DE644434C - Trennschleuder fuer das Ausscheiden von festen Sinkstoffen aus Fluessigkeiten - Google Patents

Trennschleuder fuer das Ausscheiden von festen Sinkstoffen aus Fluessigkeiten

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DE644434C
DE644434C DEC51305D DEC0051305D DE644434C DE 644434 C DE644434 C DE 644434C DE C51305 D DEC51305 D DE C51305D DE C0051305 D DEC0051305 D DE C0051305D DE 644434 C DE644434 C DE 644434C
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Germany
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separating
drum
discharge
centrifugal separator
liquids
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/10Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Trennschleuder für das Ausscheiden von festen Sinkstoffen aus Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft eine zum ununterbrochenen Ausscheiden von festen Sinkstoffen aus Flüssigkeiten aller Art dienende Trennschleuder, die aus einer zwei- oder mehrarmigen Trommel mit axialer Zu- und Ableitung der Flüssigkeit und mit Austragschnecken in den Trommelarmen besteht.
  • Der Schlamm soll dabei, wie an sich bekannt, durch die Schnecken nach außen gedrückt werden; jedoch soll dabei vermieden werden, daß größere Mengen flüssigen Guts mit herausfließen.
  • Dies soll erfindungsgemäß dadurch erreicht werden, daß die die Sinkstoffe nach außen drückenden Austragschnecken über Stellvorrichtungen mit den Klappen der Austragöffnungen verbunden sind und diese je nach Belastung der Schnecken mehr oder weniger weit öffnen.
  • Es ist zwar bereits bekannt, die Klappen von Austragöffnungen einer Schleudertrominel unter Federwirkung zu stellen. Diese Klappen sollen sich öffnen, wenn sich auf ihnen eine größere Menge der schwereren Sinkstoffe abgelagert hat; jedoch ist der Unterschied der spezifischen Gewichte der Flüssigkeit und des Schlammes nicht groß genug, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, zumal sich der Druck auf die Klappen bereits bei geringen Schwankungen der Drehzahl oder der Füllung stark ändert. Demgegenüber ist das Offnen der Klappen bei der Einrichtung nach der Erfindung unmittelbar von dem Widerstand abhängig gemacht, den der Schlamm der Austragschnecke entgegensetzt. Das ausgeschiedene feste Gut wird entweder in bekannter Weise weiterbefördert, oder es sammelt sich erfindungsgemäß zunächst auf außerhalb der Austragöffnungen angeordnete, durch ein Getriebe ausschwenkbare Fangklappen, die das feste Gut dann in einer bestimmten Richtung abfliegen lassen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulichen Abb. i bis 3. Abb. i zeigt die Trennschleuder im Längsschnitt und teilweise in Ansicht.
  • Abb. a ist ein Ouerschnitt und eine Seitenansicht dazu.
  • Abb. 3 stellt in Seitenansicht die Wurfvorrichtung für das abgeschleuderte Gut dar.
  • Die zwei- oder mehrarmige Schleudertrommel i ruht drehbar auf Lagern :z. Das Gemisch wird durch den Krümmer 3 zugeführt und läuft durch den Krümmer .4 ab. Die Krümmer sind mittels Drehstopfbüchse mit Reinflüssigkeitsspülung an der Hohlwelle der Trommel i angeschlossen. In den Trommelarmen befinden sich Förderschnecken 5, die mit ihren Wellen 6 axial verschiebbar in Lagern mit Reinflüssigkeitsspülung gelagert sind. Auf der Antriebsseite sind die Durchführungen der Schneckenwellen durch die Trommelwand mit Stopfbüchsen abgedichtet. Die Austragöffnungen für das abgelagerte feste Gut sind durch Klappen 7 verschlossen. Der Antrieb der Trennschleuder erfolgt über die Riemenscheibe B. Für die Förderschnecken wird der Antrieb mittels Zahnräder von der Hohlwelle abgeleitet, und zwar sitzt das Rad 9 fest auf der Hohlwelle der Trommel, während
    die miteinander verbundenen Räder io und i t
    :ich auf der Welle drehen können. Das Rad i i
    treibt die Räder 1 2 auf den Schneckenwellen.
