DE627648C - Vorrichtung zum loesbaren Befestigen von Reiseschreibmaschinen, Rechenmaschinen u. dgl. in einem Tragkoffer - Google Patents

Vorrichtung zum loesbaren Befestigen von Reiseschreibmaschinen, Rechenmaschinen u. dgl. in einem Tragkoffer

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DE627648C
DE627648C DEM123554D DEM0123554D DE627648C DE 627648 C DE627648 C DE 627648C DE M123554 D DEM123554 D DE M123554D DE M0123554 D DEM0123554 D DE M0123554D DE 627648 C DE627648 C DE 627648C
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DE
Germany
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machine
carrying case
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slide rails
stops
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Expired
Application number
DEM123554D
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Mercedes Buromaschinen Werke AG
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Mercedes Buromaschinen Werke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/12Guards, shields or dust excluders
    • B41J29/13Cases or covers

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum lösbaren Befestigen von Reiseschreibmaschinen, Rechenmaschinen u. dgl. in einem Tragkoffer Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lösbaren Befestigen von Reiseschreibmaschinen, Rechenmaschinen u. dgl. in einem Tragkoffer, dessen Boden mit mit der Unterseite der Maschine zu verbindenden Haltegliedern und dessen Deckel mit in geschlossenem Zustande sich gegen die Maschine legenden Anschlägen versehen sind.
  • Es sind bereits Einrichtungen bekanntgeworden, welche zur Befestigung der Schreibmaschine in einem Tragkoffer dienen. Bei diesen Einrichtungen war jedoch in den meisten Fällen, soweit die Maschine überhaupt vollständig von der einen Kofferseite lösbar war, eine besondere Verriegelungsvorrichtung erforderlich, durch die die Maschine in ihrer Lage gesichert wurde. Diese sichere Lage wurde infolgedessen in allen den Fällen nicht erhalten, bei denen in der Eile des Wegpackens die Bedienung der Verriegelungsglieder vergessen wurde. Aus diesem Grunde wurde bisher in vielen Fällen die Reiseschreibmaschine auf einer Bodenplatte aufgeschraubt und durch den Deckel der Tragkoffer für die Maschine gebildet. Diese Ausbildung genügte jedoch den neueren Anforderungen an einen Tragkoffer nicht mehr vollständig, da in neuerer Zeit bei kleineren Betrieben Reiseschreibmaschinen unmittelbar im Bürobetrieb verwendet wurden, bei welchem die Tragplatte störend wirkt.
  • Der Erfindung gemäß sind nun an dem Boden des Koffers Gleitschienen angeordnet, in die die Maschine mit an ihrer Unterseite .angeordneten unterschnittenen Vorsprüngen, insbesondere den Füßen, einschiebbar ist, wobei die vordere Schmalseite des Tragkoffers als Klappdeckel ausgebildet ist und an der dem Deckel - gegenüberliegenden Rückwand des Tragkoffers Anschläge vorgesehen sind, die zusammen mit den Anschlägen aan Deckel die Maschine in der Gleitführung festlegen.
  • Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß in einfacher Weise eine sichere Befestigung der Maschine in dem Koffer erhalten wird, wobei die Befestigung der Maschine in dem Tragkoffer durch wenige Handgriffe vollkommen sicher hergestellt und ebenso leicht wieder gelöst werden kann, da durch das Einschieben der Maschine in den Koffer die Maschine in zwei Richtungen gegen Bewegung vollkommen gesichert wird und das Schließen des Deckels eine selbsttätige Verriegelung der Maschine gegen ihre Bewegung in den anderen Richtungen bewirkt, so daß also durch das Einsetzen der Maschine und Zuklappen des Deckels die Maschine in jeder Richtung festgelegt wird, ohne daß auch nur ein einziger Handgriff erforderlich ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i , ein Schaubild des Tragkoffers, Abb. z ein Schaubild des Tragkoffers, wobei der Deckel geöffnet und die im Koffer befindliche keiseschreibmaschine teilweise sichtbar ist, Abb.3 ein Schaubild der auf dem Bodenteil befestigten Gleitschienen sowie die an der Rückwand angebrachten Anschlagpuffer, wobei zwecks Sichtbarmachung der genannten Teile die übrige Verkleidung fortgelassen ist, Abb. q. eine Einzelheit der in Abb. 2 punktiert dargestellten Gleitverbindungen.
  • Um den Tragkoffer so leicht wie möglich zu gestalten, ist er aus Vulkanfiber oder ähnlichem Baustoff hergestellt. Der Tragkoffer i (Abb. i) ist in diesem Falle rechteckig .ausgebildet und mit zwei an sich bekannten Selbstschließern 2 versehen. Die abgerundeten Ecken sind außerdem mit Verstärkungen 3 versehen. Der Deckel q. ist mittels Gelenke 5 (Abb.2) an dem Tragkoffer i schwenkbar befestigt. Die Kanten 6 des Tragkoffers i sind mit einem Metallstreifen versehen. Die über die Kante 6 greifende Deckelkante 7 ist @ebenfalls mit einer Metallstoßkante versehen. Auf dem Teil 8 des Tragkoffers i, der in diesem Falle als Bodenteil bezeichnet werden soll, da die Maschine, wie es in Abb. 2 dargestellt ist, in dieser Lage aus dem Koffer herausgenommen oder eingeführt werden kann, sind zwei mit Schlitzen 9 und i o versehene Gleitschienen 2 i mittels Nieten 13 (Abb. 3 und ¢) befestigt. Scheiben 1.2 .(Abb. i und q.) auf der Außenseite des Koffers ;dienen zur besseren Befestigung .der Nieten 13.
