DE613674C - Abschlusskolben fuer wasserlose Gasbehaelter - Google Patents

Abschlusskolben fuer wasserlose Gasbehaelter

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DE613674C
DE613674C DEK133589D DEK0133589D DE613674C DE 613674 C DE613674 C DE 613674C DE K133589 D DEK133589 D DE K133589D DE K0133589 D DEK0133589 D DE K0133589D DE 613674 C DE613674 C DE 613674C
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Germany
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gas
ring
rings
sealing
tight
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DEK133589D
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Aug Kloenne GmbH
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Aug Kloenne GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/04Sealing devices for sliding parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Abschlußkolben für wasserlose Gasbehälter Es sind Abschlußkolben für wasserlose Gasbehälter @ bekannt, bei welchen dem Kolben zwei übereinander angeordnete Packungsringe zugeordnet sind, von denen der obere einen im normalen Betrieb benutzten Dichtungsring darstellt, während der untere Ring nur bei Reparaturen bzw. Auswechselung des oberen Ringes zur dichtenden Anlage an die Behälterwand gebracht wird. Auf diese Weise soll die Reparatur bzw. Auswechselung eines Dichtungsringes ohne Betriebsunterbrechung und ohne Gasverlust ermöglicht werden. Bei der bekannten Einrichtung sind die beiden Packungsringe durch starre Konstruktionsteile miteinander verbunden, und die Bedienung geschieht in der Weise, daß die gesamte Dichtung vermittels Handrades und Spindel um -einen mittleren Drehpunkt geschwenkt wird, derart, daß der obere, dem normalen Betriebe dienende Dichtungsring von der Wandung abgehoben und gleichzeitig der untere Ring zur Anlage gebracht wird. Da während dieser Bewegung sich vorübergehend beide Dichtungsringe außer Berührung mit der Behälterwandung befinden,. können Gasverluste eintreten, zu deren Vermeidung bei der bekannten Einrichtung eine durch Schrauben nachstellbare, ständig an der Behälteiwandung anliegende Zunge vorgesehen ist. Abgesehen davon, daß es schwierig ist, diese Zunge überall zur gleichmäßigen Anlage zu bringen, ist eine vollkommene Abdichtung auf diese Weise nicht möglich. Zur Beseitigung 'dieses Nachteiles wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die beiden Packungsringe nur durch ein elastisches gasdichtes Mittel miteinander gekuppelt werden, derart, daß sie in radialer Richtung unabhängig voneinander verschieblich sind. Im Gegensatz zu den Verhältnissen bei der v orbekannten Einrichtung wird man durch die Erfindung in die Lage versetzt, vor Abheben des auszuwechselnden oberen Dichtungsringes den unteren Reservering zur dichtenden Anlage zu bringen. Die Auswechselung des verschlissenen oberen Dichtungsringes ist also auf einfache und gefahrlose Weise und ohne Gasverlust möglich.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß durch die in radialer Richtung erfolgte Zurückziehung des oberen Ringes der untere, vorher zur Anpressung gebrachte Reservering zugänglich wird und auf seine Dichtigkeit nachgeprüft werden kann.
  • Es ist weiter bekannt, an einem hochgezogenen Zylindermantel des Abschlußkolbens von Gasbehältern zwei in Abständen angeordnete Dichtungsschläuche zu befestigen, die durch besondere Leitungen mit einer Druckflüssigkeit wechselweise beaufschlagt werden können. Eine unabhängige Verschiebung der Ringe in radialer Richtung ist hierbei nicht möglich. Der untere Reservering ist daher sehr schwer zugänglich.
