DE620352C - Kolbenfluessigkeitsmesser mit einstellbaren Anschlaegen fuer die Messkolben, deren Hublaengen nicht veraenderbar sind - Google Patents

Kolbenfluessigkeitsmesser mit einstellbaren Anschlaegen fuer die Messkolben, deren Hublaengen nicht veraenderbar sind

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DE620352C
DE620352C DEB150289D DEB0150289D DE620352C DE 620352 C DE620352 C DE 620352C DE B150289 D DEB150289 D DE B150289D DE B0150289 D DEB0150289 D DE B0150289D DE 620352 C DE620352 C DE 620352C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/04Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
    • G01F3/14Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body
    • G01F3/16Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders
    • G01F3/18Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders involving two or more cylinders

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Description

  • Kolbenflüssigkeitsmesser mit einstellbaren Anschlägen für die Meßkolben, deren Hublängen nicht veränderbar sind Die Erfindltng bezieht sich auf Flüssigkeitamesser mit einstellbaren Anschlägen für die Meßkolhen.
  • Derartige Flüssigkeitsmesiser halben im allgemeinen radial angeordnete Zylinder mit einander gegenüberliegenden Kolben, die paarweise auf gemeinsamen Kolbenstangen angebracht sind. Die Kolbenstangen sind in der Nähe ihrer Kreuzungsstellen durch einen Lenker verbunden, ,der so angeordnet ist, daß eine genaue Aufeinanderfolge der Bewegungen .der Kolben gewährleistet wird. Zuführungs- und Abgabekammern, die allen Zylindern gemeinsam sind; stehen durch geeignete Durchgangswege und Durchlässe mit diesen in Verbindung.
  • Es sind derartige Messer bekannt, bei denen der Einlaß und Auslaß der Flüssigkeit unter der Regelung eines gemeinsamen sich drehenden Ventils vor sich geht, das durch die Bewegung der Kolben, betätigt wind. Ein großer Nachteil dieser bekannten Kolbenmesser besteht darin, daß das Steuerventil zu jedem einzelnen Zylinder außerordentlich fein eingestellt werden muß. Wollte man andererseits ein gemeinsames Ventil für alle Zylinder verwenden, so wäre eine Genauigkeit der Bearbeitung erforderlich, die weit über das wirtschaftlich tragbare Maß hinausginge. Ferner ist es unvermeidlich, daß in dienern Fäll einseitiger Druck entsteht, durch den das Ventil auf seinem Sitz gehalten wird. Dadurch wird aber die freie Beweglichkeit der Teile stark herabgesetzt, so daß ein erhöhter Druckabfall durch den Flüssigkeitsmesser mit allen seinen daraus folgenden Nachteilen entsteht.
  • Ein Hauptzweck der Erfindung ist, einen Messer zu hauen, der frei von diesen Beeinträchtigungen ist, möglichst wenig arbeitende Teile hat und infolgedessen größere Einfachheit und Zuverlässigkeit besitzt.
  • Es ist bereits bekannt, bei Flüssigkeitsmessern die Einstellung der mit jedem Kolbenhub abgegebenen Flüssigkeitsmenge durch Änderung des Ausschlags der Kurbel vorzunehmen, die. -die Meßkolben miteinander verbindet. Hieraus ergibt sich., daß der Hub eines jeden Kolbens durch Verän@derurng der Einstellung geändert wird, so daß eine sehr kleine Änderung des wirksamen Kurbelausschlags eine verhältnismäßig große Änderung der von den Meßkolben bei jeder Umdrehung abgegebenen Gesamtflüssgkeitsmenge zur Folge hat. Die Einstellung ist also verhältnismäßig roh.
