DE610352C - Einrichtung fuer Tintenbehaelter, insbesondere Selbstfueller-Tintenbehaelter, zum Fuellen von Selbstfuellhaltern - Google Patents

Einrichtung fuer Tintenbehaelter, insbesondere Selbstfueller-Tintenbehaelter, zum Fuellen von Selbstfuellhaltern

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DE610352C
DE610352C DES107391D DES0107391D DE610352C DE 610352 C DE610352 C DE 610352C DE S107391 D DES107391 D DE S107391D DE S0107391 D DES0107391 D DE S0107391D DE 610352 C DE610352 C DE 610352C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles

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  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Einrichtung für Tintenbehälter, insbesondere Selbstfüller-Tintenbehälter, zum Füllen von Selbstfüllhaltern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verwendung beim Füllen von Selbstfüllhaltern aus einem Tintenbehälter, insbesondere den gebräuchlichen Selbstfüller-Tintenbehältern.
  • Die Selbstfüllhalter werden fast alle dadurch gefüllt, daß ihr Mundstück mit der Feder in ein Tintenfaß bzw. eine Tintenflasche o. dgl. getaucht und dann die das Füllen bewirkenden Teile durch Fingerdruck bzw. Daumendruck in Tätigkeit gesetzt werden. Infolge der verschiedenen Höhe des Tintenstandes im Tintenfaß bzw. in der Tintenflasche muß der Füllhalter mehr oder weniger tief in den Tintenbehälter eingeführt werden. Hierbei und beim Füllen selbst sucht die Hand am Rande des Tintenbehälters eine Stütze bzw. Auflage. Da der Rand des Tintenbehälters infolge des Üffnens und Schließens des Verschlusses stets durch Tinte beschmutzt ist, werden beim Auflegen auf den Rand die Hand oder die Finger ebenfalls beschmutzt.
  • Diese Nachteile sollen durch die Einrichtunggemäß der Erfindung behoben werden. Die Einrichtung besteht nach der Erfindung aus einer auf den Rand der Tintenbehälteröffnung auflegbaren, diesen verdeckenden und mit einer zum Durchstecken des Füllhalters dienenden Öffnung versehenen Scheibe, die so groß ist, daß ihre Oberfläche der Hand bzw. den Fingern beim Füllen des Halters eine Stütze bietet. Vorzugsweise hat die Scheibe zu ihrer Befestigung auf dem Tintenbehälterrand Haltemittel, die mit ihr oder einer Versteifungsschicht verbunden oder aus ihr gebildet sind.
  • Man hat schon für den Hals von Tinten-bzw. Tuschflaschen einen scheibenförmigen Schutzkörper vorgeschlagen, der jedoch anderen Zwecken als die Einrichtung nach der Erfindung dienen soll. Der bekannte scheibenförmige Schutzkörper besteht aus mehreren aus saugfähigem Stoff bestehenden Schichten. Er soll einerseits zum Reinigen bzw. Abwischen der mit Tinte oder Tusche beschmutzten Federn, andererseits zum Verhindern des Umfallens der Tinten-' bzw. Tuschflasche dienen. Er wird auch, im Gegensatz zu der Scheibe nach der Erfindung, die auf den Rand der Tintenbehälteröffnung aufgelegt wird, über den Flaschenhals gezogen, so daß der Halsrand frei oberhalb der Scheibe liegt. Das Beschmutzen der Hand oder der Finger beim Füllen eines Füllhalters würde also durch die bekannte Einrichtung nicht verhindert werden können.
  • In der Zeichnung -sind Ausführungsformen einer Vorrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt; es zeigen: Fig. x eine Ausführungsform in Draufsicht, Fig.2 einen Querschnitt durch diese Ausführungsform, Fig. 3 eine andere Ausführungsform in Draufsicht, Fig.4 einen Querschnitt durch eine bevorzugte Form, und zwar sowohl nach Fig, i als auch nach Fig. 3, Fig.5 eine weitere Ausführungsform mit einer zum Halten auf einem Tintenflaschenhals dienenden Einrichtung, Fig. 6 Draufsicht und Fig. 7 in Seitenansicht eine weitere Möglichkeit der Ausbildung derartiger Haltemittel. Gemäß Fig. i und 2 besteht die Vorrichtung aus einer einstückigen Scheibe i, die mit einem Mittelloch z versehen ist. Die Scheibe wird auf den Tintenbehälter, z. B. auf den Hals einer . Tintenflasche, aufgelegt, wobei die Öffnung a, deren Durchmesser etwa die gleiche Größe wie der Innendurchmesser des Tintenbehälterhalses hat, über der Öffnung des Tintenbehälters liegt, so daß das Füllhaltermundstück durch die Öffnung 2 in die Öffnung des Tintenbehälters gesteckt und in die Tinte eingeführt werden kann. Die Scheibe wird so stark gewählt, daß die auf ihr ruhende Hand ihren über den Tintenbehälterhals überstehenden Rand nicht zu -stark nach unten drücken kann.
