DE640307C - Hohlmahlkoerper - Google Patents

Hohlmahlkoerper

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DE640307C
DE640307C DEK137742D DEK0137742D DE640307C DE 640307 C DE640307 C DE 640307C DE K137742 D DEK137742 D DE K137742D DE K0137742 D DEK0137742 D DE K0137742D DE 640307 C DE640307 C DE 640307C
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Germany
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hollow
steel
grinding
grinding body
blank
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details
    • B02C17/20Disintegrating members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

iDiioitneek ^
Dur. lud. Cigeiidom
-21 AUG. .b3v
AUSGEGEBEN AM
5. JULI 1937
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Mahlkörper für die Hartzerkleinerung in Kugel-, Trommel-Verbundmühlen usw. In derartigen Mühlen wurden bisher vielfach Flintsteine und massive Kugeln aus Stahl und Gußeisen verwendet. Flintsteine zeigten hierbei den Nachteil, daß sie den in der Mühle teilweise auftretenden hohen Temperaturen sowie den Erschütterungen während des Mahlprozesses nicht gewachsen waren. Sie platzten in großem Umfange, und die Bruchstücke und Splitter der Flintsteine setzten sich dann in den Ausgangsschlitzen der Mühlen fest bzw. gelangten in das aufbereitete Mahlgut. Massive Kugeln aus Stahl, Eisen oder sonstigem Metall dagegen belasten infolge ihres hohen spezifischen Gewichtes den ι Antrieb der Mühle sehr stark und verlangen infolgedessen einen verhältnismäßig hohen Kraftbedarf.
Die vorliegende Erfindung hat kugelförmige
j Hohlmahlkörper zum Gegenstand, die wegen ' ihres Hohlraumes . in der aufgeschütteten Mahlkörpermasse ein wesentlich geringeres spezifisches Gewicht als massive Kugeln be- ; sitzen und infolgedessen, bei gleichem Mahl-, körperauffül lungs volumen in der Mühle, wäh-' rend des Mahlprozesses einen weit geringeren Kraftbedarf erfordern.
Die vorliegenden kugelförmigen Hohlmahlkörper kennzeichnen sich nun dadurch, daß sie nach einem bekannten Verfahren geschmiedet oder gezogen oder gepreßt sind und aus Stahl, Schmiedeeisen oder· einem sonstigen schmiedbaren Metall bestehen. Je nach Art des zu zerkleinernden Materials, dem Verwendungszweck oder den jeweils auftretenden Anforderungen lassen sich die vorliegenden Hohlkugeln als runde Kugeln oder auch als Kugeln mit Abfiachungen, mit konkaven Ausbuchtungen oder auch als Würfel mit abgerundeten Ecken oder in ähnlicher Form und Ausgestaltung herstellen.
Die Herstellung der Hohlkugeln gemäß der Erfindung erfolgt in bekannter Weise aus einer flachen, viereckigen oder runden Platte aus Stahl oder sonstigem schmiedbarem Metall, welche zunächst zu einem tulpen- bzw. becherförmigen Rohling vorgearbeitet wird, der dann in einem weiteren Arbeitsgang seine endgültige Form als runde Hohlkugel oder als ähnlich gestalteter Hohlkörper bekommt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt,
Abb. ι zeigt eine geschmiedete Hohlkugel in Ansicht.
Abb. 2 ist ein Grundriß von Abb. 1.
Abb. 3 veranschaulicht einen senkrechten Schnitt durch die Hohlkugel gemäß Abb. 1.
Die Abb. 4 und 5 stellen ein Stück Flacheisen, Flachstahl oder sonstiges Metall dar, aus welchem die Hohlkugel gemäß Abb. r bis 3 hergestellt wird.
Abb. 6 zeigt in perspektivischer Darstellung einen aus einer solchen Platte hergestellten Rohling.
Abb. 7 zeigt eine ähnliche Darstellung des Rohlings nach weiterer Bearbeitung.
Abb. 8 veranschaulicht in Ansicht eine Hohlkugel mit zwei Abflachungen.
Abb. 9 und io zeigen in Ansicht bzw. Grundriß eine Ausführungsform einer Hohlkugel als Würfel mit abgerundeten Ecken.
Abb. Ii veranschaulicht einen Schnitt durch eine allseitig geschlossene Hohlkugel mit zwei konkaven Ausbuchtungen.
Abb. 12 ist ein Grundriß von Abb. ii. Abb. 13 stellt im Schnitt einen Rohling dar, der aus einer runden Platte aus Stahl o. dgl. hergestellt ist.
Abb. 14 ist ein Grundriß von Abb. 13, während
