DE64372C - Apparat zur continuirlichen Fortfplanzung von Reinzuchthefe - Google Patents

Apparat zur continuirlichen Fortfplanzung von Reinzuchthefe

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DE64372C
DE64372C DE189264372D DE64372DA DE64372C DE 64372 C DE64372 C DE 64372C DE 189264372 D DE189264372 D DE 189264372D DE 64372D A DE64372D A DE 64372DA DE 64372 C DE64372 C DE 64372C
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yeast
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POHL in Dresden-Plauen und bauer in Bremerhaven C.
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Description

Der nachstehend beschriebene Apparat dient zur continuirlichen Fortpflanzung von reingezüchteten Hefen für Brauereien und Brennereien.
Fig. 1. Der Apparat besteht aus einem kupfernen, verzinnten Cylinder A mit zusammengesetzter Lüftungs-, Entleerungs-, Impfungs- und Rührvorrichtung und einer vereinigten Luftdruck- und Ausgährvorrichtung. Die Achse b[hoch1] des Cylinders A ist durch eine Stopfbüchse am Deckel luftdicht abgeschlossen, hohl und mit dem gewölbten Boden in ein Spurzapfenlager gelagert. An der hohlen Achse sind diametral zwei nach oben gelochte Rohre L angebracht, ferner ein durch eine Kurbel K drehbares Rührwerk R. Durch den Dreiweghahn c kann sterile Luft, welche das Filter F durchstrichen hat, eintreten. Die bei der Gährung sich entwickelnde Kohlensäure verlässt durch Ausgährrohr c´´ den Apparat. Das Rohr ist umgebogen und mündet in ein Wassergefäß, damit der Austritt der Kohlensäure beobachtet werden kann. Zur Armatur des Apparates gehören noch das Thermometerrohr t und die zwei Schaugläser s und s´. Um den Cylinder auszudämpfen (zu sterilisiren), wird Dampf durch den Hahn b in den Apparat gelassen, beim Abstellen wird dann der Hahn c geöffnet, damit bei der Condensation sterile Luft eintreten kann. Die erzeugte Hefe (Kräusen) wird bis zur Höhe des Lüftungsrohres L abgelassen, indem man sterile Luft unter Druck bei c´ c eintreten lässt, welche die Kräusen oder vergohrene Würze durch L b´ b herausdrückt. Die Mutterhefe bleibt im Apparat bis zur Höhe L über Boden, man lässt frische, abgekühlte, sterile Würze hinzu und erzeugt wieder frische, reine Hefe. Um die Würze bei der Gährung abzukühlen oder sonst die Würze zu temperiren, ist der Cylinder in einen Holzkasten eingesetzt, in welchem Kühlwasser oder warmes Wasser je nach Bedarf eingelassen werden kann. Wünscht man die Hefenerzeugung zu unterbrechen, so drückt man die Mutterhefe durch Hahn H aus dem Cylinder. Der Apparat kann gereinigt und sterilisirt werden, ohne dass derselbe aus einander genommen zu werden braucht.
Fig. 2. Für Brauereien, welchen kein Dampf zur Verfügung steht, oder bei welchen die Gährkeller von der Brauerei entfernt sind, demnach kein Dampf vorhanden ist, dient der durch Fig. 2 dargestellte Apparat. Das Steigrohr a´ und der Hahn a gestatten ein gänzliches Entleeren des Apparates, da das Rohr in einer Vertiefung am Boden endet. Das Rohr b´ und der Dreiweghahn b verrichten sowohl die Lüftung durch das Filter F und die Rohre b´´ und b´, als auch das Abziehen des über der Hefe stehenden Bieres durch den Stutzen d hinaus. Der Stutzen d dient auch als Impfeinlassrohr.
Die Achse b´ (ein hohles Rohr) mit dem Lüftungsflügel L und Rührwerk R wird durch die Kurbel K gedreht und ist durch eine Stopfbüchse am Deckel des Cylinders luftdicht abgeschlossen. Über den Dreiweghahn b setzt sich die hohle Achse b´ fort und wird durch fernere zwei Stopfbüchsen luftdicht abgeschlossen. Das Luftzuleitungsrohr b´´ mündet in eine Büchse g, innerhalb welcher das Rohr durchlocht ist. Beim Lüften ist Hahn c geschlossen und Luft tritt durch Filter F, Rohr b´´ in g und durch Hahn b in b´ und das Lüftungsflügelrohr L. Die entwickelte Kohlensäure verlässt den Apparat durch c und das Ausgährrohr c´´. Die Luft kann also entweder durch b´ in die Würze zum Lüften oder durch c´ und c auf die Würze gedrückt werden, um den Cylinder zu entleeren. Die Armatur, Thermometer t, Schaugläser s und s´ sind wie in Fig. 1.
Der Reinzuchtapparat steht in einem eisernen Cylinder B, welcher sich über einen Ofen O befindet, mittels welchen man die Würze in dem Cylinder sterilisiren kann. Der Raum zwischen Apparat und äußerem Cylinder wird mit Temperirwasser gefüllt und ist durch einen Hahn W zum Entleeren eingerichtet. Die fertige Hefe wird durch das Rohr a´ und den Hahn a nach dem Gefäß P gedrückt. P dient als Transportgefäß der fertigen Hefe und als Propagirungsgefäß, welches auf jedem kleinen Feuer sterilisirt werden kann. J gleich Impfrohr, F gleich Luftfilter.
Fig. 3. Apparat zur Erzeugung reingezüchteter obergähriger Hefe. Der Deckel des Apparates erhält hier eine kegelige Form, um das Ausgähren der obergährigen Hefe durch den Hahn c´ aus c´´ nach P (Propagirungsgefäß) zu erleichtern. Ein Glasrohr y ist eingeschaltet, um beobachten zu können, wann der Hefentrieb eintritt. An P ist der Stutzen m angebracht, um das Hefenbier abzulassen, sowie um einen genügenden Theil Hefe im Cylinder P zur weiteren Propagirung behalten zu können. Nachdem der Apparat mit steriler Würze gefüllt oder dieselbe im Apparat sterilisirt ist, geschieht auch die Impfung derselben wie bei dem vorher beschriebenen Apparat.

Claims (1)

  1. Ein Apparat zur continuirlichen Fortpflanzung von Reinzuchthefe, gekennzeichnet durch eine in einem geschlossenen Behälter (A) angeordnete hohle, mit einem Rührwerk (R) und einem Lüftungskreuz (L) versehene Achse (b´), welche als Impfungs-, Lüftungs- und Entleerungsleitung dient und durch die Verbindung mit einer Büchse (g) auch während des Drehens des Rührwerkes zu lüften gestattet.
DE189264372D 1892-03-16 1892-03-16 Apparat zur continuirlichen Fortfplanzung von Reinzuchthefe Expired DE64372C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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