DE623402C - - Google Patents

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DE623402C
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shaft
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container
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/10Refuse receptacles; Accessories therefor with refuse filling means, e.g. air-locks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F2240/00Types of refuse collected
    • B65F2240/104Ashes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine'Vorrichtung zum staubfreien Einschütten leicht staubenden Gutes, z. B. Asche, in einen Behälter, bei welcher die das Einschüttgut aufnehmende Schaufel o. dgl. in einen schwenkbaren Schacht mit entsprechendem Querschnitt eingeführt und mit diesem zur Entleerung in einem auf dem Behälter angeordneten Haubengehäuse gekippt wird.
Das Neue besteht darin, daß der schwenkbare Schacht in Aufnahmestellung innen durch eine schwenkbare Verschlußklappe abgeschlossen ist, die durch ein als Platte ausgebildetes Zwischenglied mit dem Schachtgehäuse verbunden ist.
Es sind bereits Vorrichtungen zum staubfreien Einschütten von Asche, Müll usw. in ein Sammelgefäß bekannt, bei welchen die Schaufel mit dem Einschüttgut o. dgl. in
ao einen drehbaren, in eine feststehende Haube eingebauten Schacht eingeführt wird, dessen innere Öffnung durch eine lose an dem Schacht hängende Klappe in der Aufnahmestellung abgeschlossen ist.
Bei diesen Vorrichtungen kann der Fall eintreten, daß die frei hängende Klappe, welche beim Kippen des Einführungsschachtes durch die Schwere des Einschüttgutes, das auf die Klappe fällt, wohl noch geöffnet wird, beim Zurückkippen des Einführungsschachtes in seine Anfangsstellung aber nicht mehr zurückfällt, da sich leicht Verunreinigungen durch das Schüttgut zwischen die Klappengelenke setzen, so daß die innere Schachtöffnung des Gehäuses geöffnet bleibt und beim Herausnehmen der Schaufel aus dem Schacht der Staub aus dem Behälterinnern austreten kann.
Gemäß der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß die den Schachtquerschnitt im Innern des Gehäuses 'abschließende Verschlußplatte, welche in dem oberen Teil eines festen Haubengehäuses drehbar gelagert ist, durch ein als Platte ausgebildetes Zwischenglied mit dem drehbaren Einführungsschacht gelenkartig verbunden ist, wodurch beim Kippen desselben der Schachtquerschnitt zwangläufig geöffnet und beim Zurückkippen wieder geschlossen wird, so daß also ein sicheres Arbeiten der Abschlußklappe gewährleistet ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und zwar zeigen
Fig. ι einen Grundriß der Vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. ι mit geschlossenem Einführungsschacht in Einführungsstellung,
Fig. 3 denselben Schnitt mit gekipptem offenem Einführungsschacht,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. ι bei einer Vorrichtung zum Entleeren von Aschenkästen.
Der Deckel i, welcher als staubdichter Verschluß für einen trag- oder fahrbaren Aschen- oder Müllbehälter 2 dient, für anders geformte
Behälter aber auch anders gestaltet werden kann, weist ein festes haubenförmiges, an einer Seite offenes Gehäuse 3 auf. In dieser Öffnung befindet sich ein zwischen den ebenen Seitenwänden 4 gleitender Einführungsschacht S zum Einführen einer Schaufel 6, eines Aschenkastens 7 o. dgl., welcher an seinen Seitenwänden 16 mit Dichtungsleisten 17 versehen ist. Während der Einführungsschacht 5 durch ein an seinem Bodenteile 8 angebrachtes Gelenk 9 auf dem Deckel 1 kippbar gelagert ist, wird an der Schachtoberseite * 10 durch das Gelenk 11 