DE628106C - Rollkoerperlager - Google Patents
RollkoerperlagerInfo
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- DE628106C DE628106C DEM128635D DEM0128635D DE628106C DE 628106 C DE628106 C DE 628106C DE M128635 D DEM128635 D DE M128635D DE M0128635 D DEM0128635 D DE M0128635D DE 628106 C DE628106 C DE 628106C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C33/00—Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
- F16C33/30—Parts of ball or roller bearings
- F16C33/58—Raceways; Race rings
- F16C33/60—Raceways; Race rings divided or split, e.g. comprising two juxtaposed rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolling Contact Bearings (AREA)
- Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
Description
Bei gekröpften Wellen, insbesondere bei mehrfach gekröpften Kurbelwellen rasch laufender
Brenrikraftmaschinen, bereitet das Aufbringen von Wälzlagern auf die Lagerzapfen
Schwierigkeiten. Um das Anbringen solcher Lager zu vereinfachen, wurden bereits Wälzlager
mit geteiltem Innenlaufring vorgeschlagen. Die bekannten Ausführungen eignen sich jedoch meist nur für geradachsige Wellen
und haben Nachteile, die ihre Verwendung besonders bei den verhältnismäßig eng gebauten
Kurbelwellen von Fahrzeugmotoren nicht zulassen. So ist beispielsweise die Verbindung
des geteilten Innenlaufringes eines bekannten Modells derart ausgeführt, daß ein
Verbindungsstück in beide Hälften mit konischen Zapfen von der Seite her eingreift. Diese
Ausführung ist in der Herstellung kostspielig und bedingt eine gewisse Mindeststärke des
Laufringes. Außerdem wird zum Einbringen der Verbindungsstücke seitlich ein beträchtlicher
freier Platz benötigt, der bei den Kurbelwellen, insbesondere von Leichtmotoren,
nicht zur Verfügung steht. Derartige Lager sind deshalb nur für geradachsige Wellen,
insbesondere bei großen Abmessungen, verwendet worden. Nach einem anderen Vorschlag
erfolgt die Befestigung des geteilten Innenlaufringes durch Keile, die in Längsnuten
der Welle angeordnet sind. Auch die Befestigung eines solchen Lagers bedingt seitlich
einen breiten Spielraum, abgesehen davon, daß die Nuten eine Schwächung derWelle verursachen.
Auch die Verbindung der Innenringhälften eines Wälzlagers durch Schrauben
ist für Kurbelwellen von Verbrennungskraftmaschinen nicht ohne weiteres geeignet.
Die Schrauben, die seitlich der Laufbahn der Rollenangeordnet sind, erfordern eine größere
Baubreite des Lagers, damit eine größere Länge der Wrelle und eine insbesondere bei
Leichtmotoren ungünstige Verlängerung der ganzen Maschine, die eine beträchtliche Gewichts-
und Preiserhöhung, Schwingungen und andere Nachteile zur Folge hat. Allen bekannten Vorrichtungen gemeinsam ist der
Nachteil, daß das Aufbringen des Lagerringes nicht mit der nötigen Spannung vorgenommen
werden kann.
Durch die vorliegende Erfindung werden die obengenannten Nachteile der bekannten
Lagerausführungen dadurch vermieden, daß die Spannvorrichtung, die die Hälften des
Lagerringes · verbindet, in einer zur Wellenachse senkrechten Ebene aufgebracht wird.
Die Spannvorrichtung besteht aus Bügeln, die in seitliche Einfräsungen der Innenlaufringteile
eingeschoben werden. Die gekröpfte Welle kann dadurch so kurz bemessen werden,
wie es der Aufbau des Motors zuläßt.
Um eine besonders starke Vorspannung zu erreichen, werden die Spannbügel zweckmäßig
warm aufgeschrumpft. Die Sitzflächen der Bügel können dabei leicht gegeneinander nach
der Innenseite des Laufringes zu geneigt angeordnet sein, so daß ein schwalbenschwanzartiger
Sitz für die Bügel entsteht. Durch die bei dem Zusammenbau auftretende Spannung
werden die Bügel noch fester gegen die Laufringteile gepreßt.
Der Laufring kann in eine oder mehrere ίο durch seine Achse gehende Ebenen geteilt
werden. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, ■ den Ring in einer schräg zu seiner Achse
gehenden Ebene aufzuschneiden, so daß im Betrieb die Laufrollen die Trennfuge nicht
gleichzeitig mit einer Mantellinie voll überschreiten,
sondern die Berührungslinie zwischen Rolle und -Laufring stets nur auf eine kleine Länge der Mantellinie durch dieTrennfuge
unterbrochen ist.
Die Ausführung nach der Erfindung hat besonders auch noch den Vorteil, daß die beim
Aufbringen des Ringes auf die Welle in ersterem sich ergebende Spannung wesentlich geringer
ist als bei einteiligen Ringen und dadurch die durch diese Vorspannung sich ergebende
zusätzliche Belastung "der Lauffläche vermindert wird. Dies ergibt eine höhere
Betriebssicherheit und gestattet die Verwendung eines billigeren Baustoff es fürdenlnnenring,
dessen Festigkeit niedriger sein kann.
