DE64364C - Vorrichtung zum Einstellen von Achsenregulatoren - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen von Achsenregulatoren

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DE64364C
DE64364C DENDAT64364D DE64364DA DE64364C DE 64364 C DE64364 C DE 64364C DE NDAT64364 D DENDAT64364 D DE NDAT64364D DE 64364D A DE64364D A DE 64364DA DE 64364 C DE64364 C DE 64364C
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DE
Germany
Prior art keywords
spring
adjusting axis
sleeve
ring
regulators
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64364D
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English (en)
Original Assignee
R. W. ALLEN in Lambeth, York Street Works, England
Publication of DE64364C publication Critical patent/DE64364C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In den Zeichnungen bedeutet α das auf der Welle b sitzende Schwungrad; die Gewichte cc1 sind mit der Innenseite des Rades in ddl drehbar verbunden und unter einander durch die Verbindungsstange e gelenkig vereinigt. Eine zweite Verbindungsstange f ist einerseits mit einem der Gewichte, andererseits mit dem Excenter g verzapft, so dafs die Stellung des letzteren und damit des Maschinenventils für die Dampfzuströmung sich ändert, je nachdem die Gewichte im Zusammenhang mit der Geschwindigkeit der Maschine nach innen oder aufsen sich bewegen.
An der Innenseite des Rades α ist ein hohles Gehäuse h befestigt, das die Führungsrollen iiilix trägt (Fig. 1, 2 und 5), nach aufsen in eine Scheibe oder einen Ring k endet, an den sich wieder der Hohlcylinder Z anschliefst. In diesem Cylinder sitzt frei die schraubenförmige Feder m, deren äufseres Ende durch die Scheibe oder Platte η zusammengedrückt wird; letztere trägt in ihrer Mitte den verstellbaren Träger 0 mit den Rollen p, um welche das Draht- oder Hanfseil r läuft, das wieder von den Rollen ρ weg über die Führungsrollen i i ix ι1 in Oeffnungen der Gewichte c c1 über die in denselben sitzenden Rollen s s1 geht. Es ist einleuchtend, dafs die Feder m, deren Spannung durch die Mutter t regulirt werden kann, das Bestreben hat, durch Vermittelung des Seiles r die beiden Gewichte einander zu nähern. Diese Spannungsregulirung kann vorgenommen werden, so lange der Apparat in Ruhe ist; um aber die Spannung verändern zu können, auch während die Maschine und der Apparat im Gange, sind, mache ich die Feder nicht ganz so stark, ■ als sie sein müfste, wenn sie allein in Anwendung käme, und ordne auf der äufseren Seite des Cylinders eine zweite Aushülfsfeder u an, deren äufseres Ende sich an dieselbe Scheibe oder Platte η anlegt, welche auch mit der Hauptfeder m zusammenhängt, während ihr inneres Ende sich gegen einen Flantsch ν einer cylinderförmigen Hülse w stemmt, die lose auf dem Cylinder Z und der Scheibe η sitzt.
Die Hülse w wird von einem losen Ring χ umschlossen, welcher durch den Hebel y in jeder Richtung verschoben werden kann; letzterer ist um den Punkt ^ drehbar und mit einer Stellschraube 1 und einem Handrad 2 versehen (Fig. 3 und 4). Schiebt man den Ring nach auswärts, so mufs auch die Hülse w dieser Bewegung folgen, drückt dabei die Hülfsfeder u zusammen, vergröfsert dadurch die auf das Seil r ausgeübte Spannung und hält die Gewichte mit gröfserer Kraft zusammen, so dafs deren Wirkung auf das Excenter und das Ventil verkleinert wird, während das gegentheilige Ergebnifs erzielt wird, wenn man den Hebel in der anderen Richtung verschiebt. In beiden Fällen aber wird die entsprechende Wirkung erzielt, während die Maschine, also auch der Regulator, im Gange ist.
Anstatt zweier Federn kann man sich auch auf eine einzige Feder beschränken, indem man die innere Feder m ganz wegläfst, die äufsere Feder u aber dafür entsprechend stark macht und dieselbe lediglich durch den Ring χ und den Hebel y wie beschrieben bethätigt. Doch
ist die Anwendung von zwei Federn immerhin' wünschenswerth, da die Reibung des Ringes χ an der Hülse w bedeutend geringer ist, als wenn man die Aushülfsfeder allein benutzt.
Anstatt eines. Seiles oder einer Kette kann man passend construirte und mit einander verbundene Hebel und Stangen wählen.
In Fällen, wo die Welle über das Schwungrad hinaus verlängert ist, kann man die Feder oder die Federn concentrisch um dieselbe anbringen und die verschiedenen festen Widerlager der Federn auf die Welle und die Hülse vertheilen, die Wirkung des Stellhebels wird dabei dieselbe bleiben.

Claims (1)

  1. PateNt-AnSPRUCH :
    Eine Vorrichtung zum Einstellen von Achsenregulatoren für verschiedene Geschwindigkeiten der Maschine während des Ganges, gekennzeichnet durch eine Spannfeder u, deren Spannung durch Verschieben der Hülse m mittelst des Hebels y und des Ringes χ verändert werden kann, so dafs auf die Platte η durch die Federn m und u eine gröfsere oder geringere Kraftäufserung ausgeübt wird, welche das Zugorgan r auf die Schleudergewichte des Achsenregulators überträgt und so ihren Ausschlag, mithin auch die Stellung des Excenters und die Dampfvertheilung, regelt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT64364D Vorrichtung zum Einstellen von Achsenregulatoren Expired - Lifetime DE64364C (de)

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