DE616554C - Luftgaserzeuger, bei dem Luft durch einen Saettiger getrieben wird - Google Patents

Luftgaserzeuger, bei dem Luft durch einen Saettiger getrieben wird

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DE616554C
DE616554C DEB165094D DEB0165094D DE616554C DE 616554 C DE616554 C DE 616554C DE B165094 D DEB165094 D DE B165094D DE B0165094 D DEB0165094 D DE B0165094D DE 616554 C DE616554 C DE 616554C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis
    • C10J1/02Carburetting air
    • C10J1/06Carburetting air with materials which are liquid at ordinary temperatures
    • C10J1/14Controlling the supply of liquid in accordance with the air supply

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • Luftgaserzeuger, bei dem Luft durch einen Sättiger getrieben wird Luftgas, ein Gemisch von atmosphärischer Luft mit Dämpfen leicht flüchtiger, flüssiger Kohlenwasserstoffe, entsteht beispielsweise, wenn man Luft in dünner Schicht und unter Durchwirbelung über eine größere Fläche von flüssigen Kohlenwasserstof£en streichen läßt.
  • Um hierbei ein Gas von gleichbleibendem Heizwert zu erhalten, wird bei den heute am meisten verbreiteten Systemen von Luftgaserzeugern so verfahren, daß Luft und flüssiger Brennstoff in entsprechendem, ständig gleichbleibendem Mengenverhältnis dem Sättiger zugeführt werden. Hierzu dient ein Luftgebläse von der Bauart der Gasmesser und ein damit gekuppeltes Schöpfwerk oder eine Pumpe (für den flüssigen Brennstoff). Ttn übrigen wurde bisher bei allen Systemen von Luftgaserzeugern ein mechanisches Gebläse verwendet, dessen Antrieb durch einen Gewichts-, Wasser-, Heißluft- oder Elektromotor erfolgte, außer in jenen Fällen, in welchen das Gas z. B. ausschließlich für den Betrieb eines Motors diente, der selbst die Luft durch den Sättiger saugte.
  • So gute Dienste nun auch die bisherigen Luftgaserzeuger an Orten ohne Anschlußmöglichkeit an ein städtisches Gasrohrnetz leisteten, so bot doch in tnanchen Fällen schon die Frage der Unterbringung der umfangreichen Apparate erhebliche Schwierigkeiten. Andererseits waren auch die notwendigen vielgestaltigen Einrichtungen sehr kostspielig und verlangten eine sachgemäße Bedienung, weshalb sie füi eine allgemeinere Verwendung, wie z. B. für Gaserzeugung zum Kochen und Heizen im Haushalt, wenig geeignet waren. Ihre Verwendung beschränkte sich daher im wesentlichen auf solche gewerbliche und industrielle Betriebe, welche der Gasheizung auch dann nicht wohl entbehren können, wenn die erwähnten. Mängel mit in Kauf genommen werden müssen.
  • Eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung mit entsprechender Erhöhung ihrer Betriebssicherheit ist aber nur denkbar, wenn alle mechanisch bewegten Teile und damit auch der Antriebsmotor entbehrlich gemacht werden können. Grundsätzlich unmöglich ist dies bei jenen bereits erwähnten Systemen von Luftgaserzeugern, bei welchen Luft und Brennstoff dem Sättiger in abgemessenen Mengen; also unter Verwendung mechanisch bewegter Organe, zugeführt werden.
  • Nach der Erfindung wird das angestrebte Ziel dadurch erreicht, daß eine Sättigungseinrichtung verwendet wird, bei der der Sättiger stets mit einer angemessenen Menge der zu vergasenden Kohlenwasserstof'fe gefüllt bleibt und der während des Betriebes von der Luft aufgenommene Anteil fortlaufend selbsttätig, und ohne hierfür irgendwelche mechanisch bewegten Organe zu benötigen, wieder ersetzt wird. Die Zusammensetzung des Kohlenwasserstoffgemisches im Sättiger bleibt so ständig gleich. Wird dann noch z. B. durch Unterbringung der Apparate in einem Kellerraum oder durch Versenken in die Erde für Aufrechterhaltung der Sättigungstemperatur Sorge getragen, so sind alle Voraussetzungen für die Erzeugung eines gleichmäßig zusammengesetzten Gases erfüllt. Dadurch, daß bei einem derartigen Luftgaserzeuger -alle mechanisch bewegten Vorrichtungen überflüssig gemacht sind, kann auch die Aufgabe des bisher verwendeten, mechanisch angetriebenen Luftgebläses und des Antriebsmotors auf eine den Luftstrom erzeugende Wasserstrahlluftpumpe übertragen werden, womit die erwünschte Vereinfachung und Verbälligung bei erhöhter Betriebssicherheit erreicht wird.
  • Da übrigens das zum Betrieb der Luftpumpe dienende Leitungswasser verhältnismäßig geringe Temperaturveränderungen erleidet, stellt die Wasserstrahlpumpe ein äußerst bequemes und wirksames Mittel zur Regelung der Temperatur im Sättiger dar, wenn das Wasser entweder unterhalb der spezifisch leichteren Kohlenwasserstoffschicht durch ihn hindurchgeführt oder, bei Verwendung von Kohlenwasserstoffen mit beträchtlicher Wasserlöslichkeit, um seine Außenwandung herumgeführt wird. Diese Art der Temperaturregelung bietet insbesondere im Vergleich zu der durch Versenkung der Apparate ins Erdreich den großen Vorteil, daß alle Teile leicht zugänglich bleiben und daß sie dem zerstörenden Einfluß der Erdfeuchtigkeit nicht ausgesetzt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR(ICHE: i. Luftgaserzeuger, bei dem Luft durch einen Sättiger getrieben wird, dessen Brennstoffüllung sich selbsttätig ergänzt, gekennzeichnet durch die Anwendung einer an eine Wasserversorgungsleitung angeschlossenen Wasserstrahlluftpumpe zur Erzeugung des Luftstromes. z. Gaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sättiger zum Durchfluß des Wassers ummantelt ist. 3. Gaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Abwasser der Luftpumpe unterhalb der Kohlenwasserstoffschicht durch den Sättiger ge_ führt wird.
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