DE634697C - Vorrichtungen zum Einatmen von staubfoermigen Mitteln - Google Patents
Vorrichtungen zum Einatmen von staubfoermigen MittelnInfo
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- DE634697C DE634697C DEG88244D DEG0088244D DE634697C DE 634697 C DE634697 C DE 634697C DE G88244 D DEG88244 D DE G88244D DE G0088244 D DEG0088244 D DE G0088244D DE 634697 C DE634697 C DE 634697C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M15/00—Inhalators
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
- A61L9/00—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air
- A61L9/015—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone
- A61L9/04—Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone using substances evaporated in the air without heating
- A61L9/12—Apparatus, e.g. holders, therefor
- A61L9/122—Apparatus, e.g. holders, therefor comprising a fan
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M2202/00—Special media to be introduced, removed or treated
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Description
- Vorrichtungen zum Einatmen von staubförmigen Mitteln Bei Atmungsvorrichtungen zum Einatmen von in Staubform gebrachten Stoffen zu Heilzwecken ist es bekannt, für die Zuführung der wirksamen Stoffe .ein Gebläse o. dgl. zu verwenden, das dem in einem Kasten oder in einem Zimmer befindlichen Tiere oder Menschen die Staubmischung zubläst. Dieses Verfahren bedingt kostspielige und verwickelte Gerätanordnungen, auch ist der notwendige besondere Aufenthaltsraum für die behandelten Lebewesen von besonderer, kostspieliger Bauart und oft mit Unbequemlichkeiten und Nachteilen für den erstrebten Zweck verbunden.
- Ferner ist bekannt, mit Hilfe eines Einatmungsapparats das einzuatmende staubförmige Medikament im unteren Teile eines Gefäßes durch eine rotierende, mit Stäbchen oder Bürsten versehene Welle aufzuwirbeln und durch einen Schlauch einatmen zu lassen. Dieses Verfahren hat vor allem den Nachteil, daß der Einatmende den Staub ansaugen muß.
- Weiter ist auch eine Apparatur beschrieben worden, mittels der ein staubförmiges Arzneimittel in einem Kasten aufgewirbelt und gegen ein zylindrisches Sieb geworfen wird, wonach es zwecks inniger Vermischung mit der einzuatmenden Luft durch ein Flügelwerk mit der Luft vermischt und dem Einatmenden zugeführt wird. Für den Betrieb dieser Vorrichtung ist ein Becherwerk notwendig, das das beständig leer werdende zylindrische Sieb vom Boden des Kastens her immer wieder neu mit Arzneistaub füllt. Auch sind schon Apparaturen beschrieben worden, bei denen das heilkräftige Pulver durch ein Sieb in .einen Luftstrom gebracht wird, wobei zur Verhinderung der Verstopfung des Siebes eine Rüttelvorrichtung in der Apparatur angeordnet ist. Allen diesen Vorrichtungen ist der Mangel gemeinsam, daß eine gründliche und, schnelle Desinfektion des Apparats zwecks aufeinanderfolgender Benutzung durch mehrere Patienten praktisch undurchführbar ist. Demgegenüber bildet den Gegenstand der Erfindung eine wesentlich einfachere sowie auch mit Leichtigkeit den Wechselbetrieb mit verschiedenen Patienten in einwandfreier Weise gestattende, leicht zu desinfizierende Vorrichtung.
- Diese Apparatur dient insbesondere zur Erzeugung eines künstlichen Klimas, bei dem der in der Luft enthaltene Staub von Wichtigkeit ist. Von großer Bedeutung ist, wie gefunden wurde, das Wüstenklima.