  • Bei einer anderen bekannten Bauart besteht der Kolben aus zwei miteinander lösbar verschraubten Teilen, von denen jeder einen besonderen Dichtungsring besitzt, wobei der von dem unteren Kolbenteil getragene Ring als Reservering dienen soll. Eine unabhängig voneinander erfolgende radiale Verschiebung der Dichtungsringe ist bei dieser Bauart ebenfalls nicht möglich. Der untere Ring ist erst zugänglich, nachdem der gesamte obere Kolbenteil durch eine zu diesem Zweck vorgesehene Hebevorrichtung um ein entsprechendes Maß angehoben wird.
  • Konstruktiv wird der Erfindungsgedanke am zweckmäßigsten in der Weise durchgeführt, daß ein die beiden Ringe verbindender elastischer gasdichter Streifen oder Schleier vom oberen Ende des oberen Dichtungsringes durchlaufend bis zum Kolbenrand geführt ist. Dieser elastische gasdichte Streifen erfüllt also gleichzeitig zwei Funktionen, indem er einerseits die elastische Kupplung der beiden Ringe bewirkt und andererseits die Ringe unter sich und mit dem Kolben gasdicht verbindet.
  • Die Verwendung eines gasdichten elastischen Mittels zwischen Dichtung und Kolben ist bei Gasbehältern an sich bekannt.
  • Die Anpressung und Verschiebung der Ringe kann in verschiedener Weise durch Federn oder Gegengewichtshebel erfolgen. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform unter' Benutzung von Gegengewichten ergibt sich, wenn die beiden Ringe vermittels etwa waagerecht geführter Stangen verstellbar an einem gemeinsamen Gegengewichtshebel befestigt werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
  • Fig. i und 2 zeigen Längsschnitte in verschiedenen Stellungen.
  • Die Dichtungseinrichtung besteht aus dem oberen Packungsring o und dem- unteren Packungsring u, die untereinander und mit dem Kolben durch einen gasdichten elastischen Schleiers verbunden sind.
  • Die Anpressung erfolgt durch den mit dem Gegengewicht g versehenen Hebel h, welcher in der Stellung nach Fig. i vermittels der Stange hl die obere Packung o gegen die Behälterwandung w andrückt. Der untere Reservepackungsring u ist zurückgenommen, liegt also nicht an der Behälterwandung w an.
  • Soll der bei normalem Betrieb die Dichtung herbeiführende obere Ring o ausgewechselt werden, so werden die Teile in die Stellung nach Fig. 2 gebracht, d. h. es wird zunächst der untere Ring u bis zur dichtenden Anlage an die Behälterwandung w vorgeschoben und in dieser Stellung mit dem Gegengewichtshebel h verbunden. Darauf kann der obere Ring o zurückgezogen und ausgewechselt werden. -Nach Einbau eines neuen oberen Packungsringes werden die Teile wieder in die Stellung nach Fig. i gebracht.
  • Bezüglich der unteren Dichtung u ist eine Erneuerung nicht erforderlich, da sie nur beim Ausbau der - oberen Packung arbeitet und bei dieser kurzen Inanspruchnahme eine fast unbegrenzte Lebensdauer hat.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abschlußkolben für wasserlose Gasbehälter mit zwei übereinander angeordneten und gasdicht- mit dem Kolben verbundenen Dichtungsringen, von welchen der untere Ring nur bei Reparatur bzw. Auswechselung des oberen Ringes zur dichtenden Anlage" gegen die Behälterwandung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ringe (ö und u) nur . durch ein . elastisches -gasdichtes Mittel . (s) gekuppelt silld,.derart, daß sie in radialer Richtung unabhängig voneinander, verschieblich sind.
  2. 2. Abschlußkolben - nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein die beiden Packungsringe (o und u) verbindender elastischer gasdichter Schleier (s) vom oberen Ende des oberen Dichtungsringes. (o) .durchlaufend bis zum k-olbenrand geführt ist.
  3. 3. Abschlußkolben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Packungsringe (o und u) vermittels etwa waagerecht geführter Stangen (h1) verstellbar an einem- gemeinsamen Gegengewichtshebel (h) befestigt sind.
DEK133589D 1934-03-23 1934-03-23 Abschlusskolben fuer wasserlose Gasbehaelter Expired DE613674C (de)

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