DE632080C - Schaltung zum Betrieb von Leuchtzellenflaechen fuer Bilduebertragung - Google Patents

Schaltung zum Betrieb von Leuchtzellenflaechen fuer Bilduebertragung

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DE632080C
DE632080C DEK133879D DEK0133879D DE632080C DE 632080 C DE632080 C DE 632080C DE K133879 D DEK133879 D DE K133879D DE K0133879 D DEK0133879 D DE K0133879D DE 632080 C DE632080 C DE 632080C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
    • H04N3/12Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by switched stationary formation of lamps, photocells or light relays

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)
  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Schaltung zum Betrieb von Leuchtzellenflächen für Bildübertragung Die Erfindung bezieht sich -auf eine Schaltung zum Betrieb einer Wiedergabefläche für Bildübertragung nach dem bekannten Zellenrasterprinzip. Das wiedergegebene Bild setzt sich gemäß Abb. i und 2 aus einer großen Zahl gleichartiger, in ihrer Intensität gesteuerter Leuchtzellen ab a2, a3 . . ., b1, b2, bz .. ., cl, c2, c3 ... usw. zusammen, die in vertikaler Richtung einpolig an die Sammelleiter 1, 2, 3 . . ., in horizontaler Richtung einpolig an die Sammelleiter 1', 2', 3'. . . angeschlossen sind. In den Abbildungen liegt jeder Vertikalsämmelleiter an den Klemmen einer vom Sender gesteuerten Erregerspannungsquelle I, 1I, III. . ., die z. B. ein von variablem Strom durchflossener Widerstand, die Sekundärwicklung des Anodenübertragers eines gesteuerten Röhrenverstärkers o. dgl. sein kann. Es ist dabei vorausgesetzt, daß eine der Zahl N solcher Spannungsquellen I, 11, III ... gleiche Zahl parallel arbeitender, lichtelektrisch gesteuerter Bildübertragungskanäle vorhanden ist, deren jeder nacheinander die Helligkeitswerte der Bildelemente einer vertikalen Reihe übermitteln soll. Hierzu wird beim Geber das zu übertragende Bild z. B. durch ein Spiegelrad über eine Zeile von N Photozellen hinwegbewegt, die den N Spannungsquellen I, II III zugeordnet sind. Dazwischen liegen also N Verstärker. Die synchron mit der Bildzerlegung beim Geber erfolgende Verteilung der Erregung auf die MLeuchtzellen jeder Vertikalreihe geschieht durch einen Umschalter U. Dieser läuft über M Kontakte 1", 2", 3"..., an welche die horizontalen Sammelleiter 1', 2', 3'. . . angeschlossen sind. Die Zahl der Bildelemente ist demnach M # N; im Sonderfall M = N ist sie =N2, und da die in Abb. 1 und 2 dargestellten, ohne weiteres verständlichen Schaltungen es dann erlauben, mit einem einzigen Umschalter von N Kontakten auszukommen, benötigt man z. B. für ein Bild von i a ooo Elementen nur i oo Segmente, über die ein einziger Verteilerarm hinweggleitet.
  • Erfindungsgemäß ist aber die vorstehend beschriebene große Vereinfachung der Schaltung und des Betriebes einer vielteiligen Leuchtzellenfläche erst dadurch praktisch ausführbar, wenn folgende Vorkehrung getroffen wird: Werden die einzelnen Leuchtzellen a1, a2, a3-.., b1, b2,« b3---, Cl, C2, C3 . . ., wie beschrieben, an die horizontalen und vertikalen Sammelleiter angeschlossen, so liegt zu derjenigen Leuchtzelle, z. B. a1, die in einem gegebenen Zeitpunkt erregt werden soll, eine Anzahl weiterer Gruppen parallel. Einer dieser Nebenschlußwege führt z. B. vom Sammelleiter i über b1, b2 und a2, ein zweiter über cl, c2, a2 USW. Eine andere Gefahr ist ferner dann gegeben, wenn die Wechselspannungen der einzelnen Speisungsquellen I, II, III... nicht gleichphasig, sondern gegenphasig, d. h. in bezug auf gewisse Leuchtzellen in Reihe wirken. So würden sich z. B. gegenphasige Spannungen, die an den Klemmen von I und II auftreten, als Spannungssumme über a1 und a2 auszugleichen suchen. Die beiden vorstehend erwähnten Gefahren beseitigt die Erfindung dadurch, daß jeder einzelnen Leuchtzelle ein Gleichrichter vorgeschaltet bzw. der Zelle selber eine Gleichrichtercharakteristik (Richtwiderstand) erteilt wird. Letzteres ist z. B. bei Glimmlichtlampen der Fall, die infolge ungleicher Formgebung und Flächengröße der Elektroden in der einen Richtung eine viel stärkere