DE645504C - Spreizlafette fuer fahrbare Geschuetze - Google Patents
Spreizlafette fuer fahrbare GeschuetzeInfo
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- DE645504C DE645504C DEK129865D DEK0129865D DE645504C DE 645504 C DE645504 C DE 645504C DE K129865 D DEK129865 D DE K129865D DE K0129865 D DEK0129865 D DE K0129865D DE 645504 C DE645504 C DE 645504C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
- F41A23/28—Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings
- F41A23/32—Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings with split trails
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Spreizlafetten für fahrbare Geschütze mit einer Radachse,
die am Lafettenkörper um eine in die Fahrtrichtung fallende Achse schwingbar ist,
mit Achsschenkeln, die an Kurbelarmen sitzen, die gegenüber der Radachse entgegen der
Wirkung einer Feder in der Höhenrichtung drehbar sind, und mit einem ein- und ausrückbaren
Gesperre zum Feststellen der Kurbeiarme gegenüber der Radachse. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Lafette dieser
Art, bei der das Gesperre durch das Ausspreizen der Lafettenholme in die Sperrstellung
einrückbar ist, ohne daß hierdurch die zur Erzielung einer Dreipunktabstützung in
der Schießstellung erforderliche freie Schwingbarkeit der Radachse um ihre in die Fahrtrichtung
fallende Drehachse beeinträchtigt wird.
ao Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert, und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht eines Geschützes, das mit einer Lafette nach der Erfindung versehen
ist,
Abb. 2 die zu Abb. 1 gehörige Oberansicht, ferner in größerem Maßstabe
Abb. 3 einen Schnitt, nach Linie 3-3 der Abb. i, von links gesehen,
Abb. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Abb. 3, von oben gesehen,
Abb. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der Abb. 4, von rechts gesehen,
Abb. 6 einen Teil der Abb. 1,
Abb. 7 einen Schnitt nach Linie y-y der
Abb. 6, von links gesehen, und
Abb. 8 einen Teil der Abb. 2 bei anderer Stellung einzelner Geschützteile.
A bezeichnet den als Hohlkörper ausgebildeten Lafettenkörper, an dem die mit B bezeichneten
ausspreizbaren Lafettenholme mittels Drehzapfen b1 befestigt sind. In der
Mitte zwischen den Zapfen b1 ist am Lafettenkörper
A in Lagern a1 (Abb. 4 und 5), deren
Achse in die Fahrtrichtung fällt, ein Bolzen C drehbar gelagert, an dem die im Hohlraum
des Lafettenkörpers rechtwinklig zur Drehachse des Bolzens C liegende Radachse D befestigt
ist. An den beiden aus dem Lafettenkörper hervorragenden Enden der Radachse D
sind nach vorn gerichtete Arme d1 starr befestigt,
an deren freien Enden mittels Drehzapfen e1 die die Achsschenkel e2 tragenden
Kurbelarme E gelagert sind. Die Kurbelarme E erstrecken sich von ihren Drehzapfen
e1 aus neben den Armen d1 nach hinten
und sind in Lagern e3 auf den freien Enden einer quer zur Fahrtrichtung angeordneten
Blattfeder F abgestützt, die in der Mitte an einem aus dem Lafettenkörper A herausragenden
Zapfen c1 des Bolzens C aufgehängt
ist (Abb. 5 und 4). Auf den Achsschenkeln e2 sind die Lafettenräder G gelagert.
Das Geschützrohr H ist auf einem Gleitbahnträger / gelagert, auf dem es beim Schuß
verschiebbar ist. Der Gleitbahnträger / ruht in Schildzapfenlagern k1 einer Oberlafette K,
die auf dem Lafettenkörper A um die zwischen den Lafettenholmen B liegende Achse;
zweier Drehzapfen L in seitlicher Richtungschwenkbar ist. Zwischen dem Gleitbahn
träger/ und der Oberlafette K ist eine (nicht dargestellte) Höhenrichtmaschine und zwischen
der Oberlafette und dem Lafettenkörper A eine (gleichfalls nicht dargestellte)
Seitenrichtmaschine eingeschaltet.
