DE6423C - Schaufensterrahmen aus Gufseisen - Google Patents

Schaufensterrahmen aus Gufseisen

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DE6423C
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cast iron
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Application number
DENDAT6423D
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English (en)
Original Assignee
L. POTTHOFF, Fabrikant, in Berlin, Prinzenstrafse 86
Publication of DE6423C publication Critical patent/DE6423C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
    • E06B1/36Frames uniquely adapted for windows
    • E06B1/38Frames uniquely adapted for windows for shop, show, or like large windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)

Description

1879.
Klasse 87.
L. POTTHOFF in BERLIN. Schaufensterrahmen aus Gufseisen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1879 ab.
Es hat sich bei den bisher üblichen Rahmenstücken aus Holz, bei Schaufensteranordnungen zur Aufnahme der Rolljalousieführung und der Spiegelscheibe, vielfach der Uebelstand geltend gemacht, dafs vermöge des unmittelbaren Witterungseinflusses das Holz quillt und sich verzieht. Die vorliegende Construction soll diesem Uebelstand des Werfens begegnen und zugleich an Stelle der relativ theueren hölzernen Rahmen ein billigeres Fabrikat schaffen, welches den Ansprüchen in durchaus, sachgemäfser Weise genügt.
Fig. i, 2 und 3 zeigen die Anordnung eines Schaufensters mit gufseisernen Rahmenstücken. In Fig. 4 ist eine der unteren Eckverbindungen in Ansicht und Schnitten dargestellt. Wie aus letzterer Fig. 4 ersichtlich, ist das Rahmenstück aus Hohlgufs mit Verstärkungsrippen hergestellt. Das auf der Sohlbank aufruhende Sockelstück A hat bei α eine Fläche für die Ruhelage der heruntergelassenen Rolljalousie. Der rechtwinklig hiergegen stehende Fortsatz B des Rahmenstückes dient als Sattel der Spiegelscheibe. Derselbe ist auf seiner ganzen Länge mit durchbrochenen Rosetten, welche die Ventilation des Schaufensterraums herstellen, versehen, und trägt an seinem Kopf einen Fries b, welcher als äufserer Anschlag der Spiegelscheibe dient, und eine Tragleiste c, auf welcher die Spiegelscheibe aufruht. Die Basis d des Rahmenstückes ist durch Steinschrauben mit dem Mauerwerk fest verbunden. Das seitliche Rahmenstück (es ist hier der Fall gerader Mauerpfeiler, wie sie bei Verwendung von J- Trägern hergestellt werden, angenommen) hat bei a, die Nuth zur Führung der Rolljalousie und bei by den Anschlag zur Befestigung der Spiegelscheibe. Das seitliche Rahmenstück ist ebenfalls mit Steinschrauben am Mauerwerk befestigt. Beide Rahmenstücke, sind auf folgende Weise verbunden. Ihre äufseren profilirten . Flächen sind auf Gehrung geformt und stumpf aneinandergestofsen, während der Sockel der Spiegelscheibe geraden Stofs erhält. Die auf der ganzen Länge des Rahmenstückes vertheilten Verstärkungsrippen e bezw. e' sind an den beiden Enden nach der Gehrung schräg gelegt und mit Spielraum durch je zwei Schrauben fest verbunden. Das obere Rahmenstück ist aus Fig. 2 und 5 ersichtlich. Bei demselben fällt in der Oeffnung des Schaufensters die Verbindung zwischen Vorderkarnies der Jalousieführungsnuth und Spiegelscheibenanschlag wegen Einführung der Jalousie in die seitlichen Führungen fort. Letzterer Anschlag ist nur durch die schrägliegenden Endrippen mit dem Rahmenstück verbunden und, weil sonst frei tragend, aufserdem in der Oeffnung durch eine überhöhte Rippe verstärkt.
Es erübrigt noch zu bemerken, dafs die Basis der Rahmenstücke (s. Fig. 2 und 3) Aussparungen erhält und dafs bezüglich der Haltbarkeit die Wandstärke eine minimale sein kann und nur eine Frage der Herstellung ist.
Die Befestigung der Spiegelscheibe geschieht in der Weise, dafs die Scheibe gerade gegen die vorderen Anschläge und die Tragleisten gesetzt wird und die hinteren Anschlagleisten auf letzteren aufgeschraubt werden. Die Form dieser hinteren Anschläge ist aus Fig 6 ersichtlich.
Bei Schaufensteranlagen kommen Dispositionen vor, für welche obige Grundconstruction verschiedene Abänderungen erhält. Die Bogen oder Träger, welche eine Schaufensteröffnung überdecken, werden gewöhnlich von Mauerpfeilern oder eisernen Säulen getragen. Der Mauerpfeiler kann mit sogenanntem Anschlag oder ohne denselben hergestellt sein. Für letzteren Fall gilt vorhin beschriebene Construction. Für Mauerwerk mit Anschlag kommt die in Fig. 7 dargestellte Befestigungsart zur Anwendung. Die seitlichen Rahmenstücke erhalten, auf ihrer Länge vertheilt, lappenförmige Eckstücke, welche durch Rippen verstärkt sind. In diese Eckstücke werden die Steinschrauben eingezogen und wird auf diese Weise die Verbindung mit dem Mauerwerk hergestellt. Wenn gufseiserne, durchbrochene Wände als stützende Construction angewendet werden, sind die seitlichen Rahmenstücke nach Fig. 8 geformt. Dieselben erhalten Stützrippen g, welche sich gegen die Mittelrippe h der gufseisernen Wand lehnen und durch Schrauben angezogen werden. Für den Fall der Anwendung gufseiserner runder Säulen, welche an der Facade mit hölzernen, cannelirten Pilastern verkleidet werden, kommt die in Fig. 9 gezeichnete Anordnung in Ausführung. Das Zwischenstück i ist an seinem unteren Flantsch mittelst Kopfschraube an die
Säule und an seinem oberen Flantsch mit' dem Rahmenstück fest verschraubt. Schliefslich ist' folgendes vorgesehen. Bei den meisten Schaufensteranlagen in Städten sind als stützende Construction beiderseitig Mauerpfeiler in Anwendung. Für dergleichen Bauausführungen ist die Construction Fig. io vorgesehen, welche zugleich an der Fagade die Verkleidung der Fenstergeländer enthält. Die Rahmenstücke werden durch Steinschrauben an das Mauerwerk befestigt und sitzen die Schraubenköpfe in Aussparungen der Jalousieführungsnuthen, welche nach der Tiefe und Breite gegen diese erweitert sind, um einerseits die Jalousie vorbei zu lassen, andererseits den Schraubenkopf mit dem Hohlschlüssel bequem fassen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung und Befestigungsart gufseiserner Rahmenstücke bei Schaufensteranlagen, zur unverrückbaren Aufnahme der Rolljalousieführungen und der Spiegelscheibenbefestigung für alle im Vorangegangenen vorgesehenen Fälle, wie gezeichnet und beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT6423D Schaufensterrahmen aus Gufseisen Active DE6423C (de)

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