DE634518C - Verfahren zur Herstellung von innen emaillierten und aussen metallueberzogenen Blechagfaessen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von innen emaillierten und aussen metallueberzogenen Blechagfaessen

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DE634518C
DE634518C DESCH106393D DESC106393D DE634518C DE 634518 C DE634518 C DE 634518C DE SCH106393 D DESCH106393 D DE SCH106393D DE SC106393 D DESC106393 D DE SC106393D DE 634518 C DE634518 C DE 634518C
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    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D5/00Coating with enamels or vitreous layers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D5/00Coating with enamels or vitreous layers
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von innen emaillierten und außen metallüberzogenen Blechgefäßen Blechhohlkörper, namentlich auch Kochgeschirre, Waschkessel u. dgl., werden bereits außen und innen mit zwei verschiedenen Schichten überzogen, jedoch mit gleichartigen, z. B. aus Metall. Das Überziehen erfolgt durch Ineinanderschachteln einzelner gezogener Töpfe aus den entsprechenden Metallen, z. B. einem Grundkörper aus Eisen oder Stahlblech und einem inneren bzw. äußeren Metallüberzug oder auch auf galvanischem Wege. Auch werden Waschbehälter innerhalb eines zementierten Rahmens mit einem Blechmantel und einer diesen abdeckenden Emailschicht ausgekleidet. Die Herstellung solcher Gefäße bereitet an sich keine besonderen Schwierigkeiten. Wesentlich schwieriger ist jedoch die Anbringung von zwei in ihrer Natur ganz verschiedenartigen überzügen, wie innen Email und außen Chrom, weil diese ungleichartigen überzüge eine ganz unterschiedliche Behandlung erfordern. Der Emailüberzug muß eingebrannt werden, während sich der Metallüberzug auf galvanischem Wege erzielen läßt.
  • Bei der Herstellung von außen mit Metall und innen mit Email überzogenen Gefäßen wird bisher in der Regel so verfahren, daß als ilbergang der oben geraubte Rand mit einer Oxydschicht bestehen bleibt, die von keiner der beiden überzugschichten bedeckt ist. Solche Gefäße sind aber wegen der dunkelfarbigen Oxydschicht unansehnlich.
  • Die Erfindung betrifft gleichfalls ein Verfahren zur Herstellung von innen emaillierten und außen metallüberzogenen Blechgefäßen, besteht jedoch gegenüber den üblichen Verfahren darin, daß die Stoßstelle zwischen den beiden Überzügen, z. B. der Topfrand, aufgerauht wird, dann der innere Emailüberzug aufgebracht, die zu galvanisierende Außenfläche mit Ausnahme der Stoßstelle durch Schleifen oder ähnliche Maßnahmen von der Oxydschicht befreit und schließlich in der Weise galvanisiert wird, daß die Außenfläche und die Stoßstelle mit einem Metallüberzug versehen werden. Die sich durch die vorhergehende Behandlung, insbesondere auch bei dem Einbrennen des Emails, ergebende Oxydschicht des Stoßrandes wird bei dem Abschleifen der äußeren Wand des Gefäßes nicht mit blank geputzt, sondern bleibt als solche bestehen, damit sie den erforderlichen Rostschutz, bietet. Bei dem nachfolgenden Verchromen der Außenfläche des Gefäßes setzt sich das Chrom auch in der geraubten oxydierten Fläche mechanisch fest und bildet einen vollständig dichten Abschluß zwischen äußerer Chromschicht und innerer Emailschicht. Dadurch erhält die Stirnfläche des Topfes ein metallisch blankes Aussehen, und es wird ein glatter Anschluß der äußeren an die andersartige innere Schicht erhalten. Damit ist auch die Stirnfläche in doppelter Hinsicht geschützt, und außerdem ist sie blank, und der Topf erhält ein besseres Aussehen. Die sich auf dem geraubten Rand festsetzende Chromschicht geht keine chemische Verbindung mit der darunter befindlichen Oxydschicht ein, sondern krallt sich in der rauhen Fläche des Topfrandes mechanisch fest.
  • Das Verfahren ist an Hand der Zeichnüne nachstehend erläutert, auf der Abb. i das Ausführungsbeispiel eines der Form beliebigen Gefäßes im senkrechten' Schnitt darstellt.
  • Abb.2 zeigt einen Teilschnitt durch die Gefäßwand mit dem Stoß in übertriebenem Maßstab und Abb.3 dazu eine teilweise Oberansicht. Das Gefäß a kann beliebiger Form, Größe und Art sein, je nach seiner Bestimmung, z. B. als -Koch-, Wasch- u. dgl. Behälter. Der Hauptkörper a besteht aus Eisen- oder Stahlblech und kann gezogen, gestanzt, gepreßt oder auf andere Weise hergestellt sein. Nach _der" Vorbereitung seiner Innenfläche wird diese mit einem Emailüberzug b versehen, der in üblicher Weise eingebrannt wird. Der Emailüberzug erstreckt sich bis zum oberen Rand a' des Gefäßes a, der künstlich gerauht wird, z. B. durch Herstellung einer feinen Riefelung c gemäß Abb. 2 und 3, so daß die Stoßfläche in sich gebrochen ist. Die Riefelung hält sich zweckmäßig in Maßen unterhalb eines Millimeters. Bei dem Einbrennen der Emailschicht entsteht auf der Stoßfläche eine geie Oxydschicht, die das - Metall a gegen weitere Einwirkung schützt, aber auch mit der Emailschicht 'in gewissem Ausmaße eine Verbindung eingeht.
  • Nach dem Einbrennen der Emailschicht wird der Innenraum des Gefäßes a z. B. mittels eines Deckels abgedeckt und abgedichtet oder auch z. B. durch eine geeignete Lackschicht gegen die Einwirkung von Beizen und ,Säuren bzw. galvanischen Bädern geschützt, Üie sich nach der Fertigstellung des Gefäßes 132w. nach dem Verchromen der Außenseite 'durch geeignete Behandlung wieder entfernen läßt. Danach wird die Außenseite in der bei dem Verchromen üblichen Weise weiter behandelt, also gebeizt, und mit den Grundüberzügen für die äußere Chromschicht versehen, die danach in derselben Weise, vornehmlich durch Galvanisieren, aufgebracht wird. Die Chromschicht setzt sich in den durch die Unebenheiten des Stoßstreifens c entstandenen Vertiefungen fest, so daß an der Stoßstelle zwischen Emailschicht b und Chromschicht d das Gefäß a gleichfalls geschützt ist und der Übergang nicht stört.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von innen emaillierten und außen metallüberzogenen Blechgefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstelle zwischen den beiden Überzügen, z. B. der Topfrand, aufgerauht wird,- dann der innere Emailüberzug aufgebracht, die zu galvanisierende Außenfläche mit Ausnahme der Stoßstelle durch Schleifen oder ähnliche Maßnahmen von der Oxydschicht befreit und schließlich in der Weise galvanisiert wird, daß die Außenfläche und die Stoßstelle mit einem Metallüberzug versehen werden.
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