Die Kurbelarme E sind gegenüber den mit einer Nabe auf der Radachse D sitzenden
Armen dl durch ein Gesperre feststellbar, das aus je einer an der Nabe mittels eines Drehzapfens
m1 gelagerten Klinke J/ und einem an den Kurbelarmen sitzenden Sperrzapfen e*
besteht. Dieser liegt quer zum Drehzapfen e1 des zugehörigen Kurbelarmes und ragt bei
der Sperrstellung der Klinke (Abb. 8) durch eine entsprechende, in dieser vorgesehene öffnung
mr hindurch, wobei er spielfrei an der oberen und unteren Begrenzungsfläche der
Öffnung nr anliegt, so daß der Kurbelarm gegenüber der Radachse D festgestellt ist. An
der Außenseite jedes Lafettenholms B ist in Lagern b2 (Abb. 4 und 6 bis 8) ein mit einem
Handgriff η1 versehener Klappbügel N angeordnet,
der um eine der Achse der Zapfen b1 parallele Achse drehbar ist. Der Bügel N
wird in seiner auf der Zeichnung wiedergegebenen aufrechten Stellung, bei der er mit
je einer Nase nr an den Lagern b'- anliegt,
durch eine Schleppfeder P (Abb. 4, 6 und 8) festgehalten und ist mit einem Ausschnitt n3
(Abb. 7) versehen, durch den bei der angegebenen Stellung ein an der Klinkeil/ sitzender
Arm W3 hindurchragt. Der Ausschnitt n3
verlauft mit einer solchen Krümmung, daß die freie Schwingbarkeit der Radachse D um
die Achse des Bolzens C durch den durch den Ausschnitt hindurchragenden Arm m3 der an
der Schwingbewegung der Radachse teilnehmenden Klinke M nicht beeinträchtigt
wird. Wenn die Holme B zusammengelegt sind (Abb. 2 und 4), können die Bügel N
mittels des Handgriffs nl entgegen der Wirkung der Schlepp feder P im Sinne des Pfeiles λ·
umgeklappt werden, wobei der Arm m3 der Klinke M aus dem Ausschnitt ns der Bügel
heraustritt. Die Klinken M können dann, indem man sie am Arm m3 erfaßt, von Hand in
die Sperrstellung gebracht werden.
Die Holme B erstrecken sich mit hakenförmigen, über dem Lafettenkörper A liegenden
Armen £>3 über die Drehzapfen b1 hinaus.
Wenn sich die um die Achse des Bolzens C drehbare Radachse D in ihrer mittleren Winkelstellung
(Abb. 3) befindet, greifen die Arme b3, wenn die Holme B zusammengelegt
sind (Abb. 2 bis 4), über Ansätze d2 der Arme d1 und sichern so die Radachse D gegen
Drehung um die Achse des Bolzens C. Befinden sich dagegen die Holme B in der
- Spreizstellung (Abb. 8), so geben die Armei»* «5
die Radachse frei, so daß sich diese um die ' ;/i:efise des Bolzens C drehen kann. Damit
beim Zusammenlegen der Holme B jeder Arm b3 sich auch dann über den zugehörigen
Ansatz d2 legen kann, wenn dieser höher liegt 7· als bei der Mittellage der Radachse, sind die
Arme b9, wie insbesondere Abb. 3 zeigt, mit einer Abschrägung 64 versehen, die beim Zusammenlegen
der Holme auf den Ansatz d* trifft und diesen niederdrückt. 7S
Beim Schießen befinden sich die Holme B in der Regel in der Spreizstellung (Abb. 8).
Die Arme bs der Holme geben hierbei die Ansätze ds frei, so daß die Radachse D um :
die Achse des Bolzens C frei drehbar ist. Es So liegt dann eine Dreipunktabstützung der
Lafette vor, und zwar liegen die drei Stützpunkte im Bolzen C und an den Fußenden der
Lafettenholme B. Der Klappbügel N befindet sich hierbei in der auf der Zeichnung wieder- ^5
gegebenen aufrechten Stellung und hat beim Ausspreizen der Holme B (Abb. 8) unter Vermittelung
des in den Ausschnitt n* (Abb. 7) , hineinragenden Armes m3 der Sperrklinke M
diese in die Sperrstellung (Abb. 8) gedreht, bei der der Sperrzapfen e* in die öffnung m*
der Sperrkinke eingreift. Die Achsschenkele*
sind dann gegenüber der Radachse D festgestellt, so daß die federnde, durch die Blattfeder
F bewirkte Abstützung der Achsschen- #5
kel, wie es beim Schießen erforderlich ist, ausgeschaltet ist.
