DE613006C - Turbinenanlage, insbesondere Schiffsturbinenanlage - Google Patents

Turbinenanlage, insbesondere Schiffsturbinenanlage

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Publication number
DE613006C
DE613006C DEK134952D DEK0134952D DE613006C DE 613006 C DE613006 C DE 613006C DE K134952 D DEK134952 D DE K134952D DE K0134952 D DEK0134952 D DE K0134952D DE 613006 C DE613006 C DE 613006C
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DE
Germany
Prior art keywords
turbine system
parts
stages
stage
turbine
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Expired
Application number
DEK134952D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Albert Haenschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Germaniawerft AG
Original Assignee
Fried Krupp Germaniawerft AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE613006C publication Critical patent/DE613006C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D15/00Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
    • F01D15/02Adaptations for driving vehicles, e.g. locomotives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

große Wirtschaftüch-
Die Erfindung betrifft eine Turbinenanlage, insbesondere Schiffsturbinenanlage, mit einer als Doppelstromturbine .ausgebildeten Hochdruckturbine nach Patent 605 3 08, bei der die beiden bei großer Fahrt im Dampfweg parallel geschalteten Teile der Hochdruckturbine bei kleinen Fahrtstufen hintereinandergeschaltet sind. Dadurch ergibt sich, bei kleiner Belastung und kleiner Drehzahl der
to Vorteil eines geringen spezifischen Dampfverbrauches, d. h. eine
keit der Anlage.
Bei dieser Schaltung läßt sich noch eine weitere Steigerung der Wirtschaftlichkeit der Turbinenanlage durch eine besondere Verteilung des Wärmegefälles auf die einzelnen Stufen ermöglichen. Die letzte Stufe des bei kleinen Fahrtstufen nachgeschalteten Hochdruckteiles hat nämlich ein verhältnismäßig großes Gefälle zu verarbeiten. Daraus ergibt sich bei den der Marschfahrt entsprechenden kleinen Drehzahlen eine im Verhältnis zur Umfangsgeschwindigkeit ungünstig große Strömungsgeschwindigkeit des Dampfes, die den Wirkungsgrad dieser letzten Stufe beeinträchtigt.
Die Erfindung bezweckt nun, bei der Hintereinanderschaltung der beiden Hochdruckteile einer derartigen Turbinenanlage den Wirkungsgrad der letzten Stufe oder Stufen des nachgeschalteten Teiles zu verbessern und damit die Wirtschaftlichkeit der ganzen Anlage noch weiter zu erhöhen. Sie besteht' darin, daß die erste Stufe des bei kleiner Fahrt nachgeschalteten Hochdruckteiles für ein größeres Wärmegefälle bemessen ist als die entsprechende erste Stufe des anderen Hochdruckteiles., so daß trotz gleicher Stufenanzahl beider Hochdruckteile und eines für beide Teile bei Parallelschaltung gleichen Gesamtwärmegefälles die letzten Stufen des einen Hochdruckteiles ein kleineres Gefalle je Stufe verarbeiten als die entsprechenden letzten Stufen des anderen Hochdruckteiles.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Abb. ι zeigt als erste Ausführungsform im Längsschnitt eine Doppelstromhochdruckturbine mit gleicher Stufenzahl der beiden Teile.
Abb. 2 zeigt in gleicher Darstellung wie Abb. ι eine zweite Ausführungsform, bei der
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Albert Flänschke in Kiel.
die Dopp'elstrornhochdruckturbine wegen zu großer Stufenzahl in zwei Gehäusen untergebracht isf."
