DE632846C - Geschoss - Google Patents
GeschossInfo
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- DE632846C DE632846C DEP69970D DEP0069970D DE632846C DE 632846 C DE632846 C DE 632846C DE P69970 D DEP69970 D DE P69970D DE P0069970 D DEP0069970 D DE P0069970D DE 632846 C DE632846 C DE 632846C
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- projectile
- chamber
- core
- jacket
- bullet
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B14/00—Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
- F42B14/02—Driving bands; Rotating bands
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
- Geschoß Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Geschosse, die aus einem Kern und einem sich über die ganze Länge des Kernes erstreckenden Mantel aus weicherem Werkstoff bestehen. Man hat bereits vorgeschlagen, bei derartigen Geschossen im Bereich des größten Durchmessers zwischen dem Kern und dem Mantel eine Kammer anzuordnen, in die sich der Mantel beim Abschuß eindrückt. Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, diese Kammer mit einem Schmiermittel zu füllen, welches beim Niederdrücken der Wandung herausgepreßt wird und eine Schmierung des Geschosses beim Durchgang durch den Lauf der Waffe bewirkt.
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Anordnung und Bemessung der zwischen dem Kern und dem Mantel des Geschosses befindlichen eindrückbaren Kammer in ihrem Verhältnis zum Bereiche des größten Geschoßquerschnittes. Erfindungsgemäß ist die zwischen dem Kern und dem ihn über seine ganze Länge umgebenden Mantel befindliche Kammer so zwischen den Enden des zylindrischen Teiles mit dem größten Geschoßquerschnitt angeordnet, daß in dem Bereiche dieses Teiles vor und hinter der Kammer noch je eine ringförmige Berührungsfläche zwischen dem Kern und dem Mantel des Geschosses verbleibt. Diese Anordnung hat zur Folge, daß nach dem Eindrücken der Kammer davor und dahinter noch je ein Dichtungsring verbleibt, in den sich die Züge des Laufes eindrücken. Dadurch wird ein hoher- Dichtungsdruck zwischen dem Geschoß und dem Lauf gewährleistet, ohne daß die Reibung und die dadurch bedingte Abnutzung des Laufes übermäßig erhöht werden, weil der im Bereiche der eindrückbaren Kammer gelegene Teil des Geschoßmantels an der Abdichtung nicht teilnimmt. Man hat bereits vorgeschlagen, Geschosse mit einem vorderen und einem hinteren Dichtungsring zu versehen, hat jedoch bisher für diesen Zweck getrennt auf den Geschoßkörper aufgebrachte Ringe oder Hülsen benutzt. Die erfindungsgemäße Bildung der Dichtungsringe- durch Anordnung einer unter dem Geschoßmantel befindlichen eindrückbaren Kammer vereinfacht die Herstellung und ermöglicht einen sicheren Halt der Dichtungsringe auf dem Geschoßkörper auch bei kleinen Geschossen.
- Zweckmäßig wird die ringförmige Berührungsfläche zwischen dem Kern und Mantel des Geschosses hinter der eindrückbaren Kammer breiter ausgeführt als vor ihr, so daß der hintere Dichtungsring breiter wird als der vordere. Der vordere Dichtungsring dient dann in der Hauptsache zur Zentrierung des Geschosses im Lauf, während der hintere Dichtungsring die eigentliche Abdichtung des Geschosses übernimmt i Vorteilhaft wird die eindrückbare Kammer;; durch eine Vertiefung der Innenfläche dehü Geschoßmantels gebildet. Diese AusführunK': gestattet eine wesentliche Vereinfachung des"' Herstellungsverfahrens, da sie nur eine Bearbeitung des weichen Geschoßmantels erfordert, während sie eine zusätzliche Bearbeitung des Geschoßkernes überflüssig macht.
- Die Zeichnungen zeigen Beispiele für die Ausführung des Geschosses nach der vorliegenden Erfindung, und zwar ist Abb. i ein Längsschnitt durch ein Geschoß, dessen Kammer durch eine Vertiefung des Geschoßmantels gebildet ist, Abb. a ein Längsschnitt durch ein Geschoß mit abgeänderter Form des Mantels und Abb.3 ein Längsschnitt durch ein Geschoß, bei dem die erfindungsgemäße Kammer durch eine Vertiefung des Kernes gebildet ist.