  • Beiden Kolbenflüssigketsmessern nach der Erfindung sind ein oder mehrere Meßkälben mit einem Hilfskolben versehen, -der mit einem Anschlag zusammenarbeiten kann, um die bei jedem Abgabehub des Kolbens abgegebene Flüssigkeitsmenge einstellen-in können. Dabei können die in dem entsprechenden Kolben angeordneten Hilfskolben z. B. so miteinander verbunden sein, -daß sie sich im gleichen Sinne bewegen können.
  • Bei den Messern nach der Erfindung wird also der Hub der Meßkolben nicht geändert, sondern es wird der Hub der Anschlag- oder Hilfskolben geändert, deren Querschnittsfläche im Vergleich zu der Querschnittsfläche der Hauptkolben klein ist. Infolgedessen ist auch die Änderung der Gesamtabgabe je Umdrehung, die sich aus einer Änderung des Hubs des Hilfsl<olbens ergibt, verhältnismäßig klein. Daraus folgt, daß sich mit dem einen solchen Messer eine außerordentlich feine Einstellung erzielen läßt. Diese Feinheit der Einstellung liegt weit über derjenigen, die sich mit den bisherigen Vorrichtungen erreichen ließ, bei denen der wirksame Kurbelausschlag geändert wurde.
  • Ferner kann hierbei auch die Einrichtung leicht so getroffen. werden, da sich die Teile für die Einstellung außerhalb des Geräts befinden, so daß .die Einstellung bewirkt werden kann, solange der Flüssigkeitsmesser in Tätigkeit ist, wie .dies z. B. bei Gasmessern bekannt ist.
  • Da die Einstellung der bekannten Flüssigkeitsmesser verhältnismäßig roh ist, können die Einstellungen nur durch wiederholtes Ausprobieren bewirkt werden, und der Messer muß für jeden einzelnen Versuch auseinandergenommen und wieder zusammengebaut werden, damit festgestellt werden kann, ob die gewünschte Genauigkeit erreicht worden ist.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Flüssigkeitsmessers nach,der Erfindung, und zwar ein Messer mit vier zuein-_ ander rechtwinklig angeordneten Zylindern, j, dargestellt. j Fig. i ist ein, vertikaler Querschnitt durch den, Messer nach der Linie A-A der Fig. 2. Fig. 2 ist ein horizontaler Querschnitt durch den Messer nach der Linie B-B der Fig. i.
  • Bei dem dargestellten Messer sind die vier Zylinder i, 2, 3, 4 in einem einzigen Gehäuse ausgebildet und mit Deckeln 5, 6, 7, ,8 versehen. Die zwei Kolbenstangen g, io; die in rechtem- Winkel zueinander stehen und, wie dargestellt, geeignet ,geformt sind, so daß sie sich kreuzen können, ohne miteinander zusammenzustoßen, sind durch einen Lenker i i miteinander verbunden, der fest in die Kolbenstangen eingesetzte Stifte 12, 13 umschließt, so daß, wenn ein Paar von Kolben 14, 16 an dem Ende seines Hubes; ist, das andere Paar 15, 17 sich in der Mitte des Hubes befindet und umgekehrt. Inder Zeichnung sind die Kolben 14, 16 an dem linken Ende ihres Hubes und die Kolben 15, 17 in der Mitte des Hubes dargestellt.
