DE626446C - Feuerloescher - Google Patents
FeuerloescherInfo
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- DE626446C DE626446C DEK124860D DEK0124860D DE626446C DE 626446 C DE626446 C DE 626446C DE K124860 D DEK124860 D DE K124860D DE K0124860 D DEK0124860 D DE K0124860D DE 626446 C DE626446 C DE 626446C
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- valve rod
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C13/00—Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
- A62C13/003—Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
- Feuerlöscher Die Erfindung betrifft einen Feuerlöscher, aus dessen Löschmittelbehälter das Löschmittel durch Druckgas ausgetrieben wird.
- Bei den bekannten Feuerlöschern werden die Druckgasbehälter nach dem Verbrauch ihres Inhaltes losgeschraubt und an die Gasfabrik zum Füllen zurückgesandt. Durch das Abbauen und Wiederanbauen der Druckgasbehälter, z. B. Stahlflaschen, durch die Frachten und Beförderungskosten sowie durch das Füllen selbst wird ein unwirtschaftlicher Aufwand verursacht. Hinzu kommt, daß für die zum Füllen nach der Fabrik gesandten Hochdruckflaschen Ersatzflaschen bereitgehalten werden müssen.
- Die Erfindung bezweckt, die Erneuerung des Druckgases dadurch zu vereinfachen, daß das Füllen des Druckgasbehälters unmittelbar an Ort und Stelle vorgenommen werden kann. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß an dem Feuerlöscher ein zur Aufnahme von fester Kohlensäure dienender Verdampfungsbehälter vorgesehen ist, der durch ein Ventil mit dem Löschmittelbehälter in Verbindung steht und eine durch einen Verschlußkörper dicht verschließbare Einfüllöffnung für die feste Kohlensäure sowie ein Überdruckventil aufweist.
- Durch die Verwendung von fester Kohlensäure an Stelle von flüssiger Kohlensäure kann der die Kohlensäure aufnehmende Behälter fest in den Feuerlöscher eingebaut werden, da die Ergänzung des Druckmittels unmittelbar an Ort und Stelle vorgenommen werden kann. Kohlensäure in fester Form ist heute wie andere Chemikalien überall erhältlich. Die Beförderungskosten sind infolgedessen gering. Die Verpackung besteht aus Pappe oder ähnlichem Material.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen erläutert; es zeigen Abb. i einen Längsschnitt durch die eine Ausführungsform, Abb. 2 einen Längsschnitt durch die zweite Ausführungsform, Abb.3 einen Schnitt durch den Verschlußkörper für die Einfüllöffnung, Abb. q. und 5 zwei um oo ° versetzte Längsschnitte durch die mit einem Federglied versehene Ventilstange.
- Der Feuerlöscher a weist in seinem vorderen Teil den Löschmittelbehälter b und in seinem hinteren Teil einen fest eingebauten Vorrats-und Verdampfungsbehälter c für das Druckmittel auf. Die Einfüllöffnung für die feste Kohlensäure ist durch einen Verschlußkörper e dicht abschließbar. Mit diesem Verschlußkörper ist ein Ventil k zusammengebaut, durch welches der Eintritt des im Behälter c durch Verdampfung entstehenden Druckgases in die im Löschmittelbehälter befindliche Ausblasdüse geregelt wird. Bei der Ausführungsform des Feuerlöschers nach Abb. i liegt die Verbindungsöffnung zwischen dem Verdampfungsbehälter und dem Löschmittelbehälter der Einfüllöffnung gegenüber, während bei der Ausführungsform nach Abb.2 diese Verbindungsöffnung durch eine Querbohrung in dem Verschlußkörper e hergestellt ist.
- Der Verdampfungsbehälter c ist mit einem Überdruckventil f versehen, das durch die Wand des Behälters c (Abb. i) oder durch den Verschlußkörper e (Abb. 2) geführt ist.
