DE64241C - Kesselfeuerung - Google Patents
KesselfeuerungInfo
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- DE64241C DE64241C DENDAT64241D DE64241DA DE64241C DE 64241 C DE64241 C DE 64241C DE NDAT64241 D DENDAT64241 D DE NDAT64241D DE 64241D A DE64241D A DE 64241DA DE 64241 C DE64241 C DE 64241C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B10/00—Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B60/00—Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving
- F23B60/02—Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving with combustion air supplied through a grate
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B80/00—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft Einrichtungen bei Kesselfeuerungen, durch welche eine möglichst
vollständige Verbrennung erzielt und der lästige Rauch möglichst vermieden wird. ,
Dieser Zweck wird erreicht durch die Zuführung
von vorgewärmter Luft durch die Feuerbrücke in die. über letztere streichenden Feuergase; dann durch die Anordnung einer
gröfseren Vermischungskammer unmittelbar hinter der Feuerbrücke, in welcher eine innige
Mischung der Feuergase mit der durch die Feuerbrücke zugeführten vorgewärmten Luft
stattfindet, ferner durch die Anordnung einer durchbrochenen Anschlufswand als hintere Begrenzung
der Vermischungskammer, zum Zweck, die Feuergase nicht eher aus der letzteren austreten
zu lassen, bis sich die vom Rost kommenden Feuergase mit der durch die Feuerbrücke
zugeführten vorgewärmten Luft vollständig innig vermischt haben. Dadurch wird eine
energische Nachverbrennung in der Mischkammer erzielt, und zwar um so mehr, als die ganze Mischkammer von feuerfestem Material
umgeben ist, das sich in hochgradiger Glut befindet, und die, noch nicht entzündeten Bestandtheile
der Feuergase, sobald sie mit ihm in Berührung kommen, in Brand setzt. In dem
vorth eilhaft recht grofs gehaltenen Raum hinter der hinteren Begrenzungswand werden die Verbrennungsgase
einer nochmaligen zweiten Nachverbrennung unterworfen, dadurch, "dafs sie in
gut vertheiltem Zustande aus dem Mischungsraum durch die Oeffnungen in der hinteren
Begrenzungswand hindurchgeführt werden, wo sich alle etwa noch nicht brennenden, brennbaren
Gastheile an den glühenden Begrenzungsflächen der Oeffnungen mit unbedingter Sicherheit
entzünden.
Beiliegende Zeichnung stellt die neue Kesselfeuerung in ihrer Anwendung auf einen
Bouilleur-Kessel dar.
Wie ersichtlich, ist die Anordnung des Rostes R und der Feuerbrücke F bei der
neuen Feuerung derjenigen der entsprechenden gewöhnlichen Einrichtung bei Bouilleur-Kesseln
gleich. Die Feuerbrücke -F ist dagegen nicht massiv, sondern innen mit einem
Hohlraum H ausgestattet, der mit einem Schlitz oder mit Oeffnungen S nach oben in den
Raum A über der Feuerbrücke einmündet und mit einem oder mehreren seitlich in dem
Mauerwerk des Kessels angeordneten, ins Freie mündenden Kanälen T in Verbindung steht.
Durch diese Kanäle T, deren ins Freie mündende Enden durch Klappen K mehr
oder weniger zu öffnen sind, wird Luft durch den Zug in den Hohlraum H und von diesem
durch den Schlitz S in den Feuerungskanal A über der Feuerbrücke F gesaugt und dabei in
die vom Rost R kommenden Feuergase eingeführt. Da die Kanäle in Λ dem Mauerwerk
des Kessels liegen, so wird die Luft in den Kanälen. T schon hochgradig erhitzt, ehe sie
in die Feuerung eintritt, was von dem gröfsten Vortheil ist, da kalte, zu der Feuerbrücke zugeführte
Luft die Verbrennung eher verschlechtert als verbessert.
Hinter der auf vorbeschriebene Weise ausgestatteten Feuerbrücke F ist nun ein Raum B
angeordnet, der ringsum von feuerfestem Material C umgeben und hinten durch die Wand D
begrenzt wird, durch welch letztere eine gröfsere Anzahl Oeffnungen E hindurchgehen.
In diesem Raum B findet durch die bedeutende Erweiterung des Feuerkanals und die
dadurch bedingte Verminderung des Zuges eine innige Mischung der durch die Feuerbrücke -F
zugeführten vorgewärmten Luft mit den vom Rost R kommenden Feuergasen statt, was eine
lebhafte Nachverbrennung in diesem Raum B zur Folge hat. Diese Nachverbrennung wird
dadurch gefördert, dafs der gröfste Theil des nach Raum B kommenden Gemisches mit den
in hochgradiger Glut befindlichen Wänden C oder D des Raumes B in Berührung kommt,
wodurch alle etwa noch nicht brennenden Theile entzündet werden.
Ist auf vorbeschriebene Weise eine gehörige Mischung der vom Rost R kommenden Feuergase
mit der durch die Feuerbrücke F zugeführten Luft in dem Raum B und hierdurch
wiederum eine gehörige Nachverbrennung des Gemisches, unterstützt durch die Berührung
des letzteren mit den hochgradig glühenden Wänden C und D des Raumes B, erfolgt, so
treten die Verbrennungsgase durch die Oeffnungen E in der, Wand D aus dem Raum B
nach dem hinter der Wand D sich fortsetzenden Feuerungskanal.
Bei dem Durchtreten der Feuergase durch die Oeffnungen E ist die ganze Menge der
Feuergase in sehr kleine Theile vertheilt. Durch diese Vertheilung wird nun die Berührung
aller Gastheile mit den glühenden Flächen der Oeffnungen E erreicht, was zur Folge hat, dafs
sämmtliche etwa immer noch nicht in Brand gerathenen, schwer brennenden Bestandtheile
der Feuergase sich nunmehr ebenfalls entzündet, und da nun vortheilhaft unmittelbar hinter
der Wand D wieder ein gröfserer Raum M zur Verminderung des Zuges und zur nochmaligen
energischen Mischung der sich neu entzündenden Feuergase mit der in genügender Menge zugeführten Verbrennungsluft angeordnet
ist, so findet hier nochmals eine energische Nachverbrennung statt, ehe die
Feuergase durch die Feuerkanäle N nach dem Fuchs weiterziehen, wo sie vollständig ausgebrannt
ankommen und von da nach dem Schornstein gelangen, dem sie ohne Rauch
und Qualm entsteigen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:. Kesselfeuerung mit einer allseitig von Wänden (C) umgebenen und von einer durchbrochenen Wand (D) am hinteren Ende begrenzten geräumigen Kammer B hinter der, mit Luftzuführung (T H S) ausgestatteten Feuerbrücke (F), zum Zweck möglichst'vollständiger Verbrennung.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64241C true DE64241C (de) |
Family
ID=338128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64241D Expired - Lifetime DE64241C (de) | Kesselfeuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64241C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5640913A (en) * | 1993-02-16 | 1997-06-24 | Nyyssonen; Pekka | Afterburner for various furnaces |
-
0
- DE DENDAT64241D patent/DE64241C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5640913A (en) * | 1993-02-16 | 1997-06-24 | Nyyssonen; Pekka | Afterburner for various furnaces |
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