DE615896C - Einrichtung zum Messen des Anodenstromes von Gluehkathodenentladungsroehren, insbesondere Roentgenroehren - Google Patents

Einrichtung zum Messen des Anodenstromes von Gluehkathodenentladungsroehren, insbesondere Roentgenroehren

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DE615896C
DE615896C DEK131566D DEK0131566D DE615896C DE 615896 C DE615896 C DE 615896C DE K131566 D DEK131566 D DE K131566D DE K0131566 D DEK0131566 D DE K0131566D DE 615896 C DE615896 C DE 615896C
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auxiliary
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/26Measuring, controlling or protecting
    • H05G1/265Measurements of current, voltage or power

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Messen des Anodenstromes von Glühkathodenentladungsröhren, insbesondere Röntgenröhren Das Patent 614 gas behandelt :eine Einrichtung zum Messen des Anodenstromes von Glühkathodenentladungsröhren, insbesondere Röntgenröhren, bei der zwecks Voranzeige des Anodenstromes das Meßgerät von einer vorzugsweise ira oder parallel zum Hilfskreis der Glühkathodenentladungsröhre liegenden Vorrichtung, welche dieselbe Charakteristik wie die Glühkathodenentladungsröhre hat, beeinflußt wird. Diese Vorrichtung stellt also gewissermaßen ein Abbild der Glühkathodenentladungsröhre, deren Anodenstrom gemessen werden soll, dar. Mit einer solchen Einrichtung ist es möglich, den Anodenstrom, der bei Inbetriebnahme der Entladungsröhre in .dieser fließen wird, bereits vor Anlegen der Anodenspannung an die Entladungsröhre genau festzustellen und einzuregulieren, ohne daß die Röhre der Gefahr von überbelastungen ausgesetzt ist. Diese Einrichtung arbeitet vollkommen einwandfrei, solange kein bemerkenswerter Spannungsabfall des Ieraftn.etzes beim Anlegen der Anodenspannung an die Entladungsröhre auftritt.- Bei sehr vielen Netzen fällt aber bei einer so großen Belastung, wie sie z. B. eine Röntgenröhre während einer Aufnahme darstellt, die Spannung merklich ab. Dies hat zur Folge, daß der durch die Röntgenröhre fließende Anodenstrom infolge Absinkens der Heizung der Glühkathode geringer ist als der mit Hilfe des Abbildes bei unbelastetem Netz vor Einschalt-en der Röntgenröhre angezeigte Anodenstrom.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß entsprechend dem -Netzspannungsabfall, der beim Anschluß der Entladungsröhre an das Netz auftritt, die Anodenspannung, welche an die als Abbild dienende Hilfsröhre angelegt wird, direkt oderjund indirekt in Abhängigkeit von dem die Hilfsröhre durchfließenden Strom veränderlich ist. So kann die Anodenspannung der Hilfsröhre auf einen an der Grenze des Sättigungsgebietes der Hilfsröhre liegenden festen Wert einstellbar sein, der durch den jeweiligen von lokalen Verhältnissen abhängigen Netzspannungsabfall bestimmt ist, der beim Einschalten der Entladungsröhre auftritt. Zu diesem Zwecke kann man die Anodenspannung für die Hilfsröhre dem Netz über ein Potentiometer oder einen anzapfbaren Transformator, z. B. Spartransformator, entnehmen. Wenn man die Anodenspannung- der Hilfsröhre in Abhängigkeit von dem die Hilfsröhre durchfließenden Strom veränderlich machen will, so kann an die Anodenzuleitung der Hilfsröhre in Reihe mit dem Meßgerät ein Widerstand von solcher Größe geschaltet werden, daß bei hoher Stromstärke die Hilfsröhre nicht mehr im Sättigungsgebiet arbeitet. Schließlich kann man auch beide obenerwähnten Maßnahmen gemeinsam anwenden.
  • In den Abbildungen sind AusführungsbeispielederErfindung dargestellt, wobei dieGlühkathodenentladungsröhre mit ihrer Schaltung der Einfachheit halber fortgelassen ist. Die Klemmen A, B und C, D entsprechen den mit den gleichen Pezugszeichen versehenen Klemmen in den im Hauptpatent bezeichneten Ausführungsbeispielen. In beiden Abb. i und ist an die Klemmen A und B, die beispielsweise mit den Primärldemmen des Heiztransformators der Glühkathodenentladungsröhre verbunden sind, über einen Transformator 2 r die Heizung der als Abbild dienenden Hilfsröhre 22 angeschlossen. Die Regelung der Heizung der Hilfsröhre erfolgt wie bei den Ausführungsbeispielen des Hauptpatents gemeinsam mit der Regelung der Heizung der Glühkathodenentladungsröhre. In dem Anodenstromkreis der Hilfsröhre 22, der an die mit dem Netz verbundenen Klemmen C und D angeschlossen ist, liegt ein Meßgerät 23, das den Anodenstrom der Hilfsröhre' mißt und damit den Anodenstrom der Entladungsröhre voranzeigen kann.
