DE634401C - Braupfannenofen mit einem in den Heizkanal einmuendenden Kanal zur Einfuehrung von Kaltluft - Google Patents

Braupfannenofen mit einem in den Heizkanal einmuendenden Kanal zur Einfuehrung von Kaltluft

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DE634401C
DE634401C DEH136347D DEH0136347D DE634401C DE 634401 C DE634401 C DE 634401C DE H136347 D DEH136347 D DE H136347D DE H0136347 D DEH0136347 D DE H0136347D DE 634401 C DE634401 C DE 634401C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B1/00Combustion apparatus using only lump fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/013Combustion apparatus for solid fuel for use in baking ovens or cooking vessels

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  • Thermal Sciences (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

  • Braupfannenofen mit einem in den Heizkanal einmündenden Kanal zur Einführung von Kaltluft Bei Braupfannenöfen ist es erforderlich, während des Sudprozesses das Feuer schnell anzufachen und wieder zu. unterbrechen. Außerdem tritt beim Entleeren der Pfanne oft eine überhitzung des Pfannenbodens ein.
  • Um nun während des Betriebes ein Dämpfen des Feuers oder ein Herunterreißen des glühenden Brennstoffes vom Rost sich zu ersparen, hat man bereits bei solchen Zofen vorgeschlagen, an den durch einen Abzugkanal mit dem Schornstein verbundenen Heizkanal der Pfanne einen durch eine Klappe verschließbaren Kaltluftkanal anzuschließen, durch welchen beim Schließen des Abzugkanals und Öffnen der Klappe die Kaltluft gezwungen wird, um den Kessel herum in den Feuerraum zu strömen und dabei die Kesselwände zu kühlen. Bei .diesen bekannten Einrichtungen wird aber die den Heizzug durchziehende Kühlluft entweder über den Rost in den Feuerraum geleitet oder durch den Rost nach abwärts gesaugt, so daß die in den Feuergasen vorhandene Wärme alsdann verlorengeht.
  • Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Ofen soll nun bei Unterbrechung der Beheizung der Pfanne durch Einlassen des Kaltluftstromes in 'den Heizkanal die Verbrennung auf dem Rost in gleicher Weise weitergeführt und die in dem Feuerraum erzeugte Wärme zur Wassererwärmung ausgenutzt werden. Um dies zu erreichen, sind bei dem neuen Braupfannenofen, in dessen hinter dem Pfannenheizkanal gelegenen Abzug noch ein Wassererhitzer oder Dampferzeuger eingebaut ist, der von dem Feuerraum nach der Braupfanne führende Heizkanal und der von dem Feuerraum nach dem Wassererhitzer führende Steigkanal wechselweise durch ein Absperrmittel absperrbar. Ferner ist ein von dem Heizkanal nach der Aschkammer führender, durch .ein Absperrmittel bei Beheizung der Pfanne verschließbarer Verbindungskanal vorgesehen, durch welchen bei abgeschlossenem Heizkanal und geöffneten Kaltlufteinlaß die Kaltluft nach Umspülung der Braupfanne als Verbrennungsluft in die Aschkammer geführt wird. Durch Umstellen der Absperrmittel, die zweckmäßig miteinander gekuppelt sein können, wird also der Feuergasstrom von dem Pfannenkanal nach dem Steigkanal umgelenkt und dadurch dem Wasserbereiter zu dessen Erwärmung zugeleitet.
  • Auf der Zeichnung ist der neue Braupfannenofen in einer Ausführungsform im Schnitt dargestellt.
  • Der Feuerraum a des Ofens hat in der Rückwand und der Decke je eine Feuerluke. Erstere führt in einen ringförmigen Kanal h, durch welchen die Feuergase um die Braupfanne herumgeführt werden, letztere in einen Steigkanal s, in den ein Wasservorwärmer oder Dampfkessel c eingebaut ist. An der Rückwand des Feuerraumes ist eine Klappe d aufgehängt; durch welche entweder die eine oder die andere Feuerluke abgeschlossen werden kann. Ferner ist in der Decke des Ofens unmittelbar neben der Stelle, wo der Ringkanal h in den Steigkanal s einmündet, ein Kanall für den Eintritt von Kaltluft# vorgesehen. Durch- diesen Kanal kann die -Luft in den Heizzug eintreten, wenn die Klappe e niedergeklappt ist und dabei die Abzugöffnung des Ringkanals in den Schornstein versperrt.. Um diesen Luftstrom unter den Rösf zti führeu, ist unmittelbar hinter der Feuerbrücke des Feuerraumes noch eine nach dem Aschenraum führende Öffnung k vorgesehen, die: für gewöhnlich durch eine Klappe/ verschlossen ist. Sämtliche Klappen d, e und f können durch geeignete Mittel miteinander gekuppelt sein, so- daß beim Verstellen der einen auch die anderen beiden mitverstellt werden.
  • Soll die Pfanne beheizt werden, so- befinden sich sämtliche Klappen d, e, f in der in ausgezogenen Linien dargestellten waagerechten Lage. Die vom Rost a aufsteigenden Feuergase strömen durch den Heizkanal h, bestreichen dabei den Boden und die Seitenwände der Pfanne und gelangen schließlich in den Steigkanal zum Wasservorwärmer oder Dampfkessel c.
  • Soll die - Ileizting der Pfanne plötzlich unterbrochen werden, so werden die Kappen in die senkrechte, gestrichelte _ Lage geklappt. Da die Feuerluke in der Rückwand der Brennkammer verschlossen ist, müssen nun die Feuergase durch den Steigkanals unmittelbar zum Vorwärmer c strömen= Infolge der Umstellung der beiden Klappen e und f wi d zugleich Kaltluft durch den Kanal in die Ile zzüg#-fi -eingelassen und durch die Offnung k unter den Rost geführt. Die in d,:n Heizzügen aufgespeicherte Wärme dient also zur Vorwärmung der durch den Rost in die `1'euerkamirier einströmenden Verbrennungsluft. Aus der Feuerkammer strömen die Heizgase durch den Steigkanals aufwärts und werden zur Beheizung des Kessels s ausgenutzt. Da die Pfanne an den Außenwänden von kalter Luft bestrichen und der Boden nicht mehr beheizt wird, kann die Pfanne sofort entleert werden.
  • Das Anstellen der Pfannenheizung erfolgt nach .der Betriebspause. ebenso. einfach wie das` Abstellen durch. gleichzeitiges Umlegen fier Klappen-d, e--urid f. Selbstverständlich können die Klappen auch durch Schieber oder 'ähnliche Absperrungsglieder ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Braupfannenofen mit einem hinter dem Pfannenheizkanal -in den Abzug eingebauten Wassererhitzer oder Dampferzeuger und einem in den Heizkanal einmündenden Kanal . zur Einführung von Kaltluft, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Feuerraum nach der Braupfanne führende - Heizkanal (h) und der von dem Feuerraum nach. dem Wassererhitzer führende Steigkanal (s) wechselweise durch ein Absperrmittel (d) absperrbar sind und ein von dem Heizkanal nach der Aschkammer führender, -durch ,ein Absperrmittel (f) bei Beheizung der Pfanne verschließbarer Verbindungskanal (k) vorgesehen ist, durch welchen bei abgeschlossenem Heizkanal und geöffnetem Kaltlufteinlaß' die Kaltluft nach Umspülung der Braupfanne als 'Verbrennungsluft in die Aschkammer geführt wird. -Braupfamtrnofen jzach _ Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, dalä die Absperrrrxitte.l (,e, d und f) für die Rauchgase und. für die Verbrennungsluft miteinander gekuppelt sind.
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