DE61908C - Maschine zum Entfasern von Baumwollsaamen - Google Patents

Maschine zum Entfasern von Baumwollsaamen

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DE61908C
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Germany
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drum
machine
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defibering
box
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61908D
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English (en)
Original Assignee
J. S. COCHRAN in Philadelphia, Pennsylvanien, U. S. A , 10 th Street and Columbia Avenue
Publication of DE61908C publication Critical patent/DE61908C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/02Separating vegetable fibres from seeds, e.g. cotton
    • D01B1/04Ginning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι der Zeichnung zeigt zwei neben einander angeordnete Maschinen der vorliegenden Erfindung theilweise in Seilenansicht, theilweise in senkrechtem Schnitt; Fig. 2 ist ein Grundrifs, Fig. 3 eine Seitenansicht einer der Maschinen. Fig. 4 veranschaulicht die Herstellung des Bürstenkegels.
Mit A ist das Gestell der Maschine, mit B der konisch geformte Trommelbehälter bezeichnet, in . welchem sich die kegelförmige Bürste: C dreht; letztere besteht aus einem konischen Kern D, Fig. 4, und aus einem Streifen E, zweckmäfsig aus Leder, welcher mit Stiften oder Zähnen F besetzt ist. Der Streifen wird mittelst einer Drahtschnur G befestigt, welche spiralförmig mit dem Bürstenband um den Kern gewickelt wird, in den Zwischenräumen der Drähte des Streifens Platz findet und an den Enden mit Haken G1 befestigt ist. Von dem Vorrathskasten H, Fig. 3, der neben der Entfaserungstrommel B aufgestellt ist, führt das endlose Schöpfwerk J die zu entfasernde Baumwolle empor. Die Schöpfbecher L fördern die Baumwolle in den Schütttrichter M, der über der Trommel B befestigt ist und durch den die Baumwolle in die Einschüttöffnungen N der Trommel fällt.
Die Trommel B ist zweitheilig und mit einer Thür P, Fig. 1, versehen, so dafs man zu der Bürste gelangen kann. Die Innenwand der Trommel ist bürstenartig mit Drähten oder Stiften ausgekleidet. Die Bürste C wird von der Riemscheibe C1, Fig. 1, angetrieben. Da die Bürsten be Wickelung schraubenartig um den nach oben sich verjüngenden kegelförmigen Kern läuft, so wird dadurch die Abwärtsbewegung des zu entfasernden Materials befördert. Dies geschieht gleichfalls durch einen sehr starken Luftzug, der von einem Flügelgebläse in der weiterhin näher beschriebenen Weise hervorgerufen wird. Die Stifte oder Drähte des Bürstenstreifens sind verschieden hoch, so dafs zwischen den Stiften der Trommel und denjenigen der Bürste ein schraubenartig nach abwärts führender Zwischenraum entsteht, durch den die Saamenkörner, nachdem sie entfasert sind, allmälig nach unten fallen. Die noch nicht entfaserten Körner bleiben dagegen immer wieder mit ihren Fasern an den Stiften hängen und werden allmälig durch die weiter vorstehenden Drähte abwärts geschoben, bis die Körner faserfrei in den erwähnten Zwischenraum fallen. Dann vermögen die Drähte sie naturgemäfs nicht mehr zu erfassen.
Die Entfaserungstrommel mündet in einen Kasten R mit dem schrägen Boden S. Der Kasten R steht ferner durch den Saugtrichter W mit einem Gebläse X in Verbindung und mündet in das Ableitungsrohr Y.
Der Saamen und die von demselben gelösten Fasern fallen, nachdem sie die Bürsten verlassen haben, durch den offenen Boden der Trommel B auf den schrägen Boden 5 in den Kasten R\ der Saamen fällt nun in den Behälter T und wird dann durch einen Aufzug U weiter befördert, während das Gebläse X die gewonnenen Fasern aus dem Behälter B durch den Kasten R und den Trichter W saugt und sie nach dem Rohr Y führt, durch das sie weiter fortgeschafft werden. Der Aufzug U besteht zweckmäfsig aus den Schöpf-
