DE644247C - Einrichtung zur weitwinkligen Strahlablenkung in Braunschen Roehren - Google Patents
Einrichtung zur weitwinkligen Strahlablenkung in Braunschen RoehrenInfo
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- DE644247C DE644247C DEF78547D DEF0078547D DE644247C DE 644247 C DE644247 C DE 644247C DE F78547 D DEF78547 D DE F78547D DE F0078547 D DEF0078547 D DE F0078547D DE 644247 C DE644247 C DE 644247C
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/46—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
- H01J29/70—Arrangements for deflecting ray or beam
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Description
- Einrichtung zur weitwinkligen Strahlablenkung in Braunschen Röhren Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur weitwinkligen Strahlablenkung in Braunschen Röhren mit Hilfe von Ablenkplatten.
- Es ist bekannt, Ablenkplatten Braunscher Röhren zwecks weitgehendster Empfindlichkeitssteigerung über ihre Länge, d. h. in Längsrichtung der Röhre bzw. in Richtung des unabgelenkten Strahls so zu krümmen, daß die am Rand einer Ablenkplatte eintretenden Elektronen des abzulenkenden Bündels bei der maximalen Ablenkspannung an der Plattenkurve entlang fliegen.
- Die Erfindung besteht nun darin, daß die Ablenkplatten, in senkrecht zum unabgelenkten Strahl liegenden Ebenen betrachtet, konvex gegen den Strahl gekrümmt sind. Hierbei können die Platten parallel oder geneigt zueinander oder auch in Richtung des unabgelenkten Strahles gekrümmt sein.
- Dadurch. ergibt sich erstens für Plattenpaare, in die der Strahl unabgelenkt einfällt (erstes Ablenksystem), eine mit der Ablenkung etwas variable (örtliche) Empfindlichkeit. Diese kommt dadurch zustande, daß in den Ebenen senkrecht zum Strahl die Kraftlinien nicht mehr parallel verlaufen, sondern sich wegen des senkrechten Austretens aus beiden Platten in der Mittelebene ausbauchen. Dann durchläuft aber der abgelenkte Strahl ein stärkeres Ouerfeld als der unabgelenkte Strahl in der Mitte. Lediglich beim Platteneintritt erstreckt sich der Strahlquerschnitt in den Fällen, in denen der Eintrittsabstand der Platten gleich dem Strahldurchmesser an dieser Stelle ist, über das Mittel- und Randfeld gleichzeitig. Wegen der Ausbauchung der Kraftlinien ist die örtliche Empfindlichkeit bei gegen den Strahl konvexen Platten in der Ruhelage des Strahls etwas geringer als beim ausgelenkten Strahl. Eine solche beabsichtigte Empfindlichkeitsvariation wird nötig hauptsächlich aus zwei Gründen.
- Mit einer derartigen Empfindlichkeitsvariation kann die meist nicht streng lineare Kippspannung bezüglich der Auslenkung kompensiert werden. Da Kippgeräte wesentlich billiger und einfacher werden, wenn auf ganz strenge Linearität verzichtet werden kann, während die Breitenkrümmung der Platten praktisch ohne Mehraufwand erfolgt, so ergibt sich ein wesentlicher technischer Vorteil. Die Kompensation der Kippspannung muß also durch gegeneinander konvexe Platten erfolgen.
- Bei sehr weitwinkliger Ablenkung des Strahles, wie sie mit Rücksicht auf geringe Röhrenlänge anzustreben ist, wird zweckmäßig die konvexe Krümmung der Platten aus folgenden Gründen nicht so weit getrieben, wie es eine Kompensation der nicht linearen Kippspannung fordern würde. Es kommt nämlich der Umstand hinzu, <laß die geometrischen Verhältnisse eine etwas variable Wi.nkelernpfindlichkeit ("'inkelausleij. kung : A>lenkspannung) verlangen. Es sae. ja nicht der längs des gekrümmten Leucht'` Schirmes gemessene Zeilen- bzw. Punktabstand über <las Bild konstant sein, sondern dessen Projektion auf die zur Röhrenachse senkrechte Ebene. In den praktisch wichtigsten Fällen ist der Leuchtschirinraditis gleich oder größer als der Abstand des Ablenksvstenis vorn Schirm. Dann inü ßte zur Erzeugung von Punkten oder Zeilen mit gleichbleibendem gegenseitigem Abstand auf dem Schirm und erst recht auf der zur Röhrenachse senkrechten Ebene die Ablenkeinpfindlichkeit nach außen abnehmen. Es wird daher die konvexe Krümmung der Platten etwas verringert, uni diese geometrischen Verhältnisse zu berücksichtigen.
