DE640373C - Steuerung von Gleichrichteranlagen - Google Patents

Steuerung von Gleichrichteranlagen

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DE640373C
DE640373C DES106376D DES0106376D DE640373C DE 640373 C DE640373 C DE 640373C DE S106376 D DES106376 D DE S106376D DE S0106376 D DES0106376 D DE S0106376D DE 640373 C DE640373 C DE 640373C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DES106376D
Other languages
English (en)
Inventor
Georges Andry
Ernst Schroeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for parallely feeding a single network by two or more generators, converters or transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Steuerung von Gleichrichteranlagen, insbesondere eine,Selbststeuerung von Gleichrichter-Unterwerken.
Es ist bereits bekannt, bei Gleichrichteranlagen mehrere mit einer gemeinsamen Wiedereinschaltevorrichtung versehene, sich selbsttätig· in Abhängigkeit von der Belastung zu- und abschaltende Gleichrichtergruppen vorzusehen. Auch ist es bei der Selbststeuerung von aus mehreren Gleichrichtergruppen bestehenden Gleichrichter-Unterwerken üblich, beispielsweise mittels einer ihre Schaltkommandos nach einstellbarer Zeit ausführenden Schaltuhr, zunächst nur die führende Gleichrichtergruppe einzuschalten, während sich die anderen Gleichrichtergruppen (Hilfs- oder Reservegruppen) je nach Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt abhängig von der Belastung mittels verzögerter Zuschalterelais zu- und abschalten. Außerdem erhält jede Gruppe für sich eine sogenannte Wiedereinschaltevorrichtung, die beim Auslösen des Schutzschalters der betreffenden Gruppe diese Gruppe mehrere Male wieder einzuschalten versucht.
Da es vorkommen kann, daß bei einer plötzlich auftretenden Überlastung der Schutzschalter der führenden Gruppe ausschaltet, bevor die erste Hufs- bzw. Reservegruppe durch ihr Zuschalterelais zum Einschalten gebracht wird, wird dann auch nur die Wiedereinschaltevorrichtung der führenden Gruppe in Tätigkeit treten und diese führende Gleichrichtergruppe allein wieder einschalten. Da die Überlastung aber weiter bestehen bleiben kann, würde sich dieses Spiel wiederholen, und die führende Gleichrichtergruppe wird sich nach mehreren vergeblichen Wiedereinschalteversuchen blockieren, d. h. die führende Gleichrichtergruppe setzt nach mehreren vergeblichen Wiederein*- schalteversuchen vollständig aus, trotzdem ,die Gleichrichter der betreffenden Gruppe an und für sich noch voll betriebsfähig sind.
Das gleiche kann auch eintreten bei Wiederkehr der wegbleibenden Drehstromspannung; es schaltet sich dann, zunächst ebenfalls nur die führende Gleichrichtergruppe ein. Ebenso kann es vorkommen, daß schon beim ersten Einschalten der Anlage durch die Zeitschaltuhr die Belastung so groß wird, daß der Schutzschalter der führenden Gleicl· richtergruppe sofort wieder zum Auslösen kommt.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch ausgeschlossen, daß man bei Gleichrichteranlagen der vorerwähnten Art die wechselstromseitigen Schutzschalter sämtlicher Gleichrichtergruppen einerseits an die allen Gleichrichtergruppen gemeinsame Wiedereinschaltevorrichtung, andererseits an das gegebenenfalls als Schaltuhr ausgebildete
*) Von dein Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Georges Andry in Brüssel und Ernst Schröder in Berlin-Staaken.
Schaltorgan und die Schutzschalter, der Hilfs- oder Reservegruppen außerdem noch an je ein Zuschalterelais anschließt. Man sorgt so dafür, daß sich bei Wiederkehr der weggebliebenen Oberspannung und beim Einschalten zunächst alle Gleichrichtergruppen in Be trieb setzen. Hiernach schalten sich die Hilfs- bzw. Reservegruppen bei Nichtbedarf nach einer einstellbaren Zeit selbsttätig wieder ab.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung.
Fig. ι zeigt eine ältere Steuerung für
Gleichrichteranlagen, während Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer neuen
Selbststeuerung' für Gleichrichteranlagen der obenerwähnten Art veranschaulicht.