  • Das Gehäuse, in das die Zylinder gebohrt sind, weist einen gemeinsamen mittleren Raune oder eine Kammer 18 auf, gegen die die- inneren Enden sämtlicher Zylinder offenstehen. Diese Kammer 18 ist mit einem Ein laß ig versehen, der mit der Zuführungsquelle der Flüssigkeit verbunden werden kann. über den Zylindern liegt ein Deckel 2o, der einen Raum 21 einschließt, welcher eine gemeinsame Abgabe- oder Auslaßkammer bildet und einen Auslaß 22 zur Abgabe von Flüssigkeit besitzt. Auf der Seite eines jeden Zylinders ist ein Kanal23, 24, 25, 26, während die Zylinderdeckel so ausgebildet sind, daß sie zwischen jedem Kanal und dem äußeren Ende des Zylinders, mit dem er verbunden ist, eine freie Verbindung schaffen.. An ihren inneren Enden stehen die Kanäle mittels Durchlässe 27, 28, 2g, 30 mit denjenigen Zylindern in Verbindung, die im Kreis die nächsten sind. Diese Durchlässe stehen. gegen die Zylinder in der Nähe- ihrer inneren Enden offen, so daß in jedem Fall das äußere Ende eines Zylinders mit dem inneren Ende des nächsten in Verbindung steht und daher auch bei gewissen Stellungen der später beschriebenen Ventile mit der gemeinsamen Einlaßkammer 18. Entsprechend ist die Auslaßkammer 2i in Verbindung mit jedem der Zylinder durch Durchlässe, von denen zwei 31, 32, nämlich diejenigen in den Zylindern i und 3, in Fig. r zu sehen sind-.
  • Mit jedem Hauptkolben verbunden und bei der dargestellten Ausführungsform ein Ganzes damit bildend, ist ein Kolbenventil 33, 34, 35, 36, das mit den Einlaßdurchlässen 27, 28, 29, 30 und mit den Auslaß.durchlässen 31, 32 ebenso wiemit denjenigenAuslaßdurchläs-sen, die mit den Zylindern2 und 4 verbunden, aber in der Zeichnung nicht zu sehen sind, zusam- j menarbeiten können. Um eine unmittelbare Verbindung zwischen den, Kammern 18 und 21 zu verhindern, ist jedes Kolbenventil mit einer Verlängerung ausgebildet, von denen diejenigen an den Kolbeniventilen 33 und 35 die Durchlässe 3 r bzw. 32 schließen können, wie es bei 37 und 38 zu sehen ist. Die Hauptteile de:r mit den Eirnla3durchlässen. 27, 28, 2,9 und 30 zusammenarbeitenden Ventile wirken, wie in Fig. 2 zu sehen ist, so, .daß sie die Durchlässe schließen, wenn die entsprechenden Kolben in der Mitte ihres Hubes sind und das andere Kolbenpaar an einem oder dem anderen äußersten Ende des Hubes und daher stationär ist. Das Anhalten des Kol- i benpaares an dem Ende seines Hubes ist je- doch nur von sehr kurzer Dauer, und während dieses kurzen Zeitraums ist es notwendig, daß die Kolbenventile, die in der Mitte des Hubes sind, vollständig an den entsprechenden Einlaßdurchlässen vorbeigehen, woraus folgt, daß, wie in Fig. 2 dargestellt, nur eine sehr geringe 1;Jberlappung zulässig ist, d. h. daß die Weite der wirksamen Oberfläche des Kolbenventils nur sehr wenig größer als die des Einlaßdurchlasses sein kann. Es ist daher eine sehr genaue Einstellung des Kolbenventils auf seiner Stange erforderlich, und da diese Genauigkeit über derjenigen liegt, die gewöhnlich bei Herstellungsverfahren angewendet wird, ist eine Vorrichtung zur Einstellung der Kolbenventile auf ihren entsprechenden Kolbenstangen vorgesehen.. Zu diesem Zweck ist an jedem Ende einer jeden Stange eine Schraube 39 angebracht, die einen zylindrischen Bloch: 40 zurückhalten kann, der mittels eines äußeren Gewindes eine Mutter 41 trägt, die eine halbkugelförmige sphärische Unterlegscheibe 42 hat, die auf einer bearbeiteten Oberfläche des Kolbengehäuses aufliegen kann. Innerhalb dieses Gehäuses ist eine schraubenförmige Feder 43 vorgesehen, die sich unter Druck zwischen einem Kragen 44 auf der Kolbenstange und einem inneren Flansch 45 auf dem Kolbengehäuse befindet. Eine Einstellung wird dadurch bewirkt, daß der angeschraubte Zylinder 4o auf deni,Ende der Kolbenstange mittels der Schraube 39. befestigt wird und dann das, Kolbenventil genau in bezug auf seinen zusammenarbeitenden Einlaßdurchlaß durch Drehen der Mutter 41 gegen die Wirkung der Feder 45 einsgestellt wird. Wenn die erforderliche Einstellung ausgeführt worden ist, wird der Zylinder 40 in die Aussparungen 46 übergenietet, die in der Mutter 41 ausgebildet sind, so daß er im wesentlichen damit ein einheitlicher Teil wird. Wenn danach ein Entfernen des Kolbens und Kolbenventils von der Stange gewünscht wird, kann dies -durch Lösen der Schraube 39 geschehen, aber bei Wiederanbringen des Kolbens -und Kolbenventils und Festziehen der genannten Schraube ist das Ventil wieder in der genauen Einstellung. Eine Drehung der Kolben und Kolbenventile in bezug auf ihre entsprechenden Kolbenstangen wird durch Stifte 47 verhindert, die nach innen von den Kolbenventilen vorspringen und in Nasen. 48 auf den Kolbenstangen eingreifen können.
