DE609166C - Biegsame blattfoermige Rasierklinge - Google Patents

Biegsame blattfoermige Rasierklinge

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DE609166C
DE609166C DE1930609166D DE609166DD DE609166C DE 609166 C DE609166 C DE 609166C DE 1930609166 D DE1930609166 D DE 1930609166D DE 609166D D DE609166D D DE 609166DD DE 609166 C DE609166 C DE 609166C
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DE
Germany
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blade
longitudinal slot
razor blade
cutting edges
flexible sheet
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Expired
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DE1930609166D
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Gillette Co LLC
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Gillette Safety Razor Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/54Razor-blades
    • B26B21/56Razor-blades characterised by the shape

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Biegsame blattförmige Rasierklinge Die Erfindung bezieht sich auf biegsame blattförmige Rasierklingen mit durchgehendem mittlerem Längsschlitz.
  • Bei den üblichen Rasierklingen mit drei Löchern für die mittleren Schraubbolzen und die beiden seitlichen Zentrierzapfen des Halters entstehen bei der Querbiegung der Klinge quer über die Klinge einschließlich der schneidentragenden Teile hohe Biegespannungen. Dies trifft- auch für diejenigen bekannten Klingen zu, bei denen die beiden seitlichen Löcher mit dem mittleren Loch durch Schlitze verbunden sind oder statt der drei Löcher ein vgn dem einen Seitenloch bis zum anderen sich erstreckenden Schlitz von der Breite des Lochdurchmessers vorgesehen ist, bei denen also die gesamte Längsschlitzung der Klinge kürzer ist als die Länge der Klingenschneide, oder bei denen die einzelnen ZentrierMcher auf der Mittellinie der Klinge beiderseits mit kurzen schlitzförmigen, untereinander nicht zusammenhängenden Ausläufern versehen,oder zwischen:den Löchern besondere Querschlitzungen oder Lochungen angebracht sind. In allen diesen Fällen entstehen bei der Querbiegung ebenfalls noch Spannungen, die sich quer über einen erheblichen Teil der schneidentragenden Klingenteile erstrecken.
  • Will man diese Teile und damit die Schiiciden von Spannungen befreien, so muß man die Längsschlitze mindestens so lang machen wie die Schneiden. Damit werden die beim Biegen der Klinge entstehenden Spannungen zwar in weitestgehendem Maß auf die Endteile beschränkt, jedoch entsteht dabei der \zachteil, daß die Endteile beim Einspannen in höherem Grade beansprucht werden als bei den üblichen Klingen. Der Fortschritt liegt aber darin, daß bei dieser Forrn die Möglichkeit besteht, die Klingen in der Härte auszuführen, die der günstigsten Härte für die Schneiden entspricht, und dann die Endteile in der Mitte einer örtlichen Enthärtung zu unterwerfen, ohne daß die Härte der Schneiden dadurch herabgesetzt wird. Es wird damit also die Sicherheit gegen Bruch-und Rißgefahr der Klinge erhöht, ohne daß man die Härte der Schneiden durch Rücksichtnahme auf die Bruchsicherheit der Klinge zu beeinträchtigen braucht. Erßaidungsgemäß wird also der durchgehende Längsschlitz beiderseits über die üblichen Öffnungen für die Zentrierzapfen hinaus so weit verlängert,- daß er mindestens die Länge der Schneidkanten besitzt, um .ohne Beeinträchtigung der Schneiden die Endteile einer örtlichen Enthärtung unterwerfen zu können.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Bei der Ausführung nach Abb. i hat die Klinge in üblicher Weise zwei gegenüberliegende Schneidkanten 3o und zwischen diesen einen Längsschlitz 32, der eine größere Länge als die Schneidkanten 3o aufweist. Zu diesem Zweck ist der mit der mittleren Erweiterung 39 für den Schraubbolzen versehene Längsschlitz erfindungsgemäß beiderseits über die zur Zentrierung der Klinge im Halter dienenden Löcher 38 hinaus verlängert, während die Endteile der klinge in der Mitte stärk nach außen gerundet sind. Beim Durchbiegen einer solchen Klinge in der Querrichtung werden die hierdurch hervorgerufenen Beanspruchungen :oder Spannungen im wesentlichen in den Stirn- oder Endflächen 34 entfernt von den Schneidkanten 3o örtlich umgrenzt, während die beiden durch diese Endteile miteinander verbundenen, die Schneiden tragenden Hälften der Klinge praktisch spannungslos bleiben.
  • Bei der Ausführung nach Abb.2 ist die ebenfalls mit zwei Schneiden io versehene Klinge in. Vereinigung mit dem Längsschlitz 12 noch an den Ecken mit den an sich bekannten Ausschnitten 16 versehen, welche die Schneiden in .einer dem Längsschlitz 12 entsprechenden Länge begrenzen. Mit 18 und i 9 sind die lochartigen Erweiterungen des Längsschlitzes für die beiden Zentrierzapfen und den mittleren Schraubbolzen bezeichnet. Die Ausschnitte 16 haben in Verbindung mit dem Längsschlitz 12 die besondere für die vorliegende Erfindung und lediglich für diese bedeutsame und vorteilhafte Wirkung, daß sie die gewollte örtliche Trennung der Endteile i¢, in welchen die bei der Querbiegung der Klinge auftretenden Spannungen zusammengefaßt werden sollen, von den schneidentragenden Klingenhälften noch günstiger gestalten: Der in Länge der Schneidkante durchgehende Längsschlitz kann auch in an sich bekannter Weise an seinem einen Ende bis zum Stirnrand der Klinge verlängert werden, so -daß der Schlitz an diesem Ende offen ist. Bei der bekannten Ausführung beginnt jedoch der Schlitz erst beim mittleren Loch für den Schraubbolzen und ist nur über das eine seitliche Zentrierloch hinweg bis zum Stirnrand durchgeführt, während die Klinge nach wie vor mit dem anderen Zentrierloch versehen ist. Daher werden bei dieser bekannten Ausführung trotzdem bei der Querbiegtmg, ähnlich wie bei der gewöhnlichen Dreilochklinge, erhebliche Spannungen in der ganzen Klingenfläche jenseits des inneren Endes des im wesentlichen nur über die halbe Klingenlä nge sich .erstreckenden Schlitzes hervorgerufen werden und die Bruchfestigkeit gefährden. Demgegenüber erstreckt sich bei dieser Ausführungsform der Erfindung der Längsschlitz von dem Zentrierloch am einen Endteil 14 oder 3¢ durchlaufend über das Mittelloch und das zweite Zentrierloch bis zum Klingenrand. Im Gegensatz zur erwähnten bekannten Ausführung ergibt die letztbesprochene Ausführungsform der Erfindung bei einenm Schlitz von der Breite der Zentrieröffnungbn auch den Vorteil, daß die Klinge infolge des durchlaufenden Längsschlitzes ohne Zerlegen der Rasiervorrichtung auch bei solchen Haltern seitlich eingeschoben und herausgezogen werden kann, deren Deckplatte, wie üblich, zwei gleich lange Zentrierzapfen oder eine durchgehende Zentrierrippe besitzt, während die bekannte Ausführungsform für ein seitliches Ein- und Ausschieben der Klinge ein Rasiergerät mit einer besonders ausgebildeten Klemmplatte erfordert, bei welcher der eine Zentrierzapfen nur als kurzer Stumpf vorhanden ist.