das Plattenglied 12 beweglich befestigt, welches wieder durch das Gelenk 15 mit der Verschlußklappe 14 verbunden ist, die in einem am Gehäuse 3 angebrachten Gelenk 13 schwenkbar gelagert ist. Hierdurch sowie durch die seitlichen festen flachen Wände 4 des Haubengehäuses 3 wird der Einführungsschacht 5 nach außen dicht abgeschlossen. Durch Abkröpfung der Verschlußklappe 14 und Vorverlegung des Gelenkes 13 am Gehäuse 3 oder sonstige anderweitige Anordnung der Klappe 14 und des Plattengliedes 12 wird eine gute Schwenkmöglichkeit des' Einführungsschachtes erreicht, so daß auch der Aschenkasten 7 entleert werden kann, wobei hierzu auf der Schachtoberseite 10 eine Aussparung 18 vorgesehen ist, durch welche das Gut beim Kippen des Einführungsschachtes 5 in den Behälter 2 fällt. '
Die Wirkungsweise der Einschüttvorrichtung ist folgende: Die Schaufel 6 mit dem Einschüttgut wird in der aus Fig. 2 ersichtlichen Einführungsstellung in den Schacht 5 eingeführt und mit demselben zum Entleeren der Schaufel nach oben geschwenkt (Fig. 3). Dabei wird zwangläufig die Verschlußklappe 14, welche durch die Platte 12 und durch die Gelenke 11 und 15 mit dem Einführungsschacht 5 verbunden ist, um ihren Drehpunkt 13 gedreht und der Schachtquerschnitt geöffnet, so daß sich das Einschüttgut in den darunter befindlichen Behälter 2 entleeren kann. Die Schaufelrückwand21 schließt außen mit dem Einführungsschacht 5 dicht ab und verhindert den Staubaustritt aus demselben. Nach der Entleerung der Schaufel 6 wird der Schacht 5 wieder in seine Anfangsstellung zurückgekippt, wobei dann der Querschnitt desselben im Innern des Gehäuses 3 zwangläufig "verschlossen und nach außen abgedichtet wird, so daß auch beim Herausnehmen der Schaufel 6 aus dem Einführungsschacht 5 ein Staubaustritt aus dem Innern des Behälters 2 nicht stattfinden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum staubfreien Einschütten leicht staubenden Gutes, z. B. Asche, in einen Behälter, bei welcher die das Einschüttgut aufnehmende Schaufel o. dgl. in einen schwenkbaren Schacht mit entsprechendem Querschnitt eingeführt und mit diesem zur Entleerung in einem auf dem Behälter angeordneten Haubengehäuse gekippt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der um ein an seinem Bodenteil (8) angebrachtes Gelenk (9) schwenkbare Schacht (5) in Aufnahmestellung innen durch eine um einen an der Haube angeordneten Drehpunkt (13) ■ schwenkbare Verschlußklappe (14) abgeschlossen ist, die durch das Gelenk (15) und ein an der Schachtoberseite (10) angebrachtes Gelenk (11) sowie durch ein als Platte ausgebildetes Zwischenglied (12) mit dem Schachtgehäuse verbunden ist, so daß die Klappe (14) beimKippen des Schachtes (5) um seinen Drehpunkt (9) zwangläufig den Kanalquerschnitt im Innern des Haubengehäuses (3) öffnet und beim Zurückkippen in seine Anfangsstellung zwangläufig abschließt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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DE (1) DE623402C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9100695U1 (de) * 1991-01-22 1991-04-11 Ostermayr, Josef, 84106 Volkenschwand Einwurfklappe für Sammelbehälter
DE4104476A1 (de) * 1991-02-14 1992-09-03 Sanne Kruse & Pape Gmbh & Co Beraubungssicherer sammelbehaelter

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9100695U1 (de) * 1991-01-22 1991-04-11 Ostermayr, Josef, 84106 Volkenschwand Einwurfklappe für Sammelbehälter
DE4104476A1 (de) * 1991-02-14 1992-09-03 Sanne Kruse & Pape Gmbh & Co Beraubungssicherer sammelbehaelter

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