Abb. 15 die fertige, aus dem Rohling gemäß Abb. 13 hergestellte Hohlkugel veranschaulicht.
Die Abb. 1 bis 3 der Zeichnung zeigen die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden geschmiedeten Hohlmahlkörper als allseitig völlig geschlossene Hohlkugel a, die nur auf der einen Oberflächenhälfte noch die zusammengepreßten Fugen b erkennen läßt. Die Herstellung dieser Hohlkugel geschieht in der Weise, daß eine quadratische flache Platte c (Abb. 4 und 5) aus Stahl oder sonstigem schmiedbarem Metall im warmen Zustande durch einen am unteren Ende halbkugelförmig gestalteten Stempel in einer entsprechenden Matrize zu einem tulpenförmigen Rohling d gemäß Abb. 6 vorgezogen wird. Die vier Ecken der Platte c bilden dann die Zakken / des Rohlings d. Durch weitere Bearbeitung in kugelförmigen Gesenken werden dann die Zacken/ nach innen gebogen, wie es die Abb. 7 zeigt, bis die fertige, allseitig völlig geschlossene Hohlkugel α gemäß Abb. 1 und 2 erhalten wird. Durch das Stauchen bzw. vollkommene Zusammenpressen der Zacken / bildet sich dabei innerhalb der Hohlkugel ein Wulstrand g (Abb. 3).
Die geschmiedeten Hohlkugeln α lassen sich durch weitere Bearbeitung in ihrer äußeren Gestaltung beliebig abändern. So kann die Hohlkugel gemäß Abb. 8 mit einer, zwei oder mehreren ebenen Abflachungen /; ausgestattet sein. Bei sechs ebenen, angedrückten Flächen erhält man dann einen Würfel i mit abgerundeten Ecken (s. Abb. 9 und 10). Ebenso können die Hohlkugeln mit konkaven Ausbuchtungen k gemäß Abb. 11 und 12 versehen werden.
Eine angenähert geschlossene Hohlkugel durch Schmieden läßt sich auch aus einer runden, flachen Platte aus Stahl oder sonstigen schmiedbaren Metall erzielen. Man erhält dann zunächst einen Rohling m (s. Abb. 13 und 14) von becherförmiger Gestalt, mit einer oberen öffnung n. Durch weiteres Zusammenpressen der die öffnung umgebenden Wandungen wird dann eine Kugel mit nahezu geschlossener Oberfläche erhalten, wie es aus Abb. 15 ersichtlich ist.
Die vorliegenden Hohlkugeln können in allen beliebigen Größen, Wandstärken und Gewichten hergestellt werden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Geschmiedeter, allseitig völlig oder fast völlig geschlossener Hohlmahlkörper aus Stahl oder sonstigem schmiedbarem Metall.
2. Mahlkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er als Hohlkugel ausgebildet ist.
3. Hohlmahlkörper nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkugel mit einer oder mehreren konkaven Ausbuchtungen an der Oberfläche verseilen ist.
4. Hohlmahlkörper nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkugel mit einer oder mehreren Abflachungen versehen ist. -
5. Hohlmahlkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er als Würfel mit abgerundeten Ecken ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK137742D 1935-04-27 1935-04-27 Hohlmahlkoerper Expired DE640307C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK137742D DE640307C (de) 1935-04-27 1935-04-27 Hohlmahlkoerper

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DEK137742D DE640307C (de) 1935-04-27 1935-04-27 Hohlmahlkoerper

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE640307C true DE640307C (de) 1937-07-05

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DEK137742D Expired DE640307C (de) 1935-04-27 1935-04-27 Hohlmahlkoerper

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DE (1) DE640307C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1507628B1 (de) * 1966-11-23 1969-11-20 Knorr Bremse Gmbh Hohlkugel fuer Mahlwerke
EP0244701A3 (de) * 1986-05-03 1988-08-10 Bayer Ag Verfahren zum Zerkleinern von körnigen Koksen und deren Folgeprodukten in Mühlen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1507628B1 (de) * 1966-11-23 1969-11-20 Knorr Bremse Gmbh Hohlkugel fuer Mahlwerke
EP0244701A3 (de) * 1986-05-03 1988-08-10 Bayer Ag Verfahren zum Zerkleinern von körnigen Koksen und deren Folgeprodukten in Mühlen

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