DE609734C - Horizontalkupplung fuer an Strassenueberspannungsseilen haengende elektrische Leuchten - Google Patents

Horizontalkupplung fuer an Strassenueberspannungsseilen haengende elektrische Leuchten

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DE609734C
DE609734C DEH129520A DEH0129520A DE609734C DE 609734 C DE609734 C DE 609734C DE H129520 A DEH129520 A DE H129520A DE H0129520 A DEH0129520 A DE H0129520A DE 609734 C DE609734 C DE 609734C
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DE
Germany
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housing
contacts
coupling
electric lights
tension cables
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Expired
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DEH129520A
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English (en)
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HELLUX AKT GES
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HELLUX AKT GES
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V23/00Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices
    • F21V23/06Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices the elements being coupling devices, e.g. connectors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Horizontalkupplung für an Straßenüberspannungsseilen hängende elektrische Leuchten Die Erfindung bezieht sich auf eine Horizontalkupplung für an Straßenüberspannungen hängende elektrische Leuchten, bei welcher nach Patent 486 715 durch beide Kupplungshälften ein Lampenwagenfahrseil hindurchgeführt ist.
  • Bei bekannten Horizontalkupplungen dieser Art liegen die Kontakte unter dachförmig ausgebildeten Regenhauben fest montiert. Die Kontaktklemmen sind von außen zugänglich, die Zuleitungsdrähte werden unmittelbar in die Klemmen eingeführt.
  • Diese Art der Ausbildung von Horizontalkupplungen weist viele Nachteile auf. So ist es schwierig, solche Horizontalkupplungen drei-und vierpolig auszuführen, ohne ganz wesentliche Vergrößerungen der Kupplung. Durch die Vergrößerung der Kupplung tritt jedoch eine erhebliche Gewichtserhöhung ein, die unerwünscht ist. Infolge der direkten Einführung der Zuleitung in die Klemmen tritt ferner bei Bewegung der Horizontalkupplung stets eine unmittelbare Beanspruchung der Zuleitung an der Klemmstelle ein, wodurch Drahtbruchgefahr besteht.
  • Durch die Erfindung werden alle diese Mängel beseitigt.
  • In einem aufklappbaren, geschlossenen Gehäuse, also berührungssicher, liegen lose gelagert die spannungsführenden Hülsenkontakte. Die Hülsenkontakte selbst sind mit geringem Spiel, zwischen zwei _ nebeneinanderliegenden Isolierplatten gehalten, die durch Abstandbolzen und das Durchführungsrohr für das Lampenwagenfahrseil miteinander zu einem Ganzen verbunden sind. Bei geöffnetem Gehäuse können die Isolierplatten mit den Hülsen aus ihrem Lager im Gehäuse herausgenommen werden, um die durch Löcher in das Gehäuse zu führenden Zuleitungen bequem anschließen zu können. Die Zuleitungsdrähte werden also in erster Linie durch die Löcher im Gehäuse gehalten, so daß bei Bewegungen keine direkten Beanspruchungen der Klemmstellen der Drähte auftreten können. Die Löcher werden zweckmäßig mit Isoliertüllen ausgerüstet; es können jedoch auch Stopfbuchsen vorgesehen sein, durch welche hindurch eine bleikabelähnliche Mantelleitung abdichtbar zur Einführung gelangt.
