DE623562C - - Google Patents
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- DE623562C DE623562C DENDAT623562D DE623562DA DE623562C DE 623562 C DE623562 C DE 623562C DE NDAT623562 D DENDAT623562 D DE NDAT623562D DE 623562D A DE623562D A DE 623562DA DE 623562 C DE623562 C DE 623562C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F15/00—Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
- F16F15/10—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
- F16F15/14—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using masses freely rotating with the system, i.e. uninvolved in transmitting driveline torque, e.g. rotative dynamic dampers
- F16F15/1485—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using masses freely rotating with the system, i.e. uninvolved in transmitting driveline torque, e.g. rotative dynamic dampers the rotation being unlimited with respect to driving means
- F16F15/1492—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using masses freely rotating with the system, i.e. uninvolved in transmitting driveline torque, e.g. rotative dynamic dampers the rotation being unlimited with respect to driving means with a dry-friction connection
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Description
".."".. «23562
Bei Drehschwingungen ausführenden Wellen ist es bekannt, zur Schwingungsdämpfung lose
gelagerte Massen aufzusetzen und diese durch Federn und mechanische Reibung mit dem
die Schwingungen ausführenden Teile zu koppeln. Diese Kopplung wurde bisher durch
Federn hervorgerufen, die die reibenden Teile mit immer gleicher Spannung aufeinanderpreßten.
Dies hat nun den Nachteil, daß bei geringen Schwingungsausschlägen die Kopplung
so fest ist, daß ein Gleiten der Reibflächen aufeinander nicht zustande kommt.
Infolgedessen tritt auch für diese kleinen Ausschläge eine Dämpfung nicht ein. Erfindungsgemäß
wird dieser Nachteil nun dadurch vermieden, daß man den Schließdruck
der Reibflächen "in Abhängigkeit -vom Ausschlag vergrößert. Dies wird dadurch, erreicht,
daß man die beiden die, Reibflächen tragenden Teile durch Winkelhebel miteinander
verbindet, deren freie Schenkel über eine dazwischengeschaltete Elastizität die Anpressung
der Reibflächen betätigen.
In Abb. i, 2 und 3 ist der Schwingungsdämpfer beispielsweise dargestellt.
α stellt die zu dämpfende Welle dar, mit welcher die Scheibe b fest verbunden ist. c ist
eine drehbare schwere Masse, die durch die Federt von der Wellen mitgenommen wird.
Hierbei ist die Feder d mit ihrem einen Ende mit der schweren Masse und dem anderen
mit der Nabe der Scheibe b verbunden. An der Masse c sind die Wellenstummel / gelagert.
An ihrem einen Ende tragen sie die Arme^, die zwischen die Ansätze A der fest
aufgekeilten Scheibe b. greifen. Auf dem anderen
Ende der Wellenstummel / sitzen die zweiarmigen Hebel g, deren Enden gegen die
Bremsbacken i drücken, die in der Masse c verschiebbar gelagert sind und dadurch gegen
die fest aufgekeilte Scheibe b gedrückt werden können. In diese Vorrichtung zur Übertragung
der Bewegung zwischen der Scheibe δ und der Masse c kann ein elastisches Glied
45, eingeschaltet sein. Es sind ferner die Federn k
angeordnet, die die Bremsbacken i von der Scheibe b abdrücken. Die Anzahl und Größe
. der Bremsbacken hängt von der Größe der zu dämpfenden Schwingungen ab. Die Lagerungen
und Angriffe der Bremsbacken und Hebel können vertauscht werden, d.h. die
Bremsbacken i liegen in der Scheibe b und werden gegen die Masse c gedrückt.
Die Wirkungsweise des Schwingungsdämpfer ist folgende:
Führt die Welle α Verdrehungsschwingungen aus, so folgt diesen Schwingungen auch
die mit ihr fest verbundene Scheibe b. Die schwere Masse c aber dreht sich infolge des
elastischen Antriebes durch die Welle« unter Zwischenschaltung der Feder d mit einer anderen
Geschwindigkeit. Durch die dadurch ent- - stehende Relativbewegung werden die Bremsbacken
/ mittels der Hebel e und g abwechselnd an- die Scheibe b gepreßt. Die Bremsbacken
i reiben dadurch an der Scheibe b und erzeugen Reibungskräfte. Der Anpressungsdruck
der Bremsbacken wächst dabei, je größer die Bewegung zwischen der Scheibe b
und der Masse c gegeneinander ist. Durch Einschaltung eines Spieles zwischen Bremsbacken
i und Scheibe b kann der Dämpfer so eingestellt werden, daß er erst bei einer bestimmten
Größe der Bewegung zwischen Scheibe und Masse wirksam wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung bleibt bei Fortfall der Federt die gleiche. In diesem
Falle wird die drehbare Masse c durch die Bremsbacken/ mitgenommen.
Der Erfindungsgedanke läßt sich auch auf elastische Kupplungen anwenden, durchweiche
z. B. die Kurbelwelle einer Verbrennungsmaschine mit anderen umlaufenden Massen gekuppelt ist. Bei derartigen Anlagen machen
die beiden Kupplungshälften, die treibende und die getriebene, infolge der Verdrehungsschwingungen der Kurbelwelle Bewegungen
gegeneinander. Die treibende Kupplungshälfte tritt dabei an Stelle der Scheibe b und
die getriebene an Stelle der Masse c.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schwingungsdämpfer für Drehschwingungen, bei welchem mit der schwingenden Welle auf ihr drehbare Massen durch Federn und Reibung gekoppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der gekoppelten Masse Hebel angelenkt sind, deren eine Enden zwischen Ansätze einer mit der schwingenden Welle fest verbundenen Scheibe greifen und deren andere Enden 'elastisch .auf Bremsklötze drücken, die in der gekoppelten Masse derart verschiebbar angeordnet sind, daß sie gegen -die Scheibe gedrückt werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623562C true DE623562C (de) |
Family
ID=576529
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT623562D Active DE623562C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623562C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5090668A (en) * | 1989-07-20 | 1992-02-25 | Tokai Rubber Industries, Ltd. | Dynamic damper |
-
0
- DE DENDAT623562D patent/DE623562C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5090668A (en) * | 1989-07-20 | 1992-02-25 | Tokai Rubber Industries, Ltd. | Dynamic damper |
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