DE615473C - Verfahren zur Herstellung von Feldmagneten fuer elektrische Kleinlichtmaschinen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Feldmagneten fuer elektrische KleinlichtmaschinenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K21/00—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
- H02K21/26—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets
- H02K21/28—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets
- H02K21/34—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets having bell-shaped or bar-shaped magnets, e.g. for cycle lighting
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)
Description
Bei elektrischen Kleinlichtmaschinen, wie sie insbesondere für die Beleuchtung von
Fahrrädern verwendet werden, kommt es bekanntlich darauf an, daß sie einfach und
billig und bei ausreichender Leistungsfähigkeit dauerhaft und widerstandsfähig sind und
möglichst geringen Kraftbedarf haben. Da für die Feldmagnete aus den erwähnten Gründen
der Einfachheit halber durchweg Permanentmagnete in Betracht kommen, deren magnetische Kapazität bei ihrer geringen
Größe beschränkt ist, hängt die Leistungsfähigkeit besonders davon ab, daß der freie
Raum zwischen Feldmagnet und Induktor möglichst klein ist. Damit ist aber wieder
eine große Präzision nicht nur im Aufbau der Magnete, sondern auch in der Lagerung des
Rotors bedingt. Man hat zunächst permanente Feldmagnete aus einem Stück hergestellt.
Diese sind aber so teuer, daß eine billige Massenfabrikation, namentlich von mehrpoligen Maschinen, nicht möglich ist,
und man ist daher dazu übergegangen, den Feldmagnet aus einzelnen Stäben zu bilden,
die an einem oder an beiden Enden durch ein Joch zusammengehalten werden. Werden
Jochscheiben an beiden Enden der Stäbe verwendet, dann kann eine ausreichende Befestigung
der Stäbe dadurch erzielt werden, daß der Jochkapselrand einwärts, evtl. in eine
Aussparung der Stäbe, hineingepreßt wird. Ist nur ein Poljoch vorhanden, dann muß
dieses allein die Stäbe so fest einklammern, daß sie dauerhaft und zuverlässig festsitzen.
Man hat dies dadurch zu erreichen gesucht, daß nach dem Einsetzen der Stäbe in die
Jochkapsel eine Anzahl von Jochscheiben, oder Jochsternen zwischen die Stäbe eingepreßt
wird. Bei ausreichend starkem Preßdruck kann man erreichen, daß diese Scheiben sich so weit radial strecken, daß sie die
Stäbe fest gegen den Kapselrand anpressen. Um den zentrischen Sitz noch besser zu gewährleisten,
wird außerdem an Stelle mehrerer Scheiben auch nur eine einzige dicke runde Scheibe benutzt, was>
aber die Anwendung eines sehr hohen Preßdruckes erfordert, wobei trotzdem ein so sicherer Sitz wie bei
der Verwendung einzelner Jochscheiben nicht erzielt werden kann.
Um diese Schwierigkeiten zu beheben, wird gemäß der Erfindung die runde Scheibe in
eigenartiger Weise ausgebildet und daraufhin zwischen die Magnetstäbe eingepreßt. Außer
der für das Einpressen notwendigen, genau zentrischen Bohrung ist diese Jochscheibe an
ihrem Rande mit einer oder mehreren Ringnuten versehen und besitzt auf ihrer einen
Flachseite einen genau zentrischen, zylindrischen Ansatz mit Bördelrand. Das Einpressen
dieser Jochscheibe erfolgt nun in der Weise, daß durch einen einzigen Preßdruck die mit
ihrer zentrischen Bohrung auf einem Dorn genau zentrisch geführte Jochscheibe mit
ihrem Ansatz in eine entsprechende Bohrung des Jochkapselbodens hineingepreßt und dabei
der Bördelrand des Ansatzes gleichzeitig umgelegt wird, während in die obere Flach-
seite der Jochscheibe durch entsprechende Vorsprünge des Preßstempels in einer solchen
Weise Rillen eingepreßt werden, daß das Material der Jochscheibe auch unter dem. Einfluß
der Ringnuten auf ihrem Umfang sich radial gegen die Stäbe vorschiebt und diese festklemmt.
Auf der Zeichnung ist das beschriebene Verfahren in seiner praktischen Durchführung
beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Ansicht des fertigen vierpoligen Feldmagneten,
Fig. 2 eine Draufsicht dazu, Fig. 3 einen senkrechten Längsschnitt,
Fig. 4 Draufsicht und Querschnitt der Jochkapsel und
Fig. s Ansicht und Querschnitt der Jochscheibe vor dem Einpressen.
Man erkennt aus der Zeichnung die Jochkapsel a, in welche die von einem langen
Materialstab glatt abgeschnittenen Magnetstäbe & in richtigen Abständen so eingesetzt
werden^ daß sie am zylindrischen Rand der Kapsel anliegen. Alsdann wird zwischen die
Stäbe die Jochscheibe c hineingepreßt, wobei sie in ihrer zentralen Bohrung d durch einen
• passenden Dorn geführt wird, so daß sie unter allen Umständen genau zentrisch bleibt.
An der Jochscheibe c ist erfindungsgemäß ein Ansätze vorgesehen, der einen Bördelrand/
besitzt und mit einigem Spielraum in die genau zentrische Bohrung g der Jochkapsel a
hineinpaßt. Durch den Preßdruck wird nun, nachdem sämtliche Teile in ihrer richtigen
Stellung sitzen, einerseits durch entsprechende Vorsprünge des Stempels eine Anzahl von
Rillen // in die obere Fläche der Jochscheibe c gepreßt, wodurch das Material derselben derart
radial sich streckt, daß es sich fest gegen, die Innenflächen der Magnetstäbe preßt und
anderseits der Bördelrand/ nach außen umgelegt und fest in die Senkung der Bohrung g
der Jochkapsel· hineingepreßt wird. Damit sind alle Teile in eine feste, sichere und
haltbare Verbindung gebracht, stehen zur LagerDohrung genau zentrisch, und die ganze
Verbindung ist durch einen einzigen Preßdruck fertiggestellt. Es empfiehlt sich außerdem,
die Jochscheibe c auf ihrer äußeren zylindrischen Fläche (Umfang) mit einer
oder mehreren Eindrehungen oder Rillen i zu versehen, wodurch sie sich beim Einpressen
besser an die Flächen der Magnetstäbe anschmiegen kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Feldmagneten für elektrische Kleinlichtmaschinen, bei denen die einzelnen Magnetstäbe in einer mit einem zylindrischen Rand versehenen Jochkapsel durch eine runde Scheibe festgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der in die Jochkapsel (a) eingestellten Magnetstäbe (&) dadurch erfolgt, daß zwischen die letzteren leine aus einem einzigen Stück bestehende und mittels eines Domes genau zentrisch geführte, runde Scheibe (c) eingelegt wird, welche an ihrem Umfang mit Ringnuten (/) und auf ihrer einen Flaehseite mit einem Bördelrand (/) versehen ist, welch letzterer bei dem durch einen einzigen Preßdruck erfolgenden festen Einpressen der runden Jochscheibe (c) gleichzeitig mit in die Senkung der Bohrung (g) der Jochkapsel (a) eingepreßt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE615473T | 1930-11-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE615473C true DE615473C (de) | 1935-07-05 |
Family
ID=6576815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930615473D Expired DE615473C (de) | 1930-11-16 | 1930-11-16 | Verfahren zur Herstellung von Feldmagneten fuer elektrische Kleinlichtmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE615473C (de) |
-
1930
- 1930-11-16 DE DE1930615473D patent/DE615473C/de not_active Expired
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