  • Am Seitenteil 14 sind zwei :Gummipuffer i.5 befestigt, .die ein Anstoßen .des Papierführungsbleches i 6 an :der Wand 1.4 verhüten -sollen. Der Deckel 4 weist ebenfalls .zwei-Gumrnipuffer 17 auf.
  • Am Schreibmaschinengestell 18 (Abb. q.) sind links und rechts je zwei Füße i g mittels Schrauben 2o befestigt. Die Füße z9 sind mit Ausnehmungen 21 versehen, welche 'so tief sind, da_ß der übrigbleibende Teil in seiner Stärke der Breite :der Schlitze 9 der Gleitschienen i i entspricht. An der Unterseite der Füße i9 vorgesehene Aussenkungen:dienenzur Aufnahme von Gummifüßen 22, die -miitels der Schraubenköpfe .der Schrauben 2o gehalten werden. Um beim Schraubenanzug ein Beschädigen der Gummifüße 22 zu vermeiden, sind Metallringe 23 vorgesehen.
  • Die Reiseschreibmaschine 24 wird folgendermaßen in den Tragkoffer eingeführt. Nachdem der Deckel q. aufgeklappt und der Tragkoffer i in die in Abb. 2 dargestellte Lage gebracht worden ist, wird die Maschine 2-q. m it i den am Maschinengestell. 18 befestigten Füßen 1.,9 in mit -den Schlitzen-9 in Verbbindung stehende Öffnungen i o der Gleitschienen i i gebracht, wobei die durch =die Ausnehmungen 21 geschaffene Einschnürung der Füße i9 in die Schlitze 9 zu liegen kommt. Die Maschine 24 gleitet beim Weiterschieben mit der oberen Begrenzungsfläche der Ausnehmungen 21 ihrer hinteren Füße 19 auf den Schienen i i entlang, bis auch die vorderen Füße i9 von diesen erfaßt werden. Die Maschine kann nun infolge der rillenartigausgearbeiteten Füße 19 und der dazwischenliegenden Schiene i i weder nach oben noch nach unten bewegt werden. Ist die Maschine so weit nach hinten geschoben worden, .daß sie gegen die Gummipuffer 15 anschlägt, so kann der Deckel q. geschlossen werden, wobei ebenfalls die Gummipuffer 17 gegen die Vorderstrebe der Maschine anliegen. Es ist nun unmöglich, da;ß bei verschlossenem Koffer durch irgendeine Bewegung ein Verschieben der Maschine 24 eintreten kann. Das Herausnehmen der Maschine 2¢ aus .dem Koffer :i -gestaltet sich äußerst einfach und ist ohne Zuhilfenahme von Handwerkszeug (Schraubenzieher u. dgl.) möglich. Nachdem der Deckel hochgeklappt ist, kann die Maschine 24 ohne- weiteres mittels der Gleitverbindung i i, 9, 2 i herausgezogen -werden.
  • Durch diese in Längsrichtung U-förmige Ausbildung der Gleitschienen i i, die am besten aus gut federndem Baustoff hergestellt werden, wird eine elastische Aufhängung -der Maschine im Tragkoffer erreicht.
  • Die Gleitrillenverbindung braucht nicht nur zwischen den üblichen Füßen der S.chreibmaschi.ne und einer Innenwandzmg -des Tragkoffers vorgesehen zu sein, sondern die Gleitrillxnverbindung kann -auch zwischen anderen Teilen der Maschine und mehreren Innenwandungen vorgesehen werden, auch können die Führungsschienen an der Maschine vorgesehen sein.
  • Außer Schreibmaschinen können auch andere Büromaschinen, wie z. B. Rechenmaschinen, in dieser Weise vorgesehen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRACHE: i. Vorrichtung -zum lösbaren Befestigen von Reiseschreibmaschinen, Rechenmaschinen u. dgl. in einem Tragkoffer, dessen Boden mit mit der Unterseite der Maschine .zu verbindenden Haltegliedern und dessen Deckel mit in geschlossenem Zustande sich gegen .die Maschine legenden .Anschlägen versehen sind, .dadurch gekennzeichnet, @daß :an dem Baden des Koffers Gleitschienen angeordnet sind, in die die Maschine (2¢) mit an ihrer Unterseite angeordneten. unterschnittenen Vorsprüngen, insbesondere den Füßen (i9 bis 23), einschiebbar ist, daß die vordere Schmalseite (q.) des Tragkoffers .als Klappdeckel ausgebildet ist und daß.an der dem Dekkel (q.) gegenüberliegenden Rückwand (14) des Tragkoffers (i) Anschläge (15) vorgesehen sind, die zusammen mit den Anschlägen (17) am Deckel (q.) die Maschine in der Gleitführung festlegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschienen (i i) j e mit einem vorn offenen Längsschlitz (9, io) zur Aufnahme der Füße der Maschine versehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschienen (i i) in ihrer Längsrichtung U-förmig abgeknöpft sind.
DEM123554D 1933-04-13 1933-04-13 Vorrichtung zum loesbaren Befestigen von Reiseschreibmaschinen, Rechenmaschinen u. dgl. in einem Tragkoffer Expired DE627648C (de)

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DE (1) DE627648C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD287678S (en) 1984-08-02 1987-01-13 Posting Equipment Corporation Computer stand with sliding keyboard shelf
US4709972A (en) * 1986-08-27 1987-12-01 Eastman Kodak Company Keyboard cabinet with sliding tray
USD302425S (en) 1986-08-27 1989-07-25 Eastman Kodak Company Cabinet for computer keyboard

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4709972A (en) * 1986-08-27 1987-12-01 Eastman Kodak Company Keyboard cabinet with sliding tray
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