  • Die Isolierplatten, welche die Hülsenkontakte halten, haben im Gehäuse Widerlager: Der aufklappbare oder abschraubbare Deckel des Gehäuses ist so konstruiert, daß er ebenfalls sich gegen das Gehäuse abstützt, so daß mechanische Beanspruchungen weder auf das Gelenk noch auf die Verschlußschraube einwirken können. Die Isolierplatten werden beispielsweise quadratisch ausgeführt und die Hülsenkontakte so angeordnet, daß bei dreipoliger Ausführung ein gleichseitiges Dreieck und bei vierpoliger Ausführung ein Quadrat entsteht, wenn die Mittelpunkte der Hülsenkontakte miteinander verbunden sind.
  • Die Steckergegenkontakte, die ebenfalls mit Spiel zwischen zwei nebeneinanderliegenden Isolierplatten gehalten werden, sind ihrerseits auf ein geschlossenes Gehäuse aufgesetzt, durch welches hindurch die Zuleitungsdrähte eingeführt werden. Auch die Isolierstücke der Steckerkontakte und das dazugehörige Gehäuse sind entsprechend der Form der Isolierstücke, der Hülsenkontakte und des diese Teile umgebenden Gehäuses von quadratischer Form, und zwar derartig dimensioniert, daß bei eingekuppeltem Zustand die Isolierplatten und das Gehäuse der Steckerkontakte eine mechanische Führung in dem Gehäuse der Hülsenkontakte finden. Das mechanische Spiel der beiden Gehäuseteile ist kleiner als das Spiel der Steckerkontakte bzw. Hülsenkontakte selbst. Mechanische Beanspruchungen können daher nicht auf die Kontakte übertragen werden. Beim, Zusammenkuppeln von Steckerteil und Hülsenteil findet außerdem die Isolierplatte des Steckerteiles im Gehäuse des Hülsenkontaktes einen mechanischen Anschlag, der ein direktes Zusammenstoßen der beiden Isolierteile verhindert.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt die äußere Ansicht der Kupplung im gekuppelten Zustand. Abb. z ist ein Schnitt durch das Ganze nach der Entkupplung. Die Demontage sowie der Anschluß der Leitungsdrähte sind aus Abb. 3a und 3b ersichtlich, und Abb. q. stellt eine seitliche Ansicht der mit dem Leuchtenwagen verbundenen Kupplungshälfte dar.
  • Die beiden Kupplungsteile sind an dem festen Rollenbock a bzw. dem Lampenwagen b um ihre Befestigungspunkte c und d schwenkbar angeordnet und werden in bekannter Weise durch das innen durch sie hindurchführende Zugseil e gelenkt.
  • Erfindungsgemäß ist der beim festen Rollenbock befindliche spannungsführende Kontaktteil in einem aufklappbaren Gehäuse f, ä untergebracht, dessen Querschnitt ein auf der Spitze stehendes Quadrat darstellt. Der obere, aufklappbare oder entfernbare Teil g des Gehäuses greift dachförmig über den unteren Teil f und ist mit diesem im vorliegenden Falle durch die Verschlußschraube 7a und das Scharnier i (also aufklappbar) verbinden. Der im Gehäuse angeordnete spannungsführende Kontaktteil besteht aus den eigentlichen Steckkontakthülsen k, die in den beiden miteinander in fester Verbindung stehenden Isolierplatten l mit etwas Spielraum gelagert sind. Das Seilführungsrohr in steht ebenfalls in fester Verbindung mit dem Kontakteinbau. Die Isolierplatten 1 sind quadratisch geformt und passen mit geringem Spiel in den Querschnitt des Gehäuses. An axialen Verschiebungen wird der Kontaktteil durch Vorsprünge 1z, o im Innern des Gehäuses gehindert. Gleichzeitig wird er durch sie vor Beanspruchungen in axialen Richtung geschützt, da die Vorsprünge als Begrenzung für die Kuppelbewegungen und als Widerlager für die dabei auftretenden Kräfte dienen.
  • Der am 'Leuchtenwagen befindliche Kupplungsteil mit den (ebenfalls mit etwas Spielraum gelagerten) Steckerstiften P ist von gleichem quadratischem Querschnitt wie das Gehäuse und führt sich in diesem, beim Kuppeln mit einem gewissen Spiel. Die Gehäusewandungen sind zu diesem Zwecke nach der offenen Seite (Steckerseite) zu verlängert. Sie ragen über die innenliegenden spannungsführenden Kontaktteile hinaus. Das Spiel, welches das am Leuchtenwagen befindliche Kupplungsteil im, Gehäuse hat, ist jedoch kleiner als das der Kontakthülsen und Stifte in ihren Isolierplatten, so daß auch mechanische Beanspruchungen der Kontakte quer zur Kuppelrichtung nicht eintreten können.
