DE640759C - Vorrichtung zum Einschneiden von Nuten - Google Patents

Vorrichtung zum Einschneiden von Nuten

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DE640759C
DE640759C DEN34597D DEN0034597D DE640759C DE 640759 C DE640759 C DE 640759C DE N34597 D DEN34597 D DE N34597D DE N0034597 D DEN0034597 D DE N0034597D DE 640759 C DE640759 C DE 640759C
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DE
Germany
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tool
workpiece
spindle
slide
cutting grooves
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Expired
Application number
DEN34597D
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English (en)
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Devlieg Bullard Inc
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National Acme Co
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE640759C publication Critical patent/DE640759C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B11/00Automatic or semi-automatic turning-machines incorporating equipment for performing other working procedures, e.g. slotting, milling, rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einschneiden von Nuten in die Stirnfläche 'eines in einem Automaten o. dgl. bearbeiteten Werkstückes mit einem Werkzeug, das von 'einem in einer Führung "verschiebbar gelagerten Schlitten getragen wird und bezweckt die Schaffung einer Einrichtung von einfacher Bauart, die .für alle Metallbearbeitungsmaschinen, beispielsweise Mehrspindelautoinaten mit schaltbarem Spindelträger und verschiebbarem Werkzeugträger oder bei Einspindelautomaten mit drehbarer Arbeitsspindel und schaltbarem Werkzeugträger oder auch bei Futterautoma-
1S ten und Revolverdrehbänken benutzt werden kann.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist der das Werkzeug tragende Haltekörper mit seinem Tragzapfen in dem Werkzeughalter fest eingespannt und bildet ein Lager für einen als Schlittenführung dienenden frei drehbaren Umlaufkörper. Der Boden der Schlittenführung hat -eine kreisförmige Aussparung, durch die ein exzentrisch im Haltekörper eingeschraubter Zapfen in einen Führungsschlitzdes Schlittens eingreift, so daß letzterer hierdurch hin und her bewegt wird. Zu beiden Seiten des Schlittens sind zwei in axialer Richtung verschiebbare Vierkant-Schäfte vorgesehen, welche die Mitnehmerbacken tragen, die sich unter dem Druck der vorgesehenen Federn mit ihren schrägen Kanten auf die Stirnfläche des rohrförmigen Werkstückes auflegen. Die Mitnehmerbacken werden hierdurch mittels Reibung von dem Werkstück mitgenommen, wodurch auch der Umlaufkörper gedreht und der erwähnte Schlitten hin und her bewegt wird. Die bei dieser bekannten Vorrichtung zur Verwendung gelangende Mitnahme des Werkzeuges durch Reibung von dem Werkstück aus ist aber nachteilig, da beim Arbeiten ein gegenseitiges Gleiten zwischen dem Werkstück und den Mitnehmerbacken nicht immer mit Sicherheit vermieden werden kann. Tritt aber eine solche Gleitbewegung auf, so sind Werkstück und Werkzeug Beschädigungen ausgesetzt, die zur Folge haben können, daß das Arbeitsstück Ausschuß wird.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist gemaß der Erfindung die Einrichtung so· getroffen, daß der Werkzeugkopf zwangsläufig mit der gleichen Umlaufzahl wie das Werkstück angetrieben wird und daß in dem umlaufenden Werkzeugkopf ein Werkzeugschiitten gelagert ist, der mittels in einem Exzenterring laufender Steuerrollen hin und her bewegt wird. Die in das Werkstück einzuarbeitende Nut wird daher genau an der gewünschten Stelle sauber und richtig eingeschnitten, so daß die Gefahr des Entstehens irgendeines Ausschusses mit Sicherheit vermieden wird.
Bei der vorzugsweise zur Anwendung gelangenden Ausführungsform der Erfindung gg bildet der Exzenterring einen Teil des. die Werkzeugspindel tragenden Gehäuses.