- Der Verschlußkörper e ist so ausgebildet, daß etwa aus dem Druckbehälter c entweichendes Gas auf ein elastisches Zwischenpolster g und über dieses und über Zwischenscheiben h auf eine mit ringförmigen Wellen versehene Metallscheibe i drückt. Das entweichende Gas preßt hierbei das beispielsweise aus Gummi bestehende Zwischenpolster g breit, so daß der Querschnitt der Einfüllöffnung satt ausgefüllt wird. Weiter drückt das entweichende Gas über die Zwischenringe h auf die Wellen der Scheibe i und preßt auch diese Scheibe zusammen, wobei sich deren innerster und äußerster Ring dichtend gegen den Teil y der Ventilstange und gegen die Innenwand der Einfüllöffnung pressen. Die zur Abdichtung bestimmten ringförmigen Wellen können mit besonderen Einlagen aus Dichtungsmaterial versehen werden.
- Damit das Ventil k dauernd auf seinen Ventilsitz gepreßt wird, ist die Ventilstange aus zwei Teilen d, y hergestellt, die aneinander geführt und durch ein Federglied; z. B. durch zwei gewölbte Blattfedern 1, miteinander verbunden sind. Der Teil d der Ventilstange ist fest mit der einen Blattfeder 1 verbunden, während der Teil x der Ventilstange mit einem Bügel o versehen ist, der mit seinem Sattel n beweglich zwischen den Federn 1 und dem Ventil k arbeiten kann. Der Satteln greift mit dem Bügel o nach beiden Seiten um die Blattfedern 1 und ist unterhalb der Federn durch ein Schild p starr mit dem Teil y der Ventilstange verbunden. Wird auf y ein Druck ausgeübt, so drückt das Schild gegen die Federn 1 und diese auf die Ventilstange d und das Ventil k. Wird 'auf y ein Zug ausgeübt, so legt sich der Satteln auf die Federn 1 und zieht dadurch, gleitend in der- -Führungm, dasVentil kaus seinem Ventilsitz. Durch die Art der Federung wird ein dauerndes gutes Einpressen des Ventiles k gewährleistet, ohne daß die Federn beim Öffnen nachteilig beansprucht werden. Dies ist wichtig, weil bei der Verdampfung der festen Kohlensäure in dem Behälter c Temperaturschwankungen entstehen, die beim Fehlen eines dauernd wirkenden Anpressungsdruckes zwischen Ventilkegel und Ventilsitz Materialspannungen und Undichtheiten hervorrufen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Feuerlöscher, aus dessen Löschmittelbehälter das Löschmittel durch Druckgas ausgetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Aufnahme von fester Kohlensäure dienender Verdampfungsbehälter (c) vorgesehen ist, der durch ein Ventil (k) mit dem Löschmittelbehälter (b) in Verbindung steht und eine durch einen Verschlußkörper(e) dicht verschließbare Einfüllöffnung für die feste Kohlensäure sowie ein Überdruckventil (f) aufweist.
- 2. Feuerlöscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilstange (d, y) des Ventils (k) mit ihrem Teil (y) dichtschließend durch den Verschlußkörper (e) hindurchgeführt ist-3. Feuerlöscher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsteil des Verschlußkörpers (e) . eine Scheibe (g) aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, und dahinter eine ringförmig gewellte Metallscheibe (i) aufweist, die den Querschnitt der Einfüllöffnung ausfüllen. ¢. Feuerlöscher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilstange aus zwei Teilen (d, y) besteht, die aneinander geführt und durch ein Federglied miteinander verbunden sind. Feuerlöscher nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das Federglied aus zwei aufeinanderliegenden, in der Mitte auseinandergespreizten Blattfedern (1, dj besteht, von denen eine unmittelbar an dem einen Teil (d) der Ventilstange befestigt ist, während der andere Teil (r) der Ventilstange mit einem rahmenartigen Bügel (o) verbunden ist, der um die beiden Blattfedern greift und an dem ersten Teil (d) der Ventilstange geführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK124860D DE626446C (de) | 1932-03-31 | 1932-03-31 | Feuerloescher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK124860D DE626446C (de) | 1932-03-31 | 1932-03-31 | Feuerloescher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE626446C true DE626446C (de) | 1936-02-26 |
Family
ID=7245734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK124860D Expired DE626446C (de) | 1932-03-31 | 1932-03-31 | Feuerloescher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE626446C (de) |
-
1932
- 1932-03-31 DE DEK124860D patent/DE626446C/de not_active Expired
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