  • Bei dem in der Abb. i dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Anodenspannung für die Hilfsröhre 22 dem Netz über einen zwischen die Klemmen _C und D geschalteten einstellbaren Potentiometerwiderstand 24 entnommen. Dieser Widerstand wird entsprechend den Verhältnissen in dem Netz, an welches die Anlage angeschlossen werden soll, eingestellt, und zwar entsprechend dem Spannungsabfall, der beim Anschluß der Entladungsröhre an das Netz auftritt, auf einen festen, an der Grenze des Sättigungsgebietes der Hilfsröhre liegenden Wert. Wenn die Entladungsröhre und damit auch die Hilfsröhre nur verhältnismäßig wenig geheizt wird, ist die Belastung des Netzes beim Anschluß der Entladungsrähre an das Netz verhältnismäßig gering, so daß ein irgendwie bemerkenswerter -Spannungsabfall nicht auftritt. Wenn dagegen die Entladungsröhre und damit das Abbild voll geheizt sind, tritt beim Anschließen der Entladungsröhre an das Netz ein Spannungsabfall auf, demzufolge der durch die Entladungsröhre fließende Strom kleiner wird. Der Potentiometerwiderstand wird daher so eingestellt, daß die Hilfsröhre 22 so lange im Sättigungsgebiet arbeitet, bis die Röhrenheizung so groß geworden ist, daß beim Einschalten der Entladungsröhre ein merklichtr Spannungsabfall auftreten würde. Von dieser Heizstromstärke ab arbeitet die Hilfsröhre nicht mehr im Sättigungsgebiet; dies hat zur Folge, daß das Meßgerät 23 einen Strom anzeigt, der etwas niedriger ist, als wenn die Hilfsröhre bei der gleichen Anodenspannung im Sättigungsgebiet arbeiten würde. Je mehr die Röhren geheizt werden, desto größer wird diese Differenz, da ja der beim Einschalten der Entladungsröhre auftretende Spannungsabfall infolge der höheren Entladungsstromstärke auch .entsprechend größer wird. Durch geeignete Einstellung des Potentiometerwiderstandes kann man es demnach erreichen, daß das Meßgerät 23 bei seiner Anzeige den beim Anschließen der Entladungsröhre zu erwartenden Spannungsabfall berücksichtigt und eine entsprechende Voranzeige macht, obwohl der Anodenstrom der Hilfsröhre ja. bei der vollen Netzspannung gemessen wird.
  • Statt eines einstellbaren Potentiometerwiderstandes kann man auch einen Transformator mit AnzapfLmgen, z. B. . auch einen Spartransformator, verwenden.
  • Bei der in der Abb. 2 dargestellten Ausführungsform liegt vor dem Meßgerät 23 ein einstellbarer Vorschaltwiderstand 25; hier ändert sich die Anodenspannung der Hilfsröhre 22 in Abhängigkeit von dem sie durch-Rießenden Anodenstrom. Der Widerstand 25 ist so bemessen, daß die Hilfsröhre bei höheren Stromstärken nicht mehr im Sättigungsgebiet arbeitet. Wenn die Entladungsröhre und damit die Hilfsröhre verhältnismäßig wenig geheizt sind, spielt der Vorschaltwiderstand vor dem Meßgerät 23 keine Rolle, da die Hilfsröhre noch im Sättigungsgebiet arbeitet. Bei stärkerer Heizung der Röhre jedoch, also dann, wenn bei Einschalten der Entladungsröhre ein bemerkenswerter Spannungsabfall auftreten würde, wird die der Hilfsröhre zugeführte Anodenspannung infolge des im Anodenkreis der Hilfsröhre fließenden höheren Stromes und des dadurch bedingten höheren Spannungsabfalles in dem Vorschaltwiderstand 25 so klein, daß die Hilfsröhre nicht mehr im Sättigungsgebiet arbeitet, so daß der von dem Meßgerät 23 angezeigte Anodenstrom also kleiner ist. Durch geeignete Einstellung des Vorschaltwiderstandes kann es ermöglicht werden, daß auch bei dieser Ausführungsform der Erfindung der beim Anschluß der Entladungsröhre auftretende Spannungsabfall schon bei der Voranzeige mit berücksichtigt wird.
  • Es ist auch möglich, beide Maßnahmen gemeinsam anzuwenden, indem z. B. bei der in Abb. i dargestellten Schaltung vor das Meßgerät 23 ein Vorschaltwiderstand 25 geschaltet wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPrtÜCHr: i. Einrichtung zum Messen des Anodenstromes von Glühkathodenentl.aclungsröhren, insbesondere Röntgenröhren, bei der zwecks Voranzeige des Anodenstromes das Meßgerät von seiner vorzugsweise im oder parallel ztun Heizkreis der Gl:ühkathodenentladungsröhre liegenden Vorrichtung (Abbild), welche dieselbe Charakteristik wie die Glühkathodenentladungsröhre hat, beeinflußt wird, nach Patent 6i4 925, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend dem Netzspannungsabfall, der beim Anschluß der Entladungsröhre an das Netz auftritt, die Anodenspannung, welche an die als Abbild dienende Hilfsröhre gelegt wird, direkt oder/und indirekt in Abhängigkeit von dem die Hilfsröhre durchfließenden Strom veränderlich ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodenspannung der Hilfsröhre auf ;einen entsprechend dem mehr oder weniger großen Netzspannungsabfall, der beim Anschluß der Entladungsröhre an das Netz auftritt, mehr oder weniger an der Grenze des Sättigungsgebietes der Hilfsröhre liegenden festen Wert einstellbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodenspannung für die Hilfsröhre dem Netz über einen einstellbaren Potentiometerwiderstand oder einen mit Anzapfungen versehenen Transformator, z. B. einen Spartransformator, entnommen wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Anodenzuleitung der Hilfsröhre in Reihe mit dem Meßgerät ein Widerstand von einer solchen Größe geschaltet ist, daß bei höheren Anodenströmen die Hilfsröhre nicht mehr im Sättigungsgebiet arbeitet.
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