In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist eine senkrechte Schnittansicht an einem Mehrspindelautomaten.
Fig. 2 zeigt die keilförmigen Unterlegplatten bei der Anbringung der Vorrichtung an dem Hauptwerkzeugschlitten der Maschine.
Fig. 3 zeigt das Triebwerk für die Schneid.-werkzeugsptndel.
Fig. 4 zeigt die Ansicht des rechten des Antriebes nach Fig. 3.
Fig. 5 zeigt den hin und her gehenden Stoßwerkzeugschlitten.
Fig. 6 ist ein Querschnitt des Schneidwerkzeugspindelkopfes mit einem bestoßenen Werkstück in Stellung.
Fig. 7 ist ein Querschnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 6.
!5 Fig. 8 veranschaulicht ein Werkstück mit Nuten auf der Stirnfläche.
Fig. 9 ist eine rechtsseitige Ansicht . der Vorrichtung nach Fig. 1 und ein Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 1 und Fig. 10 eine linksseitige Ansicht der Vorrichtung.
Bei dem in den Zeichnungen beispielsweise dargestellten Mehrspindelautomat. ist der Hauptwerkzeugschlitten 2 und der schaltbare Spindelträger 3 auf einem. Gestell in geeigneter Weise gelagert. Der Spindelträger hat eine oder mehrere drehbare und schaltbare Arbeitsspindeln 4. Eine geeignete Kurvensteuervorrichtung ist in üblicher Weise vorgesehen, um den Werkzeugträger zu und von dem Spindelträger 3 mit seinen Arbeitsspindeln 4 zu bewegen. Ferner ist eine Schalteinrichtung für den Spindelträger vorgesehen. Erforderlichenfalls kann die Einrichtung an einem Einspindelautomaten, bei einem Futterautomaten oder bei einer von Hand zu bedienenden Drehbank angebracht werden.
Bei einem Mehrspindelautomaten wird eine axiale Antriebswelle 5 vorgesehen, um die Arbeitsspindeln 4 des. Spindelstückträgers, mittels eines Getriebes, das auf den Werkstückspindeln und der Antriebswelle sitzt, mit einer bestimmten Geschwindigkeit zu drehen,· im vorliegenden Fall wird ein auf der An-♦5 triebswielle 5 sitzendes Zahnrad 6 (Fig. 3) benutzt, um die Welle 7 der Schneidvorrichtung in Drehung zu versetzen.
Die Schneidvorrichtung ist an dem Hauptwerkzeugschlitten 2 (Langschlitten) mittels Schrauben 8 befestigt,· es sind keilförmige Unterlagplatten 9 (Fig. 2) vorgesehen, um die Höhenlage der Vorrichtung mit Bezug auf die genaue Mitte der Arbeitsspindel einzustellen, falls zwischen den beiden Achsmitten eine geringe Abweichung vorhanden sein sollte. Diese Platten 9 können auch dazu benutzt werden, um die Vorrichtung so einzustellen, daß das Werkstück außermittig mit einem Schlitz: oder einer Nut versehen wird. In einem Gehäuse ι ο der Stoßvorrichtung sitzt die. drehbare Schneidwerkzeugspindel 7, die durch die Räder 6 und 6' (Fig. 3) angetrieben wird. Das Rad 6 sitzt auf der Antriebswelle 5. Dieses Getriebe ist so eingerichtet, daß die Schneidwerkzeugspindel 7 in'der gleichen Richtung und mit der gleichen •,"!^Geschwindigkeit wie die das zu bearbeitende j· 'Werkstück 11 tragende Spindel 4 umläuft, so daß das Werkstück und das Stoßwerkzeug stets im Gleichlauf sind.
Das Gehäuse ι ο ist an dem Hauptwerkzeugschlitten 2 befestigt und bewegt sich mit diesem hin und her. Die Stoßvorrichtung ist deshalb auf dem Hauptwerkzeugschlitten 2 für jede gewünschte Schlitz- oder Nuttiefe in der Längsrichtung einstellbar. Die Spindel 7 wird von zwei Kugellagern 12 und 13 getragen.
Das vordere verstärkte Ende 7' der Schneidwerkzeugspindel dreht sich in einem gehärteten und auf der Innenseite geschliffenen Ring 14, der an der Stirnseite des Gehäuses 10 mit Bolzen befestigt und durch geeignete Schrauben und Dübelstifte gehalten wird. Er ist exzentrisch zu der Achse der Schneidwerkzeugwelle 7 angebracht.
In dem in der Querrichtung gefrästen Schneidwerkzeugspindelkopf 7' ist ein Schlitten 15 mit einer Verschleißleiste 16 untergebracht.