Entladungsstromstärke durchlassen als in der anderen. Werden als Leuchtzellen Glühlampen benutzt, so schaltet man in Reihe mit ' diesen zweckmäßig kleine Trockengleichrichter, die für die mittlere Betriebsstromstärke der Glühlampe dimensioniert sein müssen. Die durch die Reihenschaltung eines einseitig durchlässigen Organs bzw. durch den Richtwiderstand bei Gasentladungen beabsichtigte Wirkung ist in den Abbildungen dadurch schematisch zum Ausdruck gebracht, daß in die einzelnen Leuchtzellen eine Pfeilspitze eingezeichnet wurde. An Hand des Stromlaufschemas überzeugt man sich leicht, daß auf diese Weise sowohl unerwünschte Nebenschlüsse als auch Kurzschlüsse vermieden werden, weil in jedem Falle ein gleichrichtendes Organ in der Kette liegt, das in der Sperrichtung durchflossen werden müßte. Dieses Glied wäre z. B. bei dem, weiter oben betrachteten Nebenschluß zu a1 über bl,,b2, a2 die Zelle bzw: die Kombination b2. Erst durch diese erfindungsgemäße Maßnahme wird die Vereinfachung des Umschaltmechanismus in dem beschriebenen Umfange ermöglicht und die phasenrichtige und ungestörte Erregung jeder einzelnen Leuchtzelle relativ zur Zerlegung des Bildes am Geber quantitativ gesichert.
  • Bei solchen Einrichtungen ist es erfahrungsgemäß schwer, die Segmente i", 2", 3" des Umschalters U gegen die zerstörende-Wirkung von Funkenbildung zu schützen, insbesondere dann, wenn die einzelnen Leuchtzellen der Wiedergabefläche verhältnismäßig hohe Betriebsspannungen erfordern oderkurzzeitig starke überströme durchlassen, die sich über eine Vielheit von gleichzeitig erregten Zellen summieren. Gemäß der Erfindung ist daher nach Abb. 2 zur Entlastung der Xontakte des Umschalters U mit diesem eine rechtzeitig unterbrechende gemeinsame Vorröhre q. in Reihe gelegt. Diese durch das Gitter 5 gesteuerte Röhre wird durch eine synchrone Wechselspannung 6 immer kurz vor dem Augenblick stromlos gemacht, in welchem der umlaufende Kontakt von. dem jeweilig berührten Segment abgleitet. Die Unterbrechung erfolgt dann funkenfrei, da sie in die Röhre 4 verlegt ist> Bilden die Spannungsquellen I, II, III ... die Sekundärwicklungen von Anodenübertragern einzelner Röhienverstärker, so ist es auch angängig, statt durch die gemeinsame Röhre q., die in der dargestellten Schaltung für eine sehr beträchtliche Stromsumme dimensioniert sein müßte, die einzelnen, den Quellen I, 1I, III zugeordneten Endröhren oder Vorröhren gitterseitig zu verriegeln, wozu es nur einer synchron und in richtiger Phase wirkenden Wechselspannung bedarf. Dadurch werden für den Zeitpunkt der Kontaktunterbrechung die Spannungen an I, 1I, ITI ausgetastet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung zum Betrieb von Leuchtzellenflächen für Bildübertragung, bei welcher die Leuchtzellen einpolig an längs und quer zum' Bildfeld verlaufende Sammelleiter angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließungsweg jeder einzelnen Leuchtzelle zwischen den Sammelleitern Gleichrichtercharakteristik hat. '
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit jeder einzelnen Leuchtzelle ein besonderer Gleichrichter, beispielsweise ein Trockengleichrichter, geschaltet ist.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede einzelne Leuchtzelle eine Gasentladungsröhre ist, die selber einen Richtwiderstand bildet. ¢.
  4. Schaltung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, .daß im Linienzuge des Umschalters (U) zu den Erregerspannungen (I, II, III ... ) eine gittergesteuerte Unterbrecherröhre liegt, die periodisch durch eine synchrone und phasenrichtige Wechselspannung (6) im Zeitpunkt des Umschaltens von einem Kontakt auf den anderen verriegelt wird.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entlastung der Kontakte des Umschalters (U) die Gitter von N Verstärkerröhren, welche zum Betriebe der N Quellen (I, II, ITI ... ) dienen, phasenrichtig zur Funktion des Umschalters verriegelt werden.
DEK133879D 1934-04-19 1934-04-20 Schaltung zum Betrieb von Leuchtzellenflaechen fuer Bilduebertragung Expired DE632080C (de)

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