DE60934C - Kontinuirlich arbeitende Centrifuge mit Selbstentleerung - Google Patents

Kontinuirlich arbeitende Centrifuge mit Selbstentleerung

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DE60934C
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Germany
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sugar
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60934D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. MERKER in Hildesheim, Goslarschestr. 64
Publication of DE60934C publication Critical patent/DE60934C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/04Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den gegenwärtig in der Zuckerindustrie allgemein Anwendung findenden Centrifugen zum Trennen des Syrups von den Zuckerkrystallen sind die Lauftrommeln, welche die Füllmasse aufnehmen, vertical angeordnet. Die Füllmasse wird von oben durch eine in derselben befindliche Oeffhung während des Stillstandes eingeführt, nach geschehener Füllung in Bewegung gesetzt und so lange in Rotation erhalten, bis die Trennung des Syrups von den Krystallen in genügender Weise vor sich gegangen ist; alsdann wird die Centrifuge behufs Entleerung von den Zuckerkrystallen durch eine Bremse allmälig zum Stillstand gebracht.
Die Entleerung der Trommel geschieht nun entweder von oben oder durch im unteren Boden derselben angebrachte verschliefsbare Oeffhungen durch Menschenhand. Es mufs somit die Centrifuge beim jedesmaligen Beschicken mit Füllmasse, ebenso beim Entleeren von den Zuckerkrystallen zum Stillstand gebracht werden, was viel Zeit und Kraft erfordert und die Leistungsfähigkeit der Centrifuge bedeutend herabmindert, um so mehr, als dieselbe beim jedesmaligen Anhalten nur allmälig zum Stillstand gebracht, ebenso nach geschehener Entleerung nur mit allmälig sich steigernder Tourenzahl in Bewegung gesetzt werden kann.
Entgegengesetzt diesen bisher allgemein üblichen Anordnungen construirte ich die in den Fig. i, 2, 3 und 4 der Zeichnung dargestellte horizontale Centrifuge.
In der Zeichnung bedeutet A den zum Beschicken mit Füllmasse dienenden Trichter, jB die zur Aufnahme der Füllmasse bestimmte schmiedeiserne gelochte Trommel mit innerem Sieb C, D die Bremse, E den äufseren, zur Aufnahme des durch die Centrifugalkraft ausgeworfenen Syrups dienenden gufseisernen oder schmiedeisernen Mantel mit Ablaufstutzen jF, G das Schälmesser mit dem zur Einführung in die Zuckerschicht dienenden feststellbaren Hebel H, J die zur Aufnahme des ausgeworfenen Zuckers dienende Schurre, K die Zuckertransportschnecke , L die Antriebswelle mit Riemscheibenantrieb, M die Sohlplatte mit Lagerböcken und Lagern zur Unterstützung der Welle mit Trommel.
Die Arbeitsweise der Centrifuge ist dabei folgende:
Nach geschehener Inbetriebsetzung wird die Trommel B durch den Trichter A mit Füllmasse, entsprechend dem Inhalt der sich über letzterem befindlichen fahrbaren Kutsche N, gefüllt. Hierbei lagert sich die Füllmasse durch die Centrifugalkraft in gleich mäfsiger Schicht gegen die Peripherie des Trommelmantels, während der Syrup durch die Lochung des letzteren gegen die Wand des äufseren gufseisernen oder schmiedeisernen Mantels geworfen wird, in welchem derselbe, sich sammelnd, seinen Ausgang durch den Ablaufstutzen F nimmt. Ist die Trennung des Syrups von den innerhalb der Trommel zurückbleibenden Krystallen zur Genüge vor sich gegangen, so wird durch die Bewegung des Hebels H das Schälmesser G
allmälig in die gegen die Peripherie des Mantels lagernde Zuckerschicht eingeführt, so dafs das Messer die in der Zeichnung angegebene Stellung erhält. Durch einen kleinen Stift O ist der Hebel H während dieser Zeit des Zuckerauswurfs feststellbar. Nach geschehener Entleerung wird dieser Stift entfernt und durch Rückwärtsbewegung des Hebels gleichzeitig das Schälmesser zurückgezogen. Der Zucker wird entgegengesetzt der Centrifugalkraft in die darunter befindliche Schurre J geworfen und durch die Schnecke K beliebig nach dem Bestimmungsorte transportirt. Es geschieht somit das Beschicken mit Füllmasse, wie auch die Entleerung der Trommel von den Zuckerkrystallen stets in vollem Gange, so dafs die Centrifuge ununterbrochen arbeitet, wodurch den vielen Mangeln der bisherigen Construction abgeholfen und diese neu erfundene Centrifuge auf die doppelte Leistungsfähigkeit den bestehenden gegenüber gesteigert werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Continuirlich arbeitende und sich selbst entleerende Centrifuge zum Schleudern von Zucker und zur Trennung von Flüssigkeiten aus festen Substanzen, bestehend aus dem zum Beschicken der Centrifugentrommel mit Füllmasse dienenden Trichter A, der zur Aufnahme der Füllmasse bestimmten schmiedeisernen, gelochten Trommel B mit innerem Sieb C, der Bremse D, dem äufseren, zur Aufnahme des durch die Centrifugalkraft ausgeworfenen Syrups dienenden gufseisernen oder schmiedeisernen Mantel E, dem Ablaufstutzen F, dem Schälmesser G mit dem zur Einführung in die Zuckerschicht feststellbaren Hebel H, Fig. 3, der zur Aufnahme des ausgeworfenen Zuckers dienenden Schurre J, der Zuckertransportschnecke K, der Antriebswelle L mit Riemscheibenantrieb und der Sohlplatte M mit Lagerböcken und Lagern zur Unterstützung der Welle mit Trommel.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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