    Die Räder 9 und io haben verschiedene Durch-
    inesser und ebenso die finit ihnen zusammen-
    arbeitenden Räder 13 und 1d.. Letztere sind
    fest miteinander verbunden und auf einem
    Bolzen am Hauptlager angeordnet. Das Rad 12
    ist finit seiner Nabe und der darin ver-
    schiebbar geführten Schneckenwelle in einem
    Lagerbock am Trommelgehäuse gelagert.
    Die Kupplung zwischen dem Rad l2 und
    der Schneckenwelle 6 erfolgt durch Mit-
    nehinerarine 1; mit Rollen 16, die in ent-
    sprechenden Führungen des Rades 12 liegen.
    Dadurch ist die leichte Verschiebbarkeit der
    Schneckcnwelle auch bei Belastung gesichert.
    Das untere Ende der Welle trägt ein Quer-
    haupt 17 mit einem Drucklager. Durch Stau-
    gell 18 ist das Querhaupt mit den Klappen-
    armen verbunden. Die Lager der Schnecken-
    welle erhalten Reinflüssigkeitsspülung durch
    die Rohrleitung i9. In der Hohlwelle sind auf
    (ler Einlaufseite Rippen 2o, die an einem Ende
    schraubenförmig gebogen sind, vorgesehen.
    Ferner sind in der Trommel selbst Rost-
    stäbe 21 angeordnet.
    Die Arbeitsweise der Trennschleuder ist
    folgende: Durch den Krümmer 3 wird das Ge-
    misch der umlaufenden Schleudertrommel zti
    ,geführt und durch die Rippen 2o in der Dreh-
    richtung mitgenommen. Da diese Rippen den
    Gemischstrom schraubenförinig entgegen-
    gebogen sind, wird ein Aufwirbeln desselben
    vermieden. In der Trommel werden die
    schweren Bestandteile unter der Einwirkung
    der Fliehkraft nach außen geschleudert und
    lagern sich in den Troinmelarinen ab, während
    die Flüssigkeit durch den Krümmer d. ab-
    fließt. Die in der Trommel liegenden Rost-
    stäbe .31 beruhigen den an dieser Stelle lang-
    samer fließenden Gemischstrom, wodurch die
    Ausscheidung der schweren Beimengungen
    begünstigt wird. Außerdem dienen die Rost-
    stäbe zur Ausscheidung grober, schwimmen-
    der Verunreinigungen, wie z. B. von Holz-
    stücken und dergleichen. Sobald die Förder-
    schnecken ini abgelagerten Gut Widerstand
    finden, weichen sie in axialer Richtung nach
    dein Antriebsende hin aus. Dadurch wird die
    mit der Schneckenwelle gekuppelte Klappe ;
    geöttnet, und das abgelagerte Gut fliegt hinaus.
    Wird weniger festes Gut zugeführt, so ver-
    schiebt sich die Förderschnecke unter dein
    Einfluß der auf sie wirkenden Fliehkraft nach
    auläen, und die Klappe 7 wird teilweise .oder
    ganz geschlossen. Auf diese Weise ist eine.
    selbsttätige Anpassung der freien Austritts-
    #'ittnung an die jeweilige Sclilaininenge ge-
    sichert. Da die Klappen erst geöffnet werden,
    wenn sich eine gewisse Menge festes Gut
    angesammelt hat, kann die Flüssigkeit an
    dieser Stelle nicht austreten.
    Das aus der Trommel austretende feste Gut
    wird von dem kegelförmigen Blech 22 auf-
    gefangen und bekannten Fördermitteln zur
    Weiterleitung zugeführt. Die Kegelform des
    Bleches 22 hat dabei den Zweck, das nach oben
    abfliegende Gut nach den Seiten abzulenken,
    damit es nicht auf die Trommel zurückfällt.