- Der Krümmungsradius braucht nicht über die Plattenlänge konstant zu sein. Vielfach ist es zweckmäßig, die Eintrittskante des Plattensystems nicht zti krümmen, sondern die Krümmung erst allmählich gegen die Austrittskante zu vergrößern. Insbesondere erfordern dies solche Platten, in die der Strahl noch unabgelenkt einfällt, dann, wenn der Abstand der Eintrittskanten dem Strahldurchinesser entspricht. Ein derartiges Ablenkplattenpaar i. ; ist in Abb. i in drei zueinander senkrechten Ansichten a, b, c dargestellt. Die Querfeldstä rke soll über den Strahlquerscbnitt selbst möglichst konstant sein. Bei der Auslenkung kommt der Strahl erst in Verlauf der Plattenlänge aus der Mittellage, wobei er, ohne daß die Feldstärke über dem Strahlquerschnitt sich allzu stark ändert, doch je nach Größe seiner Auslenkung verschieden starke Felder durchläuft, womit die @% ariation der Empfindlichkeit gegeben ist.
- Eine zweite andersartige Empfindlichkeitsvariation durch längs ihrer Breitseite gekrümmte Platten besteht für das als zweites Ablenksystein dienende Plattenpaar. In ein solches Plattenpaar fällt der Strahl je nach <lein Grad der ersten (magnetischen oder elektrischen) Ablenkung unter verschiedenen Winkeln ein. Hier kann durch geeignete Krümmung eine verschiedene mittlere (d. h. über den ganzen Winkelbereich sich erstrekkende) Empfindlichkeit des zur Rede stehenden Plattenpaares als Funktion der Ablenkung durch das erste Svstein erreicht werden. Diese Empfindlichkeitsvariation wird insbesondere beim wertwinkligen ersten Ablenkungssystem notwendig. Sie besteht meistenteils in einer Konstanthaltutig der I?nipfindlichkeit gegenüber dein Empfindlichkeitsverlauf, der bei nicht gekrümmten Platten durch die je nach dem Einfallswinkel verschieden langen Strahlwege zustande kommt.
- W.` Es . ist z«-eckmäßig, die Platten eines öfchen Paares als Sektoren aus einer Rotabei geneigten Platten z. B. aus einem Kegelmantel, auszuschneiden. In Abb. 2 sind solche Sektoren 3, .I dargestellt', deren zugehörige Kegel mit ihrer Achse auf der Strahlachse senkrecht stehen. Die eintrittsseitige Plattenbegrenzung wird durch den Schnitt einer zur Röhrenachse parallelen Ebene mit dem Kegel gebildet. Die Achse des Kegels geht zweckmäßig durch den Drehpunkt des ersten Ablenksystems, so daB der Radius der Schnittlinie gleich der Entfernung der Eintrittskante vom Drehpunkt des ersten Ablenksvstems ist. Die Austrittskante entsteht ebenfalls als Schnitt einer parallelen Ebene mit dem Kegelmantelsektor. Der Vorteil solcher Platten besteht darin, daB der Strahl immer senkrecht zur Plattenkante aus-und eintritt. Ein Schnitt A-B in einer zur Strahlrichtung senkrechten Ebene zeigt in der Ansicht c der Abb.2 die Krümmung der Platte.
- Stehen den eigentlichen Ablenkplatten irgendwelche plattenähnliche Schirmelektroden gegenüber, so werden auch diese zweckmäßig aus entsprechenden Rotationsflächen ausgeschnitten. Deren Riß ergibt sich als Fortsetzung der Fluchtlinie der Platte. Bei längs gekrümmten Platten ergibt sich als Meridianschnitt des Rotationskörpers eine erst stärker dann schwächer gekrümmte Kurve.
- In Abb.3 ist die gegenseitige Lage der beiden in Abb. i und Abb. 2 dargestellten Ablenksysteme zueinander gezeigt. jedes einzelne Ablenksystem kann ein- und austrittsseitig mit Gegenelektroden versehen sein.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur wertwinkligen Strahlablenkung in Braunschen Röhren, insbesondere für Fernsehzwecke, mit Hilfe von Ablenkplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten, in senkrecht zum unabgelenkten Strahl liegenden Ebenen be- trachtet, konvex gegen den Strahl gekrümmt sind.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daB die Krümmung in verschiedenen zum Strahl senkrechten Ebenen verschieden groß ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmung an der Eintrittskante der Platte gleich Null ist. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ablenkplatte einen Teil einer Rotationsfläche, z. B. eines Kegelmantels, bildet, deren gemeinsame Achse den nicht abgelenkten Strahl senkrecht durchsetzt. 5. Einrichtung nach Anspruch z mit zwei Ablenkplattenpaaren, dadurch gekennzeichnet, daB die Achse der Rotationsflächen des zweiten Ablenkplattenpaares durch den gemeinsamen Schnittpunkt der durch das erste Ablenksystem abgelenkten rückwärts verlängerten Strahlen geht. 6. Einrichtung nach Anspruch r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Platten gegenüberstehende plattenähnliche Schirmelektroden gleiche Krümmungsverhältnisse wie die Eintritts- oder Austrittsseite der zugehörigen Ablenkplatten aufweisen.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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| DE644247C true DE644247C (de) | 1937-05-11 |
Family
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Families Citing this family (5)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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