DE623463C - - Google Patents

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DE623463C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/32Seals for leading-in conductors

Landscapes

  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

Bei Röhren für sehr kurze elektrische Wellen, insbesondere Ultrakurzwellen, bilden die inneren Röhrenkapazitäten bekanntlich einen wesentlichen Bestandteil der Schwingungskreisdimensionen. Man bildet daher die Elektroden so stabil aus, daß bei Erschütterungen des Gerätes, die insbesondere bei transportablen Geräten auftreten, Abstandsänderungen zwischen den Elektroden und die dadurch bedingten Kapazitäts- und Wellenlängenänderungen nicht auftreten.
Die stabile Ausbildung der Elektroden allein reicht jedoch nicht aus, um Störungen auszuscheiden, und es ist deshalb bereits vorgeschlagen worden, auch die Isolationsmaterialteile so auszubilden, daß sie ihre gegenseitige Lage nicht verändern können. Es ist z. B. schon vorgeschlagen worden, die Isolierröhrchen im Glasfuß der Röhre selbst fest einzuschmelzen, um dadurch ein Verschieben" der Röhrchen zu verhindern. Auch hat man schon andere in der Röhre angeordnete Isolierteile innerhalb des Glasgefäßes 'fest und unbeweglich angeordnet! Diese bekannten Anordnungen haben aber den großen Nachteil, daß sie die Herstellung der Röhre erheblich verteuern und daß deshalb solche Röhren speziell für die Verwendung bei sehr kurzen elektrischen Wellen hergestellt werden müssen.
Es tritt nun in der Praxis häufig die Forderung auf, die gebräuchlichen, für andere Zwecke verwendeten Röhren auch für sehr kurze elektrische Wellen zu verwenden. Um bei diesen Röhren den oben erwähnten Nachteil einer Abstandsänderung der Isolationsteile gegeneinander oder gegen die Elektroden und damit der Kapazitätsänderungen zu vermeiden, wird erfindungsgemäß der Hohlraum des Quetschfußes, in dem sich die mit einem übergeschobenen Isolierröhrchen versehenen Elektrodenzuführungen befinden, mit Glaswolle oder einem gleichwertigen Material ausgefüllt. Diese Festlegung der auf den Zuführungsdrähten verschiebbar angeordneten Isolierröhrchen kann jederzeit nach Herstellung der Röhre noch erfolgen, und es braucht dann lediglich der Sockel aufgesetzt zu werden.
In der beiliegenden Abbildung ist eine solche Röhre schematisch dargestellt. Über die Elektrodenzuleitungen sind, wie bekannt, in den Quetschfuß kleine Glasröhrchen geschoben, um leitende Berührungen der Zuführungsdrähte untereinander zu vermeiden. Diese Glasröhrchen haben u. a. den Zweck, den Abstand der einzelnen Drähte beim Einkitten in den Sockel sicherzustellen. Die Länge der einzelnen Glasröhrchen ist daher völlig willkürlich gewählt, so daß sie sich im allgemeinen ziemlich weit hin und her schieben lassen.
Durch die Verschiebung dieser Glasröhrchen treten nun Kapazitätsänderungen und damit Wellenlängenänderungen insbesondere bei der Verwendung in tragbaren Geräten auf. Besonders störend sind die Erscheinungen dann, wenn die Röhre in horizontaler Lage, z. B. in einem Spiegel, untergebracht ist. Diese Störungen werden nun dadurch vermieden, daß, wie in der Abbildung dargestellt, der Hohlraum des Glasfußes vollständig mit Glaswolle W ausgefüllt wird. Die einzelnen Glasröhrchen R, die über die Zuleitungen Z geschoben werden, sind so in einfacher Weise in ihrer Lage festgelegt, und es sind außerdem dadurch die Leitungen gegeneinander noch^besser isoliert.
Der Erfindungsgedanke läßt sich sinngemäß auch für Röhrenanordnungen anderer Bauart anwenden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Röhre für sehr kurze elektrische Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum des Quetschfußes, in dem sich die mit einem übergeschobenen Isolierröhrchen versehenen Elektrodenzuführungen befinden, mit Glaswolle oder einem gleichwertigen Material ' ausgefüllt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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