren an ein bestimmtes Material gebunden.
Um nun ungebunden die verschiedenartigsten Metalle verwenden zu können, werden die Hülsen und Röhren in folgender Weise hergestellt: Die offenen Rohre werden an beiden Enden je mit einem Ring versehen. Diese Ringe sind gerade so wie die offenen Rohre aus einem Metallplättchen über einem Stift gerundet und bilden so ein kurzes, wenige Millimeter langes, offenes Röhrchen. Man schiebt die Ringe oben und unten derartig in die Seele des Rohres ein, dafs der Schlitz des Ringes gegenüber dem Schlitz des Rohres zu stehen kommt. Nun werden beide Theile zugleich an der Stelle, wo das äufsere Rohr den Schlitz hat, durchlocht, und zwar so, dafs eine Seite des Loches nicht mit durchschnitten wird, sondern der Ausschnitt an dieser Seite hängen bleibt.
Die beste Form für die Lochung ist ein gleichseitiges Dreieck.
Die Zeichnung zeigt, dafs eine Spitze des Dreiecks F1 bezw. F2 genau auf den Schlitz der Hülse A zu stehen kommt, so dafs F in zwei rechtwinklige Dreiecke zerlegt wird. Zwei Seiten des Dreiecks werden losgeschnitten, während die Grundfläche c und mit dieser der Ausschnitt M hängen bleibt.
M wird nun nach dem Innern des Rohres hineingebogen und bildet so eine Klammer, welche den Ring B mit der Hülse A verbindet und letztere fest zusammenhalt. Wenn das Rohr oben und unten einen solchen Ring erhält, so ist es genau so dauerhaft, wie ein gezogenes Rohr ohne Naht.
Derartige Rohre können zu den mannigfaltigsten Artikeln der Industrie verwendet werden und sind ganz besonders als Federhalterhülsen geeignet, wenn man das Rohr an einer Seite mit einem Einsatz versieht. Einen Einsatz nennt man nämlich denjenigen Theil einer Federhalterhülse, welcher mittelst seiner Federkraft die Schreibfeder festklemmt.
Man kann einen beliebigen Einsatz einfügen oder einen der Ringe gleichzeitig als Einsatz
verwenden. Will man den Ring als Einsatz verwenden, so wird der Ring -B1 verbreitert, so dafs er, wie dies die Zeichnung zeigt, mit seinem Ansatz χ aus dem Rohr herausragt. Die Schreibfeder wird zwischen Hülse A und Ring B1 geschoben und von letzterem festgeklemmt.
Eine weitere Anwendung der vorstehenden Erfindung besteht darin, dafs man sie zur Herstellung bezw. Befestigung von Einsätzen in beliebigen Federhalterhülsen benutzt. Wie gezeigt worden ist, kann der Ring -B1 durch Anbringung des Ansatzes χ gleichzeitig als Einsatz construirt werden, und läfst sich solcher Einsatz in Hülsen jeder Art, also auch in solchen, die an einer Seite die beschriebene Verklammerung nicht tragen, verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein seiner Länge nach offenes Rohr (A) zur . Herstellung von Schreibfederhaltern u. dergl., welches dadurch versteift und zugleich geschlossen gehalten wird, dafs ein oder mehrere offene oder geschlossene Ringe so in dasselbe hineingeschoben worden sind, dafs sie den Schlitz des Rohres A verdecken, und'dafs ferner ein oder mehrere vom Schlitz des Rohres getheilte Zungen (M) durch Rohr und Ring gestanzt worden sind.
    Eine Schreibfederhalterhülse aus der durch Anspruch i. gekennzeichneten Röhre, bei welcher an Stelle des einen Endversteifungsringes der zum Festhalten der Stahlfeder dienende Einsatz (B1) tritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT64710D Offne, durch eingelegte Ringe versteifte Hülsen für Federhalter Expired - Lifetime DE64710C (de)

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