- Bei allen Ausführungsbeispielen besteht das Geschoß aus einem Kern :2 aus Metall; der von einem ebenfalls aus Metall bestehenden Mantel 3 bedeckt ist. Zwischen dem Kern und dem Mantel ist an der Stelle des größten Durchmessers des Geschosses zwischen den Linien 5 und 6 eine Kammer 4 in dem zylindrischen Teil A angeordnet. Bei den Ausführungsbeispielen- nach Abb. i und Abb.2 wird diese Kammer von einer Vertiefung der Innenfläche des Geschoßmantels 3 gebildet, während sie nach Abb.3 durch eine ringförmige Vertiefung der Augenfläche des Kernes 2 hergestellt ist. Der über der Kammer 4 gelegene Teil des Geschößmantels 3 ist mit Öffnungen 7 versehen, die gegebenenfalls zum Durchlaß eines in die Kammer eingefüllten Schmiermittels dienen. Der Raum zwischen den Spitzen des Kernes 2 und der Geschoßhülse 3 enthält eine Bleifüllung B.
- Beim Abschuß kommt die zylindrische Fläche A zwischen den Linien 5 und 6 mit den Zügen des Laufes in Berührung, wobei der über der Kammer 4 gelegene Teil des Geschoßmantels gegen den Kern 2 in die Kammer eingedrückt wird, wobei er seiner Verformung nur einen sehr geringen Widerstand entgegensetzt. Eine Materialanhäufung an dem zwischen den Linien 9 und 6 ge-@t'fegenen Teil wird durch die daneben befind-'-cbe Kammer q. verhindert und eine über-.'äl3ige Erhitzung somit vermieden..
- ''>,Bei dem in Abb.3 dargestellten Geschoß (tritt beim Abschuß die gleiche Wirkung ein. Gegebenenfalls kann das Geschoß mit einer oder mehreren Nuten io (Abb. 2) versehen sein. An Stelle einer einzigen Kammer 4 können auch mehrere Kammern hintereinander angeordnet werden, wobei die Größe, Lage und Gestalt der Vertiefungen des Mantels und/oder des Kernes der jeweils verwendeten Waffe angepaßt sein kann, denn der Anwendungsbereich der vorliegenden Erfindung erstreckt sich von der Revolverkugel kleinsten Kalibers bis zu den Granaten der größten Geschütze.
Claims (3)
- YATLNTANSY1tÜCHL: i. Geschoß, bestehend aus einem Kern und einem ihn über seine ganze Länge umgebenden Mantel aus weicherem Werk-Stoff, wobei an der Stelle größten Durchmessers zwischen dem Kern und dem Mantel eine Kammer angeordnet ist, in die sich der Mantel beim Abschuß eindrückt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (4) so zwischen den Enden (5 bzw. 6) des zylindrischen Teiles mit dem größten Geschoßquerschnitt angeordnet ist, daß in dem Bereiche dieses Teiles vor und hinter der Kammer noch je eine ringförmige Berührungsfläche zwischen dem Kern und dem Mantel des Geschosses verbleibt.
- 2. Geschoß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Berührungsfläche zwischen dem Kern und dem Mantel des Geschosses im Bereiche des zylindrischen Teiles mit dem größten Geschoßquerschnitt am hinteren Ende der Kammer -breiter ist als an ihrem vorderen Ende.
- 3. Geschoß nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer durch eine Vertiefung der Innenfläche des Geschoßmantels gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR181845X | 1934-01-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE632846C true DE632846C (de) | 1936-07-29 |
Family
ID=34878514
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP69970D Expired DE632846C (de) | 1934-01-02 | 1934-09-18 | Geschoss |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE405767A (de) |
| CH (1) | CH181845A (de) |
| DE (1) | DE632846C (de) |
| NL (1) | NL39897C (de) |
-
0
- NL NL39897D patent/NL39897C/xx active
- BE BE405767D patent/BE405767A/xx unknown
-
1934
- 1934-09-18 DE DEP69970D patent/DE632846C/de not_active Expired
- 1934-12-17 CH CH181845D patent/CH181845A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH181845A (fr) | 1936-01-15 |
| BE405767A (de) | |
| NL39897C (de) |
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