- Nach der Erfindung ist der Stoff, dessen feinste Teilchen einzuatmen sind, in einem Gefäßeingeschlossen, das derart bewegt wird, daß im Innern des Gefäßes Staub entsteht, der vermittels an der Stirnseite des Gefäßes angebrachter Öffnungen unmittelbar zur Einatmung gelangt. Hierbei wird im wesentlichen nur derjenige Teil des: Stoffes, welcher auf dem Wege der Atmung zur Wirkung kommen soll, in feiner Verteilung entnommen, und es bleibt alles übrige in dem Gefäß zurück. Jede lästige Verschmutzung des Aufenthaltsraumes hört damit auf, und es wird von dem wirksamen Stoff der sparsamste Gebrauch gemacht. Besonders praktisch gestaltet sich dieses Verfahren, wenn man das Gefäß sich um.: eine Achse drehen läßt. Die Zeichnung stet #@; ein solches Gerät dar. Hier ist ein mittelste eines Gestells in seiner Höhe verstellbares--.' zylindrisches, auf seiner Innenfläche mit Rillen oder Leisten oder einer rauhen Innenbekleidung usw. versehenes Gefäß dargestellt, das eine geschlossene Mantelfläche aufweist. Durch einen Motor M wird es um seine gegen die Horizontale geneigte Achse mit Hilfe einer biegsamen Welle in Umdrehung versetzf. Die Vorderseite des mit einer geringen Menge des pulverförmigen Atmungsstoffes gefüllten Gefäßes G ist nur mit Drahtgaze verschlossen oder offen. Bei einer bestimmten, von dem Stoff, den Rillen oder Rauhigkeitsgrad USW. im Gefäß, dem Durchmesser des Gefäßes, der Drehungsgeschwindigkeit -des Motors abhängigen Menge wird erreicht, daß beständig von dem Mund oder der Vase -des Einatmenden der wirksame Stoff in einem feinen Staub oder Rauch aus der öffnung des Gefäßes G entnommen werden kann.
- Soll die Behandlung abgebrochen werden, so -braucht man nur die Drehung des Gefäßes G anzuhalten, ohne das Gefäß aus dem Behandlungsraum entfernen zu müssen oder den Patienten seinen Aufenthaltsort wechseln zu lassen.
- In besonderen Fällen wird man den Antrieb des Gerätes ohne jeden Motor nur von Hand erfolgen lassen und so die Vorrichtung besonders wohlfeil und einfach gestalten. Ferner läßt sich das Verfahren so abändern. daß der
kannter Mittel bedienen, z. B. die Luft aus der Umgebung des Apparats durch einen Ventilator wegblasen, oder man verbindet gleich den Ventilator mit dem Apparat, der den Staub erzeugt, indem man entweder den Stauberzeugungsapparat direkt auf der Achse des Ventilators anbringt oder die drehbare Dose des Atmungsgerätes mit Flügeln versieht und durch den Luftstrom des Ventilators in Umdrehung versetzt.,Apparat in einem Schacht o. dgl. steht und .`.. Luft aus der Umgebung des Apparats :ii'Aen Raum, in welchem sich die den wirk- men Stoff einatmenden Personen befinden, `geleitet wird. Hierbei wird man sich be-
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einatmen von staubförmigen Arzneimitteln, Riechstoffen o. dgl., bei welcher das Pulver in bewegten Gefäßen aufgewirbelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegte Gefäß eine geschlossene Mantelfläche aufweist und das Pulver durch eine zweckmäßig durch ein Sieb verschlossene Stirnfläche des Gefäßes unmittelbar zur Einatmung gelangt.
- 2, Vorrichtung zum Einatmen von staubförmigen Arzneimitteln o: dgl. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß eine gerillte, aufgerauhte oder mit Leisten versehene Innenwandung aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG88244D DE634697C (de) | 1934-06-12 | 1934-06-13 | Vorrichtungen zum Einatmen von staubfoermigen Mitteln |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG0088244 | 1934-06-12 | ||
| DEG88244D DE634697C (de) | 1934-06-12 | 1934-06-13 | Vorrichtungen zum Einatmen von staubfoermigen Mitteln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE634697C true DE634697C (de) | 1936-09-02 |
Family
ID=25979186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG88244D Expired DE634697C (de) | 1934-06-12 | 1934-06-13 | Vorrichtungen zum Einatmen von staubfoermigen Mitteln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE634697C (de) |
-
1934
- 1934-06-13 DE DEG88244D patent/DE634697C/de not_active Expired
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