bechern K1, welche an den Triebkelten R^ befestigt sind; letztere laufen über Kettenräder T1. Die Becher geben ihren Inhalt an das höherliegende waagrechte Förderwerk F ab. Auch dieses kann von beliebiger Construction sein. In vorliegendem Falle besteht es aus Riemen oder Ketten F2, welche über Riemscheiben, Walzen oder Kettenräder F3 laufen und die Schaufel F4 tragen.
Es ist ein bedeutender Luftzug erforderlich,, um die Fasern vollkommen aus dem Behälter zu entfernen. Die Entfaserungstrommel B ist oben mit Oeffnungen Z, der Trichter W an der Seite mit einer Oeffnüng Zx und der Kasten R an der Seite mit einer Oeffnüng Z2 versehen; dadurch lä'fst sich in der Trommel, im Kasten und im Trichter ein solcher Luftzug hervorrufen, dafs die Fasern vollkommen abgesaugt werden. Die Einlafsöffnung Ζλ in dem Trichter W ist durch einen beweglichen Deckel verschlossen, so dafs man durch Oeffnen oder Schliefsen derselben Ungleichmäfsigkeiten in dem erzeugten Luftdruck ausgleichen kann. Ist der Druck zu hoch, so öffnet man den Deckel, um zu verhindern, dafs der Saamen mit den Fasern fortgesaugt wird; ist der Druck zu niedrig, so schliefst man die Einlafsöffnung, um auf diese Weise die Saugkraft zu erhöhen und eine bessere Absaugung der Fasern zu erreichen. Zweckmäfsig bedeckt man die Einlafsöffnung durch Gaze oder Netzwerk, um den Eintritt von Staub und Schmutz zu verhüten.
Nach Fig. ι wandert der Saamen mit den Fasern erst durch die eine, dann durch die andere Maschine. Es lassen sich mehrere solcher Maschinen mit einander verbinden. Bei drei solcher Maschinen wird der Saamen in den ersten beiden Maschinen zum ersten Male entfasert und von diesen gemeinsam an die dritte Maschine mittelst des Förderwerkes F abgeliefert. Das Material gelangt dann durch das Schüttblech F1 in den Vorrathsbehälter H der dritten Maschine, welche die weitere Absonderung der Fasern von den Saamenkörnern übernimmt. Man kann je nach Erfordern die Baumwolle nach und nach durch beliebig viele Erüfaserungstrommeln leiten. Zweckmäfsig macht man die Bürste bei der ersten Maschine kürzer als bei den folgenden, so dafs die Entfaserung stufenweise vor sich geht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Maschine zum Entfasern des Baumwollsaamens, bei welcher in der im Innern mit Drähten oder Stiften besetzten Trommel (B) die Bürste (C). senkrecht umläuft, wobei das Material in der Trommel und in dem Kasten (R) einem durch das Flügelgebläse (X) erzeugten Luftstrom ausgesetzt ist, welcher in dem Kasten (R) die Faser theilchen von den Saamenkörnern trennt und in die Leitung Y führt.
2. Bei der unter i. angegebenen Maschine die Anwendung einer Bürste (C) von konischer Gestalt, wobei ein mit Stiften oder Drähten besetzter Streifen um den Kern gewickelt und der Anfang und das Ende des Drahtes an dem Kern befestigt wird, um der schraubenförmigen Bewickelung den nothwendigen Halt zu geben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61908D Maschine zum Entfasern von Baumwollsaamen Expired - Lifetime DE61908C (de)

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DENDAT61908D Expired - Lifetime DE61908C (de) Maschine zum Entfasern von Baumwollsaamen

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DE (1) DE61908C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748724C (de) * 1937-06-22 1944-11-10 Watson Centrifugal Cotton Gin Verfahren und Maschine zum Entkoernen von Rohbaumwolle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748724C (de) * 1937-06-22 1944-11-10 Watson Centrifugal Cotton Gin Verfahren und Maschine zum Entkoernen von Rohbaumwolle

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