Die Rollen 16' des Schlittens 15 stehen mit der Innenseite des gehärteten Ringes 14 in Berührung. Läuft also· die Schneidwerkzeugspindel 7 um, so läuft der Schlitten 15 mit Hilfe der Rollen 16' und des exzentrisch gelagerten Ringes 14 hin und her. Diese Strecke kann etwa 1,6 mm und mehr betragen.
Das Stoßwerkzeug kann die ganze Fläche des Werkstückes plus einem Zusatzmaß für Anstellung des Werkzeuges durchqueren, um den verlangten Schlitz einzuschneiden.
Der Schlitten 15 trägt Werkzeuge 17 und 17', von denen je eines auf die beiden Schlitze oder Nuten 18, 18' des bearbeiteten Werk-Stückes 11 (Fig. 8) kommt und durch Schrauben 21 gehalten wird. Der Schlitten 15 wird an seiner Stelle durch eine Stirnplatte 19 gehalten.
Die Gestalt des Werkzeuges richtet sich tio nach der Gestalt des zu bestoßenden Werkstückes. Die in Fig. 8 veranschaulichte Werkstückform ist ein flacher Ring i 1, der ein Paar Schlitze oder Nuten 18, 18' enthalt. Der Schlitz in diesem Werkstück hat scharfe Ecken, aber falls irgendeine andere Form gewünscht wird, können die Werkzeuge so geschliffen werden, daß sie sich dem Werkstück anpassen.
Falls nur ein einziger Schlitz an einer ein- iao zigen Fläche eines Werkstückes herzustellen ist, ist es lediglich notwendig, das eine der
Werkzeuge zu entfernen und das andere Werkzeug zum Schneiden 'einer geraden Nut quer zu der Fläche des Werkstückes zu benutzen.
Falls vier, sechs oder mehr Schlitze verlangt, werden, ist der umlaufende Schneidwerkzeugkopf 7' mit einer entsprechenden Anzahl Schlitten versehen. In 'diesem Fall müssen die einzelnen Schlitten durch eine
ίο Feder in daueriider Berührung mit dem Ring i'4 gehalten werden.
Das Stoßen wird gewöhnlich als eine der letzten Arbeiten ausgeführt, bevor das Werkstück von der Stange abgeschnitten wird,
15· oder kann auch z. B. bei einem Futterautomaten zu irgendeinem für diese Arbeit geeigneten Zeitpunkt erfolgen.
Der Gang der Stoßvorrichtung wird durch den Hauptwerkzeugschlitten 2 geregelt. Der notwendige Vorschub des Stoßwerkzeuges wird durch das Steuerorgan des Hauptwerkzeugschlittens 2 geregelt. Dieser Vorschub beträgt gewöhnlich etwa 0,13 mm bis 0,25 mm auf eine Umdrehung, so daß keine übermäßige Beanspruchung der Stoßwerkzeuge stattfindet.
Die Lager für die Schneidwerkzeugspindel 7, die in einigen Fällen, wie z. B. bei kleinen Automaten, mit einer hohen Spindelgeschwindigkeit umlaufen, sind vollständig in einem Gehäuse untergebracht und mit einem Ölbehälter 25 versehen, so daß die Stoßvorrichtung für schnell oder langsam laufende Maschinen benutzt werden kann und ganz unabhängig von einer zur anderen Maschine auswechselbar ist, vorausgesetzt, daß diese Maschinen die gleiche Größe und Ausführung haben; deshalb ist keine besondere Bauart nötig, um die Stoßvorrichtung zu tragen. ·

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Einschneiden von Nuten in die Stirnfläche eines in einem Automaten o. dgl. bearbeiteten Werkstükkes mit einem Werkzeug, das von einem in einer Führung verschiebbar gelagerten Schlitten getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugkopf (7') zwangsläufig mit der gleichen Umlaufzahl wie das Werkstück angetrieben und der in dem umlaufenden Werkzeugkopf gelagerte Werkzeugschlitten (15) mittels in einem feststehenden Exzenterring (14) laufender Steuerrollen (16') hin und her bewegt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterring (14) einen Teil des die Werkzeug-■spindel tragenden Gehäuses (10) bildet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEN34597D 1932-12-11 1932-12-11 Vorrichtung zum Einschneiden von Nuten Expired DE640759C (de)

Priority Applications (1)

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DEN34597D DE640759C (de) 1932-12-11 1932-12-11 Vorrichtung zum Einschneiden von Nuten

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DE640759C true DE640759C (de) 1937-01-12

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