  • Um eine Einstellung der Genauigkeit der Abgabe zu ermöglichen, sind auf jedem Paar von Kolben 15, 17 zwei Plungerkolben 49, 50 angebracht, die durch eine Kolbenstange 51 miteinander verbunden sind und sich gewöhnlich mit den Kolben 16 und 17 bewegen. In den Zylinderdeckeln 6 bzw. 8 sind Anschläge 52 und 53 angeordnet, die durch eine Schraube oder andere Vorrichtung einstellbar sind und entsprechend mit den Plungerkolben 49 und 5o zusammenarbeiten können. Durch die Einstellung dieser Anschläge können so die Plungerkolben gehindert werden., an der vollständigen Hinundherbewebung,der Kolben 15 und 17 teilzunehmen. Es ergibt sich eine daraus folgernde Änderung der Flüssigkeitsabgabe, wodurch die gewünschte Einstellung einer solchen Abgabe gewährleistet werden kann. Obwohl hier beide Anschläge 52 und 53 als einstellbar dargestellt sind, ist dies nur bei einem der Anschläge absolut nötig, der andere kann gegebenenfalls fest sein. Eine ähnliche Einstellvorrichtung kann bezüglich der Kolben 14 und 16 angebracht werden, aber im allgemeinen. ist ein solches besonderes Paar von Plungerkolben hier nicht erforderlich, wenn eis nicht aus irgendeinem Grund notwendig ist, d'aß die Menge der durch jeden Kolben abgegebenen Flüssigkeit einzeln einstellbar sein soll.
  • Die Abgabe von Flüssigkeit kann durch jede geeignete Art von Mechanismus (Zählwerk) angezeigt oder aufgezeichnet werden, der jedoch nicht einen Teil der vorliegenden Erfindung bildet. Eine solche Vorrichtung kann von irgendeinem beweglichen Glied des Messers angetrieben werden, aber am zweckmäßigsten wird für diesen Zweck die Bewegung des Lenkers i i verwendet. Ein Punkt auf diesem Lenker auf der Linie, die die Mittelpunkte der Stifte 12 und 13 verbindet und der auf der Mitte zwischen diesen liegt, beschreibt einen Kreis, und diese Tatsache kann zur Betätigung eines Zählwerks oder einer Aufzeichnungsvorrichtung durch drehende Bewegung benutzt werden. Da, damit der Druck auf .die Kolben genau axial sein kann, der Lenker i i zwischen den Kolbenstangen 9 und io gelegt und daher nicht sehr für eine unmittelbare Verbindung mit einem äußeren Zählwerk zugänglich ist, ist der Stift 12 hohl ausgeführt, so daß darin eine Stange 54 mit einem Flansch. 55 an ihrem unteren Ende eingelassen werden kann, der mit einem Stift 56 versehen ist, welcher in eine Öffnung in den Lenker i i eingreifen kann, so daß sowohl die Stange als auch Lenker sich in bezug auf den hohlen Stift i2 drehen. Das obere Erde der Stange 54 ist, wie in Fig. 2 dargestellt, mit quadratischem Querschnitt zur Aufnahme eines Hebels 57 ausgebildet, der darauf abnehmbar mittels einer Schraube 58 befestigt ist. Dieser Hebel ist mit einem Stift 59 versehen, der so angebracht ist, däß seine Mittellinie durch den obererwähnten Punkt, der eine kreisförmige Bewegung besitzt, läuft. Der Stift 59 wiederum steht mit einer Kurbel 6o auf einer Spindel 61 in Eingriff, die mittels eines Stopfbücbsendeckels 62 aurch die Außenseite dies- Messers tritt und dazu dient, einen Anzeige- oder Aufzeichnungsapparat in beka,nnterWeise anzutreiben.