Beim Zusammenlegen der Holme B greifen die Arme b3 über die Ansätze d* der Arme d*
der Radachse, wobei diese, falls sie sich i« einer Schrägstellung befindet, durch das Auftreffen
der Schrägfläche 6* des einen Armes 6*
auf den höher stehenden Ansatz d* zwangsläufig in die Mittelstellung gedruckt wird, in
der sie dann gegenüber dem Lafettenkör-1
per A festgelegt ist. Beim Zusammenlegen der Holme B werden auch unter Vermtttelung
der in den Ausschnitt n* der Bügel N eingreifenden Arme m3 selbsttätig die Spetrklinken
M ausgerückt, so daß die Achsschen- t*o kel jetzt durch die Blattfeder F abgestütat
sind. Wenn die Lafette nach erfolgtem Aufprotzen verfahren wird, werden daher die
beim Fahren auftretenden Stöße federnd auf- ' gefangen. »5
Soll bei zusammengelegten Holmen geschossen werden, so werden die Klappbügel
iV mittels des Griffes«1 im Sinne des-Pfeiles χ umgelegt. Hierdurch werden die
Arme ws der Sperrklinken M freigegeben,»»
und es werden nun, indem man die Arme »f* als
Handgriff benutzt, die Sperrklinken M
von Hand in die Sperrstellung gebracht. Die Achsschenkel <?2 sind dann wieder, wie es beim
Schießen erforderlich ist, unter Ausschaltung der Feder F festgestellt.
5
5
Claims (5)
1. Spreizlafette für fahrbare Geschütze mit einer Radachse, die am Lafettenkörper
ίο um eine in die Fahrtrichtung fallende Achse schwingbar ist, mit Achsschenkeln,
die an Kurbelarmen sitzen, die gegenüber der Radachse entgegen der Wirkung einer
Feder in der Höhenrichtung drehbar sind, und mit einem ein- und ausrückbaren Gesperre zum Feststellen der Kurbelarme
gegenüber der Radachse, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre (M, e4) mit
den ausspreizbaren Lafettenholmen (B) derart in Verbindung steht, daß es bei
jeder Winkelstellung, die die Radachse (D) gegenüber dem Lafettenkörper (A)
einnehmen kann, beim Ausspreizen der Lafettenholme (B) in die Sperrstellung
(Abb. 8·) gelangt.
2. Lafette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre (AI, e4)
auch unabhängig von den Lafettenholmen (B) von Hand einrückbar ist.
3. Lafette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Radachse (D) im
Inneren des hohl ausgebildeten Lafettenkörpers (A) schwingbar gelagert ist und
an ihren aus dem Lafettenkörper (^-ί) hervortretenden
Enden Arme (d1) trägt, an deren von der Radachse (D) entfernt liegenden
Enden die die Achsschenkel (V2) tragenden Kurbelarme (E) gelagert sind,
wobei das Gesperre (M, e4) zwischen den auf der Radachse (D) sitzenden Armen
flfif1) und den neben diesen liegenden, sich
von ihrer Drehachse (Achse der Zapfen^1) nach der Radachse (Z?) hin erstreckenden
Kurbelarmen (E) angeordnet ist.
4. Lafette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lafettenholme (B)
mit hakenförmigen, über dem Lafettenkörper (A) liegenden Armen (ba) versehen
sind, die bei zusammengelegten Holmen (B) über Ansätze (d1) der an der Radachse
(D) sitzenden Arme (αϊ1) greifen und die Radachse (Z?) hierdurch gegenüber
dem Lafettenkörper (A) feststellen.
5. Lafette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Lafettenholmen
(B) sitzenden Arme (bs) an ihrem freien Ende mit einer Abschrägung (b4)
versehen sind, die beim Zusammenlegen der Lafettenholme (B) auf einen der an
den Armen (d1) der Radachse (Z?) sitzenden Ansätze (d2) trifft, wenn die Radachse
(Z?) sich in einer von ihrer Mittelstellung abweichenden Schräglage befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK129865D DE645504C (de) | 1933-04-21 | 1933-04-21 | Spreizlafette fuer fahrbare Geschuetze |
| FR815063D FR815063A (fr) | 1933-04-21 | 1936-12-15 | Affût à flèche ouvrante pour pièces d'artillerie montées sur roues |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK129865D DE645504C (de) | 1933-04-21 | 1933-04-21 | Spreizlafette fuer fahrbare Geschuetze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE645504C true DE645504C (de) | 1937-05-29 |
Family
ID=7246972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK129865D Expired DE645504C (de) | 1933-04-21 | 1933-04-21 | Spreizlafette fuer fahrbare Geschuetze |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE645504C (de) |
| FR (1) | FR815063A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2500959A (en) * | 1945-06-28 | 1950-03-21 | John P O'sullivan | Travel lock and movable shield plate for field gun mounts |
-
1933
- 1933-04-21 DE DEK129865D patent/DE645504C/de not_active Expired
-
1936
- 1936-12-15 FR FR815063D patent/FR815063A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR815063A (fr) | 1937-07-05 |
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