DE61908C - Maschine zum Entfasern von Baumwollsaamen - Google Patents
Maschine zum Entfasern von BaumwollsaamenInfo
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- DE61908C DE61908C DENDAT61908D DE61908DA DE61908C DE 61908 C DE61908 C DE 61908C DE NDAT61908 D DENDAT61908 D DE NDAT61908D DE 61908D A DE61908D A DE 61908DA DE 61908 C DE61908 C DE 61908C
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- DE
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- machine
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- defibering
- box
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B1/00—Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
- D01B1/02—Separating vegetable fibres from seeds, e.g. cotton
- D01B1/04—Ginning
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι der Zeichnung zeigt zwei neben einander angeordnete Maschinen der vorliegenden
Erfindung theilweise in Seilenansicht, theilweise in senkrechtem Schnitt; Fig. 2 ist ein Grundrifs,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer der Maschinen. Fig. 4 veranschaulicht die Herstellung
des Bürstenkegels.
Mit A ist das Gestell der Maschine, mit B der konisch geformte Trommelbehälter bezeichnet,
in . welchem sich die kegelförmige Bürste: C dreht; letztere besteht aus einem
konischen Kern D, Fig. 4, und aus einem Streifen E, zweckmäfsig aus Leder, welcher
mit Stiften oder Zähnen F besetzt ist. Der Streifen wird mittelst einer Drahtschnur G befestigt,
welche spiralförmig mit dem Bürstenband um den Kern gewickelt wird, in den
Zwischenräumen der Drähte des Streifens Platz findet und an den Enden mit Haken G1 befestigt
ist. Von dem Vorrathskasten H, Fig. 3, der neben der Entfaserungstrommel B aufgestellt
ist, führt das endlose Schöpfwerk J die zu entfasernde Baumwolle empor. Die Schöpfbecher
L fördern die Baumwolle in den Schütttrichter M, der über der Trommel B
befestigt ist und durch den die Baumwolle in die Einschüttöffnungen N der Trommel
fällt.
Die Trommel B ist zweitheilig und mit einer Thür P, Fig. 1, versehen, so dafs man
zu der Bürste gelangen kann. Die Innenwand der Trommel ist bürstenartig mit Drähten oder
Stiften ausgekleidet. Die Bürste C wird von der Riemscheibe C1, Fig. 1, angetrieben. Da
die Bürsten be Wickelung schraubenartig um den nach oben sich verjüngenden kegelförmigen
Kern läuft, so wird dadurch die Abwärtsbewegung des zu entfasernden Materials befördert.
Dies geschieht gleichfalls durch einen sehr starken Luftzug, der von einem Flügelgebläse
in der weiterhin näher beschriebenen Weise hervorgerufen wird. Die Stifte oder Drähte des Bürstenstreifens sind verschieden
hoch, so dafs zwischen den Stiften der Trommel und denjenigen der Bürste ein schraubenartig
nach abwärts führender Zwischenraum entsteht, durch den die Saamenkörner, nachdem
sie entfasert sind, allmälig nach unten fallen. Die noch nicht entfaserten Körner bleiben dagegen
immer wieder mit ihren Fasern an den Stiften hängen und werden allmälig durch die
weiter vorstehenden Drähte abwärts geschoben, bis die Körner faserfrei in den erwähnten
Zwischenraum fallen. Dann vermögen die Drähte sie naturgemäfs nicht mehr zu erfassen.
Die Entfaserungstrommel mündet in einen Kasten R mit dem schrägen Boden S. Der
Kasten R steht ferner durch den Saugtrichter W mit einem Gebläse X in Verbindung und
mündet in das Ableitungsrohr Y.
Der Saamen und die von demselben gelösten Fasern fallen, nachdem sie die Bürsten
verlassen haben, durch den offenen Boden der Trommel B auf den schrägen Boden 5 in den
Kasten R\ der Saamen fällt nun in den Behälter
T und wird dann durch einen Aufzug U weiter befördert, während das Gebläse
X die gewonnenen Fasern aus dem Behälter B durch den Kasten R und den Trichter
W saugt und sie nach dem Rohr Y führt, durch das sie weiter fortgeschafft werden. Der
Aufzug U besteht zweckmäfsig aus den Schöpf-
bechern K1, welche an den Triebkelten R^ befestigt
sind; letztere laufen über Kettenräder T1. Die Becher geben ihren Inhalt an das höherliegende
waagrechte Förderwerk F ab. Auch dieses kann von beliebiger Construction sein. In vorliegendem Falle besteht es aus Riemen
oder Ketten F2, welche über Riemscheiben, Walzen oder Kettenräder F3 laufen und die
Schaufel F4 tragen.