  • Die Reihenfolge der Arbeitsvorgänge wird im folgenden auseinandergesetzt, wobei zu beachten ist, d'aß gewöhnlich der Messer mit der zu messenden Flüssigkeit gefüllt ist. Die mittlere Kammer i8 steht durch. den Einlaß i9 in unmittelbarer Verbindung mit der Zufuhr von Flüssigkeit unter Druck. Deshalb wird, ein solcher Zuführungsdruck auf die nach. innen gerichteten Flächen sämtlicher Kolbenventile ausgeübt, und dementsprechend sind die Kräfte; die auf tlie gegenüberliegenden Ventile bei j eidem Paar wirken, im Gleichgewicht und nicht wirksam, um eine Hinundherbewegung hervorzurufen. DieWirkung des Messers wird auf die folgende Weise hervorgebracht: Wenn man die Elementebetrachtet, wie sie anfangs in ihren entsprechenden Stellungen in der Zeichnung dargestellt sind, so findet die Flüssigkeit ihren Weg von, der Einlaßkammer 18 durch den Durchlaß 28 und den Kanal 24 zu dem äußeren Ende des Zylinders :2 und wirkt dementsprechend auf die äußere Seite des Kolbens 15, indem sie diesen und seine verbundernen Elemente nach oben treibt, wie in Fig. 2 dargestellt. Der Zylinder 2 wird so mit Flüssigkeit von seinem äußeren Ende aus gefüllt, während zu gleicher Zeit Flüssigkeit schon in dem Zylinder ¢ durch den Kanal 26 und den Durchlaß 3o ausgetrieben wird. Diese findet ihren. Weg in den Raum zwischen dem Kolben 14 und- dem Kolbenventil 33 und deshalb durch den Auslaß:durchlaß 31 des Zylinders i zu der - Auslaßkammer 2 i, von wo sie durch dien Ausltaß 22 abgegeben wird. Zu gleicher Zeit, unmittelbar nachdem die Kolben 15, 17 ihre Mittelstellung durchlaufen haben, beginnt das Freigeben der Durchlässe 27 und 29, und, dementsprechend wird Flüssigkeit von der Einlaßkammer 18 durch den Du@rchlaß 29 und den Kanal 25 zu dem äußeren Ende des Zylinders 3 zugelassen und hilft so, die Kolben 14 und 16 nach rechts zu treiben, wie es in den Figuren zu sehen ist. Der Zylinder 3 wird! auf diese Weise von, dem äußeren Ende aus -gefüllt, und zu gleicher Zeit findet eine Abgabe von Flüssigkeit von dem äußeren Ende des Zylinders i über den Kanal 21 den Durchlaß 27, den Ramm zwischen dem, Kolben 15 und dem Kolbenventil 34 und über dien zu der Auslaßkammer 21 führenden Auslaßdurchluß des Zylinders 2 statt. Durch die Anordnung der Auslaßdurchlässe 31 und 32 wird es ermöglicht, daß das Freigeben dieser Durchlässe beginnt, bevor das entsprechende Kolbenventil .die Mittelstellung auf seinem inneren Hub erreicht hat. Wenn die Kolben 15, 17 die oberen Enden ihres Hubes erreicht haben, sind die Kolben 14, 16 in ihrer Mittelstellung angelangt, d. h. die relativen Stellungen der beiden Kolbenpaare sind miteinander ausgewechselt, und die oben beschriebene Reihenfolge von Vorgängen wind entsprechend wiederholt.
