DE641884C - Gleichstrom-Gleichstromumformer - Google Patents
Gleichstrom-GleichstromumformerInfo
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- DE641884C DE641884C DEJ50090D DEJ0050090D DE641884C DE 641884 C DE641884 C DE 641884C DE J50090 D DEJ50090 D DE J50090D DE J0050090 D DEJ0050090 D DE J0050090D DE 641884 C DE641884 C DE 641884C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M3/00—Conversion of DC power input into DC power output
- H02M3/02—Conversion of DC power input into DC power output without intermediate conversion into AC
- H02M3/16—Conversion of DC power input into DC power output without intermediate conversion into AC by dynamic converters
- H02M3/18—Conversion of DC power input into DC power output without intermediate conversion into AC by dynamic converters using capacitors or batteries which are alternately charged and discharged, e.g. charged in parallel and discharged in series
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
Description
Die Erfindung· bezieht sich auf Gleichstromtransformatoren,
zur Umwandlung- von niedrig gespanntem Gleichstrom in höher gespannten
und lumgekehrt, bei denen bei Aufwärtstransformierung·
eine Mehrzähl von Kondensatoren an 'die umzuwandelnde Grundspannung· angeschlossen
und dann in Reihenschaltung· mit dem Verbraucherkreis verbunden werden,
während bei Abwärtetransformierung die Umschaltungen umgekehrt vorgenommen werden;
die Umschaltungen sollen hierbei mit Hilfe einer selbsttätigen. Umschaltvorrichtung erfolgen.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Schaltung
dargestellt, bei der zur Erzielung eines großen Übersetzungsverhältnisses eine Anzahl Kondensatorengruppen
in Kaskadenschaltung vorgesehen sind.
ι ist die umzuwandelnde Grundspannung·,
z. B. eine Netzspannung· von 220 Volt. Sobald die Mittelkontaktfedern 2, 3 nach links ausschlagen,
werden die Kondensatoren 6 und 7 in Parallelschaltung an die Grundspannung von 220 Volt gelegt und dadurch auf diese
Spannung· aufgeladen. Bei dem darauffolgenden Ausschlag· der Mittelkontakte 2, 3 nach
rechts werden 'dann die Kondensatoren 6 und 7 über die Kontakte 8 und 9 in Reihe geschaltet;
dadurch liegt dann zwischen der mit dem Kontakt 9 verbundenen Leitung" 10 und
der Leitung 11 ein Spannungsunterschied, von
440 Volt. An dieser Spannung" liegt aber auch der Kondensator 12, und beim nächsten
Ausschlag der Mittelkontakte 2, 3 nach links wird der Kondensator 13 zu ihm parallel geschaltet.
Beim Ausschlag" der Kontaktfedern ■ 2, 3 nach rechts werden hierauf die beiden
Kondensatoren 12, 13 in Reihe geschaltet, so daß nunmehr der Spannungsunterschied zwisehen
den Leitungen 11 und 10' 880 Volt beträgt. Auf diese Weise wird die Grundspannung·
durch abwechselnde Parallel- und Reihenschaltung der weiteren Kondensatoren 14 und
15, 16 und 17 sowie 18 und 19 auf eine
Endspannung· von 7040 Volt gebracht, die sich aus den Spannungsstufen 220, 440, 880,
1760, 3520 und 7040 ergibt. Mit dieser Endspannung· wird der Sammelkondiensator
20 aufgeladen, an den die Verbraucherkreise
21 angeschlossen sind.
Die Kontaktfedern 2,3 werden mit Hilfe
einer geeigneten Vorrichtung, deren Ausführung für das Verständnis der Erfindung ohne
Bedeutung und daher hier nicht näher erläutert ist, in gleichphasige Schwingungen
versetzt, so daß 'sie abwechselnd mit den Kontakten 4 und 8 bzw. 5 und 9 in Verbindung
kommen.