In der ersten Ausführungsform nach Abb. ι haben die beiden Teile 9 und 10 der Hochdruckturbine 1 die gleiche Stufenzahl. Die der Erfindung entsprechende Verteilung des Gefälles wird hier dadurch erreicht, daß die gegebenenfalls nicht beaufschlagte erste ία Stufe io« des bei kleinen Fahrtstufen nachgeschalteten Teiles 10 der Hochdruckturbine bei Parallelschaltung ein größeres Gefälle verarbeitet als die entsprechende erste Stufe 9« des anderen Teiles 9. Die den Stufen 9« und ioa zugehörigen Düsengruppen sind diesen Verhältnissen angepaßt. Die letzten Stufen des Teiles 10 haben also ein kleineres Gefälle je Stufe zu verarbeiten als die ■entsprechenden Stufen des Teiles 9, da das Gesamtgef alle für jeden Teil 9 und ι ο bei Parallelschaltung gleich ist. Der hier nach den ersten Stufen der beiden "Teile 9 und 10 verschiedene Dampfdruck wirkt sich auch auf die feste Trennwand 19 aus, was aber belanglos ist.
Eine weitere Ausführungsform nach Abb. 2 zeigt die Anwendung der Erfindung auf die bei zu vielen' Stufen in einem Gehäuse vorteilhafte Unterteilung in eine zweigehäusige Doppelstromturbine 9, 10 und 13, 14. Bei der in Frage kommenden Doppelstrombauart gehört dann je ein Teil' des einen Gehäuses mit dem einen Teil des anderen Gehäuses zusammen, und die beiden jeweils zusammengehörigen Teile verarbeiten je ein gleiches Gesamtgefälle unter Berücksichtigung der durch die Erfindung gegebenen Regel in sonst beliebiger Verteilung auf Ihre einzelnen Stufen. Es gehören also beispielsiweise die Teile 9 und 13 oder 10 und 14 als bei Parallelschaltung nacheinander vom Dampf durchströmte Teile zusammen.. Hierbei kann der Dampf beim Austritt aus der jeweils letzten Stufe der Teile 9 und 10 des ersten Gehäuses einen verschiedenen Zustand haben, da er von den zugehörigen Auslaß stutzen 11 und 12 in getrennten Strömen zu den beiden Teilen 13 und 14 des zweiten Gehäuses weitergeleitet wird. Es kommt also nur auf seinen gleichen Endzustand beim Austritt aus der jeweils letzten Stufe dieser beiden Teile 13 und 14 an.
Der für die Hintereinanderschaltung der beiden jeweils zusammengehörigen TeEe 9, 13 und 10, 14 vorgesehene Kanal 25 zweigt bei dieser Ausführungsform von dem Auslaßstutzen 15 des Teiles 13 ab und führt über das Ventil 20 und durch den Kanal 24 in die Düsenkammer oder über das Ventil 20 und durch den Kanal 22 in die Radkammer 18 des Teiles 10.
Durch die ungleiche Auslegung der einzelnen Stufen in den beiden Teilen der Doppelstromturbine ergibt sich bei ParaEelschaltung, d. h. bei großer Fahrt, ein etwas verschiedener Wirkungsgrad der beiden Teile. Der Einfluß auf den Gesamtwirkungsgrad der Anlage ist aber ohne Bedeutung. Bei der Hintereinanderschaltung der bieiden Teile der Turbine, d. h. bei Marschfahrt, wirkt sich dagegen die Erfindung als weitere Steigerung der durch das Hauptpatent an sich schon erzielten großen Wirtschaftlichkeit der Turbinenanlage aus.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Turbinenanlage, insbesondere Schiffsturbinenanlage, mit einer als Doppelstromturbine ausgebildeten Hochdruckturbine nach Patent 605 308, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stufe (ioa) des bei kleiner Fahrt nachgeschalteten Hochdruckteiles (10) für ein größeres Wärmegefälle bemessen ist als die entsprechende erste Stufe (9s) des anderen Hochdruckteiles · (9), so daß trotz gleicher Stufenanzahl beider Hochdruckteile (9 und 10) und eines für beide Teile bei Parallelschaltung gleichen Gesamtwärmegefälles die letzten Stufen des einen Hochdruckteiles (10) ein kleineres Gefälle je Stufe verarbeiten als die entsprechenden letzten Stufen des anderen Hochdruckteiles (9).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK134952D 1934-01-10 1934-01-10 Turbinenanlage, insbesondere Schiffsturbinenanlage Expired DE613006C (de)

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