  • Die Stromzuführungsdrähte werden von außen durch Isoliertüllen q in das Innere sowohl des aufklappbaren Gehäuses als auch des mit den Stiftkontakten verbundenen Gehäuses y eingeführt. Sie verlaufen erst ein Stück innerhalb dieser, ehe sie an die Kontakte angeschlossen werden. Dadurch wird eine ruhige Lage der Drähte an den Klemmstellen erzielt und ihr Abbrechen an dieser Stelle bei Pendelungen im Winde verhindert.
  • Der Anschluß der Leitungsdrähte ist aus den Abb.3a und 31) ersichtlich. Nach Lösen der Verschlußschraube h wird der Gehäusedeckel g nach oben aufgeklappt (Abb. 3a). Der gesamte Kontakteinbau samt dem Seilführungsrohr m kann jetzt (nach Lockerlassen des Zugseiles e) ohne weiteres nach oben herausgeschoben werden. Die Zuleitungsdrähte können nunmehr durch die Tüllen q eingeführt und bequem an die Kontaktteile angeschlossen werden. Hierauf wird der Einbau wieder in das Gehäuse zwischen die beiden Widerlager iz, o eingelegt, wonach der Deckel wieder geschlossen werden kann.
  • Der Anschluß der Drähte an die.Steckerstifte erfolgt in ähnlicher Weise nach Abheben der Isolierplatte s mit den Stiften von dem Gehäuse y. Zu diesem Zwecke sind die beiden Halteschrauben t zu lösen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Horizontalkupplung für an Straßenüberspannungsseilen hängende elektrische Leuchten, bei welcher durch beide Kupplungshälften, von denen die eine fest am Rollenbock, die andere am Lampenwagen angebracht ist, ein Lampenwagenfahrseil hindurchgeführt ist nach Patent 486715, dadurch gekennzeichnet, daB am. Rollenbock ein bis auf die dem Lampenwagen zugekehrte Seite geschlossenes, im Oberteil von einem übergreifenden, abklappbaren Deckel gebildetes Gehäuse vorgesehen ist, in dem die bei geöffnetem Deckel einlegbaren spannungsführenden Kontakte samt ihren Isolierumhüllungen so angeordnet sind, daB die Anschlüsse an die durch Löcher von unten eingeführten Zuleitungen innerhalb des Gehäuses liegen und die Gehäusewände an der offenen Seite weit über die Kontakte hinausragen.
DEH129520A 1928-04-25 1931-11-22 Horizontalkupplung fuer an Strassenueberspannungsseilen haengende elektrische Leuchten Expired DE609734C (de)

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DEH129520A DE609734C (de) 1928-04-25 1931-11-22 Horizontalkupplung fuer an Strassenueberspannungsseilen haengende elektrische Leuchten

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DEH116284A DE486715C (de) 1928-04-25 1928-04-25 Elektrische Horizontalkupplung für auf horizontalen Strassenüberspannungsseilen laufende Lampenwagen
DEH129520A DE609734C (de) 1928-04-25 1931-11-22 Horizontalkupplung fuer an Strassenueberspannungsseilen haengende elektrische Leuchten

Publications (1)

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DE609734C true DE609734C (de) 1935-02-22

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DEH129520A Expired DE609734C (de) 1928-04-25 1931-11-22 Horizontalkupplung fuer an Strassenueberspannungsseilen haengende elektrische Leuchten

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DE (1) DE609734C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8445072B2 (en) 2007-02-03 2013-05-21 Alzchem Trostberg Gmbh Method for treating wooden parts

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US8445072B2 (en) 2007-02-03 2013-05-21 Alzchem Trostberg Gmbh Method for treating wooden parts

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