Claims (1)

  1. PATE \TT ANSPRÜCHE: i. Biegsame blattförmige Rasierklinge mit durchgehendem mittlerem Längsschlitz, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz (12, 32) beiderseits über die üblichen öffnungen (i8, 38) für Zentrierzapfen hinaus so weit verlängert ist, daß der Längsschlitz mindestens die Länge der Schneidkanten (10, 30) besitzt, zu dem Zweck, die bei der Biegung der Klinge einer erhöhten Beanspruchung ausgesetzten Endteile einer örtlichen Enthärtung unterwerfen zu können. Rasierklinge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge in Verbindung mit dem Längsschlitz (i2) noch an den Ecken mit an sich bekannten Ausschnitten (16) versehen ist. 3. Rasierklinge nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz von dem einen Endteil (14 oder 3:1) der Klinge ab über alle drei öffnungen (i 8, i 9 oder 38, 39) hinweg bis zum entgegengesetzten Stirnrand der Klinge in an sich bekannter Weise durchge, führt ist.
DE1930609166D 1929-11-27 1930-01-30 Biegsame blattfoermige Rasierklinge Expired DE609166C (de)

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DE (1) DE609166C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE903664C (de) * 1952-01-01 1954-02-08 Ernst Honig Rasierklinge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE903664C (de) * 1952-01-01 1954-02-08 Ernst Honig Rasierklinge

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