  • Unter gewissen Umständen kann man. es für notwendig befinden., die Weite der Kolbenventile in bezug auf ihre zusammenarbeitenden Durchlässe 27, 28, 29 und 30 zu vergrößern, wodurch die Überlappung zu solchem Auslaß vergrößert wird, daß die entsprechenden mit dien Kolbenventilen, die durch ihre Mittelstellung gehen, zusammenarbeitenden Durchlässe noch nicht angefangen haben, in der Zeit unbedeckt zu sein, in der die Rückbewegung der Kolben, die am Ende ihres Hubes sind, begonnen hat und so der erforderliche Auslaß für die abzugebend@e Flüssigkeit aus einem der Zylinder noch nicht geschaffen ist. Diese Schwierigkeit kann dadurch Überwunden werden, daß Vorsorge getroffen wird, daß jedes Paar von Kolben während einer begrenzten Zeit an jedem Ende seines Hubes stillsteht. Zu diesem Zweck kann. der verbindende Lenker gegen die Wirkung einer Feder schiwach. zusammen@drückbar gemacht werden und Anschläge, vorzugsweise einstellbare, vorgesehen werden, um die Länge der Koibenhube zu einer solchen Länge zu begrenzen; daß am Ende des, Hubes der Verbindungslenker schwach zusammengedrückt wird, wodurch der Kolben zum Stillstehen veranlaßt wird, während das andere Paar von Kolben, das die Zulassung zu den Zylindern und die Abgabe daraus regelt, -deren Kolben am Ende ihrer Hube sindi, sich mit einer vergleichsweise großen Geschwindigkeit bewegt.
  • Bei gewissen Ausführungsformen, von Messern gemäß der Erfindung, insbesondere bei solchen von großem Fassungsvermögen, kann es als wünschenswert gefunden werden, anstatt die verschiedenen Ventile tatsächlich auf den Kolbenstangen zu befestigen, sie in eine i getrennte, an den Zylindern. angrenzende Ventilkammer zu legen und von den Kolbenstangen durch geeignete Verbindungsgetriebe anzutreiben. Die Wirkung der Ventile ist jedoch im wesentlichen die gleiche wie bei i dem dargestellten Messer, nämlich daß das mit jedem Zylinder verbundene Ventil so wirkt, d'aß es das Zulassen und die Abgabe von. Flüssigkeit zu und von dem Zylinder regelt, der im Kreis der nächste in der i Reihenfolge ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kolbenflüssigkeitsmesser mit einstellbaren Anschlägen für die Meßkolben, deren Hublängen nicht veränderbar sind, dadurch gekennzeichnet, d'aß einer oder mehrere der Meßkolben mit einem Hilfskolben versehen sind, der mit dem entsprechenden Anschlag zusammenarbeiten kann, um die bei jedem Abgabehub des Kolbens abgegebene Flüssigkeitsmenge einstellen zu können. -2. Kolbenflüssigkeitsmesser nach Anspruch r mit paarweise gegenüberliegenden Zylindern, dadurch gekennzeichnet, daß die in den entsprechenden Kolben angeordneten Hilfskolben so miteinander verbunden sind, daß sie sich im gleichen Sinne bewegen.
DEB150289D 1931-01-30 1931-05-29 Kolbenfluessigkeitsmesser mit einstellbaren Anschlaegen fuer die Messkolben, deren Hublaengen nicht veraenderbar sind Expired DE620352C (de)

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