Es ist ein bedeutender Luftzug erforderlich,, um die Fasern vollkommen aus dem Behälter
zu entfernen. Die Entfaserungstrommel B ist oben mit Oeffnungen Z, der Trichter W an
der Seite mit einer Oeffnüng Zx und der
Kasten R an der Seite mit einer Oeffnüng Z2
versehen; dadurch lä'fst sich in der Trommel, im Kasten und im Trichter ein solcher Luftzug
hervorrufen, dafs die Fasern vollkommen abgesaugt werden. Die Einlafsöffnung Ζλ in
dem Trichter W ist durch einen beweglichen Deckel verschlossen, so dafs man durch Oeffnen
oder Schliefsen derselben Ungleichmäfsigkeiten in dem erzeugten Luftdruck ausgleichen kann.
Ist der Druck zu hoch, so öffnet man den Deckel, um zu verhindern, dafs der Saamen
mit den Fasern fortgesaugt wird; ist der Druck zu niedrig, so schliefst man die Einlafsöffnung,
um auf diese Weise die Saugkraft zu erhöhen und eine bessere Absaugung der Fasern zu erreichen.
Zweckmäfsig bedeckt man die Einlafsöffnung durch Gaze oder Netzwerk, um
den Eintritt von Staub und Schmutz zu verhüten.
Nach Fig. ι wandert der Saamen mit den Fasern erst durch die eine, dann durch die
andere Maschine. Es lassen sich mehrere solcher Maschinen mit einander verbinden.
Bei drei solcher Maschinen wird der Saamen in den ersten beiden Maschinen zum ersten Male
entfasert und von diesen gemeinsam an die dritte Maschine mittelst des Förderwerkes F
abgeliefert. Das Material gelangt dann durch das Schüttblech F1 in den Vorrathsbehälter H
der dritten Maschine, welche die weitere Absonderung der Fasern von den Saamenkörnern
übernimmt. Man kann je nach Erfordern die Baumwolle nach und nach durch beliebig
viele Erüfaserungstrommeln leiten. Zweckmäfsig macht man die Bürste bei der ersten Maschine
kürzer als bei den folgenden, so dafs die Entfaserung stufenweise vor sich geht.
Claims (2)
1. Eine Maschine zum Entfasern des Baumwollsaamens, bei welcher in der im Innern
mit Drähten oder Stiften besetzten Trommel (B) die Bürste (C). senkrecht umläuft,
wobei das Material in der Trommel und in dem Kasten (R) einem durch das Flügelgebläse
(X) erzeugten Luftstrom ausgesetzt ist, welcher in dem Kasten (R) die Faser theilchen
von den Saamenkörnern trennt und in die Leitung Y führt.
2. Bei der unter i. angegebenen Maschine die Anwendung einer Bürste (C) von konischer
Gestalt, wobei ein mit Stiften oder Drähten besetzter Streifen um den Kern gewickelt
und der Anfang und das Ende des Drahtes an dem Kern befestigt wird, um der
schraubenförmigen Bewickelung den nothwendigen Halt zu geben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61908C true DE61908C (de) |
Family
ID=335933
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61908D Expired - Lifetime DE61908C (de) | Maschine zum Entfasern von Baumwollsaamen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61908C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748724C (de) * | 1937-06-22 | 1944-11-10 | Watson Centrifugal Cotton Gin | Verfahren und Maschine zum Entkoernen von Rohbaumwolle |
-
0
- DE DENDAT61908D patent/DE61908C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748724C (de) * | 1937-06-22 | 1944-11-10 | Watson Centrifugal Cotton Gin | Verfahren und Maschine zum Entkoernen von Rohbaumwolle |
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