DE615651C - Motortreibmittel - Google Patents

Motortreibmittel

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DE615651C
DE615651C DEC48184D DEC0048184D DE615651C DE 615651 C DE615651 C DE 615651C DE C48184 D DEC48184 D DE C48184D DE C0048184 D DEC0048184 D DE C0048184D DE 615651 C DE615651 C DE 615651C
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Germany
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furfural
acetylene
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combustion
solution
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/02Liquid carbonaceous fuels essentially based on components consisting of carbon, hydrogen, and oxygen only
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L3/00Gaseous fuels; Natural gas; Synthetic natural gas obtained by processes not covered by subclass C10G, C10K; Liquefied petroleum gas

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Liquid Carbonaceous Fuels (AREA)

Description

  • Motortreibmittel Das neue Motortreibmittel besteht aus einer Lösung von gasförmigen Kählenwasserstoffen, insbesondere von Acetylen in Furfurol. Als gasförmiger Kohlenwasserstoff kommt außer Acetylen, dessen Auflösung in Furfurol ein besonders hochwertiges Treibmittel darstellt, Methan in Frage. Aber auch andere gasförmige Kohlenwasserstoffe, wie z. B. Äthan, können Verwendung finden. Gegebenenfalls werden mehrere gasförmige Kohlenwasserstoffe in Furfurol gelöst.
  • Das neue Motortreibmittel kann in einfachster Weise hergestellt werden, indem man den gasförmigen Kohlenwasserstoff oder die gasförnvgen Kohlenwasserstoffe in Furfurol löst. Die in dem Furfurol zu lösenden Mengen an gasförmigen Kohlenwasserstoffen hängen von der Art der Verwendung des Treibmittels ab. Eine Grenze nach oben ist durch den Sättigungsgrad der Lösung gegeben, wobei aber in allen Fällen der Sättigungsgrad der Lösung bei der höchsten für die Verwendung der Lösung in Frage kommenden Temperatur nicht überschritten werden darf, um ein Entweichen des gelösten Kohlenwasserstoffs bei dieser Temperatur zu vermeiden. Das Lösen des gasförmigen Kohlenwasserstoffs in Furfurol kann durch Kühlen der Lösung oder durch Druck beschleunigt werden. Beide Maßnahmen dürfen aber nicht zu Lösungen führen, die bei der höchsten für die Verwendung in Frage kommenden Temperatur übersättigt sind. Das . erfindungsgemäße Motortreibmittel kann auch dadurch hergestellt werden, da ß man den gasförmigen Kohlenwasserstoff :oder die gasförmigen Kohlenwasserstoffe in einem geeigneten Lösungsmittel, das an sich kein Treibmittel ist, aber trotzdem verbrennbar und keine für die Verbrennung in Motoren nachteilige Eigenschaften besitzt, löst und diese Lösung in geeigneten Mengen dem Furfurol beimischt. Das Vermischen der Lösung kann jederzeit, z. B. auch kurz vor Anwendung des Motortreibmittels, geschehen. Man kann z. B. Acetylen in Aceton lösen und diese Lösung dem Furfurol beimischen. Statt Aceton können auch .andere aliphatische oder aromatische Ketone oder sonstige- bekannte gute Lösungsmittel für Acetylen Verwendung finden.
  • Die erfindungsgemäßen Motortreibnmittel zeigen bedeutend bessere Eigenschaften als das Furfurol selbst. Bekanntlich sind bei der Beurteilung der Güte von Motortreibstoffen zwei Gesichtspunkte grundlegend: r. möglichst leichte und vollständige Verbrennbarkeit des Motortreibmittels, z. Erzielung eines möglichst hohen Verbrennungsdruckes im Zylinder.
  • In jeder dieser Beziehungen wird das Furfurol z. B. durch Zusatz von Acetylen verbessert. Der Zusatz von Acetylen bewirkt eine Erhöhung der Zerstäubungsfähigkeit und Verdampfbarkeit des Treibmittels, wodurch eine -leichtere Verbrennbarkeit gewährleistet wird. Andererseits ist zur Erzielung eines möglichst hohen'* Verbrennungsdruckes erforderlich, daß aus dem Treibmittel möglichst viel Verbrennungsgase von möglichst hoher Temperatur entstehen. Beides ist bei Zusatz von Acetylen zu Furfurol der Fall. Durch Zusatz von z. B. 3 % Acetylen wird das Volumen der Verbrennungsprodukte um etwa % gesteigert, falls man den gleichen Verbrennungsgrad wie ohne Zusatz von Acetylen annimmt. Da aber bei Zusatz von Acetylen eine vollständigere Verbrennung gegenüber von reinem Furfurol erzielt wird, wird das Volumen der Verbrennungsprodukte noch größer. Die Verbrennungswärme des Furfurols wird durch Zusatz von Acetylen ebenfalls erheblich erhöht, so z. B. bei einer bei Zimmertemperatur annähernd gesättigten Lösung von Acetylen in Furfurol um etwa 3,5 %. Dadurch wird auch die Verbrennungstemperatur erhöht. Bei gleichzeitiger Erhöhung der Menge der Verbrennungsgase -und der Verbrennungstemperatur steigt aber der im Zylinder erreichte Verbrennungsdruck und damit die Arbeitsfähigkeit des Motors.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Die Verwendung einer Lösung von gasförmigen Kohlenwasserstoffen, insbesiondere von Acetylen in Furfurol bzw. in einem Gemisch von Furfurol mit einem guten Lösungsmittel für gasförmige Kohlenwasserstoffe, wie Aceton, .als Motortreibmittel.
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