DE620197C - Entlueftungsvorrichtung - Google Patents

Entlueftungsvorrichtung

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DE620197C
DE620197C DESCH97849D DESC097849D DE620197C DE 620197 C DE620197 C DE 620197C DE SCH97849 D DESCH97849 D DE SCH97849D DE SC097849 D DESC097849 D DE SC097849D DE 620197 C DE620197 C DE 620197C
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DE
Germany
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ventilation
nozzle
wind
narrowing
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Expired
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DESCH97849D
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KARL SCHRODT
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KARL SCHRODT
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description

  • Entlüftungsvorrichtung Die Erfindung erstreckt sich auf Entlüftungsvorrichtungen für Räume aller Art mit einem aufsteigenden, nach außen hin sich verengenden Entlüftungszug und einem in diesen eingeführten Windzug zur Erzeugung einer Absaugewirkung.
  • Die Erfindung besteht diesen bekannten Einrichtungen gegenüber darin, daß bei solchen Entlüftungsvorrichtungen der äußere Teil des Entlüftungszuges nach der Vereinigung mit dem mit seiner Eintrittsöffnung senkrecht oder schräg zur Einbauwand gestellten und düsenförmig sich verengenden Windzug durch eine Überdachung nach unten -umgelenkt und an drei Seiten der überdachung ins Freie geführt ist. Dabei ist die engste Stelle der düsenförmigen Verengung des Windzuges mit der engsten Stelle des Entlüftungszuges zusammengelegt. Der Windzug kann ferner erfindungsgemäß nach unten schlotartig verlängert sein oder an einen besonderen Schlot angesetzt werden, um eine Verstärkung des Förderwindes zu erreichen. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, vor der Ausmündung des Entlüftungszuges ein waagerechtes, an beiden Enden und in der Mitte offenes Rohr anzuordnen, das zugleich den Windzug bildet und dessen obere Hälfte halbkreisförmig von einer Schutzhaube überdeckt ist.
  • Demgegenüber ist beim Erfindungsgegenstand der Windzug mit seiner Eintrittsöffnung schräg oder senkrecht zur Einbauwand angeordnet und nach oben hin bis an die Stelle seiner Einmündung in den Entlüftungszug düsenförmig verengt. Der auf die Einbauwand auftreffende Wind wird @ daher ganz oder teilweise in den Windzug eingeführt und von dort infolge der düsenförmigen Verengung mit-erhöhter Geschwindigkeit in den Entlüftungszug eingeleitet, wodurch die Absaugung der verbrauchten Luft aus dem Entlüftungskanal verbessert und etwa in die Austrittsöffnung des Entlüftungszuges eingedrungener Wind wieder hinausgedrückt wird. Dadurch, daß der äußere Teil des Entlüftungszuges nach der Vereinigung mit dem- Windzug durch eine Überdachung nach unten umgelenkt und an drei Seiten der Überdachung ins Freie geführt ist, werden die Austrittsöffnungen des Entlüftungszuges ,gegen das Eindringen von oben kommenden Windes geschützt. Außerdem wird durch die Überdachung der von oben kommende Wind abgelenkt und an den Austrittsöffnungen des Entlüftungszuges vorbeigeführt, wodurch ebenfalls eine Saugwirkung auf die verbrauchte Luft ausgeübt wird. Die kalte Außenluft kann demzufolge nicht in den zu entlüftenden Raum eindringen, so daß mit dem Erfindungsgegenstand auch feuchte und nasse Räume, wie Ställe u. dgl., entlüftet werden können, ohne daß die Gefahr der Kondensatbildung im Raum besteht. Die Umlenkung des äußeren Teiles des Entlüftungszuges nach unten und die Anordnung der Abzugsöffnungen an drei Seiten ergibt den weiteren. Vorteil, daß eine Verstopfung der Abzugsöffnungen durch auftreffenden Wind verhindert wird, da auf diese Weise bei jeder Windrichtung mindestens eine, oft sogar zwei- Seiten für den Austritt der verbrauchten Luft frei sind.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung, die in vorliegendem: Beispiel als Betonstein ausgebildet ist, Abb. 2 eine Ansicht von der Innenseite und Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A nach Abb. i durch Windzug und äußeren Teil des Entlüftungszuges (Austrittsöffnung).
  • In das Mauerwerk a einer Raumwand ist die Entlüftungsvorrichtung eingesetzt, die in vorliegendem Beispiel aus einem Betonstein b besteht, in welchem ein von innen nach außen aufsteigender und nach außen verengter Entlüftungszug c angeordnet ist. In den Entlüftungszug c ist ein düsenförmig sich verengender Windzug g eingeführt, dessen Eintrittsöffnung w senkrecht oder schräg zur Einbauwand gerichtet ist. Nach der Einmündung des Windzuges g in den Entlüftungszug c ist der äußere Teil f des Entlüftungszuges durch eine Überdachung e nach unten umgelenkt und an drei Seiten f, h, h1 der Überdachung e ins Freie geführt. Die Einrichtung ist dabei so getroffen, daß die engste Stelle der düsenförmigen Verengung des Windzuges g mit der engsten Stelle des Entlüftungszuges c zusammenfällt. Die Überdachung e besteht in dem gezeichneten Beispiel aus einem aufgesetzten Stein von größerer Breite, der als besonderes Teil ausgebildet ist. Es können jedoch auch Über dachurig e und Zugstein b aus einem einzigen Stück bestehen. Der Windzug g kann nach unten schlotartig verlängert -sein oder an einen besonderen Schornstein angeschlossen werden. Der Erfindungsgegenstand kann in beliebiger Größe und aus beliebigem Baustoff hergestellt sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Entlüftungsvorrichtung für Räume aller Art mit einem aufsteigenden, nach außen sich verengenden Entlüftungszug und einem in diesen eingeführten Windzug zur Erzeugung einer Absaugewirkung, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Teil (f) des Entlüftungszuges (c) nach der Vereinigung mit dem mit seiner Eintrittsöffnung (w) senkrecht oder schräg zur Einbauwand gestellten und düsenförmig sich verengenden Windzug (g) durch eine Überdachung (e) nach unten umgelenkt und an drei Seiten der Überdachung (e) ins Freie geführt ist.
  2. 2. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch: i, dadurch gekennzeichnet, daß die engste - Stelle der düsenförmigen Verengung des Windzuges (g) mit der engsten Stelle des Entlüftungszuges (c) zusammenfällt.
  3. 3. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Windzug (g) nach unten schlotartig verlängert ist.
DESCH97849D 1932-05-18 1932-05-18 Entlueftungsvorrichtung Expired DE620197C (de)

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DE (1) DE620197C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5197920A (en) * 1991-09-23 1993-03-30 Thomas Ganse Element for user in a heating and air conditioning ductwork system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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