  • Zweckmäßig wird die Scheibe kreisförmig nach Fig. i gestaltet. Sie kann jedoch auch vieleckig, z. B. quadratisch (Fig. 3) oder sonstwie, z. B. herzförmig, gestaltet sein.
  • Vorteilhaft ist es, wenn die Scheibe aus aufsaugfähigem Stoff, insbesondere Löschpapier, besteht, da dann durch die Scheibe nicht nur die Beschmutzung der Hand durch die am Tintenbehälterrand befindliche Tinte vermieden wird, sondern auch gleichzeitig die Möglichkeit der Reinigung des Füllhaltermundstücks und die Möglichkeit der Verhinderung des Beschmutzens der Unterlage und des Flaschenhalses vorliegt.
  • Da Löschpapier im allgemeinen nicht so dick ausgeführt wird, daß eine einstückige Scheibe bzw. ein einstückiger Ring widerstandsfähig genug wäre, um dem Druck der Hand standzuhalten, werden zweckmäßig mehrere Schichten bzw. Scheiben oder Ringe aus Löschpapier zu einem Löschringblock B gemäß Fig. 4 vereinigt. Hier sind sechs Scheiben 3, 4, 5, 6, 7 und 8 übereinandergelegt und miteinander verbunden. Der äußere Ring 8 kann als Versteifungsring ausgeführt sein. Er kann zum Teil aus festerem Werkstoff, z. B. Pappe oder Metall, bestehen bzw. durch festeren Werkstoff verstärkt sein. Der Versteifungsring des Löschringblocks kann auch in der Mitte liegen. Auch können Stege o. dgl. aus Metall oder einem anderen Werkstoff vorgesehen sein, die eine Versteifung des Löschringblocks bewirken. Wie Fig. z erkennen läßt, ist der Außendurchmesser der Scheibe i größer als der strichpunktiert angedeutete Boden des Tintenbehälters g, so daß sie auch als Unterlage für den Tintenbehälter dienen kann.
  • Die Scheibe i bzw. der Löschringblock B kann lose auf den Tintenbehälterrand aufgelegt werden. Will man ihn hieran festhalten, so können hierzu beliebige Mittel dienen, z. B. können Gummiringe, Gummibänder, Klammern o. dgl. vorgesehen sein. Der Löschring B kann gemäß Fig. 5 mit einem Ring io aus Gummi oder einem anderen elastischen bzw. ansaugfähigen Werkstoff versehen sein. Der Ring io wird über den Hals des Tintenbehälters, z. B. der Tintenflasche g, geschoben und gibt dem Löschringblock einen Halt, indem er ihn gegen seitliche Verschiebungen sichert.
  • Gemäß Fig. 6 und 7 sind an der untersten Scheibe 8 des Löschringblocks B Stifte bzw. Zungen 11, 12, 13 und 14 gezeigt, die in ähnlicher Weise wie der Ring io beim Auflegen auf den Tintenbehälterhals diesen umgeben und ein Verschieben des Löschringblocks verhindern. - Die Zungen il bis 14 oder andere Haltemittel können mit dem Ring 8 des Löschringblocks verbünden oder aus ihm selbst gebildet sein.
  • Das Zusammenhalten der einzelnen Löschringe zu einem Löschringblock kann z. B. durch Leim erfolgen. Auch kann --man perforierte Blocks vorsehen. Ein äußerer Löschring kann jeweils abgelöst werden, wenn er zu viel Tinte in sich aufgenommen hat oder wenn er zum Reinigen des Tintenbehälterrandes oder des Füllhaltermundstücks Verwendung finden s671.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCIiE: i. Einrichtung für Tintenbehälter, insbesondere Selbstfüller-Tintenbehälter, - zum Füllen von Selbstfüllhaltern, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer auf den Rand der Tintenbehälteröffnung auflegbaren, diesen verdeckenden und mit einer zum Durchstecken des Füllhalters dienenden Öffnung versehenen Scheibe (i bzw. B) besteht, die so groß ist, daß ihre Oberfläche der Hand bzw. den Fingern beim Füllen des Halters eine Stütze bietet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (i bzw. B) zu ihrer Befestigung auf dem Tintenbehälterrand Haltemittel hat, die mit ihr oder einer Versteifungsschicht verbunden oder aus ihr gebildet sind.
DES107391D 1932-12-11 1932-12-11 Einrichtung fuer Tintenbehaelter, insbesondere Selbstfueller-Tintenbehaelter, zum Fuellen von Selbstfuellhaltern Expired DE610352C (de)

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