Die Innenbohrung des Laufringes wird zweckmäßig nach vorläufiger Verbindung, beispielsweise
durch Zusammenlöten, auf ein ■ etwas kleineres Maß als der Außendurchmesser
des Wellenzapfens vorgearbeitet, so daß nach dem Aufbringen eines z. B. zweiteiligen
Ringes auf die Welle und Aufsetzen der Bügel zwischen den beiden Ringhälften ein kleiner Spalt von beispielsweise einigen
Hundertstel Millimetern verbleibt. Dadurch ist Gewähr-geboten, daß die Laufringhälften
fest auf dem Wellenzapfen sitzen und dieser Sitz nicht durch Anliegen der Ringhälften an
den Trennfugen vermindert wird. +5 Um die Spannung auf dem Umfang des
Lagerzapfens klein zu halten, wird zweckmäßig seitlich der Ringe je ein Bund an der
Welle vorgesehen oder der Ring etwas in die Welle eingelassen, so daß die Ringhälften mit
einer gewissen Spannung gegen die Bunde gedrückt werden und dadurch dieFestigkeit des
. Sitzes erhöht wird. Die Bunde können an den Sitzstellen der Bügel unterbrochen sein. Dieselben
dienen gleichzeitig auch dazu, bei schräg zur Achse verlaufenden Trennfugen
des Innenlaufringes ein seitliches Ausweichen der Laufringteile zu verhindern.
Die Trennfuge kann auch in unter einem bestimmten Winkel zueinander stehenden Teil-So
linien, ζ. B. pfeilartig oder zickzackartig, verlaufen. .
Wenn an einem Kurbelzapfen zwei Pleuelstangen angreifen, können die beiden Innenlaufringe
ihrer Lager aus einem Stück hergestellt sein. Nach der Erfindung werden an der zwischen den Ringteilen angeordneten
Wand Spannbügel vorgesehen, welche nach gemeinsamem Überschleifen zusammen mit den die Anlauffläche der Laufrollen bildenden
Teilen dieser Zwischenwand ebenfalls als Lauffläche wirken.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel eines Rollenlagers
für eine Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine
dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι das Lager, senkrecht zur Achse gesehen,
teilweise im Schnitt,
Abb. 2 inDraufsicht in der Achsenrichtung. Das Lager besteht aus dem Innenlaufring 1
und dem Außenlauf ring 2 mit den dazwischenliegenden Laufrollen 3. Der die Laufrollen
führende Käfig ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Der Innenlaufring 1 ist in einer
schräg zur Achse verlaufenden Ebene geteilt, wodurch sich zwei Trennfugen ergeben, von
denen die eine durch die Linie 4 in Abb. 1 dargestellt ist. In- Abb. 2 werden diese Trennfugen
durch die Linien "5* und $b sichtbar.
An den Stirnflächen des Innenlaufringes sind Einfräsungen vorgesehen, deren eine Kanten 6
gegeneinander nach der Innenseite des Laufringes zu geneigt sind, so daß sich ein schwalbenschwanzartiger
Sitz der die Laufringhälften verbindenden- Spannbügel 7 ergibt. Die
Spannbügel y können kalt eingeschlagen oder eventuell warm aufgeschrumpft werden. Statt
der Spannbügel können auch besondere Spannvorrichtungen, ζ. Β. Spannschlösser, vorgesehen
werden.
Wie aus der Darstellung ersichtlich, ist es ohne weiteres möglich, die beiden Hälften des
Innenringes auf den Zapfen z. B. einer gekröpften Kurbelwelle für Brennkraftmaschinen
aufzubringen und in der vorgesehenen Weise durch die Spannbügel zu befestigen. Der
Außenlaufring des Lagers ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel einteilig angenommen.
Für die Abmessungen der Welle ist in diesem Fall der Innendurchmesser des Außenlauf ringes des Wälzlagers bestimmend,
damit dieser über die Welle aufgebracht werden kann. Selbstverständlich kann auch, der
Außenlaufring geteilt ausgeführt werden, wodurch die Abmessungen der Welle wiederum
größer gehalten werden können.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Rollkörperlager, insbesondere für gekröpfte Wellen, mif im wesentlichen in der Längsachse unterteil tem Innenlaufring mit Spannvorrichtung zur Verbindung der In-nenlaufringteile, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtungen aus Bügeln (7) bestehen, die in zur Wellenachse senkrecht angeordnete seitliche Einfräsungen der Innenlaufringteile (1) eingeschoben werden.
- 2. Rollkörperlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser des Innenlaufringes (1) vor dem Aufbringen auf die Welle etwas kleiner gehalten ist als der Außendurchmesser der Welle selbst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM128635D DE628106C (de) | 1934-09-22 | 1934-09-22 | Rollkoerperlager |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM128635D DE628106C (de) | 1934-09-22 | 1934-09-22 | Rollkoerperlager |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE628106C true DE628106C (de) | 1936-03-28 |
Family
ID=7331536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM128635D Expired DE628106C (de) | 1934-09-22 | 1934-09-22 | Rollkoerperlager |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE628106C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2668743A (en) * | 1949-08-25 | 1954-02-09 | Herman Wollner | Radially separable antifriction bearings |
| DE962125C (de) * | 1954-05-16 | 1957-04-18 | Franke & Heydrich G M B H | Kugeldrehkranz |
-
1934
- 1934-09-22 DE DEM128635D patent/DE628106C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2668743A (en) * | 1949-08-25 | 1954-02-09 | Herman Wollner | Radially separable antifriction bearings |
| DE962125C (de) * | 1954-05-16 | 1957-04-18 | Franke & Heydrich G M B H | Kugeldrehkranz |
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