In Fig. ι sind drei Gruppen I, II und III von Gleichrichtern i-i, 2-2 und 3-3 dargestellt. Jeder Gleichrichtergruppe ist einer der Schutzschalter 4, 5 und 6 zugeordnet. Im vorliegenden Fall soll die Gruppe I als führende Gruppe gelten; die Gruppenil und III bilden die erste und zweite Hilfs- oder Reservegruppe. Auf den Schutzschalter 4 der führenden Gruppe I wirkt die Schaltuhr 7 ein, während auf die Schutzschalter 5 und 6 der Gleichrichtfergruppen II, III die Zuschalterelais 8 und 9 einwirken. Es werde zunächst die führende Gleichrichtergruppe I eingeschaltet, während sich die anderen Gleichrichtergruppen (Reservegruppen) j e nach Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt abhängig von der Belastung mittels der verzögerten Zuschalterelais 8 und 9 zu- und-abschalten. Jeder Gleichrichtergruppe ist eine Wiedereinschaltevorrichtung 10, 11 und 12 zugeordnet, die beim Auslösen des Schutzschalters der betreffenden Gruppe diese Gruppe mehrere Male wieder einzuschalten versucht. Bei einer plötzlich auftretenden Überlastung werde der Schutzschalter 4 der führenden Gleichrichtergruppe I ausgeschaltet, bevor die erste Hilfs- oder Reservegruppe II durch ihr Zuschalterelais 8 zum Einschalten gebracht wird. Hierbei wird nur die Einschaltevorrichtung 10 zur führenden Gruppe I in Tätigkeit gesetzt, und nur diese führende Gleichrichtergruppe wird wieder eingeschaltet. Da die Überlastung aber weiterhin bestehen bleiben kann, wiederholt sich dieses Spiel. Die führende Gleichrichtergruppe I blockiert sich dann nach mehreren vergeblichen Wiedereinschalteversuchen, d. h. diese Gleichrichtergruppe I wird für den Betrieb der Gleichrichteranlage unbrauchbar, trotzdem betriebstechnisch eine Ursache hierfür an und für sich nicht vorliegt. Es kann hierbei, wie bereits oben erwähnt wurde, vorkommen, daß schon beim ersten Einschalten der Anlage durch die Zeitschaltuhr 7 eine so große Belastung auftritt, daß der Schutzschalter 4 der führenden Gruppe I sofort wieder zum Auslösen kommt.
Gemäß Fig. 2, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, sind die Gleichrichtergruppen I bis III mit einer einzigen allen Gruppen gemeinsamen Wiedereinschaltevorrichtug 13 ausgerüstet. Die Wiedereinschaltevorrichtung 13 steht mit den Schutzschaltern 4, 5 und 6 in Verbindung. Die Zeitschaltuhr 7 wirkt auf die Schutzschalter 4, 5 und 6 gleichzeitig ein. Die Schutzschalter 5 und 6 sind außerdem an die Zuschalterelais 8 und 9 angeschlossen. Bei Wiederkehr der weggebliebenen Oberspannung und beim Einschalten der Anlage durch die Zeitschaltuhr 7 werden nach diesem Ausführungsbeispiel zunächst sämtliche Gleichriehtergruppen I bis III in Betrieb gesetzt. Die Reservegruppen II, III können sich bei Nichtbedarf nach einer einstellbaren Zeit selbsttätig wieder abschalten.
Die neue Schaltanordnung hat außer dem Vorteil, daß für alle Gruppen nur eine Wiedereinschaltevorrichtung benötigt wird, die besonders vorteilhafte Eigenschaft, daß beim Einschalten durch die Schaltuhr und nach dem Einschalten bei Wiederkehr der weggebliebenen Oberspannung jedesmal die gesamten Hilfs- oder Reservegruppen überprüft werden, d. h. auch sämtliche Organe der Hilfsgleichrichter werden zumindest kurze Zeit in Tätigkeit gesetzt, so daß etwaige Fehler der Anlage rechtzeitig bemerkt werden können. Hierdurch wird erreicht, daß der Wert der Hilfsgruppen als Reservegruppen rechtzeitig erkannt werden kann. Außerdem wird beim Auslösen der führenden' Gruppe durch Überstrom durch die allen Gruppen gemeinsame Wiedereinschaltevorrichtung ebenfalls das selbsttätige Einsetzen aller Reservegruppen erreicht, so daß sich nach Auftreten eines Überstromes, der zum Auslösen des Schutzschalters 4 geführt hat, die Belastung zunächst auf sämtliche für den Betrieb vorgesehene Gleichrichtergruppen verteilt und hierdurch ein überflüssiges Blockieren der führenden Gleichrichtergruppe ausgeschlossen ist. Die neue 1x0 Schaltanordnung bietet außerdem den Vorteil, daß die Leitungsführung besonders einfach und übersichtlich wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Steuerung von Gleichrichteranlagen, insbesondere Selbststeuerung von Gleichrichter-Unterwerken, die mit mehreren mit einer gemeinsamen Wiedereinschaltevorrichtung versehenen, sich selbsttätig in Abhängigkeit von der Belastung zu- und
    640873
    abschaltenden Gleichrichtergruppen arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselstromseitigen Schutzschalter (4, 5, 6) sämtlicher Gleichrichtergruppen^ (I, II, III) einerseits an die allen Gleichrichtergruppen gemeinsame Wiedereinschaltevorrichtung (13), andererseits an das gegebenenfalls als Schaltuhr (7) ausgebildete Schaltorgan und die Schutzschalter der Hilfs- oder Reservegruppen außerdem noch an je ein Zuschalterelais angeschlossen sind.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen
DES106376D 1932-09-24 1932-09-24 Steuerung von Gleichrichteranlagen Expired DE640373C (de)

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