Für die Betriebssicherheit einer derartigen Apparatur ist es von ausschlaggebender Bedeutung,
daß. zwischen den Kontaktfedern 2 und .3 und ihren Gegenkontakten keine Funken
entstehen, da diese bei der hohen Zahl der Schaltungen zu einer Zerstörung der Kontakte
Anlaß, geben können. Wie nun eine Prüfung der in der Zeichnung dargestellten Schaltung ergibt, liegt bei dieser zwar zwischen
den Kontakten 4 und 8 bzw. 5 und 9 der volle, der Spannungsstufe entsprechende
Spannungsunterschied, aber der Spannungsunterschied zwischen den Kontaktfedern 2, 3
und den Kontakten 4 und 8 bzw. 5 und 9 kann theoretisch niemals Werte annehmen, die zur Funkenbildung Anlaß geben, wail
die Kondensatoren nur einen kleinen IJeit
ihrer Ladung auf die nächsten Stufen über-1 tragen. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt,
daß zwischen den Kontakten 4 und der Kontaktfeder 2 ein Schließfunke entsteht, der besonders
bei höheren Spannungen störend ist. Untersucht man nun die Verhältnisse z. B. der obersten Kontaktgruppe, so ergibt sich
folgendes. Zwischen der Leitung 10'" und der Leitung 11 besteht ein Spannungsunterschied
von 3520 Volt. Bei Reihenschaltung der auf 3520 Volt aufgeladenen Kondensatoren 18 und
19 erhält der Sammelkondensator 20 die Endspannung von 7040 Volt. Diese Endspannung
sinkt entsprechend der Entnahme beispielsweise auf 6500 Volt, so daß. jeder der Kondensatoren
18 und 19 noch 3250 Volt hat, bevor er wieder auf die volle Spannung aufgeladen
wird. Diese Spannung liegt zwar zwischen den Kontaktfedern 2 und 3 der letzten Kaskade, aber zwischen den Kontakten 2
und 4 dürfte kein Spannungsunterschied bestehen, weil der Kondensator 19 zweipolig abgetrennt
ist. Wie sich nun im Betrieb ergeben hat, tritt trotzdem zwischen der Feder 2
und dem Kontakt 4 ein Schließungsfunken auf. Dieser Funke ist darauf zurückzuführen,
daß der Kondensator 19 durch sein Gehäuse usw. eine gewisse Streukapazität, in der
Regel in der Größenordnung von einigen 100 on, besitzt, die an Erde bzw. an der
Leitung 11 liegt. Diese Streukapazität wird
bei der Reihenschaltung der beiden Kondensatoren 18 und, 19 mit der vollen Spannung
von 3520 Volt aufgeladen, so daß bei der darauffolgenden Schwingung der Kontaktfeder
2 nach links zwischen der Feder 2 und dem Kontakt 4 ein Spannungsunterschied von
3520 Volt liegt, der den beobachteten Schalt-
funken erzeugt.
Gemäß der Erfindung wird nun diese
störende Funkenbildung dadurch beseitigt,
»daß die Kontaktfeder 2 über einen hohen
'""Widerstand an Erde bzw. an die Leitung 11
««gelegt wird. Während der Zeit, in der die
,^Feder 2 von dem Kontakt 8 zu dem Kontakt 4
'■schwingt, entlädt sich dann die Streukapazität über diesen hohen Widerstand, so daß eine
Funkenbildung nicht mehr auftreten kann.
In der Zeichnung ist zwischen Kontaktfeder
2 und Leitung 11 ein hoher Widerstand eingeschaltet. Die mit gestrichelten Linien
gezeichnete Streukapazität ist mit 23 bezeichnet. Es ist selbstverständlich auch möglich,
das in der Zeichnung mit der Leitung 11 verbundene
Ende des Widerstandes 22 unmittelbar an Erde zu legen.
An sich ist es bereits bekannt, zur Unterdrückung der Funkenbildung an Schaltkontakten
hochohmige Widerstände zu verwenden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gleichstrom-Gleichstromumformer zur Umwandlung von niedrig gespanntem Gleichstrom in höher gespannten und umgekehrt durch abwechselnde Reihen- und Parallelschaltung von Kondensatoren mittels einer aus zwei Umschaltorganien bestehenden selbsttätigen Schaltvorrichtung, deren sich zwischen je zwei Kontakten bewegende Umschaltorgane den mit den Kontakten verbundenen Kondensator in der einen Schaltstellung in Parallelschaltung mit den übrigen Kondensatoren an die Grundspannung legen und in der anderen Schaltstellung die aufgeladenen Kondensatoren in Reihe schalten, dadurch gekennzeichnet, daß, das eine Umschaltorgan (2), an welchem bei der Reihenschaltung der Kondensatoren (6, 7 bzw. 12, 13 usw.) die Grundspannung liegt, über einen hohen Widerstand (22) geerdet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ50090D DE641884C (de) | 1934-07-06 | 1934-07-06 | Gleichstrom-Gleichstromumformer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ50090D DE641884C (de) | 1934-07-06 | 1934-07-06 | Gleichstrom-Gleichstromumformer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE641884C true DE641884C (de) | 1937-02-16 |
Family
ID=7206690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ50090D Expired DE641884C (de) | 1934-07-06 | 1934-07-06 | Gleichstrom-Gleichstromumformer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE641884C (de) |
-
1934
- 1934-07-06 DE DEJ50090D patent/DE641884C/de not_active Expired
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