    Eine andere Möglichkeit, die Klappe 7 der
    jeweiligen Fördermenge entsprechend einzu-
    stellen, besteht darin, daß man die Verschie-
    bung der Schneckenwelle zur Betätigung der
    Kupplung einer Verstellvorrichtung benutzt,
    welche die Klappe 7 mittels Schraubenspindel,
    Wandermutter usw. in die richtige Lage
    bringt. Ferner wird es unter Umständen
    zweckmäßig sein, statt der axialen Verschie-
    bung der Schnecke eine Drehverschiebung zur
    Klappenbetätigung vorzusehen. In diesem
    Falle würde das Rad 12 mit der Schnecken-
    welle durch eine federnde Verbindung ge-
    kuppelt, so daß die Schnecke je nach Belastung
    mehr oder weniger weit hinter dem Rad 12
    zurückbleiben würde. Diese Drehverschiebung
    zwischen beiden Teilen könnte dann durch eine
    Gewindemuffe in eine Längsverschiebung um-
    gesetzt werden. Von der Gewindemuffe würde
    dann die Klappe 7, wie .oben beschrieben,
    entweder unmittelbar oder unter Zwischen-
    schaltung einer \-crstellvorrichtung bewegt
    werden.
    In besonderen Fällen ist es erwünscht, das
    von der Trennschleuder ausgeschiedene feste
    Gut unmittelbar auf eine bestimmte Fläche zu
    verteilen. Wenn z. B. im Spülbaggerbetrieb die
    Anlage eines Spülfeldes aus irgendwelchen
    Gründen nicht möglich ist, kann die Trennung
    des Sandwassergemisches in zweckmäßiger
    Weise mit einer fahrbar gemachten Trenn-
    schleuder vorgenommen werden. Abb. 3 zeigt
    die für diese Aufgabe erforderliche Aus-
    führung. Vor den Auswurföffnungen der
    Schleudertrommel werden zu diesem Zwecke
    schwenkbar gelagerte Fangklappen 23 mit
    Ringkurbel 2.4 und Stangen 25 angeordnet. In
    der gezeichneten Ausführung sitzt die Kurbel-
    scheibe fest an dem rechten Lager. Der Kurbel-
    ring 26 wird durch eine Mitnehmerstange 27
    in der Drehrichtung mitgenommen. Im Be-
    triebe sammelt sich das ausgetragene feste
    Gut auf etwa drei Viertel einer Umdrehung
    auf den Fangklappen 23 an und fliegt
    während der letzten etwa eine Viertel-
    umdrehung von den ausgeschwenkten Fang-
    klappen ab und verteilt sich gleich auf die
    vorgesehene Fläche. Durch Verstellung der
    Kurbelscheibe am Lager kann die Wurfweite
    verändert werden. Die Betätigung der Fang-
    klappen 23 kann beispielsweise auch durch
    eine Nockenscheibe und Stoßstangen erfolgen.
    Die vorgeschriebene Ausführung einer Trennschleuder gestattet es, aus Flüssigkeiten aller Art die mitgeführten festen und schweren Beimengungen auszuscheiden. Auch große Wassermassen können wegen der strömungstechnisch günstigen Wasserführung in kurzer Zeit und auf wirtschaftliche Weise gereinigt werden. Der einfache Aufbau der Trennschleuder und die Vermeidung von Sieben und ähnlichen empfindlichen Teilen gewährleisten größte Betriebssicherheit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trennschleuder für das Ausscheiden von festen Sinkstoffen aus Flüssigkeiten, bestehend aus einer zwei- oder mehrarmigen Trommel mit axialer Zu- und Ableitung der Flüssigkeit und mit Austragschnecken in den Trommelarmen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Sinkstoffe nach außen drückenden Austragschnecken (5) über Stellvorrichtungen (i7, 18) mit den Klappen (7) der Austragöffnungen verbunden sind und diese je nach Belastung der Schnecken mehr oder weniger weit öffnen. a. Trennschleuder nach Anspruch i, gekennzeichnet durch außerhalb der Austragöffnungen angeordnete, durch ein Getriebe ausschwenkbare Fangklappen (23), die das ausgeschleuderte feste Gut zunächst auffangen und dann in einer bestimmten Richtung abfliegen lassen und verteilen.
DEC51305D 1936-02-04 1936-02-04 Trennschleuder fuer das Ausscheiden von festen Sinkstoffen aus Fluessigkeiten Expired DE644434C (de)

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