DE612780C - Sortieranlage, insbesondere fuer Postsachen - Google Patents

Sortieranlage, insbesondere fuer Postsachen

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DE612780C
DE612780C DET41827D DET0041827D DE612780C DE 612780 C DE612780 C DE 612780C DE T41827 D DET41827 D DE T41827D DE T0041827 D DET0041827 D DE T0041827D DE 612780 C DE612780 C DE 612780C
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sorting
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DET41827D
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C7/00Sorting by hand only e.g. of mail

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  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

  • Sortieranlage, insbesondere für Postsachen Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine mit Förderbändern arbeitende Sortieranlage, insbesondere zum Sortieren von Postsachen. Durch die vorliegende Erfindung sollen die Kosten derartiger Anlagen dadurch herabgemindert werden, daß die Zahl der zu den einzelnen Empfangsstellen führenden Transportbänder verringert wird. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Briefe, die in verschiedenen Zonen des mehreren Kursrichtungen gemeinsam zugeordneten Sammelbandes abgeworfen werden, flach auf dem Sammelband ohne Trennwände gefördert werden. Von diesem Erfindungsgedanken wird nicht nur mit Vorteil in dem eigentlichen Sortierbandwerk Gebrauch gemacht, sondern auch bei der Ausbildung der die einzelnen Sortierstellen verbindenden Transportanlage.
  • Bekanntlich wird das Sortiergeschäft in großen Postanstalten in der Weise durchgeführt, daß die Postsachen zunächst in einem oder mehreren parallel arbeitenden G@obsortierbandwerken vorsortiert und dann den Feinsortiersteilen zugeführt werden. Das aus den Grobsortierwerken anfallende, vorsortierte Gut wird mit Hilfe von Transportbändern laufend den Feinsortierstellen zugeführt. Da die Menge des zu sortierenden Gutes (Briefe) zeitlich außerordentlich großen Schwankungen unterworfen ist, so muß die Gesamtanlage jederzeit der jeweiligen Belastung durch Stillsetzen oder Ingangsetzen einiger Sortierwerke anpaßbar sein. Das bedeutet, daß in dem gleichen Maße, wie die Zahl der sich im Betrieb befindlichen Grobsortierwerke ändert, auch die Besetzung der Feinsortierplätze sich entsprechend ändern muß. Es ist daher zweckmäßig, das aus einem Grobsortierwerk anfallende Sortiergut einer Kursrichtung einem bestimmten, diesen Kurs bearbeitenden Feinsortierplatz zuzuleiten, damit, falls das Grobsortierwerk stillgesetzt wird, auch =der entsprechende Feinsortierplatz unbesetzt bleiben kann. Diesen betrieblichen Erfordernissen kann nun unter Anwendung des vorliegenden Erfindungsgedankens in einfacher Weise Rechnung getragen werden. Für den Transport der Postsachen einer Kursrichtung mehrerer Grobsortierwerke kann ein einziges Transportband verwendet werden, wobei trotzdem sichergestellt bleibt, daß das Sortiergut eines Grobsortierwerkes dem diesem Grobsortierwerk zugeordnetenFeinsortierplatz zugeleitet wird.
  • In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt die Figur den Grundriß einer Sortierbandanlage für eine Postanstalt.
  • Mit B z bis B 6 sind. die Grobsortierschrankreihen bezeichnet. Die Beschickung der durch die Grobsortierschränke laufenden Sammelbänder S i bis S6, von denen bekanntlich eine Mehrzahl untereinander angeordnet ist, erfolgt von beiden *Seiten des Sortierschrankes. Die Sortierfächer .gleicher Kursrichtung sind mit den arabischen Ziffern i bis 3 bezeichnet. Die in die Einlegeschlitze i bis 3 eingelegten Briefe werden mit Hilfe von Zuführungsbändern Z i bis Z 3> auf die der Kursrichtung entsprechende Bandzone i bis 3 des Sammelbandes abgeworfen. In den bisherigen Sortierbandwerken ist für jede Kursrichtung ein besonderes Sammelland vorgesehen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die auf das Sammelband aufgeworfenen Briefe während des Transportes ihre Lage nicht verändern. Eine besondere Führung der Briefe in 'bestimmten Rinnen oder die Vorsehung besonderer einzelner Bänder ist daher nicht erforderlich. Das für mehrere Kurse genfeinsam vorgesehene Sämmelband ist nicht größer als die Gesamtbreite, die sich .ergeben würde, wenn für jede Kursrichtung in, getrennten Rinnen. geführte Einzelbänder -benutzt werden. Zur Überleitung des auf den Sammelbändern S ankommenden Fördergutes auf eine bestimmte Bandzone des zu den Feinsortierplätzen führenden Transportbandes sind für jede Kursrichtung Hilfsbänder N vorgesehen. So ist z. B. aus der Zeichnung zu erkennen, daß für'das in der Bandzone :2 des Sammelbandes S6 liegende Sortiergut durch das Transportband N62 auf die Bandtone 6 des. Transportbandes H2 abgeworfen wird. Das Transportband H2 sammelt die Kurse 2 aller Sortierbandwerke B i bis B 6 und führt das sortierte Gut, je nachdem in welchem Grobsortierwerk B i bis B 6 dasselbe vorsortiert ist, getrennt den einzelnen Feinsortierplätzen F i bis F 6 zu. Für die Überleitung des Fördergutes von dem Transportband H2 auf die entspiechenden Bandzonen i bis 6 des Transportbandes G 6 sind sechs Winkelrutschen W i bis W6 vorgesehen; diese Rutschenfördererdienen dem gleichen Zweck wie die BandfördererN6i bis N63 oder N 5 i bis N5:2, die das Fördergut bestimmten Bandzonen der Transportbänder H i, H2 zuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sortierbandanlage, insbesondere zum Sortieren von Postsachen, dadurch gekennzeichnet, daß die Briefe, die in verschiedenen Zonen des rüehreren Kursrichtungen gemeinsam zugeordneten Sammelbandes abgeworfen werden, flach auf dem Sammelband ohne Trennwände gefördert werden.
DET41827D 1932-12-17 1932-12-17 Sortieranlage, insbesondere fuer Postsachen Expired DE612780C (de)

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